Beiträge von Niles


    -Fall 2: Bei einem GIBRALTAR-Hocker bricht das Gussteil welches die Spindel aufnimmt, so daß ich mich fast auf die Nuss gelegt hätte -

    Gibraltar Hardware ist vor allem vom verwendeten Material her in meinen Augen absolut minderwertig.
    Bei meiner Gibraltar Intruder (Oberklasse von Gibraltar) ist nach etwa 1 1/2 Jahren die Fußplatte durchgebrochen. Gottseidank nicht beim Gig...
    Hier sollte ich vielleicht anmerken, dass ich damals noch Heel-Toe gespielt haben, was so ziemlich die höchste Belastung für ein Pedal darstellt.
    Trotzdem ärgerlich...


    Bei meinen Gibraltar-Bassdrumfüßen war ebenfalls nach etwa 1 1/2 Jahren das Gewinde durch. Da ging gar nichts mehr, obwohl ich das Set so gut wie nie auf der Bühne hatte oder sonstwie groß auf- und abgebaut habe.


    Dann noch das Thema Sonor:
    Bei meinem Force 2000 ist irgendwann einfach so ein Tomarm gebrochen.
    Selbiges ist bei einem Force 3000 im Proberaum geschehen und ich weiß noch von 3 weiteren Fällen, wo dies vorkam.
    Bei meiner Force 2000 Snare ging irgendwann der Strainer über den Jordan.


    Dann hätten wir noch die hier (nicht ganz unberechtigt) hochgelobte Oak Custom Serie von Yamaha:
    Die Lugs sind in ihrer Stimmsicherheit sehr "variabel".
    Oft durfte ich nach dem Gig noch auf der Bühne rumrobben um nach herausgefallenen Stimmschrauben zu suchen.
    Zudem sind 2 der Schrauben zur Befestigung des Snareteppichs an den Strainer abgebrochen.
    Und: der damals noch bei den Snares eingebaute innere Snareteppich fürs Schlagfell ist von minderwertigem Material. Bereits 3 Spiralen davon sind einfach so abgbrochen.


    Soviel mal zu meinen schlechten Erfahrungen mit Premium-Herstellern.
    Bei Yamaha und Sonor seh ich das ganze nicht so eng.
    Was Gibraltar betrifft, habe ich neben meinen eigenen Erfahrungen auch so schon sehr viel schlechtes gehört.
    Diesen Hersteller werde ich in Zukunft meiden.


    edit: Rechtschreibung

    Bei Pearl ist da auch schon länger was im Busch...Ausverkauf der Mangini, DeGrasso, Rose Signatures in USA (teilweise für Preise zwischen 99 $ und 149 $ ...richtig gelesen DOLLAR) und die des Herrn Singer ist dann auch mal gegen Ende letzten Jahres einfach unter den Tisch gefallen.


    Mal abwarten was da (bzw. ob da überhaupt) die NAMM Show bringt!


    Aber verflixt ´ne Garibaldi hätt ich schon auch noch gern.....*grummel!

    Halte doch mal nach dieser hier Ausschau:




    Das mit den Signature Snares ist meiner Meinung nach ein logischer Schritt von Yamaha.
    Yamaha hat nicht unbedingt diese typischen Teenie-Idol-Trommler an Bord, von denen eine Signature-Snare hunderttausendfach allein des Hypes wegen gekauft wird.
    Das Ziel der Yamaha Signature Snares war immer, dass sie von dem jeweiligen Musiker auch bespielt werden, was bei anderen Herstellern ja nicht immer der Fall ist.
    Ich bin mal gespannt, wie sich das mit Yamaha weiterentwickelt, für mich ist Yamaha vor allem in Sachen Snaredrums qualitativ gesehen einer der führenden Hersteller.

    Gerade habe ich auf Rockshop.de noch ein neues, geniales Feature der Speed Cobra gefunden:


    Unglaublich, was Tama alles in seine Pedale packt...
    Bekommt man als Speed Cobra-Besitzer dann ein McDonalds-Endorsement?
    Oder wird das Fast-Food beim Pedal mitgeliefert um durch zusätzliche Kalorienzufuhr (=mehr Kraft) die gemeine Cobra-Coil-Feder zu bezwingen?
    Auf jeden Fall eine großartige Geschäftsidee, die Tama wohl viele neue Kunden bringen wird.
    Einmal Speed Cobra mit viel Scharf, bitte!



