Beiträge von filL

    Ich weiß, der Thread ist schon über sechs Jahre alt, aber so brauch ich keinen neuen aufzumachen und das meiste ist hier bereits beantwortet. Mir stellt sich nur eine Frage:


    hi,


    ich erklär dir mal wie ich das mache. ich benutze die tama rhythm watch als metronom. da hast du die möglichkeit auf 20 programmplätzen verschiedene tempi abzuspeichern. die speicherplätze kann man mit hilfe eines tasters auf der rhythm watch oder mit hilfe eines fußschalters durchschalten. so hab ich die möglichkeit während eines songs einfach per fußschalter ein anderes programmiertes tempo auszuwählen.


    gruß heiko


    Ich habe genau so die Rhythm Watch und benutze sie in Proben und live als Click. In meiner Band haben wir aber jetzt einen Song ins Repertoire aufgenommen, welcher einige Tempowechsel hat. Ich bräuchte zum Wechseln des Tempos beim Click also einen Fußschalter - aber welchen? Habe bei der Suche durch's Forum oft von "An/Aus" gelesen und hier auch einmal vom Weiterschalten zum nächsten programmierten Tempo. Ich kann mir aber nicht so einfach vorstellen, dass der kleine Kasten bei einem Signal vom Pedal automatisch weiß, dass ich das nächste Tempo - und eben nicht stoppen will. Hat das schon jemand für sich gelöst und / oder kann mir sagen, was für ein Fußpedal hierfür geeignet ist?


    Danke vielmals ;)


    Edit: Vergesst es - hätte die Anleitung gleich lesen sollen:
    "Mit einem angeschlossenen Fußschalter können Programmwechsel ferngesteuert umgeschaltet werden. Es sollte ein Momentschalter benutzt werden.
    Hinweis:
    Es gibt zwei Typen von Momentschaltern (Taster):
    Einer schaltet sofort, beim runterdrücken: der andere schaltet erst beim loslassen. Verwenden Sie immer ein Taster vom ersten Typ."

    Also bei meinem Set (Tama) war es so, dass 2010 mein Finish ausrangiert und sogar die Serie etwas umgestaltet wurde. Das ganze Jahr 2010 konnte man aber noch Nachbestellungen aufgeben und man hat passend zu seinem "älteren" Set noch die passenden Kessel bekommen - ist dann allerdings mit Aufpreis verbunden (kann schnell bis zu 20% ausmachen).

    Zählzeiten drüberschreiben (und somit mit dem Metrum in Beziehung setzen). Dann den genauen Rhythmus spielen / üben. Die meisten Figuren tauchen immer wieder auf.


    ...und nicht vergessen: Rhythmus geht Hand in Hand mit Tempo einher! ;)

    Noch was: Je nach dem, reicht für den Anfang auch oft schon ein Mikro für Bass Drum und 2 Overheads für den Rest. So ist sogar mein komplettes Set schon abgenommen worden (weil keine 6 Tom-Mikros da waren^^).

    [video]

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    Habe das komplette Video gesehen: Auf die Hauptzählzeit wird mit der linken Hand auf die Hi-Hats und mit der rechten Hand die Snare gespielt. Hierauf folgt ein einzelner Schlag auf die Snare mit der rechten Hand. Den letzten Schlag dieser drei 8-elTriolen führt die linke Hand auf die Snare aus.


    H = Hi-Hats
    S = Snare
    - = Pause


    L: H - S H - ...
    R: S S - S S - ...


    Ähnlich spielt der Herr das auch bei geraden (also 4-er-) Gruppen:


    L: S S H - S S H - ...
    R: H - S S H - S S ...

    Ich schreib mir die Noten immer drüber, wenn ich ein Notenblatt zum ersten mal ansehe, dabei suche ich dann wiederkehrende Motive / Wiederholungen, um Struktur reinzubringen und dann heißt's beim Spielen einzelne Passagen einüben (Handsatz!), zusammenfügen und nach und nach auswendig lernen, dass man die Noten letztenendes allerhöchstens noch zur Orientierung braucht.


    Kleiner Tipp für den Herrn mit dem Bassschlüssel: An der Stelle, wo das C im Bassschlüssel ist, ist beim Violinenschlüssel das A. Heißt: Denke dir die Noten im Bassschlüssel einfach eine Terz höher, dann hast du den "richtigen" Ton (Oktave halt nicht vergessen^^). Bzw. um die Noten zu schreiben, setze sie eine Terz tiefer als du es im Violinenschlüssel tun würdest. ;)
    Klingt jetzt vielleicht banal und neunmalklug, aber es funktioniert dann echt sehr fix.

    Die Abstimmungen sind etwas komisch... Nicht, dass ich da jemanden schlechtreden möchte (alle Achtung an alle Teilnehmer!), aber was rechtfertigt bitte den dritten Platz?? Da habe ich "weiter unten" haufenweise bessere Interpretationen gesehen, technisch wie musikalisch.

