Istanbul Agop Xist 19" Dry Dark Ride
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Kein Keyhole…eher auf der schwereren...,Istanbul Agop Xist 19" Dry Dark Ride in Berlin - Wilmersdorf
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Die vom Threadstarter genannte kleine Tama Stickbag ist zu klein für Mallets, da hat Moe völlig recht.
Das ist mal ein ausführlicher und ehrlicher Testbericht!
Zum Thema Direct Drive generell: Die Art der Verbindung wird meiner Meinung nach oft überbewertet. Ich hatte schon alle möglichen Direct Drive Pedale in meinem Besitz (Axis Short und Long, Mapex Falcon, Gibraltar Intruder, PDP Boa). Letztendlich haben diese Pedale - für mich persönlich - alle gegen meine Pearl-P1002 bzw. später dann gegen meine Eliminator verloren (beide Strap Drive - also Band).
Am spannendsten war das Phänomen bei der Mapex Falcon, bei der man zwischen Direct-, Strap- und Chain Drive wechseln kann. Hier fühlte sich die Direct-Drive-Verbindung mit Abstand am "undirektesten" an. Kette und Band waren hingegen nahezu identisch, mir gefiel das Band einen Tick besser, kann aber auch ein Bias-Effekt gewesen sein.
Viele Hersteller schaffen es, über andere Wege ein direkteres Feeling zu erzeugen. Z.B. bei der Speed Cobra wurde das über das Zurücksetzen der Trittplatte erzeugt. Dieses Pedal fühlt sich - trotz Kette - sehr direkt und "Axis-like" an, wie ich finde.
Es gibt viele Möglichkeiten, LoFi zu untermalen. Ich würde bei dem Setup vielleicht sogar zwei Becken mitnehmen.
1) Ein sehr trockenes/trashiges Exemplar (s. Drumjunkeys Vorschlag) Ich würde dieses hier mitnehmen.
2) und/oder ein lang ausklingendes Sizzle (Flat?) Ride. Da haut man schön auf die 1 drauf und hat dann einen langen Klangteppich über den restlichen Takt.
Basix custom für 50
Finde es total spannend, dass Kinder zum Trommeln heutzutage extra-kleine Größen benötigen. Habe mit 8 Jahren auf einer 22er Force 2000 gelernt. Die darauf montierten Racktoms (12x10 / 13x11) habe ich aus irgendeinem Grund immer erreicht. Die waren halt stark angewinkelt.
Kürzlich habe ich meiner Tochter ein kleines Club-Set mit 16er Bassdrum und 10/14 Toms zusammengestellt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die 16er mit Riser mindestens genauso sperrig ist wie eine 20er Bassdrum. Vor allem wenn man mit nur einem Hängetom spielt, ist die Größe der Bassdrum selbst für die kleinsten Trommlerinnen eigentlich irrelevant.
Edit: Sorry, das war jetzt ein bisschen OT.
Danke Mc!
Das Angebot hier ist super:
Gib mal durch, wo euer Standort ist, dann können wir hier mit Gebrauchtangeboten in der Gegend helfen. Neukauf ist in der Regel Geld verbrennen, zumal du in den unteren Preisklassen direkt nochmal Geld für vernünftige Felle ausgeben musst. Bei vielen Gebrauchtsets wurde hingegen schon auf bessere Felle gewechselt.
Das Schlagzeug ist womöglich DAS Instrument, das für den Gebrauchtmarkt prädestiniert ist. Du hast keinerlei Elektronik, das Instrument ist nicht sonderlich empfindlich und es ist schwierig, größere Schäden zu verstecken. Außerdem ist der Gebrauchtmarkt derzeit völlig überflutet und im Januar 2022 wurden die Neupreise aufgrund der Krise und Materialknappheit nochmal ordentlich nach oben korrigiert.
Snare größer als die Bassdrum. Sachen gibt's.
genial!
ZitatDa klebt aber echt ne Menge drauf.
Ich dachte, die Gaffa-Polizei hätten wir mit dem Ende der Nullerjahre überwunden.
