Beiträge von Two

    Wenn Du das Gefühl hast, Deine Schuhe oder Dein Pedal sind das Problem, ist das fast immer ein Hinweis darauf, dass an Deiner Technik grundsätzlich was nicht stimmt.
    Ich könnte mir vorstellen, dass Du hier den Begriff des "Sliden" zu wörtlich nimmst. Je schneller die Bewegung wird, je kleiner wird sie auch. Auf Geschwindigkeit ist der "Slide" eigentlich kein Positionswechsel auf dem Pedal mehr, sondern eher nur der Wechsel zwischen den beiden Bewegungsarten, die für die jeweiligen Schläge benutzt werden.


    Ich würde empfehlen weder die Schuhe zu wechseln, noch ein anderes Pedal zu kaufen, sondern noch mal ganz langsam und konsequent von vorne anzufangen. Wichtig ist es, selbst rauszufinden, wie man die richtige Technik "denken" muss. Da ich heel-down-Spieler bin mache ich schnelle Bassdrum-Doubles mit einer umgekehrten Technik, bei der die Ferse nach dem 2ten Schlag oben ist und ein "Slide" nach hinten erfolgt. Ganz unabhängig von der jeweiligen Technik, "denke" ich den Doublestroke so: a) ich fokussiere mich auf den zweiten Schlag (der ja normalerweise der Akzent ist), der erste (der Vor-Schlag) läuft irgendwie automatisch mit. b) Die Richtung in der die Kraft aus dem Fuss auf das Pedal einwirkt ist bei den beiden Schlägen unterschiedlich, und der Wechsel zwischen den Richtungen erfolgt während des (imaginären) Slides.


    Vielleicht hilft Dir das ja beim "denken" Deiner Technik.

    Wir hatten uns darüber ja schon mal ausgetauscht ;)


    Wie gesagt - soweit ich weiss, hat Gretsch serienmässig keine BD mit diesen Maßen hergestellt und ist auch weniger zugänglich für Sonderwünsche als andere Firmen. Daher würde ich erst mal von einer nachträglichen Bearbeitung ausgehen.
    Gewissheit wirst Du nur erhalten, wenn sich bei einer genauen Untersuchung (Gratung, Bohrungen, Lochpositionen, etc.) Abweichungen zwischen den Seiten finden lassen.

    Für die Statistik: ich spiele immer Remo-Felle und auf der Snare immer Ambassador Coated, seit 40+ Jahren. Ich hatte noch nie ein Problem mit abplatzendem Coating, obwohl ich meine Felle meist nur alle paar Jahre wechsele, und ich spiele viel. Sehr viel. Übrigens auch sehr oft Rimclicks - auf meinen Fellen ist daber immer nach kurzer Zeit eine kleine dunkle Stelle, wo das Stockende, und eine größere dunkel-schmierige Stelle, wo meine Hand aufliegt. Aber abgerubbelt worden ist da noch nie was.


    Vermutlich haben die schlechten Erfahrungen mit dem Coating, den ja einige machen, nicht nur Dany, nicht einen sondern mehrere Gründe. Ein Zusammentreffen von Produktionsschwankungen, einer bestimmten Techniik, der Härte der Spielweise und der Höhe des Tunings, vielleicht auch der Lager- und Proberaumbedingungen, etc.

    Interessant, was er über das Tempo sagt. Und die Soli im Swing-Feel zu spielen ist eine Idee, da wär ich nie drauf gekommen....

    Ich hatte lange ein altes Sabian Crash. Gekauft in den frühen 1980ern beim Musicstore in Köln, ein 17er thin crash.





    Das war wohl ein frühes HH. Es war relativ flach gehämmert, hatte deutlich weniger Wölbung als Zildjian-Crashes ähnlicher Größe. Mir gefiel es damals klanglich gut, es hatte aber eine seltsam indirekte Ansprache, irgendwie langsamer als meine anderen Zildjian-Crashes und passte dadurch nicht gut dazu. Deshalb habe ich es dann auch verkauft.

    Auf die Stick-Wahl kommt es an 8) : die meisten spielen den Rimclick mit der Spitze nach unten, weil das einfach besser klingt. Es gibt aber auch Sticks, bei denen das nicht so ist. Ich spiele zB. den Vater Sweet Ride Sugar Maple, bei dem klingt der Click mit der Spitze nach oben viel besser als andersrum. Das macht den Wechsel dann natürlich sehr viel einfacher.
    Man sucht sich einen Stick natürlich nicht genau danach aus, aber wenn es zufällig passt, ist das natürlich prima.


    Ansonsten würde ich auch dazu raten, in einem Stück mit Click durchgehend mit dem Stock rückwärts zu spielen.