Ich empfinde dicke Holzkessel bei Snares immer als recht höhenlastig, vor allem bei hohen Stimmungen hat mich das immer gestresst (Kesseldicke 8mm und aufwärts).
Macht ja physikalisch auch Sinn, da sie steifer als ein dünner Kessel sind. Demnach sind die Schwingungen kürzer (Frequenz) als bei einem dünnen Kessel, der mehr schwingen kann, und der "Klang" somit höher.
Andererseits hast du natürlich Recht: Der Klang wird auch kürzer und prägnanter bei einem dickeren Kessel.
Ich hatte kürzlich eine Kupfer-Snare, die deinem Geschmack entsprechen könnte. Diese hat angeknallt immer noch schön "Bauch" / "Low-End" / "Wärme" gehabt.
Kupferkessel für Free-Floatings findet man sogar gelegentlich gebraucht. Hier ist ein File von einer Kupfer Free Floating (nicht von mir). Hier sieht man: Selbst wenn er die Snare am Rand anspielt, klingen die Obertöne nie stressig oder "ringig".
Ansonsten könntest du es mal mit einem 42er-Teppich an deiner Stahl Snare probieren. Der dämpft das Resofell und damit auch den Kesselton und macht das ganze etwas fetter. Funktioniert leider nicht mit jedem Snare-Bed. Ich finde übrigens, dass die Free Floating Stahl-Snare ein echter Geheimtipp ist. Die Snare ist richtig gut und geht teilweise sehr günstig weg.