Beiträge von filL

    Neuer Film zu Spartan:


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    Den japanischen Einfluss hört man ja gaaaar nicht raus :D

    Bei der MP Signature Snare bin ich froh, die erste Version zu haben :D Einfach schwarz, mit vertieften DT-Logos. Finde das Finish auch so zwiespältig. Einerseits spielt es mit Farben, andererseits wirkt es mit den weißen Farbnasen wie ein Unfall.

    Super auch von mir!

    Halten die Kunststoffteile die Kräfte der Schrauben?

    Meine Sorge bei den Plastikteilen ist die höhere Bruchanfälligkeit im Vergleich zu Metall.

    Bei entsprechender Konstruktion ist das aber sicher ausreichend stabil.

    Wie „wackelig“ ist das?

    Ganz so stabil wie vergleichbare Teile aus Metall ist es sicher nicht, allerdings muss es ja auch wesentlich weniger Gewicht als Becken oder Trommel tragen; am wichtigsten ist die Wahl nach dem richtigen Kunststoff. (Und theoretisch kann man ja auch sagen: Ersatz ist schnell nachproduziert.)

    Wacklig ist es gar nicht, aber auch hier gilt beim Festziehen: Weniger ist mehr. Um es sicher rutschfest zu bekommen, würde ich eventuell die Klammern, die die Teile halten, mit dünnem Gummi bekleben.

    Nächste Woche Freitag bin ich im Proberaum und bringe die Teile mal an, dann kann ich gerne Fotos nachliefern.

    Super, ich habe mir für das P16 eine Acrylplatte gelasert und das ganze auf einem Tablethalter von K&M montiert.
    Deine Lösung ist natürlich praktischer.

    Mit was hast du gedruckt? PLA?


    Edith hat gerade gesehen das du PETG nimmst.

    Lasern ist natürlich auch eine prima Sache, wenn man sowas hat ;)

    Ja, PETG muss mindestens. PLA hält nicht genug Temperatur aus (kann ja sowohl im Fahrzeug als auch auf der Bühne sehr warm werden und Sonneneinstrahlung ist auch schlecht). Teils wird auch ABS und ähnliches empfohlen, aber das ist wieder komplizierter zu Drucken und das kann auch nicht jeder Drucker (Gehäuse ist schonmal das Minimum).

    Seit etwa zwei Jahren habe ich zwei 3D-Drucker daheim und immer wieder mal werden diverse Kleinteile gedruckt, die zum Beispiel für den Proberaum, aber auch fürs Drumset selbst verwendet werden. An bestehenden Projekten und Produkten gibt es bereits unzählige. Nur kompatible Teile für Hardware und Racks für Drumsets sind rar. Und da ich nun sowohl ein Behringer P16 als auch ein B-Beat Evo an mein Set integrieren will, entwerfe ich da auch selbst Teile, um bestehende, gute Systeme ans Set zu bekommen.

    Folglich möchte ich euch erst einmal dazu passende Teile auflisten, aber es sollen auch gerne Dinge eurerseits ergänzt werden, was ihr so an nützlichen Dingen und Gagets druckt.


    Multifunction Arm System:

    https://makerworld.com/en/models/22519-multifunction-arm-mounting-system?from=search#profileId-23708

    Ist selbst bereits vielseitig und kann als Befestigungsmittel verschiedenster Dinge genutzt werden.

    Dazu habe ich zwei Verbindungsmöglichkeiten entworfen:


    Dieses Teil hat einen Durchmesser von 38.1mm (bzw. 1.5"), welcher derselbe wie Rackrohre von Gibraltar ist. Damit kann der Arm direkt an Racks mittels 90°-Rohrverbinder befestigt werden.

    https://makerworld.com/en/models/2299135-drum-rack-mount-for-rack-clamps-38-1-mm#profileId-2509226


    Mit diesem Teil kann dieser Arm mit praktisch jeder Klemme an Ständer, Racks, etc. befestigt werden, ähnlich wie ein Beckenarm oder Tom-Halter:

    https://makerworld.com/en/models/2296952-drum-rack-mount-for-hardware-clamps#profileId-2506705

    Gleichzeitig ist er aber auch mit dieser Befestigung für ein Behringer P16 kombinierbar (bei dem Entwurf selbst ist die Halterung nur für Mikrofonständer):

    Behringer Powerplay stand holder by Ludwig100
    This is a mounting bracket for Behringer "in-ear" Powerplay for…
    www.thingiverse.com


    (in zwei Wochen bin ich im Proberaum, da kann ich gerne mal Fotos der Teile in "Aktion" nachreichen)

    Also wenn es explizit um Reduzierung der Lautstärke geht, wird es vermutlich hauptsächlich eher auf andere Mittel und Wege gehen müssen. Dämpfungsringe und Pads machen den Sound zuerst einmal eher dumpf und kürzer als wirklich spürbar leiser (bzw. "filtern" höchstens gewisse Frequenzen raus).