Klasse Beitrag! Besonders die beiden Vergleich-Files sind sehr hilfreich. Ich habe kürzlich einfach mal mein USB Mic (ein Beecaster Condenser-Mic, das ich sonst für Videokonferenzen o.ä. nehme) in den Raum gestellt und mir hat die Bassdrum viel besser gefallen als beim Close-Micing. Werde das demnächst auch mal kombinieren.
Hier noch etwas interessantes für kleine Räume: Youtube
180 in Berlin
Phil Collins hatte einmal sinngemäß gesagt, dass er an Drumcomputern liebe, dass diese nur das spielen, was der Komponist auch will und eben nicht hier und da noch von einem Drummer Ghostnotes eingestreut werden, mit denen der Drummer dem Lied seine "persönliche Note" geben möchte. Sprich: zu viele Drummer verlassen den schmalen Grat durch zu viel Gefrickel/Ego. Und machen sich dadurch "ersetzbar".
Die Aussage könnte man auch komplett ins Gegenteil umkehren. Sprich "Drum Maschinen machen sich ersetzbar, da Sie die Variationen und die Persönlichkeit eines echten Schlagzeugers vermissen". Letztendlich ist es immer die Frage, was man als Produzent/Songwriter für den jeweiligen Song möchte. In den 80ern sollte das eben möglichst steril und Computer-like klingen, da war ein echter Schlagzeuger ein teurer, unnötiger Extra-Aufwand.
J Dilla hat ja die Aussage von Phil auch ein wenig auf den Kopf gestellt und mal eben das Produzieren mit der MPC revolutioniert, indem er einfach live auf seinem "Drumcomputer" getrommelt und eben NICHT quantisiert hat. Somit sind die Variationen eines "echten" Schlagzeugers in seinen Beats zu hören, obwohl alles aus dem Sampler kommt.
Ganz lieben Dank für die vielen hilfreichen Antworten! Ich muss zugeben, dass ich insgeheim beim Verfassen des Threads auf eine Antwort von Drumm.er gehofft hatte... und wurde nicht enttäuscht.
Mittlerweile haben sich noch ein paar Sennheiser ie80s, die ich für 50 gebraucht geschossen habe, dazugesellt. Diese klingen ebenfalls grandios (ok, NP waren mal 380 Euro, da kann man auch ein bisschen was erwarten...) Die Sennheisers kann ich auch hinter dem Ohr herumführen. Ich bin also nun voll ausgestattet.
Ich werde die Sache nun so handhaben, dass ich die StageDivers doch noch einmal reparieren lasse und werde sie dann gemeinsam mit den Hifi-Hörern beim nächsten Auftritt mal vergleichen. Wir spielen zumeist mehrere Sets, deshalb könnte das gut passen.
1. Ich musste beim Titel sofort an Phil Collins Gefrickel während des Gitarrensolos auf "Firth of Fifth" und - kontrastiv dazu - an seinen 80er Minimalismus denken. Musste dann schmunzeln, dass du ihn tatsächlich auch erwähnst.
2. Es ist auffällig, dass du sehr viele Bands aus der Prog-Rock und Jazz-Fusion Ära in den 70ern erwähnst. Damals war mehr tatsächlich mehr. Mein Vater war und ist total vernarrt in diese Musik, er legt dann gerne mal Billy Cobham Platten auf, die für mich nahezu unhörbar sind, obwohl ich kein Feind der vielen Noten bin. Ich denke, diese Phase war auch die Antithese zur vermeintlich noch sehr simpel gestrickten Rock-Musik der frühen 60er. Die Beatles sind für diese Entwicklung ja das Paradebeispiel, nur eben mit der Besonderheit, dass deren Musik komplexer wurde und trotzdem noch sehr eingängig und nie over-played war. In den 80ern folgte dann so eine Art Synthese wie ich finde, als die Musik wieder song-fokussierter wurde aber dennoch viel mit Synthesizern und Samplern/Sequencern herumexperimentiert wurde.
