Beiträge von Two

    Ich finde das schon ziemlich perfekt, Respekt!


    Ich musste mir mal für eine Hiphop-Band ein Medley aus vielen Hiphop-Schnipseln, auch mit Tempowechseln draufschaffen. Das waren VIEL weniger Tracks als bei Dir , und die einzelnen Stücke waren deutlich länger, so dass man etwas großzügiger Zeit hatte, reinzukommen. DAS fand ich schon ziemlich schwer, ist aber nichts gegen das Ding, was Du hier abgeliefert hast...

    Zu 1:20:45 in der Episode 7: Ob man zum Rimclick den Stock umdreht oder nicht kommt auch auf den Stock selber an. Ich spiele z.B. den Vater "Sweet Ride Maple" und da klingt der Rimclick mit der normalen Haltung (also dickes Ende in der Hand) besser als wenn man ihn umdreht. Bei den meisten Stöcken ist das nicht so, und deswegen hat sich der "umgekehrte" Rimclick auch als üblich etabliert.


    Ich finde das sehr praktisch und habe mich, da ich diese Sticks schon lange spiele, auch sehr daran gewöhnt. Wenn ich ausnahmsweise mal andere Sticks benutze, zB. auf einer spontanen Session, bin ich immer überrascht (und genervt), wenn beim ersten Click der Sound scheisse ist, und ich den Stick drehen muss.

    Mir erschliesst sich der Nutzen der Umlenkrollen am Strainer nicht so recht.

    Das ist eine sogenannte "Pseudo-Parallelabhebung". Dabei geht der Teppich über den Kesselrand hinaus und die Befestigungen werden über die Rollen geführt. Die Idee ist, dass die Endplatten nicht auf dem Fell aufliegen und so mehr und "sauberere" Teppichfläche zur Klangerzeugung zur Verfügung steht - ähnlich wie bei einer normalen Parallelabhebung, aber ohne die komplizierte, durch den Kessel geführte Mechanik.

    Die längeren Teppiche wurden im Laufe der Benutzung bei vielen dieser Snares durch normale ersetzt, weil sie schwerer zu bekommen sind. Geht auch, aber dann verlieren die Rollen natürlich ihren Sinn.

    Das
    ist
    docheinfach
    nureineTabelleoder?


    Die kann man gut benutzen, um zB. übersichtlich Bilder und Text zu sortieren.

    Ich benutze zB. mehrere Tabellen in meiner Vorstellung. (Siehe Signatur.)

    Da ich mich dem Willen eines Moderator beugen muss,

    Darum geht es gar nicht, und Chuck hat auch niemals als Moderator für sich beansprucht, recht zu haben.


    Es mag ja sein, dass der Begriff "Ruff" unterschiedlich definiert wird und es viele Versionen oder Ausführungen davon gibt. Aber gleichmässig in einem Hihat-Ostinato gespielte 16tel-Dreiergruppen als Ruff zu bezeichnen, ist schlicht falsch.

    Das sind einfach Sechzehntel, aber in Dreiergruppen wobei jedes 2. Sechzehntel jedes Viertels ausgelassen wird. Und ja - das ist ein 4/4-Takt.


    Ein Shuffle kann übrigens ebenfalls in einem 4/4-Takt gespielt werden, das ist sogar in der Pop- und Rockmusik die Regel. In der Taktangabe wird dargestellt, ein welche Einheiten der Takt unterteilt ist und wieviele davon gespielt werden (also zum Beispiel im 4/4-Takt 4 Viertel), während die Angabe "Shuffle" was darüber aussagt, wie die Viertel weiter aufgeteilt werden - dann in Drei Achteltriolen, wovon nur zwei gespielt werden. Stichwort "Subdivision".

    Jetzt hast Du jede Menge Analogien zwischen Musikmachen und Sport treiben aufgeführt, aber mehr als Analogien sind es leider nicht. Natürlich erfordert beides eine gewisse Übung, natürlich kann man in beiden Fällen ein Publikum unterhalten. Aber schon die Kreativität beim Aufbau eines Parcours mit der Kreativität beim musikalischen Ausdrücken zu vergleichen, greift zu kurz. Während das erste eher eine Art der Problemlösung ist, hat das zweite mit einem kreativen Schaffensprozess zu tun.

    Nein, Musikmachen und Sport treiben sind von Kern und Wesen grundverschieden. Vermutlich hat das, wie oben schon mal erwähnt, mit dem kompetitiven Grundgedanken im Sport zu tun, der beim Musikmachen grundsätzlich nicht vorhanden ist. Im Gegenteil, echtes Musikmachen erfordert ein Aufgeben des Kompetitiven und die Bereitschaft sich selbst, sein Ego und sein Können der Musik selbst untertan zu machen.