    Für Trommeln gibt es da extra Felle zum Üben, z.B. Mesh-Felle. Bei Becken ist es schon schwieriger. Klebt man die ab, werden sie schon "leiser" vor allem aber würgt man sie ab. Ob das langfristig dem Material gut tut, bezweifle ich. Da gibt es leisere Exemplare von verschiedenen Herstellern, sind meist "durchlöchert".


    Geht es um Lautstärke nach außen? Dann ginge es eher in Richtung Raumakustik - und das sind grössere Kosten (schnell vierstellig).

    Ich bin ein absoluter Verfechter von "Keep It Simple". Als erstes sollte die Frage stehen, für welches Problem ich eine Lösung suche. Geht es nur darum, beim Spielen die Kontrolle über's Tempo zu behalten, lasse ich die Finger komplett vom Click. Da läuft (mittlerweile standardmäßig) auf dem Androiden LiveBMP, und gut is. Ich sehe jede Temposchwankung und kann bei Bedarf gegensteuern, aber wegen +/- 2 bpm mache ich mich da nicht verrückt. Und das ist die Bandbreite, in der sich die meisten "Probleme" abspielen. Vorteil: die Musik kann atmen, und wenn der Gitarrist im Solo ein Schüppchen drauflegen will, dann kann ich ihn schön an der Leine führen und danach wieder zurückholen.

    Um mit der Band gemeinsam an Tightness zu üben, spielen wir den Click direkt aus meiner Tama RW105 über einen KoHö-Verteiler aus, damit jeder den Click hört. Wir machen das immer mal wieder, und insbesondere vor Recordings empfiehlt es sich definitiv, gerade für ungeübte Click-Nutzer.


    Andere Gründe für die Einbindung des Clicks in den Monitor aller Musiker sind mir bekannt, allerdings bislang nicht untergekommen. Wenn eine Band diese Synchronizität nicht zwingend braucht (Samples, Lightshow etc.), würde ich immer versuchen, bei meiner Arbeitsweise zu bleiben. Spart Aufwand und schont die Nerven, und bisher gab's noch keine Kritik an meiner Geschwindigkeitskontrolle, weder von Profis noch von Amateuren.

    Ein Phänomen lässt sich aber natürlich auf diesem Weg nicht beseitigen: wenn alle rennen und ich sie nicht einfangen kann, war doch immer der Drummer schuld. Kürzlich wieder mehrfach erlebt: Keyboarder (beide Profis) haben Vorspiel und "definieren" das Tempo, es passt nicht, und die Blicke wandern fordernd zum Drummer mit dem Hinweis "Das war jetzt etwas zu schnell" :D

    Tatsächlich ist es auch wegen der Keyboards (Samples, etc.) nötig, dass die Songs exakt auf ein festgelegtes Tempo laufen; zusätzlich haben wir auch Songs mit Tempowechseln. Das leistet ein "Metronom" leider nicht. Da bleiben nur programmierbare App oder Clicktracks übrig.

    Da wir aber auch auf den Fall der Fälle gekommen sind (z.B. wenn der Keyboarder mal ausfällt), die eine oder andere Stimme mal vom Band laufen lassen zu müssen / können, bin ich heute auf das B.Beat von M-Live gestoßen. Mit dem kann man so gesehen auch noch die ganze Show administrieren. Von dem her werden wir wohl tatsächlich direkt zu dem greifen. Der Aufwand ist hier im Voraus "selbstverschuldet" groß; während des Auftritts selbst, ist die Bedienung äußerst simpel (Play / Stop).

    Die Sache mit Smartphone / Tablet stört mich an sich nämlich schon (ein weiteres Gerät, das mit Adaptern angeschlossen werden muss, dass sich aufhängen kann, ... bei einem anderen Auftritt hat es beispielsweise einfach trotzdem ein Update gemacht, obwohl ich es abgelehnt hatte - zum Glück kannte ich das Stück auswendig und es war "nur" Verein) - und gerade für Backingtracks wäre ja wieder noch mehr Gerät nötig.

    Gibts inzwischen auch beim grossen T. Bin auch gerade am Herumsuchen nach einem einfachen Clicktrack und eventuell auch der Möglichkeit z.B. die Keyboards so vom Band laufen lassen zu können (für Notfälle) (in dem Fall muss das ja einmal mit Click ans Monitoring und ohne Click ans FOH). 500€ aufwärts sind aber halt auch einiges an Geld.

    Bei dem Vorstellungsvideo dort sieht man aber auch, dass das Teil weit mehr kann als nur Clicktrack und Backingtracks.

    Tatsächlich hab ich Apple-Geräte nur, weil sie bei der Arbeit genutzt wären. :D Ansonsten bin ich Windows-User.

    Hallo zusammen


    Beim Thema Click/Metronom gibt es sowohl von der Auswahl (Gerät oder App) als auch des Anschlusses (direkt ins Monitoring des Drummers / ins Mischpult, damit auch andere Mitglieder ihn hören können) eine grössere Bandbreite an technischen Lösungen.


