Denn bei schnellem Spiel verändert sich der Bewegungsablauf nicht unerheblich. Der Bewegungsablauf bei Doppel Stokes beispielsweise ist bei einer Geschwindigkeit von 180 nun mal ein anderer als bei 80.
Das sehe ich genauso - der Bewegungsablauf bei schnellen Tempi ist oft anders als der bei niedrigen. Problematisch wird es dann, wenn man eine Übung in schnellem Tempo ausführt, diese aber nicht rund läuft. Die ausgeführte Bewegung zu analysisieren ist wegen des hohen Tempos schwierig bis unmöglich, aber notwendig um das Problem zu beheben.
Ich habe das Konzept dieser Sticks so begriffen, dass sie genau dieses Problem aufgreifen - die höhere Masse dieser Sticks ermöglicht einem, den Bewegungsablauf, der für die Ausführung bei hohem Tempo notwendig ist, bei tatsächlich niedrigem Tempo anzuwenden. Man führt die Übung also wie in einer motorischen Zeitlupe aus, und die Sticks sind in diesem Sinne als Analysewerkzeug zur Fehlersuche und nicht zum Ausdauer- oder Krafttraining konzipiert.