Beiträge von Niles

    Tower of power - in the slot


    Ein Klassiker. Tolle Songs, Sound ist logischerweise noch nicht so druckvoll und klar. Mir ein bisschen zu viel Soulballaden Genudel die man sich aber schon anhören kann, ansonsten richtig gut.


    Tower of Power - T.O.P


    Absolut fett produziert mit sehr abgefahrenen, tollen Beats. Der Opener "Soul with a capital 'S'" ist wohl einer der besten Funksongs die ich je gehört habe.
    Auch hier leider wieder recht viele Soulballaden dabei, die zusätzlich noch nach 80er Porno-Sound klingen. So ist der Kontrast hier zwischen Supertoll und Nervig leider recht groß


    Tower of Power - Oakland Zone


    Ihre bisher letzte Scheibe glänzt mit tollem Drumming und einer guten Produktion. Die Songs sind ebenfalls wieder erste Sahne, es befinden sich nur noch 1-2 Balladensongs auf der der Scheibe und die gefallen mir sogar richtig gut. Die Funksongs selbst kommen nicht ganz an die Funksongs von der "T.O.P." ran. Aber fast ;)

    Hallo liebe Trommlergemeinde,


    in letzter Zeit fasziniert es mich sehr, mir Trommler auf CDs und Konzerten sehr genau anzuhören und deren Stil zu analysieren (falls so etwas überhaupt möglich ist).


    Was mir bei vielen Trommlern auffiel, war deren Präzision in Sachen Timing, doch nicht nur das: Bei manchen scheint wirklich jeder Schlag - dazu gehören sowohl Ghost Notes als auch Akzente und Fill-Ins - exakt einstudiert und ausgeführt zu sein. Diese Exaktheit und Überlegtheit fiel mir bisher vor allem bei Drummern wie z.B. Steve Gadd, David Garibaldi oder Gavin Harrison auf, in deren Verbindung gelegentlich die Worte "akademisch" oder "linear" fielen.


    Auf der anderen Seite gibt es Drummer, bei denen selbst ein Groove zu einem normalen Song immer diesen Touch eines improvisierten Solos zu haben scheint.
    Ein Beispiel hierfür wäre John Theodore.


    Mich würde es interessieren, ob ihr weitere "Extrem"-Beispiele für beide Stile kennt.
    Welche Rolle spielt zudem hier Technik, Ausbildung und Drum- und Cymbalsound?
    Gibt es konkrete Übungen bzw. kann man diese Arten von Drumming überhaupt erlernen oder wird das einem in die Wiege gelegt?
    Audio-/Video-Files wären natürlich auch interessant. :)


    Ich freue mich auf Antworten,
    Nils


    Sorry, die Zeit, die du wohl hast um derart sinnloses zu posten habe ich zur Zeit leider nicht.


    Nichts für ungut.

    Zitat

    Original von Tulpe
    Vor einigen Wochen hab ich mir nochmal neue Felle gegönnt. Diesmal wars ein Amba Clear Resonanzfell und ein Evans G1 Schlagfell.


    War das ein "Ambassador Snare" oder ein normales "ambassador" Resofell?
    Wenn letzteres der Fall ist, weiß ich warum deine Snare schlecht klingt ...
    Die Werksfelle der Snare dürften übrigens exzellent gewesen sein.

    Zitat

    Original von romain
    LOL, ist schon witzig: Ich kenn dich ja jetzt schon lange als "Avatar". Und irgendwie hab ich mir dich jetzt immer als Mittdreisiger vorgestellt, der auf nem 3 Piece Kit abjazzt.


    Jazz find ich auch gut. Ja, hab den Samba beat vom Greb geklaut... 8o


    Vielen Dank für dein Lob Whysorry.
    Finde die Kritik hier allerdings sehr wichtig, deshalb stell ich das Zeugs ja hauptsächlich online.

    Zitat

    Original von maxPhil
    Alles, klar. Naja passt doch für DM. Was willst du denn beim nächsten Mal anders machen? Und wo wart ihr denn im Studio?