    Danke mal für die bisherigen Antworten :)
    Ja, für mich ist eben genau die Frage, ob die Ohren auf Dauer leiden, wenn ich den AT verwende....


    Zum Thema In-Ears: Irgendwelche Vorschläge die genau zu meiner Vorstellung passen und nicht zu teuer sind?


    Ohrstöpsel unter den Kopfhörern tragen, ist purer Unsinn; die schirmen schon genug ab und man hört sonst gar nichts mehr klar raus. (Ich hab den VF, um ausschließlich den Klick zu hören. Vom Rest höre ich leider recht wenig raus.)
    Zum Thema InEar:


    0. Otoplastik und In-Ear-Höher aussuchen
    1. Otoplastik beim Hörgeräteakustiker machen lassen und genau sagen, dass da auch obige Hörer drauf passen sollen (ist wichtig für die Adapterringe, welche Otoplastik und Hörer verbinden sollen - die sollte es irgendwo geben (z.B. thomann), sonst ist's recht sinnlos).
    2. InEar-Kopfhörer kaufen (kosten schon so um die 250€ und mehr)
    3. Achten, dass alles miteinander kompatibel ist (also bereits bei den Otoplastiken drauf achten, dass Adapter mit reinpassen)


    Das kostet insgesamt so etwa 400-500€, man kann die Kopfhörer auch so verwenden, die Otoplastik ist auch allein als Gehörschutz prima zu verwenden UND es ist billiger, als sich gleich einen maßgeschneiderten IE-Hörer machen zu lassen (gute fangen so bei 1000€ an).


    So werde ich das jedenfalls machen. ;)

    hehe, tschino, das dachte ich mir auch schon...


    Wenn's "komisch" klingt, dann:


    1. Probieren mit ORDENTLICHEM Stimmen einen guten Klang hinzubekommen (das macht schon fast 90% des Klangs aus!)
    2. Wenn der Klang einfach nicht ins Bild passt, über andere Felle nachdenken


    Für Jazz habe ich schon öfters mal "Ambassaror coated" oder entsprechende auf den Toms gesehen (natürlich auf der Schlagseite!), dort werden die Felle i. A. aber auch etwas fester aufgezogen als im Bereich Rock (Ausnahmen bestätigen die Regel).


    Was Resofelle betrifft, würde ich die erst nach den Schlagfellen in Angriff nehmen. Allrounder sind da die "Ambassador clear" - vorher aber nachsehen, was für Felle ab Werk drauf sind (wird zwar irgendwas anderes draufstehen, aber wenn irgendwo "Remo" zu lesen ist, werden's selbige sein). Da Resonanzfelle nicht durch Schläge beansprucht werden, sondern "nur" mitschwingen, ist da auch ein Auswechseln nicht so nötig - solange kein Schaden (Transport, mal irgendwo drauf abgestellt und deshalb Druckstellen, etc.) zu sehen ist.


    Soviel mal hierzu. Letztenendes muss man aber auch sagen: Passend ist, was gefällt - wir können deinen Traumsound hier nicht "herauslesen". Da heißt's leider wie bei jedem "testen, testen, testen".

    Zunächst mal ist das doch eine tolle Sache, dieses Talent haben nicht viele. Ich hatte mal eine Kollegin, Linkshänderin, aber konnte auch vieles mit rechts machen. Ohne zu üben (!) konnte sie z. B. simultan (beidhändig) schreiben, und zwar mit rechts (!) Normal- und mit links Spiegelschrift. Hatte sie bei Wetten dass gesehen und konnte es auf Anhieb.[...]


    Das können Linkshänder allgemein besser / schneller, ist belegt ;)


    An den TS: Ich würde mein Set genau so aufbauen, wie ich es am besten spielen kann. Wenn du die Bass Drum also mit links spielst, pack sie eben links hin - so einen Aufbau sieht man bestimmt auch nicht alle Tage ;) - oder spiel' mit 2 Bass Drums :D
    Remote-Hihats sind gar nicht so schlecht, wie man meint - habe selbst das Cable-Hi-Hat von Tama und das funktioniert einwandfrei ohne Verzögerung (man darf nur nicht die Schraube, die das untere Becken festhalten soll, verwenden^^)

    Selbst bauen ist bestimmt eine schöne Sache - möchte mir selbst mal ein kleines Set mit Acrylkesseln (18" Bass Drum, 10" Tymp Tom und 13" Tom; mit Hardware von Tama) bauen.
    Beachten muss man bei der Arbeit aber, dass äußerste Genauigkeit beim Arbeiten ein absolutes Muss ist und dementsprechend Werkzeug / ein ruhiges Händchen voraussetzt. Die Bohrungen für die Spannböckchen müssen genau gleichmäßig um den Kessel gehen und genau gegenüber zueinander liegen - und genau im rechten Winkel zum Kesselrand auch noch, usw. Ist ein Loch gebohrt, ist's drin und dann hat man den Dreck, wenn's nicht an der richtigen Stelle ist.