Irre Snare, ich hatte mal ein Set aus Purple Heart. Warum Gussis?
Beiträge von Niles
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Schönes Crash/Ride. Ich würds für die linke Seite nehmen.
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Würde mich wundern, wenn bei dieser Preistreiberei alles mit rechten Dingen zuginge.
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Habe eine Studio 14x5.
Ist meine beste Snare, hat mehr low-end als so manch eine 14x8, nur halt mit besserer Teppich-Ansprache
Funktioniert für alle Musikstile und ist schön leicht. Die Abhebung funktioniert tadellos.
Bestell dir halt eine und schicke sie bei Nicht-Gefallen zurück. Die Leute vom Drumcenter sind super kulant. -
Bassdrum - Fell schlabberig stimmen ist eine Volkskrankheit der Pop-Schlagzeuger, welche normalerweise bei 20er oder 22er Hupen mit dem dir besagten SuperKick oder E-Mad funktioniert.
Dieses Schema nun auf andere Trommelgrößen bei völlig anderen Musikstilen zu übertragen, ist unsinnig. Du widersprichst dir in diesem Fall selbst: Stimmst das Fell "schlabberig", dämpfst die Trommel (Superkick + Dämpfung) und erwartest "TiefTON". Meine Erfahrungen mit Bassdrums >22" ist folgende: Trau dich ruhig mal, die Dinger hoch oder mittig zu stimmen, probiers mal mit Powerstroke3 auf beiden Seiten, ohne Loch und Dämpfung. Ich finde, es gibt nichts schöneres als 24er Bassdrums, die mittig gestimmt sind, sodass noch ein tiefer "Ton" beim reintreten entsteht.
Von 26ern war ich bisher allerdings meistens auch eher enttäuscht. Muss aber nichts heißen.Edit: Wie Wuggu sagt, ist es auch sinnvoll, das Resofell mal ordentlich anzuziehen, sodass ein klarer ton beim abklopfen zu hören ist.
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Hier kann man sich inspirieren lassen.
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Wow! Ich danke euch für die ausnahmslos sehr guten Beiträge!
Wirklich brauchbare Tipps! Pete55 und two, danke euch für das Rauskramen der beiden Artikel.Christian, ich werde mir deine Tipps mal zu Gemüte führen und zunächst mit größeren Mikrophon-Abständen herumprobieren.
Ist wohl auch eines der Probleme unseres Studios und generell in allen Probe-/Aufnahmeräumen, in welchen wir derzeit sind, welche allesamt sehr niedrige Decken haben.Habt ihr bestimmte dynamische Mikros im Auge? Das Übliche (SM 57 etc.) ist in unserem Proberaum vorhanden. Nur weiß ich nicht, ob die zur Overhead/Raum Aufnahme so geeignet sind.
2 ordentliche Kleinmembran-Kondensatoren habe ich schon (Oktava mk012), da werde ich auch noch herumprobieren (vielleicht eines als Bassdrum Mic mit großem Abstand und eines als OH?).
Mal sehen, ob die sich für diesen Sound eignen.Sonorfan, das Teardrop klingt grandios in der Aufnahme, ich werde das die Tage mal samplen und auf die MPC übertragen.
Max, hast du bestimmte Bändchenmikros für die Drumset-Aufnahme im Sinn? Die gehen preislich ja stark auseinander.
Nochmal danke und euch allen einen schönen Ostermontag
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Vorbemerkung: Wenn
ich im Folgenden den Begriff "Funk" verwende, meine ich nicht den
Garibaldi/Latham/Vokuhila-90er Fusion-Sound, den viele hier mit
"Funk" assoziieren. Vielmehr ist der dirty, funky Sound der späten
60er gemeint, wie er auf Scheiben von The Meters,Dyke and the Blazers und auf vielen weiteren
Deep Funk LPs zu hören ist. Bitte spart euch deshalb Kommentare wie "Dämpf
deine Snare" o.Ä.Das Problem meiner
Band derzeit ist, dass unsere Billig-Zoom H2-Aufnahmen aus dem Probekeller
funkiger und authentischer klingen als die "professionellen"
Aufnahmen, für die wir in den letzten Monaten im Studio waren. Teilweise
sehe ich das Problem auch bei den Leuten, die für Mix und Mastering zuständig
sind. Ich habe das Gefühl, dass viele der professionellen Tontechniker heutzutage nur bedingt Ahnung von
Vintage/Retro- (oder auch von einem
natürlich-warmen Sound) haben. In vielen Fällen werden einfach die Standard
Effekte, die eben auch beim Jugendhaus-Gig um die Ecke verwendet werden, auf
die Aufnahme geklatscht. Höhepunkt dieser Geschichte war eine Studioaufnahme
vor 2 Jahren, bei der man am Ende vor lauter Gate/Kompressor/etc. den
Unterschied meiner verwendeten 12"
und 14" Snares nicht mehr hören konnte. Das ganze soll dann vermeintlich
"fett" klingen, hat jedoch eher diesen möchtegern-fetten Plastik
Demosound von derpubertierenden Rockband nebenan. Wir sind deshalb derzeit am Überlegen, Mix und Mastering wieder
selbst in die Hand zu nehmen.Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin auf der Suche nach Tipps für einen dreckigen, funkigen Sound.
