Beiträge von Niles

    Wow! Ich danke euch für die ausnahmslos sehr guten Beiträge!
    Wirklich brauchbare Tipps! Pete55 und two, danke euch für das Rauskramen der beiden Artikel.


    Christian, ich werde mir deine Tipps mal zu Gemüte führen und zunächst mit größeren Mikrophon-Abständen herumprobieren.
    Ist wohl auch eines der Probleme unseres Studios und generell in allen Probe-/Aufnahmeräumen, in welchen wir derzeit sind, welche allesamt sehr niedrige Decken haben.


    Habt ihr bestimmte dynamische Mikros im Auge? Das Übliche (SM 57 etc.) ist in unserem Proberaum vorhanden. Nur weiß ich nicht, ob die zur Overhead/Raum Aufnahme so geeignet sind.
    2 ordentliche Kleinmembran-Kondensatoren habe ich schon (Oktava mk012), da werde ich auch noch herumprobieren (vielleicht eines als Bassdrum Mic mit großem Abstand und eines als OH?).
    Mal sehen, ob die sich für diesen Sound eignen.


    Sonorfan, das Teardrop klingt grandios in der Aufnahme, ich werde das die Tage mal samplen und auf die MPC übertragen.


    Max, hast du bestimmte Bändchenmikros für die Drumset-Aufnahme im Sinn? Die gehen preislich ja stark auseinander.


    Nochmal danke und euch allen einen schönen Ostermontag

    Vorbemerkung: Wenn
    ich im Folgenden den Begriff "Funk" verwende, meine ich nicht den
    Garibaldi/Latham/Vokuhila-90er Fusion-Sound, den viele hier mit
    "Funk" assoziieren. Vielmehr ist der dirty, funky Sound der späten
    60er gemeint, wie er auf Scheiben von The Meters,Dyke and the Blazers und auf vielen weiteren
    Deep Funk LPs zu hören ist. Bitte spart euch deshalb Kommentare wie "Dämpf
    deine Snare" o.Ä.


    Das Problem meiner
    Band derzeit ist, dass unsere Billig-Zoom H2-Aufnahmen aus dem Probekeller
    funkiger und authentischer klingen als die "professionellen"
    Aufnahmen, für die wir in den letzten Monaten im Studio waren. Teilweise
    sehe ich das Problem auch bei den Leuten, die für Mix und Mastering zuständig
    sind. Ich habe das Gefühl, dass viele der professionellen Tontechniker heutzutage nur bedingt Ahnung von
    Vintage/Retro- (oder auch von einem
    natürlich-warmen Sound) haben. In vielen Fällen werden einfach die Standard
    Effekte, die eben auch beim Jugendhaus-Gig um die Ecke verwendet werden, auf
    die Aufnahme geklatscht. Höhepunkt dieser Geschichte war eine Studioaufnahme
    vor 2 Jahren, bei der man am Ende vor lauter Gate/Kompressor/etc. den
    Unterschied meiner verwendeten 12"
    und 14" Snares nicht mehr hören konnte. Das ganze soll dann vermeintlich
    "fett" klingen, hat jedoch eher diesen möchtegern-fetten Plastik
    Demosound von derpubertierenden Rockband nebenan. Wir sind deshalb derzeit am Überlegen, Mix und Mastering wieder
    selbst in die Hand zu nehmen.


    Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin auf der Suche nach Tipps für einen dreckigen, funkigen Sound.
    Dies betrifft nicht nur das Drum-Recorden, ich würde mich auch über Tipps bzgl.
    Mastering, EQ-Einstellungen etc. freuen. Hier hat auch mal jemand einen pdf-Artikel gepostet (How to
    sound shitty o.Ä.), den ich leider nicht mehr finde. Falls
    einige gute Vorschläge zusammenkommen, könnte ich die im Startpost als Liste
    anlegen.


    Eine coole Idee,
    welche ich kürzlich bei einem Deep-Funk Album gehört habe, war ein Flanger auf
    der Hi-Hat. Bei verschiedenen Hip Hop Künstlern habe ich diese Methode auch
    schon beim Crash/Ride gehört. Zum selbst ausprobieren bin ich bisher aber
    noch nicht gekommen.


    Freue mich auf Antworten,
    Nils


    Edit: Keine Ahnung, warum die Zeilenumbrüche so seltsam formatiert sind. Ich hoffe, man kanns trotzdem einigermaßen lesen.

    Ich bin auch für weiter vorschläge offen aber was ich erwarte sind 10 Spannschrauben

    Warum?


    Die Black Panther ist schön, hätte ich auch fast gekauft.


    Ansonsten lohnt auch der Blick in die Kleinanzeigen:
    hier
    hier


    Steve Miller, hast du den Startpost überhaupt gelesen?

    Warte, bis du gebraucht (Forum, Bucht) was findest. Die Gebrauchtpreise für Taye sind ein Witz.

    Sehr interessant, danke! Da bekommt man Lust auf Flatrides! ;)


    Habe ich mir auch gedacht, das Flat klingt wirklich grandios.
    Schönes Video, das letzte mal als ich Herr Corea live erleben durfte hatte er locker noch 20-30 Kilo mehr drauf.

