Beiträge von Two

    Ich hatte lange ein altes Sabian Crash. Gekauft in den frühen 1980ern beim Musicstore in Köln, ein 17er thin crash.





    Das war wohl ein frühes HH. Es war relativ flach gehämmert, hatte deutlich weniger Wölbung als Zildjian-Crashes ähnlicher Größe. Mir gefiel es damals klanglich gut, es hatte aber eine seltsam indirekte Ansprache, irgendwie langsamer als meine anderen Zildjian-Crashes und passte dadurch nicht gut dazu. Deshalb habe ich es dann auch verkauft.

    Auf die Stick-Wahl kommt es an 8) : die meisten spielen den Rimclick mit der Spitze nach unten, weil das einfach besser klingt. Es gibt aber auch Sticks, bei denen das nicht so ist. Ich spiele zB. den Vater Sweet Ride Sugar Maple, bei dem klingt der Click mit der Spitze nach oben viel besser als andersrum. Das macht den Wechsel dann natürlich sehr viel einfacher.
    Man sucht sich einen Stick natürlich nicht genau danach aus, aber wenn es zufällig passt, ist das natürlich prima.


    Ansonsten würde ich auch dazu raten, in einem Stück mit Click durchgehend mit dem Stock rückwärts zu spielen.

    Ich finde das auch sehr interessant, wie sich dieser Betrugsversuch entwickelt, man kann daran durchaus was lernen.
    Ausserdem gilt für betrügerische Verkäufer das gleiche wie für Werbeanrufer am Telefon: man trifft sie am besten, wenn man sie beschäftigt und ihnen Zeit stielt.

    Woher können die Kinder das?


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    Danke Uli, jetzt klappts!

    Mir ist schon seit Jahren die Kinnlade nicht mehr so geklappt wie heute, als ich zum ersten Mal JD Beck und Domi gehört habe.


    Es ist nicht zu fassen:


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    [
    Ich höre da eine ganz neue Mischung aus Squarepusher, Chris Daddy Dave, Jojo Mayer, und eigenen Zutaten.





    PS: Gibt es jetzt wieder einen neuen Trick, Videos einzubetten, den man kennen muß?


    Gefixt mit

    Code
    [media]https://www.youtube.com/watch?v=EJDARjzHhZE&feature=youtu.be[/media][media]https://www.youtube.com/watch?v=r_0RvyM5XHg&feature=youtu.be&t=346[/media]


    Gruß Uli / mc.mod

    Ich finde das grundsätzlich sehr gut gespielt. Viel besser als beim letzten Mal, vor allem was die Ghostnotes betrifft. Du spielst diese jetzt leiser und nicht mehr unbedingt mit den Doppelschlägen (also der Ghostnote hinter dem Backbeat). Das macht das ganze Feel des Songs viel unangestrengter.
    Ich merke das bei mir selber auch deutlich: wenn ich den Song Anfangs ganz ohne Ghostnotes spiele, dann schleichen sich nach ein paar Takten ganz von selbst welche ein, die dann viel natürlicher grooven. Wenn ich von Anfang an "DEN Rosanna Groove" spiele, also alle möglichen Ghostnotes unbedingt rausdrücke, wird es hölzern und unmusikalisch.
    Einen Kritikpunkt (auf hohem Niveau) habe ich: nach meinem Gefühl spielst Du etwas zu weit hinter dem Beat. Ich denke, der Groove sollte eher etwas weiter vorne sitzen und das Stück leicht treiben.

    Hallo Zx, das Yamaha stage custom ist ein prima Set mit ausserordentlich gutem Preis/Leistungsverhältnis. Darüber herrscht hier im Forum ziemlich Einigkeit. Ich hatte auch mal eines, und kann das bestätigen.
    Falls Du das genannte noch bekommen kannst, schau es Dir doch mal an.

    Das war mein erster Gedanke. Ich hatte schon einige Becken, die eine ungleiche Masseverteilung hatten. Die neigen dann nat. immer die schwere Seite dem Spieler zu (da in der Regel dahin angewinkelt) und wenn man so ein eher dünnes 24" Becken dann 10 Jahre spielt und crasht, hat man ratzfatz so eine Achterbahn drin. (Ein weiterer Aspekt kann wie schon angesprochen ein nicht-mittiges Loch sein. Das ist aber eher selten.)


    Das sehe ich ganz anders 8)


    Die Blanks werden bei Istanbul gewalzt, das heisst, die Masseverteilung ist wird sehr konstant über die ganze Fläche verteilt. Das macht eine Walzmaschine, der Prozess ist also auch sehr reproduzierbar. Beim anschliessenden Hämmern wird keine Masse verschoben, an der Gewichtsverteilung im Becken ändert sich also nichts, die bleibt konstant.


    Nach dem Walzen und vor dem Hämmern wird die Kuppe reingepresst, auch mit einer Maschine, und danach erst wird das Loch gesetzt. Hierbei kann schon eine Ungenauigkeit entstehen, denn mit dem Loch die exakte Mitte der Kuppe zu treffen ist nicht ganz einfach. Wenn das Loch auch nur wenige Millimeter neben der echten Mitte sitzt, macht das bei großen Becken einen deutlichen Gewichtsunterschied zwischen den entsprechenden Seiten des Beckens aus. Das Becken wird sich dann auf dem Ständer schon bei leichter Schrägstellung so ausrichten, dass die grössere - und damit schwerere - Seite des Beckens nach unten hängt.


    Auch das Abdrehen ändert daran nicht viel. Denn erstens bleibt das Loch dabei in seiner evtl. dezentralen Position relativ zur Kuppe, und zweitens ist der Rand des Beckens nach dem Drehen zentriert auf die Mitte der Spindel der Drehmaschine, nicht auf die Mitte des Lochs. Die Spindel der Maschine ist kleiner als das Loch und das kann dann wieder die entscheidenen Millimeter ausmachen.


    Das nicht-mittige Loch kommt also recht häufig vor und hat gleich zwei Effekte: Erstens ist die Auflagefläche auf dem Filz nicht exakt parallel zu der Ebene, die durch den Rand des Beckens gebildet wird, und zweitens dreht sich bei Schrägstellung des Beckens die schwerere weil größere Seite nach unten.