Moin zusammen,
bei der letzten Bandprobe wollte ich mal mit Klick spielen, wie sonst beim Üben auch.
Dummerweise hab ich es nicht hinbekommen. Sobald die Gitarre losging, konnte ich dem Klick
nicht mehr folgen. Die Lautstärke war soweit ok.
Aber irgendwie habe ich das Problem, dass ich mich entweder so auf den Klick konzentrieren muss,
dass ich nichts mehr von der Musik mitbekomme oder ich der Musik folge aber dann nicht mehr beim Klick bleibe.
Weiss jemand Rat, wie ich dem begegne?
Grüsse
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Hi,
nach den vielen Antworten hier mal meine Herangehensweise:
1. selber sicher mit dem Klick und auch gegen den Klick spielen können - Dazu gibt´s sehr gute Übungen von Benny Greb... Thema: Off-Beat-Klick
Wenn du sicher im Umgang mit dem Klick auf dem Ohr bist, dann:
2. Deine Mitmusiker anhauen alleine auch mal nach Klick zu üben.... Das bringt schon die meisten Gitarristen an den Rand der Verzweiflung 
3. mit der Band oder am besten einzelnen Musikern anfangen gemeinsam nach Klick zu spielen (hier wahlweise mit Klick auf allen Ohren oder nur auf deinen Ohren) - Meine Erfahrung ist, dass sehr viele Musiker ihr eigenes Tempo haben, was für sie richtig ist, das aber mit Konstanz und Präzision nichts am Hut hat... Da gibt es dann die zwei hier schon vertretenen Meinungen bzgl. mit oder ohne Klick spielen. Auch gerne von der GitarrenFraktion gehört: "Das Klick ist falsch!" (Da hab ich dann meistens nix mehr gesagt... Weil sinnlos und beratungsresistent bzw. sehr sehr sehr meinungsfest).
3a. Vielleicht auch nur einzelne Parts spielen und die dann wahlweise komplett oder nur mit Hihat begleiten um besser hören zu können, wer genau wann das gemeinsame Tempo verlässt...
4. Wenn alle das gleiche Gefühl für das gemeinsame Tempo haben, dann funktioniert spielen nach Klick sehr gut, dann gibt es keine Ausreißer und wenig Verwirrung...
Es ist sehr oft eine kleine Herausforderung Musiker, die kein Klick kennen oder sich weigern danach zu spielen, dazu zu bewegen sich an ein konstantes Tempo zu halten... Das sind dann für mich die Leute, die den Vorteil dieser kleinen technischen Wunderkiste nicht sehen wollen. Gerade Live oder an einem schlechten Tag bei der Probe gibt ein Klick eine verlässliche Konstante, die es ermöglicht einen Song vor allem am Anfang ein gewisses Grundtempo zu verleihen. Was man nach XY Takten damit anfängt, ist dann weniger wichtig, denn das Grundtempo stimmt ja schonmal... Simon Phillips macht das glaube ich so, also klick nach 4-8 Takten einfach ausstellen... Eine gute Selbstkontrolle ist dann z.B. das Klick in der Mitte des Songs wieder anzustellen und zu schauen, ob man noc drauf ist... Da ist meine Erfahrung, dass je länger man mit Klick spielt, desto genauer kann man auch nach Minuten noch auf dem gleichen Tempo sein...