Bei 400€ kann man sich theoretisch auch gleich 'ne Speedcobra kaufen
Ums Testen kommt aber niemand drum herum. Von so ziemlich jedem Doppelhuf (Tama, Pearl, Mapex,...) gibt es Schlagzeuger, die auf ihr jeweiliges Modell schwören. Die hochwertigen Maschinen werden von allen sehr gut sein - man muss aber für sich entscheiden, ob einem der jeweilige Preis angemessen erscheint und / oder die leicht unterschiedlichen Sonderausstattungen mehr zusagen als beim anderen.
Beiträge von filL
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Ich sehe, dass die Klammer samt Tom-Arm bei dir eine gerade Linie bilden. Winkle das doch einfach ab (also Tom samt Arm wieder zum Ständer bzw. zu dir hin zeigen lassen), ist auch schon einiges stabiler. Die Position des Beckens kannst du ja ganz einfach mit dem Beckenarm anpassen; so habe ich das am Vereins-Set auch geregelt und es hält sehr gut, ohne zu Wackeln (Tama-Hardware).
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Würde auch sagen, dass sich diese "Meinung" vor Allem deshalb gebildet hat, weil viele Hersteller ihre "Billigbecken" (also das gleich über den Messingstanz-Blechen) aus B8 herstellen (sieht man am besten bei Sabian). So etwas prägt sich dann eben ein. Im Verein haben wir seit langer Zeit die Paise 2002 Sound Reflections am Set hängen - und die sind echt gut (nur das Crash finde ich nicht ganz so toll). Ein gutes Gegenbeispiel, dass B20 nicht automatisch besser ist als B8, sind mMn die XS20 von Sabian - für mein Gefühl klingen die furchtbar... und sind gleichzeitig das beste Beispiel für die hier angeregte Diskussion. Die Serie wurde damit beworben, dass man damit hochwertige B20-Becken zum kleinen Preis haben könne.
Wie hier schonmal gesagt wurde: Es ist ähnlich wie beim Holz der Trommeln. Die Billigsets sind meist aus Pappel, also meint man, Pappel kann gar nicht gut klingen. Hochwertige Sets kommen mit Ahorn daher - also schlägt so mancher Neuling gerne zu, wenn es plötzlich ein sehr günstiges Einsteiger-Set aus Ahorn (...eine Art aus China, die mit den anderen Arten kaum etwas zu tun hat) gibt.
Mein Erstset war ein billiges Basix Custom. Gute Felle drauf und vor Allem gut gestimmt und es hat um Welten besser geklungen als ein total verstimmtes, totgedämpftes Ahorn-Set (Sonor), das wohl den vierfachen Preis gekostet hatte. Genau so ist es bei den Becken.
Am besten fährt man nach wie vor mit dem eigenen Gehörempfinden. Man findet bei jeder Marke in der höchsten Preisklasse Becken, deren Klang man als "furchtbar" einstufen würde. Das ganze Marketingzeug (Legierung, Verarbeitung,...) dient letztlich nur dazu, den (hohen) Preis zu rechtfertigen. -
[...] Wie (im übrigen auch viele deutlich "professionellere" und erfahrenere) seiner Kollegen neigt er aber leider dazu, das Schlagzeug bzw. die Beschäftigung mit diesem deutlich zu vernachlässigen. Imho ist das aber der deutlich schwierigste Part in einer klassischen Bandsituation.
Allein die Anzahl an Mikrofonen unterstreicht das ja schon
(bei Vollausstattung hab ich mit meiner Band (fünf Personen) 22 Kanäle benötigt - davon allein 16 für mich). Gerade bei den Drums ist die Arbeit enorm. Zuerst muss jedes einzelne Teil vernünftig klingen, bei 2 Bass Drums dann noch einen möglichst ähnlichen Klang hinbekommen, dann das Lautstärkenverhältnis des gesamten Sets abstimmen... und ganz zum Schluss noch die ganze Schießbude in Relation mit allen anderen bringen. Wir hatten Soundchecks nie unter 30min. -
das kann sehr gut sein. In den kleinen Kneipen (also so ca. 100-200 Gäste) haben wir nur Bass Drum (manchmal auch Toms) abgenommen, gab aber nie Probleme mit den Lautstärkeverhältnissen.
