Beiträge von Schmatzi80

    Hi Tim,
    es geht in meinen Augen für dich darum tight, homogen und dabei locker zu spielen. Wenn du das mit Metronem erreichen willst, solltest du ausschließlich mit Metronom spielen und die Präzsion des Hilfsmittels gewöhnen. Auch sind es 2 paar Schuhe mit dem Metronom zu spielen und damit zu üben. Für mehr Präzision lohnt es sich viele Clicks, also 8tel oder 16tel einzuschalten und darüber FIguren auf der Snare (Rudiments) oder Beats zu üben. Oft bedingen kleine Timingschwankungen, dass die nächste 4tel oder die 1 nicht präzise ist. Mit der Zeit nach und nach die Unterteilungen abschalten und schauen, ob die Präzsion erhalten bleibt. Übungen, die ein großes Intervall beinhalten bergen die Gefahr, dass sich Fehler im Mikrotiming einschleichen und es dadurch leiert. Ein Vorredner hat Benny Greb ins Spiel gebracht. Für den ambitionierten Hobbytrommler bieten seine DVD´s sehr viele Möglichkeitensein Timing, Feeling und Spiel zu verbessern... Es gibt bestimmt auch viele andere gute Videos und Inhalte, die sich lohnen. Listen findet man bestimmt hier im Forum ;). Und es nützt nix, denn auch hier hilft einfach nur viel üben, eins mit dem Click werden und dann locker sein.
    Die Energie, die Lockerheit und das Feeling kommt dann von ganz alleine. Leider ist das ein Prozess mit Höhen und Tiefen. Zudem sind Abkürzungen, wie:"es past irgendwie", möglich und je nach eigenem Anspruch auch ausreichend.

    Getreu dem Motto: "Speed is nothing without control" (Urheber habe ich gerade nicht parat) würde ich mich weniger um das lange ausdauernde Spiel am Limit konzentrieren sondern versuchen die Koordination der Füße von grundauf zu lernen. Ich persönlich vewende dazu 2 Quellen und wandele die Übungen für meine Füße ab. Zum einen Benny Greb, mit seinem Language of Drumming (Stischwort "TSCHP" ;) ). Da lernt man sehr gut, wo genau der Schlag ist... Alle Kombinationen durchgespielt mit 16teln mit beiden Händen auf der Snare und man hat viel zu üben. Auch schön ist Tommy Igoe, der hat eine Schleife mit 8teln und 16teln. Da kann man sehr schön erst mit durchgehenden 16teln auf der BD anfangen und die Schleife mit den Händen spielen, dann das ganze Invertieren und die Schleife mit den Füßen spielen, bei durchlaufender Snare. Schult die Koordination und die Kondition... Ansonsten gibt es zum Thema Präzision eine Online Übung von Patrick Metzger für die Hände, bei der er eine Führhand hat und die andere verschiedene Zwischenschläge machen lässt... Sehr gut für die Füße umzusetzen. Wer des dann komplexer mag kann einfach mit 8teln oder 16teln die Snare dazu spielen...
    Der Speed kommt dann von ganz alleine, da du nicht mehr verkrampft und unkontrolliert spielst... Das dauert zwar und ist nervig und frustrierend...aber...Am Schluss stellt sich nachhaltig der Erfolg ein und die BPM sind nicht mehr entscheidend...

    Diesen Kollegen anschreiben. Vielleicht hat er sie noch.


    Dir Iron Cobra is leider schon bei mir ;)


    Ich kann aber auch die Demonator nur empfehlen. Für das Geld ist die Maschine wirklich gut. Ich habe insgesamt 2 besessen und kann nichts negatives zu den Laufeigenschaften sagen. Es fehlen zu den teureren ein paar kleine Features, die aber nichts mit dem Spielgefühl und der VErarbeitung zu tun haben, z.B. eine seitliche Befestigungsschraube...

    Einen negativen Punkt muss ich trotzdem anbringen: Mir gelfällt weder die P85 Abhebung der Supraphonic, doch die P70 Abhebung der Super Sensitive!


    Ich bin gerade dabei eine Acrolite aufzubereiten. Da ist mir auch genau dieser Mist mit der P85-Abhebung aufgefallen. Hakelig und wirklich nicht für den Alltag zu gebrauchen! Eigentlich war der Plan diese durch eine P85AC zu ersetzen... Diese sind aktuell nicht mehr erhältlich, da diese (nach Information 2 unabhängiger Quellen) konstruktive Fehler haben! Da bringt Ludwig ein Update nach gefühlt 30 Jahren raus und dann hat die Mechanik eine Fehlfunktion für 5" hohe Snares... Wahnsinn!!! Bilder und Videos der Abhebung waren sehr vielversprechend! 4-Kantschrauben (Wer nimmt denn einen Schraubenzieher mit zum Gig??!?) und eine schöne Optik, das wäre mir auch den recht saftigen Preis wert gewesen...