    Würde gerne alles akustisch aufnehmen, keine Trigger/Samples mehr.
    Wir waren in den Hertz-Studios (Decapitated, Vader) in Polen.
    Haben auf jeden Fall Ahnung die Leute da, aber würde das drumtechnisch das nächste Mal schon anders machen. Ich find aber trotzdem, dass es gut "bumst" :D

    Hallöchen und Dankeschön.


    Bassdrum ist natürlich getriggert und toms gesampelt. Naja ich finds ne nummer zu steril alles, konnte beim Mixdown leider nicht mehr dabei sein. Das nächste mal am besten alles analog, war mein erster richtiger studioaufenthalt und hab ne Menge dabei gelernt auch darüber was ich in Zukunft will und nicht will.
    Ist wohl auch der straighteste Song auf der neuen Scheibe.


    Greets

    Das Maple Custom Definitive wurde definitiv (hoho) aus chinesischem Ahorn hergestellt, so steht das jedenfalls im Yamaha Katalog. Es war eine Mittelklasse Serie, die - wie schon erwähnt - auf Retro getrimmt war (Folien Finishes, 60° Gratung). Habe einmal eins angespielt in Rockgrößen (24,14,18 ). Hat mir gut gefallen, warmer, fetter Sound. Hat von der Ausstattung her mit den Topserien von Yamaha allerdings nicht viel zu tun.
    War anscheinend marketing-technisch ein riesiger Flop, wurde deshalb abgesetzt und nun durch das Tour Custom ersetzt (Ahornkessel, 60° Gratung).

    Ghoulscout,


    wenn du eine Iron Cobra spielst, würde ich mal die schwarzen Plastik- (oder Gummi?) Beater probieren. Die funktionieren mit den Danmar Pads echt gut, machen einen tollen Attack. Die Holzbeater der Iron Cobra sind hingegen sehr leicht, also weniger "punchy" als die Gummiteile. Welches Bassdrumfell benutzt du denn?

    Zitat

    Original von Ghoulscout
    Hi,
    nachdem ich das Video hier gesehen habe, bin ich am überlegen das Ding mal zu testen. Mit was für Beatern sollte man das denn spielen? Wie klingt das in Kombination mit einem Bd-Mikro? Kann man das gut wieder abmachen und evtl. auf ein anderes Fell kleben? Das sollte sich ja nicht abnutzen.
    http://youtube.com/watch?v=odF8nruIDEo


    Ist die BD dann aber möglicherweise viel leiser? Wieviel vom Bass kommt noch durch?


    Hi,
    ich habe das Teil eine zeit lang verwendet. Muss sagen dass der Sound deutlich mehr Attack hatte, vor allem mit Plastik/Holz Beatern kam das richtig gut. Es lässt sich schon gut entfernen, kann aber Klebereste am Fell hinterlassen, die dann natürlich an Plastik/Holzbeatern schnell hängenbleiben. Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen das Fell vor dem Aufkleben gut zu säubern. Wenn das Pad nicht mehr gut klebt, lässt sich das ohne Probleme mit doppelseitigem Klebeband beheben.
    Letztendlich benutze ich die Dinger nicht mehr, da sie das Spielgefühl zu sehr beeinflussen und das Dynamikspektrum einschränken. Soll heißen, bei leisem spielen drängt sich der Kickpad Sound zu sehr auf und die Bassdrum klingt nicht mehr wirklich. Wenn du an deinem Set auch Jazz spielst, ist von diesem Kickpad sowieso abzuraten.


    Gruß, Nils

    Meine Lieblings-Holzsnare ist wohl die Maple custom 14*6,5 von Yamaha.
    Mit dem Teil geht so ziemlich alles, die Einzelkomponenten sind sinnvoll aufeinander abgestimmt und die Verarbeitung durchweg top. Sie klingt sowohl knackig hoch als auch tief gestimmt immer sehr schön und ist einfach zu stimmen.