    Musste auch gleich an Aint no Sunshine denken.


    Charles Bradley fällt mir noch spontan ein. Hier ein kompletter Gig in Form einer Playlist: Klick


    Und noch eine Playlist von mir mit gutem alten Deep Funk, ist womöglich auch etwas Gefrickel dabei. Gefrickel ist ja auch eine Definitionssache, Clyde frickelt bei vielen James Brown Songs ausgiebig und groovt trotzdem wie Sau. Hier gehts zur Playlist: Klick




    Noch was, eher Hiphoppig, beeindruckendes Drumming.
    [video]

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    Interessant finde ich die verschiedenen Methoden, dieses wobble/sluggish feel zu erzeugen.


    Chris Dave verwendet in Xeemy's Link dafür Hi-Hat Flams.


    Bei Questlove hingegen geschieht viel über das Bassdrum Timing. Sehr schön in diesem Album zu hören:

    Hey Dewwel,


    ich denke mal, du sprichst von teRnär. Das mit 1/24 Verschiebung halte ich für Quark. Eine ternäre Spielweise kann man durchaus notieren, hier mal "der selbe" Groove, einmal in binärer und einmal in ternärer "Schreibweise":





    Allerdings werden ternäre Grooves wie der untere oft einfach binär aufgeschrieben (wie der obere). Man findet dann häufig eine kleine Notiz über dem ersten Takt à la "Swing Feel" oder Ähnliches. Gründe dafür könnten sein:

    • Es ist leichter einen Groove binär zu notieren, man spart Zeit
    • Häufig stehen über den Noten Dinge wie "slight swing" o.Ä.; hiermit ist dann gemeint, dass der Groove nur leicht "angeshuffelt" werden soll. Hierbei den Groove als Shuffle zu notieren (wie im unteren Bild) wäre irreführend und würde vielleicht den Musiker dazu fehlleiten, zu viel zu shuffeln.

    Das sind allerdings alles nur Vermutungen eines ahnungslosen Hobby-Musikers, der Noten meistens frei nach Gefühl interpretiert.

    Der von dir gepostete Axis-Beater ist völlig überteuert. Hatte diese Beater selbst mal und sie sind zwar grundsolide, aber sehr einseitig.
    Ich habe schon eine Menge Beater ausprobiert und würde dir die Mapex Falcon Beater empfehlen. Man kann das mitgelieferte Gewicht einfach herausnehmen, wodurch der Beater wirklich sehr leicht wird und trotzdem deutlich mehr Punch hat als die Axis Beater. Wenn man dann doch mal einen Rockgig o.Ä. spielt, kann man jederzeit eines der Gewichte wieder hinzufügen und die Beaterfläche auf Filz wechseln (einfach den Beater drehen). Die Iron Cobra Beater hatte ich auch mal, inkl. allen Belägen. Die sind leider auch etwas einseitig, da man für einen anderen Belag (Gummi, Holz, Filz) extra ein Ersatzteil kaufen und dieses umständlich auswechseln muss.


    Die Aussage mit den 60 Euro sparen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Unterschiedliche Beater können einen erheblichen Einfluss auf Spielgefühl und Sound haben. Häufig lohnt es sich meiner Meinung nach mehr, verschiedene Beater auszuprobieren als ein neues Pedal zu kaufen. Man kann also auch eine Menge Geld sparen.


    Die Sonic Hammers finde ich übrigens katastrophal. Viel zu schwer, keine Power und ein wirklich seltsames Spielgefühl.

    Also bezüglich Hardware: Ich habe auch noch ein Force 2000 mit Hardware, und alles ist in einem Top Zustand und voll funktionstüchtig.


    Bitte wie hast du es geschaft einen Tom Arm abzubrechen??? Hast du dich da drauf gestellt? Für mich ist das nur mit roher Gewalt erklärbar!

    Mir selbst ist es beim Force 2000 passiert, einem Proberaumkollegen beim Force 3000 und ein weiterer Kollege hat mir davon erzählt. Immer ist der Tomhalter an der dünnen Stelle kurz vor dem Gelenk gebrochen.


    Kann natürlich auch Zufall sein. Die Beckenständer aus der Serie finde ich schlicht unpraktisch, da sie seitlich abkippen. Meine Pearl Beckenständer sind da um Längen besser und zudem stufenlos verstellbar.


    Da fällt mir nach Tschino's Post gerade noch ein, dass der Snare-Strainer meiner Force 2000 Snare sich ebenfalls verabschiedet hat.

    bei Ebay oder Ebay Kleinanzeigen hab ich neulich ein altes 3000er in wunderschönem Walnuss Farben gesehen, sieht wirklich toll aus ,
    klanglich und vor allem die Hardware kommen grade die neuen Force Maple etc.. nicht drann.

    Sehe ich persönlich anders, ich verfluche meine Force-Hardware aus den 90ern (vom Force 2000 und 3000) bis heute.
    Brechende Tomarme, kaputte Hi-Hat Maschine, instabile und zur Seite abkippende Beckenhalter. Alles schon gehabt.