3. Ja, sicherlich spielt man tendenziell mehr Noten wenn man jünger ist und hat noch mehr das Bedürfnis, andere beeindrucken zu wollen. Das sieht man ja nicht nur in der musikalischen Entwicklung. Ich finde, besonders talentierte Musiker bzw. Songwriter erkennt man daran, dass sie schon in sehr jungen Jahren dieses Gespür für genau die richtige Dosierung gespielter Noten besitzen. Wenn ich mir anhöre, was ich noch Anfang 20 auf Aufnahmen so getrommelt habe, wird mir stellenweise ganz anders. Da werden an völlig unpassenden Stellen plötzlich die Splash-Skills oder Gospel-Chops ausgepackt... gruselig.
4. Deine Keith Moon Story zeigt, wie unglaublich wichtig ein guter Producer sein kann. In der heutigen Zeit ist Rick Rubin dafür ein Paradebeispiel. Hört euch mal die Alben von Chili Peppers (Uplift Mofo) oder System of a Down (self-titled) aus der Pre-Rubin-Ära an und danach, was er aus diesen Künstlern gemacht hat (Blood Sugar Sex Magik, Toxicity).
Das ist eher was für den "Was könnte das noch Wert sein" Thread.
Es ist kein Custom Set sondern selbst verwurschdelt. Offensichtlich hat da jemand beim Finish ein bisschen rumgezündelt. Das ist glaube ich auch nicht das erste Set in dem Stil, das er anbietet. Finger weg.
hat nix mit Manipulation zu tun. Manche Leute können die swinger/action/rocker Serien nicht auseinanderhalten (ich zum Beispiel), da die böckchen fast identisch sind.
Das Set wird anders klingen als das basix custom aber nicht unbedingt besser/ schlechter. Nimm/Behalte doch beide. ![]()
Weiter gehts mit den Schnäppchen:
zunächst einmal ein unscheinbares Angebot, aber die Snare (Sonor Ascent) ist sehr fein. Dürfte auf dem Gebrauchtmarkt 160-180 einbringen, womit wir bei 120-140 für das Shell-Set wären. Vielleicht geht preislich auch noch was, da VB.
nur weil die etwas "abgewetzt" war
.
"etwas" liegt wohl im Auge des Betrachters ![]()
... also ich hatte den Thread hier immer so verstanden, dass man auf gute Deals bei Einzelhändlern hinweist z.B.: Remo 14" Snarefelle für 14,99 EUR bei Müller-Milch-Musik.
.... schon mal jemand auf den Gedanken gekommen, dass die hier immer wieder präsentierten "Schnäppchen" bei Ebay-Kleinanzeigen nach dem sie hier als solche erwähnt wurden keine mehr sind?
...evtl. wäre es cool diesen Thread wieder auf Neuware auszurichten. Von den Ebay-Kleinanzeigen-Angeboten gibt es meist nur eins und ich war immer der Meinung, dass sich dieser Thread um Neuware dreht , die ein echtes Schnäppchen ist!
HAAALT STOP! Der Schnäppchenthread bleibt so wie er ist!!!
ich werd mit Drumstudio1 (gerald) mal Kontakt aufzunehmen. Das Set ist optisch und dann wohl auch technisch was, was mir gefällt. Allerdings steht es ca 230km eine Strecke von mir entfernt.
Das Tamburo TSB oben ist recht nah bei dir. Die Becken kannst du für einen Fuffi weiterverkaufen. Ist ein sehr feines Set (Kollege Matzdrums trommelt(e?) jahrelang auf einem) und optisch auch schöner als die Basix Customs... uuuund es hat eine Floor Tom, was bei Sets aus den 2000ern nicht selbstverständlich ist.
Ein Schüler von mir hatte eines mit Coated Emperors auf den Schlagfellen. Das klang hervorragend.
Moin wertes Forum,
eines vorab: Es geht in diesem Thread nur um kabelgebundene Inears. Das Thema Bluetooth lasse ich außen vor, da es für den Live-Betrieb irrelevant ist. Auch über angepasste Otoplastiken möchte ich hier nicht diskutieren - diese haben definitiv ihre Daseinsberechtigung.
