Die Rechnung (im ersten Post) stimmt so nicht ganz. Es wird nämlich vernachlässigt, dass die Ecken abgeschliffen werden. Der spätere Aussendurchmesser der Trommel liegt ja nicht auf den "Spitzen", sondern verläuft durch die Mitte der einzelnen Dauben und an deren Enden "innerhalb" des ursprünglichen eckigen Fasses. Wenn man so rechnet, wie oben angegeben, wird der Kessel immer etwas zu klein.
Die exakte Rechnung geht so: Wähle zuerst die Zahl der Dauben (n) und den gewünschten Durchmesser (d) der Trommel (in d sollte natürlich eine leichte Unterdimensionierung bereits enthalten sein, also bei einer 14 Zoll-Trommel nimmt man zB 13 14/16 Zoll). Aus n ergibt sich der Winkel der Dauben (wie oben richtig angegeben) als
w = 360/2n.
Die Breite der einzelne Dauben (b) errechnet man dann als
b = d* tan(w)
Der Unterschied zwischen der oben angegebenen Methode und der exakten ist nicht sehr groß: Oben ergibt sich eine Breite von 5,59 cm, exakt gerechnet bekommt man 5,63 cm. Trotzdem liegt die Differenz schon bei etwa dem gleichen Wert, den die absichtliche Unterdimensionierung des Kessels um 2/16 Zoll ausmacht.
Man kann also entweder die oben angegebene Formel benutzen, und dann die Breite der Dauben nach der Nominalgröße des Kessels (also 14") berechnen, oder man nimmt die exakte Formel und benutzt einen gewählt kleineren Durchmesser (zB. 13 14/16 Zoll). Was man auf keinen Fall machen sollte ist die Formel aus dem ersten Post nehmen UND dann noch den Kesseldurchmesser verkleinert wählen. Irgendwie wird man dann noch schon noch ein Fell draufkriegen, aber dann stehen zB die Spannschrauben schief, was immer scheisse aussieht 
Wenn nötig, kann ich noch eine Skizze liefern, wie man auf die angegebene exakte Lösung kommt, aber das mache ich nur, wenn es interessiert....