Beiträge von filL

    Selbst bauen ist bestimmt eine schöne Sache - möchte mir selbst mal ein kleines Set mit Acrylkesseln (18" Bass Drum, 10" Tymp Tom und 13" Tom; mit Hardware von Tama) bauen.
    Beachten muss man bei der Arbeit aber, dass äußerste Genauigkeit beim Arbeiten ein absolutes Muss ist und dementsprechend Werkzeug / ein ruhiges Händchen voraussetzt. Die Bohrungen für die Spannböckchen müssen genau gleichmäßig um den Kessel gehen und genau gegenüber zueinander liegen - und genau im rechten Winkel zum Kesselrand auch noch, usw. Ist ein Loch gebohrt, ist's drin und dann hat man den Dreck, wenn's nicht an der richtigen Stelle ist.

    Also in gewisser Weise kommt mir dieses Phänomen bekannt vor. Ich habe bei mir jedoch entdeckt, dass es am Raster des Drehrades liegt: Wenn man in eine Richtung dreht, kommt es aufgrund der Rasterung mal vor, dass man zum Schluss so dreht, dass das Rad gerade kurz vor einem weiteren Raster zum Stehen kommen müsste. Da das aber nicht geht, dreht es sich so wieder in die nächste Stelle zurück. DAS bekommt die Technik im inneren mit und dreht die Tempozahl der gedrehten Geschwindigkeit entsprechend wieder zurück. Das ist bei genau umgekehrtem Verfahren genau so. Mich stört's eigentlich nicht - ich drehe einfach langsamer, sobald ich in die Nähe der gewünschten Tempozahl gelange. Für Auftritte nutze ich die 20 Speicherplätze und muss dann nur noch eine Taste drücken, bzw. in Pausen neu programmieren ;)

    Kurze Antwort: Nein!
    1. Wäre mir das bei meinen elf Kesseln viel zu aufwändig.
    2. Zwölf Stunden "ruhen lassen" - was bringt's, wenn sich die Temperaturen beim Transport zum Gig teils erheblich verändern??
    3. Ich benutze die sehr einfache und effektive "Finger in die Mitte"-Methode.
    4. Siehe Vorposter ;)

    Bass Drum "ungebohrt" (Fachbegriff: Ohne Rosette) habe ich sowieso noch nie bei einem Einsteigerset gesehen. Mir fallen da bei Tama zum Beispiel nur Serien ab "Superstar Hyperdrive" und aufwärts ein.

    So könnte man das beispielsweise machen, jap. Von solchen Belastungstests halte ich an sich nichts - höchstens um hin und wieder mal auszutesten, wie weit man überhaupt gehen kann (in Richtung: "Bekomme ich den Song XY von Brutal Geknüppel Psycho-Death überhaupt hin?").
    Ich möchte allerdings gleich noch sagen, dass ich mich nicht als "allwissenden professionellen DB-Spieler" bezeichnen würde. ;)


    Sowas hier ist u.a. vielleicht recht hilfreich:
    http://www.georgekollias.com
    (Education --> 16 week speed & control workout)

    Da du im Prinzip nichts als Belastungstests machst (bis zur Ermüdung) kenne ich sogar den Hintergrund dieses Phänomens:
    Du trainierst deine Beine quasi immer so lange, bis "nichts mehr geht" (das ist so gesehen schon der erste Fehler). Bei Belastungen (allgemein körperlicher Anstrengung, wie auch im Sport) sinkt die Leistungskurve ab (ist ja logisch - keiner kann das Tempo eines 100m-Sprints für 1000m aufrecht erhalten) - sie sinkt sogar noch unter den "Normalwert" ab und erholt sich langsam wieder. Tritt die Belastung also zu früh ein, befindet sich die Leistungsfähigkeit in einer kontinuierlichen Abwärtsspirale - Endergebnis: Die Leistung, die man vor einiger Zeit noch erbringen konnte, ist nicht mehr möglich; man hat sich "k.o"-trainiert.
    Erwischt man allerdings den richtigen Zeitpunkt in der Erholungsphase, ist eine Steigerung möglich - dieser Zeitpunkt ist aber bei jedem etwas anders. Heißt also kurz: Du musst unbedingt deine Übungen ändern!


    "Langsam beginnen"... weißt du ja schon. Statt lange ein durchgehendes Tempo halten zu wollen, probiere Rhythmen aus - erst dadurch kommt so richtig Koordination und Routine rein. Spiele die Rhythmen auch mal "spiegelverkehrt" (also das linke Bein spielt das vom rechten und umgekehrt). Um an Tempo zu gewinnen, spiele einen Rhythmus mit hoher Frequenz zuerst nur kurz und achte darauf, dass es im Timing ist (z.B. einen kurzen 4/32-DB-Part vor dem Schlag auf der Snare - 2 Sechzehntel bekommst du wahrscheinlich schon mit einem Fuß hin, oder?). Verlängere das dann nach einiger Zeit (ich meine hier auf Übungstage verteilt) auf z.B. das doppelte usw...

