Beiträge von Schmatzi80

    Öl wird von der Faser aufgesaugt; das mit einem sauberen Abscluss hinzukriegen ist, als ob Du mit einem Küchentuch versuchst, nur bis zu einem bestimmten Punkt Wasser aufzusaugen.
    Was ist der Sinn der Übung?


    Beim Wachsen klappt das eher; allerdings ist es eine Schicht AUF der Öberfläche, während ein Öl in die Oberfläche einzieht.


    Daraus kann ich also schließen, dass ich eine vernünftige Abschlusskante nur Oberflächlich hinbekomme. Ein Problem könnte dann wieder sein, dass die Beize dann unter das Wachs kommt und sich ausbreiten kann, so dass das mit der sauberen Kante auch nix wird.

    Moin allerseits,
    ich habe vor meine 10x5" Snare zu beizen. Ich selber bin nicht ganz unerfahren auf dem Gebiet, suche aber Rat bei Euch, da ich diesmal nicht einfach drauf los "malern" will.


    Hier mein Fragenkatalog:
    1. Ich würde gerne meine Gratungen ölen bzw. wachsen, so dass eine sauber Abschlusskante mit ca. 0,5 cm Abstand zur Gratung entsteht. Welche Öle bzw. Wachse sind dafür zu empfehlen? Wichtig ist mir eine saubere Kante. Ich würde den Kessel vorher abkleben und dann das Wachs/Öl auftragen. Zieht das Öl/Wachs ähnlich wie die Beize weiter ins Holz ein und verläuft oder kann ich eine Präzise Abschlusskante erzielen? Ich erhoffe mir auch den Vorteil, dass meine Beize an der Kante nicht verläuft. Ist das so sinnvoll?


    2. Ich würde gerne einen Fade-Effekt einbauen. Meine Farben sind Grün auf Gelb. Welche trage ich zuerst auf, so dass ich einen schöne Übergang erhalte? Ich habe mein Set schon von Schwarz auf Rot gebeizt, hier hatt ich aber einen zu kräftigen und direkten Übergang der Farben. Ich habe hier im Forum auch schon sehr schöne Farbverläufe gesehen (z.B. 14" x 7" in Purple double Burst - oder so...) und würde gerne einen ähnlichen Effekt erzielen. Probeholz ist vorhanden und ich würde auch gerne diesen doppel-fade-Effekt erzielen, ich will nur sicher sein, dass ich nicht von Anfang an den falschen Weg gehe.


    Ich hoffe, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe und meine Problematik klar rüberkommt und hoffe auf zahlreiche und hilfreiche Antworten. Ich werde auch mal Zwischenstände und Beiz-Experimente posten.


    Gruß,
    S.

    Es darf doch eigentlich nicht sein, dass ein Fell nach so kurzer Zeit so aussieht. Marke egal! Ich habe ein G1 mit weißem dot auf der einen Snare und ein CS auf einer Anderen. Dazu habe ich Aquarian gespielt. Alle halten und Krater entstehen schon mal gar nicht. Des Rätsels Lösung muss in meinen Augen an äußeren Einflüssen liegen. Ich glaube kaum, dass zu weiche Felle durch die Qualitätskontrollen der Hersteller gelangen. Luftfeuchtigkeit, große Temperaturschwankungen, oder auch die Spieltechnik wären primär die Faktoren, die ich in Betracht ziehen würde.

    Auf Evansdrumheads.com steht nix von dünner. Lies dir die Sachen da mal durch. Erfahrungen habe ich leider nicht. Standard sind aber Remo Ambassador, also G1 Felle. Was genau den Unterschied zwischen den Resonant und den G1 ausmacht kann ich dir nicht sagen. Bei Remo gibt es ja noch die Diplomats, die sind dünner und haben dadurch ein kürzeres Decay=Sustain, aber auch weniger Volumen. Geschmackssache halt. Mein Tipp: Hol dir für das mittlere Tom die 2 Felle und schau, welcher Sound dir mehr zusagt, dann order die anderen Felle nach.

    Kommt für dich auch eine in-Ear Lösung in Frage? Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den UE-SF3 und einem kleinen Mischpult anstatt einem aktiven Monitor gemacht. Der große Vorteil ist, ich kann selber die Lautstärke regeln. Ich kann auch verstehen, dass du nicht mit Kopfhörern auftreten willst, aber die In Ears sieht man ja so gut wie gar nicht. Ich kann damit besser umgehen, als mit einem Monitor, da der Sound mit den In-EArs subjetiv direkter ist. Ich habe mich auch so dran gewöhnt, dass ich keine andere Lösung mehr will, da ich zusätzlich noch mein Click einspeisen kann. Und Preislich dürfte sich das auch nicht soviel tun. Und du hast zusätzlich noch einen Gehörschutz.

    Mein Beitrag zu diesem Thread.


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    Ich kann da dante Agostini empfehlen. In dem 1. Buch habe ich angefangen alles, was man mit den Händen zu spielen ist mit den Füßen zu machen. Angefangen als singles und dann das ganze mit doubles gespielt. Es gibt bestimmt auch andere Snare und Koordinations-Bücher. Bei Agostini gefällt mir, dass man alles mal spielt. Bevor du dir ein spezielles Double-BD Buch holst gibt es so einen relativ einfachen Weg an Noten heranzukommen. Wichtig ist, dass du hier auch mit Singles anfängst um dir ein Gefühl für die einzelnen Figuren bekommst. Wer es dann noch ne Stufe härter haben will, kann es mal mit Paradiddles versuchen.
    Viel Spaß!