    Die beste Metallsnare, die ich bisher angespielt habe war eine Ludwig Supraphonic 14*6,5. Ebenfalls ein sehr vielseitiges Instrument, das schon gestreichelt eine tolle Resonanz und Teppichansprache besitzt und bei Rimshots absolut gnadenlos knallt. Bloß schade, dass ich keine hab. :rolleyes:


    Für Jazz nehme ich sehr gerne eine Pearl 50th Anniversary solid maple Snaredrum in 14*5,5.
    Diese ist aufgrund ihrer sehr hohen Kesselresonanz und dem sehr stark ausgeprägten eigenen Kesselton nicht ganz einfach zu stimmen, hat aber eine unglaubliche Menge an Bauch und Wärme. Tief oder mittig gestimmt entfaltet sie ihre Stärken, hoch gestimmt gefällt sie mir nicht besonders.
    Auch mit Besen gespielt spitze.


    Die beste Sidesnare, die ich bisher gehört habe ist meine 12*6 Trick Snare aus gegossenem, 3mm dicken Aluminium. Funktioniert auch wunderbar als Hauptsnare.
    Die Rimshots knallen wie Hölle, trotzdem klingt die Snare nie abgewürgt sondern stets "crisp".


    Zu Traumsnares à la Brady Jarrah Block oder Dunnett Titanium kann ich nichts sagen, da ich diese noch nie angespielt habe.

    Hi Philipp,


    vielen Dank für deinen Tip, werde das Fell nächste Woche zurückschicken und bin auch davon überzeugt, dass ich es ersetzt bekommen werde, da ich es nicht angespielt habe.
    Der Vertrieb für Aquarian dürfte ja M&T sein, was mir vor ein paar Monaten von drums only auch bestätigt wurde, mit der Aussage, dass drums only die Felle nun aus dem Programm nehmen wird. Allerdings sind diese im neuen Katalog - zu etwas günstigeren Preisen als Thomann - nach wie vor aufgelistet.
    Ich hoffe, dass Aquarian das mit den Fellen in den Griff bekommt.


    Grüße, Nils

    Hallo liebe Trommlergemeinde,


    demletzt habe ich mal wieder meine Schlagfelle gewechselt. Wie in den letzten 4 Jahren üblich habe ich mich für Texture Coated (einlagig) von Aquarian entschieden. Eine Serie, die mich in den letzten Jahren in Sachen Preis und Leistung überzeugt hat. Jedoch scheinen die Preise für Aquarianprodukte in letzter Zeit stark angestiegen zu sein. So kostet bspw. das Superkick 1/Regulator Set mittlerweile 76,- (Thomann) im Gegensatz zu den früheren 59,- (Drums Only 2005). Dies entspricht etwa einem Preisanstieg von knapp 30%, was wohl auf den Vertriebswechsel zurückzuführen ist.


    Doch leider ist mir ausser dem neuen Logo und dem erhöhten Preis noch etwas aufgefallen. Das Schlagfell meines 12" Toms bildete nach 3 Tagen einen Riss in der Nähe der Kesselgratung. Immerhin mein erstes gerissenes Fell seit 12 Jahren. Da ich mir nicht sicher war, ob dies an der mangelnden Qualität des Felles oder einer evtl. unsauberen Gratung (konnte jedoch nichts entdecken) lag, bestellte ich mir das selbe Fell erneut.
    Leider wurde das neue Fell direkt mit einem 5 cm langen Riss am Rand geliefert, sodass ich es gar nicht auf mein Tom aufziehen konnte. (Bilder folgen)
    Dies weckte den Verdacht in mir, dass der selbe Mangel beim zuvor gekauften und gerissenen Fell ebenfalls vorgekommen ist und ich lediglich das Fell nicht gut geprüft habe, bevor ich es aufgespannt habe.


    Nun meine Frage: Sind noch jemandem hier diese neuerdings auftretenden Mängel bei Aquarian Fellen aufgefallen? Ich hoffe doch sehr, dass mein Fall der Ausnahmefall ist.


    edith rechtschreipunk