    Aktueller Informationsstand meinerseits ist, dass Ludwig nur noch Snarefelle selber produziert. Und hier auch keine Extrawünsche, wie die schönen Silver-Dots, mehr berücksichtigt, sondern nur den Standard, also medium und heavy coated produziert, sowie die x-thin Snare-Resonanzfelle. Ich habe mir für meine Acrolite ein heavy und ein x-thin bestellt. Obwohl das medium nur 0,7 mil hat, soll es aufgrund des dickeren Coatings einem Anmbassador ähnlich klingen. Das heavy dann demnach noch ein bisschen trockener... Ich bin mal gespannt...! Bei dem Anlass habe ich auch nach einem anderen Strainer gefragt, dem P85AC, der bei der NAMM 2016 vorgestellt wurde. Hier ist es wohl so, dass der nicht ganz ausgereift ist und eine überholte Version 2017 präsentiert werden soll... Schade, aber ich werde wohl warten anstatt einen hackeligen P85 neu zu ordern... Die Dinger sind echt Mist!!! Nicht mal Vierkantschrauben und beim Spannen hab ich Angst die Mechanik zu verbiegen...
    Zum Thema OEM und andere kleinere Hersteller kann ich mich Jürgen anschiessen... Schade, dass es da wenig Vielfalt gibt und die großen zwei sich den Markt praktisch aufteilen. Selbst Aquarian ist hier in meinen Augen zu wenig präsent, das Coating ist super und der Sound hat auch seinen Charme... Bei meinen Versuchen war er gegenüber Remo viel wärmer und voluminöser (leider auch mit ganz wenig Attack)... Apropos Attack, von denen gibt es ja auch Felle ;) und von RMV :)...

    Ich hänge mich hier mal dran...
    Habe in meiner Sammelwut eine Acrolite erworben, die neue Felle braucht. Ich war in der Nähe bei einem Geschäft und wollte mir einen Satz neue Ludwig Felle, also Heavy oben und ein X-thin unten, ordern. Soweit auch kein Problem, nur sagte mir der Verkäufer, dass Ludwig Heavies das gleiche wie Ambassadors sind, nur das Label ist anders... So ganz will ich das irgendwie nicht glauben, denn in vielen Threads wird von Unterschieden gesprochen. Sind Ludwig-Felle wirklich baugleich zu Remo Heads??? Bei DW steht ja zumindest sowas wie, made by Remo drauf... Sonor macht ja auch nix anderes als ihren Namen drauf drucken.

    Servus...
    auch eine kurze Rückmeldung meinerseits:
    1. wirklich toll euch alle mal persönlich kennengelernt zu haben... War nen toller Abend unter Trommelverrückten. Ich hatte viel Spaß und musste mir direkt eine D454 von einem Kollegen hier im Forum zurücklegen lassen. Die kommt in nächster Zeit zu mir. Mir hat dieser Sound einfach zu sehr gefallen. Auch die anderen Geschichten und Eindrücke waren schon interessant...
    2. Einen riesen Dank an Hebbe und die Familie für die Einladung und die Bewirtung... Ich muss meine Salatschüssel noch abholen, habe aber schon einen Plan (mehr per PM) ;).
    3. Das Radeln zurück war super, ich habe mich nicht verfahren, ging ja auch fast nur geradeaus...
    4. Ich habe lange kein Becken mehr verhauen ;)...
    Bis denne,
    Jan


    Ich bin ebenfalls Besitzer einer Free Floating. Mich nervt auch dieser Filz-Streifen. Kannst du mal genauer sagen, was für ein Material du genommen hast um diesen zu ersetzen?

    Ich empfand die Pearl Dennis Chambers Signature als trocken und eher dunkel. Ich hatte eine 15" Ludwig Supralite, die war konnte das auch gut, Metallsnares sind aber in meinen Ohren selten trocken, wirken eher lebendiger. Allgemein würde ich nach ner Holz-Snare mit runder Gratung und eher dünnem Kessel mit Verstärkungsringen ausschau halten. Dickere Kessel empfinde ich als dumpfer, was aber vielleicht in deinen Ohren "dein Klang" ist. Fassbau oder Vollholz wäre dann deine Baustelle. Es gibt viele Möglichkeiten sich diesem Sound anzunähern...

    Hallo Flatty,
    du bringst mit deiner Antwort die Sache ziemlich auf den Punkt. Es ist und bleibt bei vielen eine Gefühlssache, was für gut und was für schlecht empfunden wird. Fahr in Läden und probier aus... Ob am Ende Yamaha, Pearl oder DW draufsteht oder Zildjian, Paiste, Meinl... Das kann dir keiner abnehmen.


    DW habe ich ausgeschlossen, da die Sets bei ca. 2000€ losgehen. Da bleibt dann nicht viel übrig für den Rest. Ich saß in meinem Drummerleben an mehreren DW-Sets... Waren alle gut, hat mich aber nie angefixt...


    Bei Becken ist es in meinen Augen noch viel komplizierter, weil es Unikate sind. Ich hatte 3 Meinl Sand Rides bei mir zu Hause, die klangen alle nicht gleich. Da passt oft ein Becken eines anderen Herstellers besser in ein Setup rein als das Becken der gleichen Serie in +-2 Zoll. Da kommt dann aber bei mir der Gefühlsmensch z.B. durch. Ich mag es nicht Beckenmarken zu mixen.


    Auf jeden Fall viel Spaß beim durchtesten....

    Für einen Neuling ist der Gebrauchtmarkt noch unübersichtlicher als der Markt mit neuen Instrumenten... Da gibt es viel mehr Fallstricke und Gewährleistung ist auch keine da... Natürlich kann man Geld sparen, aber es erfordert halt eine Menge Erfahrung das Richtige zu finden... Wer einfach ein Set haben will ist auf dem Gebrauchtmarkt nicht richtig aufgehoben...