Beiträge von Two

    Luddie, zum ersten Mal verstehe ich einen Deiner Posts nicht ganz. Wenn Trommler sich in eine Sendung einladen lassen, und hintereinander ein nach Länge, Aufbau und Begleitung genormtes Stück spielen, müssen sie damit rechnen, in irgendeiner Weise verglichen zu werden. Und dass Stewart seinen Zenit offensichtlich überschritten hat, schreibst Du ja selber auch.


    Was mir an Rumbas Post gar nicht gefällt, ist die leider weitverbreitete Meinung, dass man nur dann berechtigt ist, Kritik zu üben, wenn man etwas besser kann. Das halte ich für grundsätzlich falsch. Ich bin beispielsweise durchaus in der Lage, die Qualität eines Steaks zu beurteilen, auch wenn ich selber kein wirklich gutes hinbekomme. Literaturkritiker sind durch die Bank keine Schriftsteller, trotzdem können sie Bücher beurteilen und nehmen eine zurecht entscheidende Stelle im Literaturgeschäft ein. Undsoweiter.
    Gelegentlich ermüdet es mich doch ziemlich, dass Leute in meinem Alter solche einfachen Tatsachen immer noch nicht begriffen haben...

    Eine Dreiteilung geht gegen eine Zehnteilung halt nicht auf, das ist ganz natürlich. Bei den Sonor-Gussreifen merkt man das um so stärker, da die Beulen um die Schraubenlöcher sehr viel breiter sind als sonst.
    Bei meinen Ständern (Sonor und Pearl) bekomme ich sie drauf, wenn ich einen der Arme ein bisschen zur Seite zwinge. Das hat immerhin den Vorteill, dass die Snare auch ohne Anziehen der Klemmschraube schon ganz gut auf dem Ständer hält.

    Ich finde, von einem Shuffle kann man nur sprechen, wenn die entsprechenden Noten auch ausgespielt werden. Im Fall von ternären Achteln wäre das dann der erste und dritte Schlag, sodass das typische da-dada-dada-dada-dada... entsteht. Weitergehend kann man die Abstände dann etwas verändern und einen fliessenden Übergang zwischen binären Achteln und einem Shuffle machen, aber es bleibt aber nur dann ein Shuffle, wenn immer die "Zweierschäge" tatsächlich auch ausgespielt werden.
    Es gibt dagegen viele Grooves, vor allem im Funk und Soul, bei denen wird, obwohl ternär, immer nur der erste Schlag gespielt. Man kann dann an der Hihat-Figur gar nicht erkennen, dass es ein ternärer Groove ist, sondern nur an dem, was die BD macht, und an den Ghostnotes. Diese würde ich aber keinesfalls als Shuffle bezeichnen. Auch hier kann man natürlich das Feel (ein guter Begriff in der Musik, finde ich ;)) von rein ternär bis zu irgendwas dazwischenliegendem strecken.
    Rosanna gehört für mich ganz klar in die erste Kategorie, ist also ein echter Shuffle, während Slave als Shuffle anfängt, der aber nicht durch den ganzen Song komplett ausgespielt wird, sondern in die zweite Kategorie übergeht. Die Bassdrum ist aber durchgehend ternär gespielt.

    Kennt jemand das Buch "Jazztraining" von Andy Gilmann?


    Hier ein Link zu Amazon.


    Mich würde vor allem interessieren, welche Zielgruppe angesprochen wird. Natürlich steht da, wie immer, dass alle, Anfänger bis "Profis" was davon haben, aber ich nehme diesen Standardspruch mal nicht zu ernst...

    Vermutlich liegt das Problem des Fragestellers darin, dass PCs oder Laptops einfach kein geeignetes Medium zum Musikhören sind. Musik hört man am besten über eine Anlage ohne Bildschirm und ohne Ablenkung, in einem Sessel und nicht am Schreibtisch.
    Wenn ich Musik sehr intensiv hören will, mache ich das meistens auch so, dass ich den Text im Booklet mitlese.