Hmm, dann müsste Bronze ja wie Glas ein amorpher Feststoff sein und man müsste SEHR VIEL Geduld haben.
Zitat aus Wikipedia:
Wegen seiner Natur als unterkühlte Schmelze kann Glas auch in sehr begrenztem Umfang fließen. Dieser Effekt macht sich aber erst bei höheren Temperaturen bemerkbar. Die häufige Behauptung, dass Kirchenfenster unten dicker seien, weil das Glas im Laufe der Jahrhunderte durch die Schwerkraft nach unten geflossen sei, ist falsch, derartige Fließvorgänge hätten bei Raumtemperatur Jahrmillionen benötigt. Die Verdickung ist auf das damalige Produktionsverfahren (Zylinderblasen) zurückzuführen.
Man kann auch metallische Gläser herstellen, unsere Beckenbronze gehört aber nicht dazu.
Bronze hat ein Kristallgitter aus verschiedenen Mischkristallen, weshalb es sehr unwahrscheinlich ist, dass es absackt oder zerläuft.
Da fachsimple ich doch gleich noch mal:
Auch kristalline Metalle können sich langsam und unter ihrer eigenen Last verformen. Je nach den Bedingungen spricht man dann von "Fliessen" oder "Kriechen".