Beiträge von Niles

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    Original von shardik
    ich komm mit meiner eliminator besser klar.
    hab selbst ein jahr axis gespielt und da fehlte mir
    einfach die kontrolle.


    Hatte das selbe Problem mit meinen Longboards, vor allem langsame Doppelschläge bei Grooves waren zu unkontrolliert. War dann schon kurz davor die Axis zu verkaufen und mir eine DW 5000 zu holen.
    Hab dann aber glücklicherweise mit verschiedenen Beatern rumprobiert.
    Habe die sehr leichten Axis Beater gegen relativ schwere Standard Filz Beater ausgetauscht und noch ein Gewicht dran gehängt. Habe nun super Kontrolle, die ich mit dieser Hebeleinstellung des A Pedals noch Feinjustieren kann.
    Das ist meiner Meinung nach der größte Vorteil von Axis A-Pedalen. Man kann in kürzester Zeit das komplette Feeling des Pedals mit verschiedenen Beatern und dem Hebelsystem verändern ohne sich großartig mit der Federeinstellung herumzuärgern.



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    Original von Blahstphemär
    Ich sag nur, Finger Control ist Pflicht fürs blasten


    Und was machst du bei einer tief gestimmten Snare?
    Mit dem Handgelenk lässt sich ebenfalls wunderbar blasten, Derek Roddy ist hierfür doch das beste Beispiel.

    Wow echt tight getrommelt und natürlich flott, wobei ersteres natürlich erwähnenswerter ist.
    Schade dass du keine richtige Aufnahmemöglichkeit hast, der Tomsound von dem Kameramikrofon ist schon richtig nervig.
    Passt jetzt zwar nicht so sehr zu dem Song, aber hast du mal diese "Sandoval-"artigen Fills ausprobiert, bei denen nur noch 2 Schläge pro Tom gespielt werden. Passt bestimmt gut zu deinem Drumming.



    Greets, Nils

    Spiele nun seit ca. einem Jahr ein RMV Purpleheart (Amaranth) Schlagzeug und finde es sehr schade, dass diese Serie nicht mehr hergestellt wird.
    Soundtechnisch wohl das beste Set, das ich bisher gespielt bzw. angetestet habe. Vor allem die Toms überzeugen in jeder Hinsicht und in jeder Stimmung, da kann man wirklich alles damit machen. Doch auch die Bassdrum schiebt richtig gut.
    Die hier so oft belächelten Stimmböckchen laufen alle gleichmäßig und sind sehr (stimm-)stabil. Generell kann man sagen, dass das Set absolut leicht zu stimmen ist, so etwas habe ich bisher noch an keinem Set erlebt.
    An der Verarbeitung sind mir bis jetzt noch keine Mängel aufgefallen.
    Lediglich die Hardware hat einige Schwachstellen. Die mitgelieferten Tomhalterungen sind in der Praxis (vor allem bei live gigs) absolut untauglich, da sie nur mit dem Stimmschlüssel bedient werden können und zudem an 2 Schrauben gelockert bzw festgeschraubt werden müssen.
    Die Tomhalter habe ich sofort ausgetauscht.
    Nervig ist auch, dass man die Floortom Beine und RIMS Halterungen nur mit dem Stimmschlüssel bedienen kann.


    Unterm Strich muss ich aber sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Set bin, lediglich die Tatsache, dass man mittlerweile keine Trommeln mehr nachkaufen kann, wurmt mich ein bisschen.

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    Original von seelanne
    Also ich bin wirklich Yamaha Fan aber bei der Wahl wäre für mich der Ausgang eindeutig:ich würde das Delite/SQ2 dem MCA voerziehen. Ersteres ist deutlich lebendiger, offener und doch zugleich druckvoller, letzteres ist zwar unter Studiobedingungen wunderbar, aber live unabgemikt mir viel zu muffig und flach.


    See


    Mir kam das genau andersherum vor.
    Finde vor allem die kleinen Toms beim Delite klingen ziemlich "tot".

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    Original von scarlet_fade
    PS: Ich mag auch irgendwie dieses Farbe....


    Juhu, mein Lieblingsfinish, Embossed Silver :)

    Hallöchen!


    Habe vor kurzem irgendwo im Netz gelesen, dass sich das MCA auch problemlos ohne Rosette ordern lässt. Die Lieferzeit wäre dann dementsprechend lang.


