Beiträge von Niles

    wirklich tolle Probeaufnahmen, die du da hochgeladen hast.
    Hat auch Drummingtechnisch Hand und Fuß.


    Der Anfangsgroove beim 4/4-Song eiert noch ziemlich, hier würde ich vielleicht einfach ein bisschen weniger spielen. Die Gitarre scheint aber auch nicht ganz "drauf" zu sein, vielleicht kommts mir deshalb so schräg vor.
    Ansonsten wieder ein super Song.
    Vielleicht sollt ich mir auch mal was proggiges suchen.

    Ich meine da zu merken, dass Du am Experimentieren und Suchen bist. Für meinen Geschmack (der durch Questloves Trommeln bei den Roots genau getroffen wird) spielst Du manchmal etwas zu engagiert, oder zu wenig entspannt. Ich finde auch oft die Fills unpassend. Bei dieser Art von schwarzem Hiphop, finde ich, muss man laaaange Strecken ohne Variation und Gefrickel durchalten, sich richtig fett in den Beat reinsetzen und sich von nichts ablenken lassen, Fills nur selten und mit Minimalvariationen. In einigen der letzten Tracks hast Du ein sehr schönes Laid back, dass mir zu der Musik passend erscheint.


    Dankeschön! Das ist mal Kritik, mit der man was anfangen kann. Ich werde demnächst ein bisschen mit etwas "blunteren" Sachen à la madlib etc. herumprobieren. Da passt das von dir angesprochene Drumming auch besser. Teilweise ist es beim Spielen zu diesen Tracks auch sehr schwierig den Backbeat genau zu treffen, da dieser vom Producer doch gerne mal ein paar ms nach vorne verlegt wird. Man sieht/hört beim Video recht deutlich, dass mir manche Beats sehr viel leichter fallen als andere. Wie du gut erkannt hast, bin ich gerade noch in einer "rumprobier-phase" und werde daran arbeiten, dass das ganze sowohl "tighter" als auch "lockerer" wird ... ein Widerspruch in sich und gerade deshalb eine Gratwanderung ;)

    Hab mich mal beim "Aufwärmen" gefilmt:
    Alles eher sloppy, aber ich hoffe doch kurzweilig:


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    toll finde ich:
    - einer meiner Lieblingssongs
    - zwar nicht wie im Original, aber sehr songdienlich, groovy und tight getrommelt


    nicht so toll finde ich:
    - der Sound ist wirklich zu close, für den Track hätten 2 Overheads + Kick doch völlig gereicht
    - der Gesang "soult" mal null. Uarghs.


    Edith findet den Gesang doch ganz in Ordnung, aber irgendwas ist komisch.

    Hier sieht man das ganze mal in "nicht-überproduziert".
    Klingt wie die Death Metal Band im Proberaum nebenan.


    Witzig, dass hier unter anderem die "Tightness" gelobt wird.
    Ihr wisst schon, wie das heutzutage in den gängigen Metal-Studios abläuft, oder?


    Wer auf diesen Sound steht sollte sich mal "In Defiance of Existence" von Old Man's Child anhören.
    Ist meiner Meinung nach musikalischer und deutlich abwechslungsreicher.

    Hier findest du einen Direktvergleich der beiden Mikros.
    Hättest du die Suche genutzt, wärst du sofort auf diesen Thread gestoßen.
    Vielleicht auch mal die First Steps lesen...

    ..und auch mal ein Lob für die Kapelle, wie die beim Harrison schön
    aufgepasst haben. Da muss man teilweise schon ziemlich konzentriert am
    Ball bleiben :D

    Könnte mir gut vorstellen, dass das ganze mit Click und Einzählern gemacht wurde, deshalb auch die In-Ear Stöpsel bei Gavin.
    Ganz nebenbei: 8tel Hi-Hat bei the chicken: Todsünde ;)
    Und ich finde, dass sowohl Harrison als auch Royster einen auf ihre eigene Weise fetten Tomsound haben, die Snares mich bei beiden aber weniger überzeugen.

    sie hat sich den tod selbst ausgewählt, die norweger nicht... ich finde so "meldungen" immer sehr undifferenziert. geht mal auf spiegel online.de .... waynehouse ganz oben...kleiner drunter die norweger... sehr peinlich.

    Oben steht immer das, was die meisten Klicks bekommt, bzw was die meisten lesen wollen.
    Wäre das wahre Ausmaß einer Katastrophe ein Rangfolgekriterium, müsste überall die Dürre in Afrika ("die größte humanitäre Katastrophe der letzten Jahrzehnte") ganz oben sein.
    Und hast du von Syrien irgendwas in den Schlagzeilen gelesen? Ich nicht.


