Beiträge von Two
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Wunderbares Set!
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Wir spielen ein frustierendes Instrument.
Ich vergleiche es immer mit einer umgedrehten Pyramide. Je mehr man weiß/kann, desto mehr weiß man, was man nicht kann und welche endlosen Möglichkeiten unser Instrument bietet.Das ist nicht nur bei unserem Instrument so, das ist sogar ein allgemeines Prinzip für lernintensive, komplexe Fähigkeiten auch abseits der Musik - erst wenn man sich bis zu einer bestimmten Tiefe eingearbeitet hat, kann man überblicken, was man alles noch nicht kann.
Umgekehrt führt das zum, aus aktuellem Anlass oft diskutierten "Dunning-Kruger-Effekt", d.h. je weniger Menschen von etwas verstehen, desto stärker überschätzen sie ihre eigene Kompetenz.
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hab mal gehört dass die sich dann tatsächlich besser und noch Schneller anpassen
Ja, das erzählten sie einem beim Bund, wenn man frisch dabei war ...
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Schaut mal das Bild an. Ist ein Stempel auf einem Tosco
Ich bilde mir ein, dass oben "Italy" steht (auf dem Kopf) und links "tuscany".
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Mal angenommen, dass sich im Becken nach dem Hämmern eine Entspannung einstellen würde, dann würden die Änderungen mit Sicherheit Anfangs schneller verlaufen und dann exponentiell mit der Zeit kleiner werden. Die besten Chancen, diese zu erfassen bestehen also in den ersten Tagen nach dem Hämmern.
Ich habe 2020 mal ein Becken nachgehämmert und dies recht genau dokumentiert. Vor allem habe ich Aufnahmen aus exakt der gleichen Position, mit gleichem Stick und den gleichen Anschlägen an aufeinanderfolgenden Tagen gemacht. Nachlesen und -hören kann man das RE: Re-hammering 24" Meinl Romen Ride (Two).
Ich konnte damals keinen Unterschied hören, User GuTh hatte die Frequenzspektren analysiert, die kleine Unterschiede aufwiesen, die allerdings aus kleinen Variationen in der Schlagintensität herrühren können.
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Ist das der Jost? Mit so einer modernen Frisur?

Sieht man leider nie in größerer Aufnahme ...
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Tolle Arbeit mal wieder. Sehr viel Respekt!
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Ein Frohes Neues Jahr auch von mir.
Meine musikalischen
PläneWünsche für 2022 sind: wieder mehr proben und auftreten, zurück in Richtung des Normalzustands von vor 2+ Jahren. -
Wow, schönes Set! Wie gut, dass es gerettet werden konnte.
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Vater hat auch noch einige Maple-Sticks im Sortiment. Vielleicht ist da ja auch ein Kandidat dabei, der sich per Schrumpfschlauch grippen lässt.
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Wow, danke für den Tipp!
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auf Seite 27 ein kurzer aber interessanter Vermerk zum "Ruhen". Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Herr so daneben liegt.
Doch, der liegt daneben. Da steht einfach nur das drin, was überall zum Thema "Ruhen" behauptet wird. Und die Wiederholung macht es nicht weniger falsch.
Bedenke: das ist eine Arbeit im Fachbereich Musik, nicht Physik oder Materialwissenschaften.
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Einen absoluten Endzustand zu definieren ist jedoch wissenschaftlich schwierig,
Der Endzustand ist erreicht, wenn die inneren Spannungen bei gegebener Temperatur so gering sind, dass Sie keine mikrostrukturänderungen wie Defektbewegung und -diffusion mehr antreiben können.
Spannungen durch das Schwingen abzubauen ist aber schwierig zu vermitteln.
Das kann schon passieren, wenn auch in geringem Umfang.
Wenn durch das Bespielen Schwingungen angeregt werden, treten innere Spannungen, die an sich zu gering sind um Veränderungen bewirkten zu können, als Bias in Richtung eines bestimmten Zustands auf, der sich dadurch auf Dauer einstellen kann, auch wenn er dies ohne die Schwingungen nicht getan hätte.
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Einen absoluten Endzustand zu definieren ist jedoch wissenschaftlich schwierig,
Der Endzustand ist erreicht, wenn die inneren Spannungen bei gegebener Temperatur so gering sind, dass Sie keine mikrostrukturänderungen wie Defektbewegung und -diffusion mehr antreiben können.
Spannungen durch das Schwingen abzubauen ist aber schwierig zu vermitteln.
Das kann schon passieren, wenn auch in geringem Umfang.