    Mich würde mal interessieren, wie es bei euch so gehandhabt wird. Wenn ausser dem Drummer sonst niemand den Click braucht/will, ist es ja am einfachsten gelöst (ins IEM/Bodypack des Drummers direkt anschliessen, fertig).


    Komplizierter wird es aber schnell, wenn man den Click für alle zur Verfügung stellen muss und dieser zwecks Programmierfähigkeit (weil Tempo-/Taktwechsel nach x Takten automatisch erfolgen soll) auf einem Mobilgerät (App) ist. (- unfassbar, dass es kein Gerät dafür hat!)


    Bei mir selbst habe ich auf dem Smartphone / iPad die App "Tempo Advance" (Rhythm Watch hab ich die alte, fällt aber leider weg, da automatische Tempo-/Taktwechsel eben nicht gehen).

    Ein älteres iPad hat noch einen Anschluss für Miniklinke (3-polig), bringt aber zu wenig Signal zum Mischpult (XR18; es war erst laut genug als der Gain bei +30dB war, dann natürlich völlig verrauscht). Es wäre also noch etwas zum Verstärken notwendig (lässt sich mit einer DI-Box weitgehend lösen).

    Und da gehts jetzt los: Vom Mobilgerät kommt Stereo (Miniklinke oder USB-C) und muss beim Mischpult als XLR (Mono/3-polig) rein. Da kann man nun mit Adaptern um sich werfen oder man überlegt gründlich und geht auf die Suche nach Kabeln.


    Von meinem Gefühl her würde ich ans Mobilgerät einen Adapter (Miniklinke oder USB-C ---> 2x Klinke) hängen, ein Klinkenende in eine DI-Box und von da an mit XLR ans Mischpult. (Der zweite Klinkenstecker ist dann ungenutzt, aber diesen mit dem anderen zu Mono zusammenzufügen finde ich bei einem Click recht sinnfrei.) Alternativ geht wohl auch ein Kabel von Miniklinke auf XLR, dann gehts eben in den XLR-In der DI-Box.

    Exakt das ist auch der Fall. Die Band spielt seit je her mit IEM.

    Also bevor sich hier was verselbstständigt: Es ist natürlich nicht das Ziel, dass jeder 32 Kanäle auf seinem IEM einstellen muss, das sprengt den Aufwand definitiv (wer - ausser vielleicht dem Drummer selbst - will da schon alles drauf haben?), da wird einmal vernünftig gemischt, gebündelt (z.B. Toms zusammen; und dem aufs IEM gegeben, der sie hören will) und dann ist gut (Mikrofone fürs Set habe ich tatsächlich selbst). Eine Person fürs IEM-Mixing hätten wir extra, aber es sollte natürlich auch ohne funktionieren; ein P16 hatte ich auch schon in der Überlegung.


    Da wir gerade am neu einrichten sind (Funkfrequenzen sind nicht mehr im aktuellen erlaubten Bereich, muss also alles neu), lohnt sich ein komplettes Überarbeiten. Ich habe hier bewusst hoch gezählt, einfach um Reserve zum Aufrüsten zu haben und nicht später Geräte austauschen zu müssen. Dass nicht immer alles mitgenommen wird und auch Snares live seltenst von oben UND unten abgenommen werden, steht ausser Frage und bringt bei der Diskussion überhaupt nicht weiter.


    Wir haben im Proberaum zudem IEM, weil wir nirgendwo mehr Gitarrenboxen, etc. herumstehen haben. Geht alles "direkt" ins Mischpult, Gitarrenamps, etc. gehen heute ja elektronisch. Ausser mir ist dann im Proberaum (und auf der Bühne) also nichts anderes zu hören.



    Ambience-Mikros sind aktuell als Reserve ("eventuell irgendwann mal") gedacht und eher für den Sänger, also noch alles andere als aktuell. (Aber wenn es ohne auch schon die 24 übersteigen kann, macht es zwecks Geräten ja keinen Unterschied mehr; da sinds dann trotzdem welche mit 32 Eingängen, selbst wenn die nicht alle benötigt werden.



    Interessant finde ich, dass ich bei der Suche nach Splittern ständig Stageboxen angezeigt bekomme, was ja völliger Nonsens ist.

    Einen Splitter mit 24 Kanälen hätten wir bereits (halt einen recht alten). Hier nehme ich schonmal mit, dass analog "sicherer" ist (bezogen auf "was findet man beim entsprechenden Veranstaltungsort vor?").

    Ok, also ich wüsste so einiges was ich live kübeln würde, gerade wenns ja nur ums Monitoring gehen soll. Aber wenn genug Kaufkraft vorhanden ist, ist mehr natürlich mehr.


    lg

    Also, da es eigentlich Richtung "Silent Stage" gehen soll, wäre ein Zusammenfassen auf 16 Kanäle sicher möglich (XR18 wäre vorhanden und in Betrieb) - ich bin ja eh mit Abstand der Lauteste dann. Aber wie zieht man dann die Kanäle zum FOH? Manche über den Splitter, den Rest direkt?