Nun zum Thema: Ich habe in letzter Zeit oft über den Sinn und Unsinn der Produktgattung "In-Ear für Musiker" nachgedacht. Diese hochpreisige Gattung existiert relativ streng separiert neben den In-Ear Kategorien "HiFi-Inears" oder eben stinknormalen Consumer-Produkten (vermeintliche "Billig-Produkte" unterhalb der 50 Euro-Marke).
Zentral sind für mich die Fragen:
- Warum werden Musiker-Inears separat geführt und teilweise auch in anderen Geschäften angeboten? (ok, die Frage ist eigentlich hinfällig... es geht um Marketing und Geld)
- Was unterscheidet diese Inears von den "Standard"-Produkten?
- Warum sind viele (nicht-maßgeschneiderten) Musiker-Inear-Modelle so teuer? Sind die Preise von teilweise 1000+ Euro berechtigt?
- Funktioniert ein "Standard"-Inear Modell für 50 Euro womöglich genauso gut im Live-Betrieb?
Bei meinen Mit-Musikern in Bands und anderen Projekten herrschte oft das Credo, bei Inears bräuchte man "unterhalb von 500 Euro eigentlich gar nicht zu schauen." Das sei alles Mist, der langfristig nicht glücklich mache.
Ich persönlich habe hingegen ein paarmal die Erfahrung gemacht, dass normale, günstige Standard-Modelle um die 50 Euro mir annähernd gut gefielen wie etwa meine 500-Euro-Stagediver SD3. Verstärkt wurden diese Zweifel, da meine SD3 nun schon zum zweiten Mal in der Mitte auseinander gebrochen sind. Beim ersten Mal ist dies geschehen, als ich das herausnehmbare Kabel wieder anstecken wollte... Zack... plötzlich war das Earpiece entzwei. Ich habe dieses dann vom deutschen Hersteller für knapp 70 Euro reparieren lassen. Kürzlich - etwa ein Jahr nach Reparatur - ist mir dasselbe wieder passiert an der genau gleichen (Soll?-)bruchstelle, diesmal gänzlich ohne Fremdeinwirkung:
Man stelle sich mal vor, dies wäre direkt vor einem Musical-Gig o.ä. passiert. Nicht nur ich wäre komplett aufgeschmissen gewesen...
Nun bin ich nicht gewillt, die Hörer wieder für teuer Geld reparieren zu lassen und habe mich auf dem Gebrauchtmarkt umgeschaut. Dabei habe ich festgestellt, dass es HiFi-Inear-Modelle äußerst günstig gebraucht auf den üblichen Plattformen gibt. Nach einiger Recherche habe ich mich für einen Bowers & Wilkins C5 für 35 Euro entschieden (NP: ca. 180). Die gibt es z.B. hier oder auch hier. Die dazugehörigen Aufsätze habe ich entsorgt und mir Memory Foam Aufsätze geholt. Und was soll ich sagen? Diese 45 Euro-Kombination klingt fantastisch, schirmt gut ab, sitzt angenehm und geht in den tiefen Frequenzen sogar ein Stück weiter runter als die SD3. Das Trommeln zum Play-Along macht riesigen Spaß damit, nur Live konnte ich sie noch nicht ausprobieren (aus bekannten Gründen). Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob ich mit dieser Kombination live nicht irgendwelche Nachteile habe im Vergleich zu "echten" Musiker-Inears. Kann ich mich mit handelsüblichen Hifi-Inears überhaupt auf die Bühne trauen? Was denkt ihr?
Edit: Es sei noch anzumerken, dass sich die Bowers & WIlkins Kopfhörer auch haptisch aufgrund der Metall-Bauteile hochwertiger anfühlen als die SD-3. Ich möchte auch noch anfügen, dass die SD-3 gebraucht i.d.R. noch weit mehr als 200 Euro kosten.