Beiträge von Niles

    Hallo Jebus,
    ich komme aus einem ähnlichen musikalischen Background wie du und möchte dir ein paar Denkanstöße geben, bzw dir ein paar Fragen stellen.


    1. Du besitzt ein Artstar, das ist doch in deiner Stilistik und für den von dir erwünschten Sound die absolute Königsklasse. Was hast du daran auszusetzen?


    2. Um welches Artstar handelt es sich? Das "Artstar ES" war zum Beispiel ein Set welches man heute eher in die Einsteiger-Ecke kategorisieren würde.


    3. Willst du das Set viel Live nutzen? Wenn ja: Werden auch andere Schlagzeuger darüber spielen? Sollte dies der Fall sein, wäre ein foliertes Set vielleicht die richtige Lösung
    Ein Set mit Satin-/Wachs-/Öl-/etc-Finish würde ich für den dauerhaften Live-Betrieb nicht unbedingt empfehlen. Ich hatte selbst mal eines und da waren eigentlich nach jedem Gig neue Kratzer drin.



    Zitat

    Ich will jetzt keine megatief klingenden Toms...es soll cleaner gut hörbarer Sound entstehen, was ich in dieser Preisklasse aber auch vorausetze!

    Für diesen Sound würde ich dickere Kessel empfehlen, die haben einen fokussierten, durchsetzungsfähigen Sound.
    Ich persönlich bin Fan von dicken Birkenkesseln ab 6mm aufwärts, die gibt es natürlich beim SQ2(Birch heavy/Medium) oder beim Pearl Masterworks, aber auch bei normalen Serien wie Yamaha Recording Custom oder Pearl Masters (BRP).
    Dickere Maple-Kessel gibt es z.B. beim Pearl MRP (7,5mm) und beim Yamaha Maple Custom (7mm).
    Ansonsten gibt es zahllose Customhersteller, die dir sicherlich mit Vergnügen ihre 10-ply (8mm) Kellerkessel verbauen möchten.


    edit: Das Oak Custom von Yamaha würde sich vielleicht noch anbieten.

    Klingen am Ständer montierte Toms nicht eigentlich immer ein bisschen anders als mit der Hand gehalten?
    Hast du mal versucht, das Tom am Ständer hängend zu stimmen?

    vielleicht sollten wir mal den begriff breakdown klären???


    es ist ein stark akzentuierter und vom tempo her langsamer Teil eines stücks. Das Tempo bricht sozusagen ein und es kommt nur akzentuiertes unisono dabei heraus!

    Danke für die Aufklärung!


    Klick


    Wäre das bei 2:45 dann ein Breakdown?

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    Tolle Interpretation eines Klassikers.

    Hier gibts nochmal was uffe Ohren.
    Alles andere als perfekt, aber hauptsache die Ärsche wackeln. Ab 2:20 wirds dann auch etwas besser.


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    Autotune ist so viel ich weiß ein angewendeter Vocoder Effekt, mit dem man Fehler glattbügeln kann.
    Mittlerweile wird der Autotune in vielen musikalischen Kontexten aber auch als Stilmittel verwendet.
    Angefangen hat das mit diesem grässlichen Cher-Song, ansonsten einfach mal bei youtube nach "T-Pain" suchen.
    Der Effekt in diesem Video kommt sicherlich nicht von der Kompression, so weit würde die nicht gehen.

    Vielleicht wird der neue T-Pain gesucht?
    Irgendwie kommt mir auch diese Serie in Deutschland mit Sarah Connor so seltsam gespielt vor, ähnlich wie diese Serien auf RTL mit den Laien-Darstellern.
    Letztendlich kommen nur die SängerInnen weiter, welche irgendwie seltsam sind (Humor) oder ein schreckliches Schicksal erlitten haben (Tränendrüse).
    Um musikalische Qualität ging es doch noch nie, hauptsache die Quote stimmt und der zusammengecastete Haufen ist möglichst skurril und unterhaltsam.
    Ernsthaft einen Künstler aufbauen wollen die Majors doch sowieso nicht, nach der ersten Single-Auskopplung ist dann meistens Schluss.

    Ich drücke ihm alle Daumen, dass er wieder wohlauf wird.
    Behemoth Live 2005 auf dem Summer Breeze war wohl eines meiner einschneidensten Live-Erlebnisse.
    Strahlender Sonnenschein, Behemoth betreten die Bühne und mit dem ersten Ton fängt es zu regnen an. Großartige Stimmung.


    Two: Behemoth sind jetzt nicht unbedingt eine typische 08/15-Death Metal Band, welche aus Mangel an Kreativität den Tod thematisiert.
    Viele Texte vermitteln Werte wie an sich selbst zu Glauben und die eigenen Stärken zu nutzen.
    Bin kein großer Fan von Behemoth-Texten, da diese Werte dann häufig wieder durch Hass gegen Schwächere ausgedrückt wird. (à la "Ihr seid dumm und schwach, Wir sind stark!")
    Aber ein bisschen Aufklärung schadet ja nicht.

    oder nimmt das training so viel zeit in anspruch, dass man sich nicht auf andere sachen konzentrieren kann? man kann ja fast schon von nem anderen instrument sprechen, bzw. einer entfremdung. schon beeindruckend, auf jeden fall.

    Ich habe damals mit der ganzen Blastbeat-Geschichte aufgehört, als mir die Tatsache, dass es für einen geringen Nutzen viel zu viel Übungszeit erfordert und außerhalb der Metal-Musik nicht anwendbar ist, langsam aber sicher auf den Geist ging.
    Konnte mich dann endlich mit Grooves, Microtiming und Dynamik (!) beschäftigen. Alleine nur Handpatterns (6-Stroke Roll etc) dynamisch akzentuiert zu Spielen ist schon deutlich anspruchsvoller als das ewige RLRLRLRL Gedaddel.
    Ich glaube Matz hat hier vor kurzem einen tollen Spruch rausgehauen, es sei nicht kompliziert geradeaus zu laufen, die Kurven seien das Problem. Das hats finde ich sehr gut getroffen.


    Man merkt sobald man sich mit anderen Stilistiken beschäftigt aber auch, dass man Blast-technisch sehr schnell abbaut, speziell was Ausdauer betrifft. Aber genau in diesem Tempo kann man sich das ganze auch wieder aneignen.
    Letztes Jahr hatte ich nach sehr langer Zeit mal wieder ein paar Gigs als Aushilfe für diverse Black- und Death Metal Bands.
    Um mir die ganze Technik und Ausdauer wieder draufzuladen hat es dann etwa einen Monat gebraucht, wobei ich sagen muss, dass ich in dieser Zeit Semesterferien hatte, also war genug Zeit neben dem Geballer dann auch weiterhin an Grooves zu arbeiten, was sonst nicht möglich wär.


    Zu der Musik: Ich find das sehr sehr cool und das mein ich ernst. Ziehe mir auf Festivals echt gerne dieses Grindzeug zur Unterhaltung rein.
    Mein Favorit sind da ja Sikfuk :D


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