Ich hatte mal ein "Seriencasting", dh. ich spielte 2 Stunden lang eine Probe mit, und dann kam der nächste Bewerber dran.
Hätte zwar lieber eine ganze Probe für mich alleine gehabt, fand aber anderseits interessant, dass ich durch dieses Format noch ein bisschen vor dem Proberaum lauschen konnte, was mein Nachfolger so bringt - wann bekommt man sonst schon die Gelegenheit, die direkte Konkurrenz zu hören...?
In diesem Fall war das für mich beruhigend, da ich ihm klar überlegen war, also mit einem guten Gefühl nach hause fahren und auf den Anruf warten konnte.
Beiträge von Two
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Rembrandt?
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Sehe das wie See, Du spielst durchgehend hinter dem Beat, dadurch wirkt das Stück etwas träge. Mir fehlt damit das treibende Disko-Feel, das Jost in seiner Version durchs Spielen vor dem Beat erreicht.
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An dem Auschreibungstext erkennt man, dass hier wieder die übliche Verwechslung der unabhängigen vs. koordinierten Bewegung bedient wird. Frau Schlaffke hätte sich vorher besser mal mit ein paar erfahrenen (und reflektierenden) Schlagzeugern unterhalten, statt gleich eine Studie zu initiieren.
Außerdem ist die Interpretation der Ergebnisse alles andere als einfach: Es kann gut sein, dass im MRT von Drummerhirnen bestimmte Strukturausprägungen im Vergleich zu "Standardhirnen" zu sehen sein werden. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, diese direkt als schlagzeugspezifisch einzuordnen. Vielmehr müsste man diese Vergleichen mit Messungen an anderen Musikern, die mit mehreren Gliedmaßen arbeiten, zB. Organisten oder Pianisten, oder auch mit Musikern, die zwar mit weniger Gliedmaßen spielen, dafür nebenher aber noch singen. Weiterhin sollte man vergleichen mit Kontrollgruppen anderer Tätigkeiten, bei denen es auf Koordination ankommt, zB. Jongleure, Baggerfahrer, etc.
Die Studie müsste, um signifikante Erkenntnisse zu liefern, also erhelblich breiter angelegt werden als das Vermessen der Hirne von 20 Schlagzeugern. Dafür wird Frau Schlaffke aber vermutlich nicht genügend MRT-Zeit bekommen. -
Das Prinzip funktioniert so: mit dem Instrument passiert bestenfalls gar nichts, denn jeder Materialwissenschaftler weiss, dass man tiefe Temperaturen benutzt, damit sich im Material möglichst wenig verändert. Schlimmstenfalls wird das Instrument nach der Kältebehandlung zu früh der Atmosphäre ausgesetzt, sodass Wasser darauf kondensiert, und Schaden anrichtet.
Trotzdem sind die Kunden begeistert. Denn sie haben einen Haufen Geld für das "Tuning" ausgegeben, und um diese Ausgabe vor sich selbst zu rechtfertigen müssen sie eine Klangverbesserung wahrnehmen. Die Psychoakustik hilft ihnen dabei, den Klang nach der Behandlung wirklich besser zu finden, also schreiben sie euphorische Dankesnachrichten an den Anbieter. Diese werden auf der Webseite veröffentilcht, das ködert die nächsten Kunden, die die Wirksamkeit des Verfahrens dann auch gerne wieder bestätigen, usw, usw.
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Mir ist auch völlig unklar, was Du mit Deiner Videoserie eigentlich bezweckst. Bekannt werden und als arbeitender Musiker davon profitieren wirst Du nicht, dafür sind ganz andere Formate gefragt. Selbstreflektion ist wichtig, aber das muss man nicht öffentlich machen, und die enorme Menge an Zeit, die Du in die Videoproduktion und -bearbeitung stecken musst, wäre vermutlich in Übezeit und "konventionelle" Selbstreflektion besser investiert.
Wie Du sicher weisst, ist im Musikgeschäft Netzwerkarbeit im realen Leben entscheidend. Es ist wichtig, über reale Kontakte ein Image als zuverlässiger, belastbarer Musiker aufzubauen. In Deinen Videos kommt eher ein weinerlicher, von Selbstzweifeln geprägter Eindruck auf. Ich glaube nicht, dass das für Deine Etablierung in der Szene förderlich ist.
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Noch schlimmer sind nur "Drum Battles"!
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Nur als Randbemerkung: die Schutzbügel sind bei Snares mit Parallelabhebung keine Besondereheit von Sonor, das ist bei allen mir bekannten PAs anderer Firmen auch so, siehe zB. die bekannten Tama Kingbeat-Snares. Ist einfach notwendig, da die am weitesten nach unten vorstehenden Teile bei PAs beweglich sind, und man die Snare sonst nicht problemlos abstellen kann.
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Zwei der vier Musiker sind ja noch Originalbesetzung.
Ich finde aber sowieso, dass PRB generell sehr stark zum overplaying neigt, zumindest bei Level 42. Ich hab die mal Live gesehen, das war kaum auszuhalten - gefühlt alle 4 Takte kam ein ausführliches 32el-Fill....
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Ich bringe mal einen anderen Aspekt ins Spiel: warum den Fill nicht einfach weglassen? Nicht weil er schwierig ist, sondern weil er musikalisch absolut unpassend ist.
In der von Phil Gould gespielten Originalfassung so ein Fill nicht vorhanden, auch in der Live-Version nicht, und beide sind wesentlich stimmiger. Was Pete Ray Biggin da macht, ist kein songdienliches oder bereicherndes Spiel, sondern schlichte Angeberei (Safty, würde FZ sagen), die man ja nicht unbedingt weitertragen muss. -
Meine Lieblingskombination: 4-2, 2-2, 4-2, 2-2, 4 ternär.
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Belegende Quellen für diese Aussage gibt es aber vermutlich nicht?
Haha, Quellennachweis fehlt.
Immer wieder lustig mit Dir, Drumrum....

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Mach Dir doch mal die Mühe, im Forum nach dieser Beckenmarke zu suchen...
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Nebenbei bemerkt: in den meisten professionellen Orchestern sitzen die Musiker auch mit Gehörschutz...
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Ich glaube aus der Wortwahl und zwischen den Zeilen herauszulesen, dass das Bandklima nicht sonderlich gut ist. Vielleicht lohnt es sich, vorausschauend nach einer neuen Band zu suchen...
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Schön erklärt, und wirklich sehr geschmeidige Handgelenke.
Das einzige, was mir nicht so gut gefällt, ist, dass er für viele Techniken etablierte Begriffe durch eigene ersetzt, zB. Upstroke, Downstroke, Tap, etc. Das macht die Sache mindestens für Anfänger weniger übersichtlich und vergleichbar.
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Puristen meinen übrigens, dass man außer Stick Control und Syncopation keine anderen Bücher braucht...
Das kann gut stimmen.
Und die Dinger sind zeitlos und können praktisch in jedem Lernstadium benutzt werden. Syncopation habe ich mit meinem ersten Lehrer in den 1980er Jahren benutzt, und es war auch das erste, was mein jetziger Lehrer auf den Notenständer legte...
