Ich habe das Stück noch nie gehört, kommentiere also ohne jeden Bezug zum Original. Als erstes: wie immer solide und sauber gespielt und guter Sound.
Ich finde die Interpretation schlüssig und was mir besonders gut gefällt, sind die Wechsel von binärem und ternärem Feel. Das ternäre Feel in den Choruses ist ja nur "unterliegend", wird also nur in der Bassdrum und den Ghostnotes ausgespielt. Dadurch bekommt das Stück hier einen schönen Groove und Drive. Ich könnte mir vorstellen, dass viele Coverversuche daran scheitern.
Ich finde Deine Interpretation nicht wütend oder agressiv, was vermutlich durch sowohl den Sound (den ich eher warm finde) und das groovige, eher laid-back Spiel kommt. Das könnte man sicher auch anders interpretieren, für mich ist es bei Dir aber schlüssig. Mich erinnert die Spielweise und Interpretation an Chad Smith und RHCP (musste z.B. an Mellowship slinky denken).
So. Und jetzt höre ich mir mal das Original an.