Beiträge von Niles

    Ich habe jetzt gerade noch mal nach den Plattenverkäufen von Pantera gegoogelt: Laut dieser Seite sind es immerhin 13,5 Millionen CDs weltweit, hier noch die US-Zahlen (auch für weitere Metal-Bands) - da stehen die ziemlich gut da. Ich denke, dass die Jungs von Pantera alle mehrfache Millionäre sind, zumal da noch diverse weitere Einnahmen (Konzerte, Urheberrecht, etc.). Wenn die nicht einem extremen Rockstarleben frönen (was nicht mein Eindruck ist, die wirken eher bodenständig), und mehr als ausgesorgt haben.

    Mal von ihrem riesigen Swimming Pool, der wie ihr Lieblingsbier geformt ist (Crown Royal) und von ihrer persönlichen Spielhalle in ihrer Villa abgesehen, ja.


    cameo:
    Echt ein klasse video, nach so etwas habe ich schon lange gesucht.


    zu drumdidi:
    Ich denke auch, dass man sich bei manchen Sets, deren Sound man bisher geliebt hat einfach mit der Zeit "satthört". Bei vielen Sets kann man dann noch mit anderen Fellen, Stimmmethoden oder Sticks mehr rausholen. Und ich denke hier sind die 6mm-Sets schon ein Ass im Ärmel, weil man da stimmtechnisch sehr flexibel ist.
    Beim Recording Custom wird das halt ein bissl schwieriger ;)
    Zu Lunars Aussage kann ich nur sagen, dass ich schon so oft vor dem scheinbar "perfekten" Set gesessen bin, welches mich dann später soundtechnisch doch nicht zufriedengestellt hat.


    Geralds Beispiel mit dem 10er Tom, das eine Lage weniger als das 12er Tom hat um etwas voluminöser zu klingen macht auch Sinn und widerspricht meiner Quasi-These, dass verschiedene Kesseldicken eigentlich nicht viel positives bringen.


    Die jetzt hier entstandene Diskussion um die Kesseltiefen finde ich sehr interessant. Es war mir immer schleierhaft ob nun die Tomreihe 8x8, 10x8, 12x8 oder 8x7,10x8,12x9 (Beispiele) besser klingt. Gerade hier würden mich aber mal ein paar Statements der "Trommelbauer" im Forum interessieren.


    Weitermachen,
    Nils

    Ich mag bass drums ab 20” ein bischen dicker dann die toms besonders wenn sie tiefer sind wie viel heutige drums.
    Die brauchen das fuer stiffeness.
    And stiffness = projection and tone.

    So dachte ich bisher auch immer, deshalb klang es für mich auch mehr als logisch wenn Hersteller wie z.B. Pearl bei der Reference Serie die Floortomkessel etwas dicker als die Tomkessel machen.
    Allerdings kam mir dann eben der Gedanke mit der Pitch-Erhöhung bei dickeren Kesseln, die sich dann vielleicht negativ auf die gegenseitige Stimmung der Toms auswirkt, sodass diese nicht mehr homogen untereinander klingen.


    Firmen wie GMS oder Yamaha, die beide - in meinen Ohren - bisher sehr homogen klingende Sets gebaut haben bestätigen dies.
    Beide verwenden - innerhalb der Toms/Floortoms - immer dieselbe Kesseldicke: 6mm (Ich beziehe mich hier bei Yamaha auf die IMHO sehr ausgeglichen klingenden maple custom absolute Trommeln)


    Ich bin halt immernoch auf der Suche nach DEM perfekten Tom-Sound und muss zugeben dass ich in der Hinsicht noch nichts makelloses gefunden habe.
    Klingt das 10er gut, mag das 12er nicht so wirklich klingen, oder die Toms klingen super harmonisch, haben aber viel zu wenig Punch etc etc.
    Ich hatte lediglich die Möglichkeit einmal die oben erwähnten GMS- und Yamaha-Sets zu testen und diese machten bei den Toms - auf den ersten Blick - einen perfekt abgestimmten Eindruck.
    Dies muss allerdings gar nichts heißen, da die Trommeln, würde ich sie in meinen Proberaum oder ins Tonstudio nehmen schon wieder komplett anders klingen könnten.

    DANKESCHÖN FÜR EURE STIMMEN!


    Haben es für diese Woche auf Platz 3 geschafft!
    Es sieht fast so aus als ginge mein Promo-Monolog hier also noch ein bisschen weiter :D


    Das Voting geht nun wieder von vorne los, das heißt der Link im ersten Thread ist immer noch aktuell.


    Freue mich wieder über zahlreiche Stimmen von euch.


    Grüße,
    Nils

    Hallo wertes Forum,
    eigentlich sagt der Threadname schon fast alles. Allerdings sollte beachtet werden, dass meine Frage sich vor allem auf Tom-Größen bezieht.
    Bei einer Bassdrum ist es aus Stabilitäts- und "Schub-"Gründen sicherlich sinnvoll den Kessel ein wenig dicker zu gestalten.


    Gerade bei den Top-Serien einiger Hersteller und bei Custom-Schmieden ist es ja gerade so ein Trend, die Kesseldicke mit der zunehmenden Größe der Toms zu erhöhen.
    Dies mag vielleicht sinnig erscheinen, da ein dickerer Kessel weniger resoniert und dadurch größere (Floor-)Toms etwas kontrollierter klingen.
    Aber: Ist dieser Effekt überhaupt nötig, wenn man ihn auch mit 1-2 Moongel erzielen kann und werden dadurch nicht die Stimmmöglichkeiten eingeschränkt?
    Hinzu kommt, dass ein dickerer Kessel auch einen höheren Grundton ("fundamental pitch") mit sich bringt.
    Dies erklärt dann auch, dass dünnere Floortom Kessel meistens mehr Low-End haben als ihre dicken Kollegen und einfach fetter klingen (subjektive Erfahrung, bei der es allerdings auch Ausnahmen wie das Sonor Signature gibt).


    Bin ich mit diesen Überlegungen völlig auf dem Holzweg?
    Mich würden eure Meinungen/Erfahrungen zu diesem Thema interessieren, auch die Ansichten der "Trommelbauer" in diesem Forum hierzu wären interessant.


    Grüße, Nils