Wenn durch das Bespielen Schwingungen angeregt werden, treten innere Spannungen, die an sich zu gering sind um Veränderungen bewirkten zu können, als Bias in Richtung eines bestimmten Zustands auf, der sich dadurch auf Dauer einstellen kann, auch wenn er dies ohne die Schwingungen nicht getan hätte.
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Ich bin kein Physiker, daher die - vielleicht dumme - Frage, weshalb man der Herstellung von z.B. Messerstahl nach dem Abschrecken des glühenden Stahl diesen nochmals "erwärmt" (mW auf ca, 300 - 40 Grad Celsius); dies soll geschehen, damit der Stahl nicht spröde bleibt.
Ja, das stimmt.
Dieser Prozess in zwei Stufen zielt darauf ab, einen Kompromiss zwischen Härte und Duktilität zu erreichen.
Wenn Du den Stahl kaufst, ist er meist im weichen Zustand, damit er bearbeitet werden kann. Nach der Bearbeitung wird im ersten Schritt das Metall gehärtet. Das funktioniert durch Auslagern bei einer Temperatur über der Ferrit-Austenit-Übergangstemperatur. Das Material bekommt dadurch eine Austenitstruktur, die durch die hohe Löslichkeit von Kohlenstoffatomen sehr hart ist. Diese Wärmebehandlung wird durch Abschrecken beendet, damit der Stahl in der Austenitstruktur "einfriert" und die hohe Dichte gelöster C-Atome erhalten bleibt.
Allerdings ist der Tradeoff bei eine so hohen Härte immer eine gleichzeitig hohe Sprödigkeit. Daher lagert man das Material nachträglich noch mal bei deutlich tieferen Temperaturen aus, da reichen auch 200 Grad für ein paar Stunden. Dadurch erniedrigt sich die Dichte der gelösten C-Atome und das Material wird weniger spröde aber auch wiederetwas weicher.
Dieser Mechanismus ist allerdings sehr spezifisch für bestimmte Stahlsorten und findet in Bronzelegierungen nicht statt.
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Ich bin kein Physiker, daher die - vielleicht dumme - Frage, weshalb man der Herstellung von z.B. Messerstahl nach dem Abschrecken des glühenden Stahl diesen nochmals "erwärmt" (mW auf ca, 300 - 40 Grad Celsius); dies soll geschehen, damit der Stahl nicht spröde bleibt.
Ja, das stimmt.
Dieser Prozess in zwei Stufen zielt darauf ab, einen Kompromiss zwischen Härte und Duktilität zu erreichen.
Wenn Du den Stahl kaufst, ist er meist im weichen Zustand, damit er bearbeitet werden kann. Nach der Bearbeitung wird im ersten Schritt das Metall gehärtet. Das funktioniert durch Auslagern bei einer Temperatur über der Ferrit-Austenit-Übergangstemperatur. Das Material bekommt dadurch eine Austenitstruktur, die durch die hohe Löslichkeit von Kohlenstoffatomen sehr hart ist. Diese Wärmebehandlung wird durch Abschrecken beendet, damit der Stahl in der Austenitstruktur "einfriert" und die hohe Dichte gelöster C-Atome erhalten bleibt.
Allerdings ist der Tradeoff bei eine so hohen Härte immer eine gleichzeitig hohe Sprödigkeit. Daher lagert man das Material nachträglich noch mal bei deutlich tieferen Temperaturen aus, da reichen auch 200 Grad für ein paar Stunden. Dadurch erniedrigt sich die Dichte der gelösten C-Atome und das Material wird weniger spröde aber auch wiederetwas weicher.
Dieser Mechanismus ist allerdings sehr spezifisch für bestimmte Stahlsorten und findet in Bronzelegierungen nicht statt.
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Da bin ich zu 100% bei dir, aber es gibt ja auch authentische Spielfreude ohne solche Übertreibungen
Ja, ich glaube das entscheidende dabei ist die Authentizität. Wenn Marius so spielt wie er spielt, wirkt das auf mich authentisch. Vielleicht neige ich aber auch dazu, weil ich selber kein Show-Spieler bin und, glaube ich, auch immer eher etwas intro aussehe
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Gegerle
Ehrlich - was Herr Gegerle da von sich gibt, halte ich für reines Marketing-Geschwätz. Wenn ich Becken für einige Hundert Euro teurer durchverkaufen wollte, würde ich mir auch eine schöne Geschichte dazu ausdenken.
Um es mal so auszudrücken: wenn sich bei Raumtemperatur am Becken nichts verändert, verändert sich bei tiefen Temperaturen erst recht nichts, denn dann sind alle strukturverändernden Prozesse kinetisch eingefroren.