    Ich schreibe hier mal etwas an den Threadstarter, da alles andere hier nicht gerade sehr hilfreich ist (weil nichts neues?):


    Das hier ist nunmal ein "Drummerforum", heißt, dass hier logischerweise sehr viele herumspringen, die vom Schlagzeug spielen viel Ahnung haben. Da ist es überhaupt nicht verwunderlich, wenn man auf eine hochgestellte Aufnahme einen Haufen Kritik bekommt - aber nicht, weil man denjenigen runtermachen will, sondern, weil man eben sehr hohe Ansprüche hat, es wird auf jedes Detail geachtet und deshalb auch jede noch so kleine Abweichung bemerkt. Der eine kann das zurückhaltender, bzw. gemäßigter ausdrücken, der andere wiederum geht nach der Presslufthammermethode vor. Ich sehe hier auch öfters Aufnahmen, bei denen man spieltechnisch noch einiges bessern kann, mal mehr mal weniger. Das kommt aber nicht daher, dass ich mich selbst als "besser bestätigen will", sondern weil ich denjenigen Baustellen aufzeigen möchte, um besser zu werden. Bei meinen eigenen Aufnahmen fällt mir zum Beispiel bei mehrmaligem Ansehen auch immer mehr auf, was ich selbst an mir verbessern könnte.
    Was die meisten hier wohl eher aufregt, ist schon allein die Tatsache, dass (zu) viele einfach nur irgendwelche Aufnahmen von sich posten, ohne irgendeine Intention zu formulieren - da ist es kein Wunder, wenn die Antworten in eine komplett andere Richtung als erhofft gehen (als weiteres Beispiel sage ich nur mal: "Welches Set / Becken soll ich mir holen?"). Postet man dasselbe Video mit der Bitte um Verbesserungsvorschläge, Tipps, etc. wird man automatisch freundlicher gesinnte Antworten erhalten.

    Nimm was anderes :D (hier gibt's kaum Details, um überhaupt etwas sinnhaftes zu antworten, Stil, Budget, vorhandene Becken, zu denen sich das neue dazugesellt,...)


    Zu fragen, welches Becken man nehmen soll, ist so gesehen komplett überflüssig, da keine Antwort wirklich hilfreich ist:
    1. Du musst es dir leisten können.
    2. Dir muss der Klang gefallen (jedes Becken klingt anders, stellenweise sogar vermeintlich identische Exemplare)
    3. Dir muss der Klang am Set gefallen (ein Becken, das du im Laden antestest und dir sofort gefällt, kann daheim am Set durchaus dahin umschlagen, es sofort zurückbringen zu wollen - da spreche ich aus eigener Erfahrung)

    Hm, also für mich persönlich wäre es so, dass ich das Set nicht kaufen würde, bzw. den Toms eine Freischwing-Aufhängung spendieren würde. Ich hab mit derart montierten Kesseln angefangen, spiele seit 10 Jahren mit frei schwingenden Toms und ich ertrage den Klang der alten schon fast gar nicht mehr. Es kommt wie gesagt darauf an, was es kostet und was man für den entsprechenden Preis im neuwertigeren Bereich finden kann.

    Der einzige Tipp den ich dir geben kann ist üben.
    Ich kenne Schlagzeuger, die nahc 20 Jahren eine Trommel nicht sauber stimmen können.
    Das braucht viel Zeit. Und suche dir einen Schlagzeuger, der das gut kann und setze dich mit dem zusammen.
    Das hilft.


    LgTrommelmann


    Ich kenne Schlagzeuger, die nach 20 Jahren noch nichtmal wissen, dass man Trommeln überhaupt stimmen muss :D


    Die Sache mit dem Stimmen: Geduld, Übung und ein gutes Gehör. Das braucht man dafür. Vieles vom technischen wurde hier bereits genannt.

    Ein neues Sabian HH Chinese 20" von einem Händler in der Bucht für 150€ abgegriffen. Neupreis lag damals bei 369€. Irgendwie war ich der einzige, der zu der Zeit so ein Becken gesucht hat. War 5 Tage lang der einzige, der drauf geboten hatte.


    Etwas später habe ich ebenfalls über ebay meine 13" AA Rock Hats für 200€ gefunden. Zum einen war der Neupreis höher aber vor allem gab's diese Maße seit langem nicht mehr. Auch Neuware, die nur mal angetestet war.

    1. Unterschied: Hi-Hat --> 298,- gegen 59,- + 88,- sind schon mal 151,- Unterschied
    2. Unterschied: PDX-6, bzw. 8 (2x 148,- + 2x 175,-) <--> PD-8 bzw. 10 (3x 185,- + 1x 318,-) sind weitere 227,- Unterschied


    Insgesamt 378,- Unterschied. Sind aber immer noch weniger als beim Setpreis.