    Kann sich aber auch um ein dummes Gerücht handeln, hast du schon den Yamaha Vertrieb oder Yamaha Drums selbst diesbezüglich angemailt?


    Herr Roddy meinte in seinem Forum übrigens, dass das SQ2 in Vintage Maple noch einen Tick besser klingen würde als das Delite.
    Etwas anderes wird man von einem Sonor Endorser aber wohl nie hören.

    Also ich finde den Bassdrumsound des Maple Custom Absolutes gut. Zudem kannst du da mit verschiedenen Fellen noch einiges rausholen. Der Tomsound des MCA ist spitze. Einfach und sehr vielseitig stimmbar.
    Wäre vielleicht noch interessant zu wissen ob es sich um ein normales MCA oder um ein MCA nouveau handelt. Sind normal geflanschte oder Alugussreifen drauf?

    Hallo!


    Echt klasse, dass sich hier eine Diskussion entwickelt hat.
    Ich wollte mit meiner Frage an sich gar nicht so sehr zwischen Bauch- und Techniktrommlern unterscheiden, sondern eher hinterfragen warum oder besser: WIE manche Trommler eben sehr spontan "Jam-artig" klingen, obwohl vielleicht vieles gar nicht so spontan gespielt ist, bzw sehr exakt und durchdacht klingen, obwohl gerade nur improvisiert wird.
    Vielleicht liegt die Lösung im Microtiming oder im Swingfeeling?
    Ist es vielleicht so, dass Trommler wie Gavin Harrison oder Steve Gadd größtenteils sehr genau auf den Punkt/Click spielen, während Trommler wie Bonham oder Theodore ein wenig drumherum spielen?


    Grüße, Nils

    Tower of power - in the slot


    Ein Klassiker. Tolle Songs, Sound ist logischerweise noch nicht so druckvoll und klar. Mir ein bisschen zu viel Soulballaden Genudel die man sich aber schon anhören kann, ansonsten richtig gut.


    Tower of Power - T.O.P


    Absolut fett produziert mit sehr abgefahrenen, tollen Beats. Der Opener "Soul with a capital 'S'" ist wohl einer der besten Funksongs die ich je gehört habe.
    Auch hier leider wieder recht viele Soulballaden dabei, die zusätzlich noch nach 80er Porno-Sound klingen. So ist der Kontrast hier zwischen Supertoll und Nervig leider recht groß


    Tower of Power - Oakland Zone


    Ihre bisher letzte Scheibe glänzt mit tollem Drumming und einer guten Produktion. Die Songs sind ebenfalls wieder erste Sahne, es befinden sich nur noch 1-2 Balladensongs auf der der Scheibe und die gefallen mir sogar richtig gut. Die Funksongs selbst kommen nicht ganz an die Funksongs von der "T.O.P." ran. Aber fast ;)

    Hallo liebe Trommlergemeinde,


    in letzter Zeit fasziniert es mich sehr, mir Trommler auf CDs und Konzerten sehr genau anzuhören und deren Stil zu analysieren (falls so etwas überhaupt möglich ist).


    Was mir bei vielen Trommlern auffiel, war deren Präzision in Sachen Timing, doch nicht nur das: Bei manchen scheint wirklich jeder Schlag - dazu gehören sowohl Ghost Notes als auch Akzente und Fill-Ins - exakt einstudiert und ausgeführt zu sein. Diese Exaktheit und Überlegtheit fiel mir bisher vor allem bei Drummern wie z.B. Steve Gadd, David Garibaldi oder Gavin Harrison auf, in deren Verbindung gelegentlich die Worte "akademisch" oder "linear" fielen.


    Auf der anderen Seite gibt es Drummer, bei denen selbst ein Groove zu einem normalen Song immer diesen Touch eines improvisierten Solos zu haben scheint.
    Ein Beispiel hierfür wäre John Theodore.


    Mich würde es interessieren, ob ihr weitere "Extrem"-Beispiele für beide Stile kennt.
    Welche Rolle spielt zudem hier Technik, Ausbildung und Drum- und Cymbalsound?
    Gibt es konkrete Übungen bzw. kann man diese Arten von Drumming überhaupt erlernen oder wird das einem in die Wiege gelegt?
    Audio-/Video-Files wären natürlich auch interessant. :)


    Ich freue mich auf Antworten,
    Nils


    Sorry, die Zeit, die du wohl hast um derart sinnloses zu posten habe ich zur Zeit leider nicht.


    Nichts für ungut.