    Ich kann meinem Vorredner grundsätzlich zustimmen. Probieren und schauen, ob das mit dem Metronom sinnvoll ist.


    Ich persönlich finde das Spielen nach Metronom sehr angenehm. Ich habe eine verlässliche Größe, denn gerade bei Auftritten oder auch bei Aufnahmen ist das Metronom frei von Adrenalin, etc. Auch für Aufnahmen kann ich es empfehlen, da man, egal was die anderen spielen, separat seine Spuren aufnehmen kann. Es gibt einfach mehr Freiheiten mit, aber es gibt halt viele, die sich mit einem Metronom unwohl fühlen. Also: Probieren!


    Ich würde in folgender Reihenfolge die Aufnahmen machen. Als erstes eine Rohspur aufnehmen, bei der es darum geht die Abläufe und das Timing möglichst präzise hinzukriegen, so dass jeder einzeln dann im Anschluss dazu sein Instrument einspielen kann. Als letztes dann alles mischen und fertig.

    Ich hänge auch mal ne Frage an. Mein Kabel ist an einem meiner Kopfhörer gebrochen. Ich benutze ein UE-SF3. Kann ich auch das SF5-Ersatzkabel nehmen. Bei Thomann steht bei dem schwarzen SF5 Ersatzkabel, dass es für alle SF-Serien geht. Bei dem Transparenten aber nicht explizit. Wäre ärgerlich, wenn es nicht passen würde.

    Beim Thema Resos scheiden sich die Geister auch ein wenig. Ich wechsle meine alle 3 Jahre. Auch wenn sie nicht behauen werden ist durch den permanenten Spannungszustand eine schleichende Abnutzung vorhanden. Zudem machen die Resos den Ton genauso wie dein Schlafell! Sind sie falsch gestimmt oder alt kriegst du keinen vernünftigen Ton raus.
    Was sind denn für Resos drauf? Noch die Werksfelle?
    Falls du wenig Geld zur Verfügung hast sind RMV eine Überlegung wert. Ich habe nur einen Händler hier in D (Hieber Lindberg in München) ausfindig gemacht, da drum-power-Peine leider nicht mehr da ist.
    Zu den Aquarian kann ich dir leider nix sagen, aber sie werden genau wie G2 und Emperor klingen.

    Wie sieht denn der Kessel aus? Hast du schon drüber nachgedacht ihn zu beizen oder zu lackieren? Ansonsten ist eine Sparkle-Folie immer nen Hingucker. Chrome oder Gold ist dann wirklich ne Geschmackfrage. Ich würde aber zu Gold tendieren.

    Je nachdem, wie die Folie verklebt ist reicht auch ein normaler Fön. Bei meinem Yamaha YD waren nur die "Überlappungen" und ein kleiner Streifen an Ende verklebt. Bei anderen Hertellern ist durchaus alles verklebt. Im Endeeffekt gibt ein normaler Fön genauso Hitze ab wie ein Professioneller. Es dauert wahrscheinlich mit einem Normalen nur länger, bis der Kleber weicher wird.

    Danke schonmal für die vielen Antworten!


    Wirkt sich das Coating irgendwie auf die Schnelligkeit aus? Gibt es Felle auf denen man schneller spielen kann als auf anderen?


    Ich denke ich präferiere Die G2 von Evans. Was haltet ihr von denen?


    Falls du Felle findest, mit denen man schneller spielen kann, sag mir mal bitte Bescheid.... :D


    Hier laufen praktisch 2 Fell-Threads parallel, also schreibe ich hier meinen Senf nicht auch noch dazu...

    Aus deinem Profil entnehme ich, dass du ein Sonor 3005 spielst. Ein schönes Set, dass in meinen Augen/Ohren nicht zuviel Dämpfung braucht. Ich würde mir an deiner Stelle nicht zu gedämpfte Felle drauf machen. Wie sehen die Resos aus? Klingen sie noch gut? Ich würde mich auch nicht auf Marken versteifen. Es gibt für mich eher Fell-Typen. Ob du nun G2 oder Emperor spielst ist für mich nicht zu unterscheiden. Also überlege dir wieviel Ton du noch haben willst und schau auf den jeweiligen Seiten der Hersteller nach, was für dich in Frage kommt. Für mich ist der sinnvollere Weg immer zu wenig Dämpfung ist besser als zuviel, denn mehr geht immer, schwieriger wird es mit dem umgekehrten Weg.
    Viel Dämpfung bedeutet auch immer, dass man fester draufhauen muss um einen lauten Ton zu bekommen. Da gehen die Felle auch immer schneller kaputt.
    Mein Tipp daher:
    1. 2-lagig, egal ob nun Evans, Aquarian, Remo, oder auch z.B. RMV (coated oder clear ist auch wieder Glaubensfrage...)
    2. Schau mal nach den Resos, du wirst keinen schönen Sound mit schlechten/alten Resos hinkriegen