    Zitat

    Direktantriebe liefern konstruktionsbedingt auf den letzten Zentimetern nicht den gleichen Wumms wie Kettenantriebe.

    Kannst du das physikalisch erklären?
    Ich kann deine Erfahrung nicht teilen. Wie viel Wumms ein Pedal liefert, liegt doch hauptsächlich an der Art des Hebels (z.B. Rolling Glide vs. Power Glide; bei Axis A einstellbar, oder auch bei der Pearl Eliminator in Form der verschiedenen "Cams" gut anpassbar).
    Doch sowohl die Beater Einstellungen (Gewicht, Aufprallfläche und Länge der Beaterstange) als auch die Federspannung hat eine Auswirkung darauf.
    Ein schönes Gegenbeispiel zu deiner These ist die Tama Speed Cobra, welche sich nahezu identisch wie meine Axis Longboards anfühlt.

    Mapex schmeisst wohl schon wieder ein neues Pedal auf den Markt:



    Zitat


    “The Direct Drive RAPTOR is the only pedal that mixes the appeal of a direct drive with the feel of a chain drive,” says Joe Hibbs, Product Manager for Mapex. “We have incorporated many of the key features from our popular Falcon pedal into the new RAPTOR pedal, including a beater with interchangeable weights, smaller pedal footprint, and floating spring assembly.”

    Und jetzt zerfleischt euch ;)

    Da mich schon mehrere Leute hier auf das Finish meiner Oak Custom Snare angesprochen haben, welches mittlerweile nicht mehr hergestellt wird und nur noch selten zu sehen ist:
    Hier gibts ein komplettes Set in der Farbe.


    Mal noch ein Bild von dem Finish in ordentlichem Licht:

    Hier ein Video vom 28 Zoller. Das 30er wird denke ich nicht großartig anders klingen.
    In meinen Augen klingt das in keinster Weise irgendwie besonders und ist für Gigs/Setaufbau etc. einfach zu unpraktisch.
    Interessant wäre das ganze, wenn es nur halb so schwer wäre (um die 3000g) und dadurch vom Pitch her deutlich unter normalen Rides liegen würde.


    [video]

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    Vielleicht ein bisschen Off-Topic, aber ich finde das, was manche Drummer mit einer Hand auf die Hi-Hat legen einfach nur atemberaubend.
    Hier gut zu hören.
    Beschäftige mich zur Zeit sehr intensiv mit dem Thema "one-handed-16th" (geshuffelt oder binär) welche aus dem Handgelenk gespielt werden.
    Bin aber noch unzufrieden und es ist mir schleierhaft, wie manche Drummer das hinbekommen.Ich würde mich über Tips und Übungen zu dieser Technik freuen.


    Hier noch ein fieser one-handed-klassiker (der mir auch nicht so recht gelingen will):
    [video]

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    Naja, mit Gussreifen bekommt man sicher einen besseren Rimclick. Ich finde aber, dass sie in vielen Fällen eher den Klang des Kessels (zer-)stören.
    Meine Erfahrung ist, dass man mit etwas dickeren Kesseln auch mit koventionellen Spannreifen schönere Rimclicks herausholen kann.
    Ich kann das relativ objektiv belegen, da ich eine zeitlang sowohl eine 13" Snare mit 6mm Kellerkessel, als auch eine 13" Snare mit 8mm Kellerkessel zu Hause hatte und die 8mm Snare was Rimclicks und Rimshots betrifft letztendlich doch durchsetzungsfähiger war.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Die Greb-Snare hat mir trotzdem nicht gefallen, wobei sie in dem Video schon famos klingt.


    Edit: Nicht dass ich falsch verstanden werde: Benny bespielt seine Snare ja auch häufig mit den bloßen Händen. Da macht es natürlich Sinn, einen möglichst dünnen, resonanten Kessel zu nehmen.
    Mein Ding ists halt nicht.