    Mir ist nicht ganz klar, warum hier ständig irgendwelche Dinge gegeneinander abgewogen und gerechtfertigt werden müssen.
    Amy Winehouse war einer der wenigen brauchbaren "Popstars" unserer Zeit, deshalb ist dieser Thread auch (da es sich hier um ein MUSIKforum handelt) völlig berechtigt.


    Ruhe in Frieden!


    Edit: Habe gerade gemerkt, dass mein Gedanke im Verlauf des Threads schon mehrfach ausgesprochen wurde. Hurra, Ich bin nicht allein!

    irgendwie gibt's keine neuen Bands mehr die mich in diesem Sektor umhauen. Den ganzen Satans/Kaos/Kosmik Magic-Affenzirkus kann man sich doch als 35+ nicht mehr im Ernst antun. Das langweilt doch ohne Ende. Selbst wenn's musikalisch gefällt, weigert sich mittlerweile etwas in mir, dies gutzufinden, wenn's inhaltlich um menschen- und lebensverachtende Ansichten geht. Vielleicht geht's dem einen oder anderen von euch auch so?

    HIER!!!


    Ich korrigiere dich mal: 35+ --> 20+
    Für mich ist bei 99% der Metalbands die komplette Abwesenheit von Dynamik und mittlerweile auch der Plastiksound das Kriterium, warum mich dieser Stil inzwischen so langweilt.
    Zudem ist es mir völlig schleierhaft, wie sich über 30-jährige Menschen in pre-pubertären Texten noch über das "böse" Christentum (als ob es heutzutage nicht wichtigere Probleme gäbe) aufregen und sich auf größenwahnsinnige Halb-Nazis wie Crowley beziehen können.
    Auch bedenklich finde ich den Trend zum Paganismus/Heidentum. Da wird tatsächlich eine Religion angenommen, deren vormittelalterlicher Stand sämtliche aufklärerische Errungenschaften der letzten 300 Jahre zunichte macht. So manch einer merkt sein ganzes Leben nicht, dass eine Anti-Haltung und Rebellentum gegen grundsätzlich jeden gesellschaftlichen Konsens absolut kindisch ist.


    Edit: Um zumindest ein bisschen beim Thema zu bleiben:
    Cynic und Monstrosity finde ich ganz gut. Kennst du aber sicher schon.

    Ich wage mich mal gaaaaanz weit aus dem Fenster zu lehnen und behaupte, dass 90% der Cobus-Abonnenten/-Fans in die Kategorie "weiblich/unter 14" fallen.


    Der Herr in diesem Video hat seine 40 Mio Klicks sicherlich auch nicht aufgrund seiner tiefgründigen, weltbewegenden Beiträge erhalten...


    Ansonsten finde ich diesen Cover-Trend auch ziemlich arm. Aber warum eigentlich eine Band gründen und eigene Songs schreiben, wenn dann nur 10 Leute zum Gig kommen?
    So werden da denke ich viele Leute denken.

    Da es für "DEN" Funk keine wirkliche Drumsoundreferenz gibt, kann die Beckenwahl hierfür schon weit auseinander gehen.


    Der hier angepriesene Garibaldi-Hi-Hat Sound hat zum Beispiel wenig mit dem schlurfenden/dunklen Hi-Hat Sound der James Brown Aufnahmen gemein. Hier muss man sich selbst wohl klarwerden, welchen Sound man präferiert und spielen möchte. Ich habe viele Jahre für Funk 13er Hats benutzt, mittlerweile spiele ich lieber eine dunkle, trockene 14er Hi-Hat (Bosphorus New Orleans), die ich ansich für jeden Stil verwenden kann.


    Folgende 13er hatte ich bisher in Benutzung:


    Zildjian A/Z Kombo: sehr krasse Ansprache, Sound auf Dauer zu steril/modern
    Zildjian K/Z Kombo: ein Klassiker, der Sound des unteren Beckens ging mir aber irgendwann auf den Zeiger
    Meinl CCS: sehr speziell, kommen aber wohl ohnehin nicht in Frage
    Meinl Byzance Fast Hats: in diesem Thread schon angesprochen. Wirklich superschnelle Ansprache; mir auf Dauer etwas zu schneidig, wenig warm und nicht besonders vielseitig (trotzdem natürlich richtig gute Hats)
    Paiste Twenty: Tolle Hi-Hats, vom Charakter ähnlich schnittig wie die Byzance Fast
    Sabian HHX Groove-Hats: Bei denen bin ich nun hängengeblieben: Tolle Stickansprache, trotzdem warmer Sound. Schön lauter Chick-Sound, für mich genau die richtige Mischung zwischen Retro- und modernem Sound.


    Edit: Die HHX-Celerator gehören auch zu meinen Lieblings Hi-Hats. Allerdings in 14". Wäre da nicht der Preis...