Dies betrifft nicht nur das Drum-Recorden, ich würde mich auch über Tipps bzgl.
Mastering, EQ-Einstellungen etc. freuen. Hier hat auch mal jemand einen pdf-Artikel gepostet (How to
sound shitty o.Ä.), den ich leider nicht mehr finde. Falls
einige gute Vorschläge zusammenkommen, könnte ich die im Startpost als Liste
anlegen.Eine coole Idee,
welche ich kürzlich bei einem Deep-Funk Album gehört habe, war ein Flanger auf
der Hi-Hat. Bei verschiedenen Hip Hop Künstlern habe ich diese Methode auch
schon beim Crash/Ride gehört. Zum selbst ausprobieren bin ich bisher aber
noch nicht gekommen.Freue mich auf Antworten,
NilsEdit: Keine Ahnung, warum die Zeilenumbrüche so seltsam formatiert sind. Ich hoffe, man kanns trotzdem einigermaßen lesen.
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Endgut!
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Verflixt ihr seid echt gut. Neue Schüssel und derzeitigen Lieblingstrommler knallhart aufgedeckt.
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Sehr interessant, danke! Da bekommt man Lust auf Flatrides!

Habe ich mir auch gedacht, das Flat klingt wirklich grandios.
Schönes Video, das letzte mal als ich Herr Corea live erleben durfte hatte er locker noch 20-30 Kilo mehr drauf. -
Endcool die zwei.
Vielleicht gibts bei mir irgendwann mal noch eine 14x8 in Eiche o.Ä.. -
Musste auch gleich an Aint no Sunshine denken.
Charles Bradley fällt mir noch spontan ein. Hier ein kompletter Gig in Form einer Playlist: Klick
Und noch eine Playlist von mir mit gutem alten Deep Funk, ist womöglich auch etwas Gefrickel dabei. Gefrickel ist ja auch eine Definitionssache, Clyde frickelt bei vielen James Brown Songs ausgiebig und groovt trotzdem wie Sau. Hier gehts zur Playlist: Klick
Noch was, eher Hiphoppig, beeindruckendes Drumming.
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Ist das nicht der Kollege von den kalifornischen Bergen?
Schau mir das Video später an, danke schon einmal dafür!
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Interessant finde ich die verschiedenen Methoden, dieses wobble/sluggish feel zu erzeugen.
Chris Dave verwendet in Xeemy's Link dafür Hi-Hat Flams.
Bei Questlove hingegen geschieht viel über das Bassdrum Timing. Sehr schön in diesem Album zu hören:
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Hey Dewwel,
ich denke mal, du sprichst von teRnär. Das mit 1/24 Verschiebung halte ich für Quark. Eine ternäre Spielweise kann man durchaus notieren, hier mal "der selbe" Groove, einmal in binärer und einmal in ternärer "Schreibweise":


Allerdings werden ternäre Grooves wie der untere oft einfach binär aufgeschrieben (wie der obere). Man findet dann häufig eine kleine Notiz über dem ersten Takt à la "Swing Feel" oder Ähnliches. Gründe dafür könnten sein:
- Es ist leichter einen Groove binär zu notieren, man spart Zeit
- Häufig stehen über den Noten Dinge wie "slight swing" o.Ä.; hiermit ist dann gemeint, dass der Groove nur leicht "angeshuffelt" werden soll. Hierbei den Groove als Shuffle zu notieren (wie im unteren Bild) wäre irreführend und würde vielleicht den Musiker dazu fehlleiten, zu viel zu shuffeln.
Das sind allerdings alles nur Vermutungen eines ahnungslosen Hobby-Musikers, der Noten meistens frei nach Gefühl interpretiert.
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Wie jetzt, Birke war weg?
Das matte Orange ist ja mal übersexy!