Hier mal ein paar Hörbeispiele
Große/Größere Halle:
http://www.youtube.com/watch?v=CtItcQ_fI8cKleine Kneipe:
https://www.facebook.com/photo…5582412267&type=3&theater -
Also, dass der Gesang nicht mehr "über die Becken" kommt, ist schon sehr seltsam. Bei einem Auftritt von mir war es mal so, dass die Becken gar nicht extra abgenommen wurden (bzw. die Overheads letztlich gar nicht eingesetzt wurden, weil es so bereits gereicht hatte). Mit dem Gesang gab's da aber keinerlei Probleme.
Wie groß sind den die Örtlichkeiten so etwa, bei denen ihr spielt? Ist ja definitiv auch ein Unterschied, ob kleine Kneipe (wo außer den Drums kaum noch was auf die "Bühne" passt) oder große Halle (wo manchmal quasi 2 Bands gleichzeitig Platz hätten). Ich sehe dann eben zu, die Becken nicht so stark anzuschlagen.Dünne Becken sind im Vergleich mit dicken meist leiser, für meinen Geschmack klingen die aber einfach schöner.
In einer etwas kleineren Einrichtung (in der Schweiz) war es auch mal so, dass die Becken mit Gaffa-Tape malträtiert wurden - glücklicherweise gingen die wieder restlos ab; Cympads habe ich mal ausprobiert, habe aber ehrlich gesagt in der Lautstärke keinen Unterschied raushören können.
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Klassiker: Cowbell und Tambourine
in der Band auch ein SPD-S dran gehabt; was ich mir aber schon ewig zulegen will, sind die Octobans! -
Schau, dass du Schlag- und Resonanzfell möglichst gleich stimmst, so spricht der Teppich besser an, Spannung darf durchaus auch etwas fester sein.
Für Sticks hätte ich noch einen Tipp:
Hatten im Verein mal welche, die einen relativ dicken Griff hatten und zur Spitze dann sehr dünn wurden; waren soweit ich mich erinnere von "Vater". Suche mal nach solchen, damit konnte man super leise spielen und problemlos wirbeln. -
Meines Wissens nach heißt das: "Lass beim Spielen den Fuß auf dem Pedal und lass alles ausklingen." Also als "Ersatz", statt nach jeder Note einen Bogen zu schreiben.
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Ein Kumpel von mir hat sich bei nem Gig beim ersten Stück mal bei einem Beckenstopp die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger aufgeschnitten - das Blut ist echt gespritzt. Er hat weitergespielt, während der Roadie mit Gaffa die Wunde zutapte... nach der Show war der Schnitt schon fast zugeheilt. Nur die Harten usw.
Der Roadie hat einen Orden verdient!

Peterchen-Panther:
Etwa so?
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Guter Unterricht / Gute Lehrer kann man so nicht pauschal beschreiben - für dich ist guter Unterricht / ein guter Lehrer, der genau deine Schwächen fördert und deine Stärken fordert, also genau auf dich eingehen kann; das ist aber alles andere als einfach so mal gemacht... und schon gar nicht in einer einzelnen Stunde zu erkennen. Der Lehrer muss seine Schüler erst kennen lernen, um einen richtig guten Unterricht machen zu können (welches Vorwissen ist da? Gibt es bei manchen Bereichen Begabungen? Wie lernt der Schüler am besten?...).
Zum "rumschreien": Klar sollte es nicht überhand nehmen, aber direkt unberechtigt ist es nicht, wenn man seinem Schüler auch mal etwas abverlangt (gerade weil man es ihm auch zutraut ;-)) Frei nach dem Sprichwort: "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."Edit: Mein eigener Lehrer hat sehr viel Wert auf "Gefühl" beim Spielen gelegt - man muss die Noten nicht abzählen können, sondern den Rhythmus fühlen und auf das Instrument bringen.
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Soll anscheinend ja nicht so sein, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das nicht gestackt ist. Vielleicht ist das gestackte Becken nur so bemessen, dass es quasi "nahtlos" ins China passt.
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Hallo!
Ich würde das Tama nehmen.
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3. Kannst du immer noch ein Hängetom abmontieren und das verbleibende links (halb) neben der Bassdrum positionieren. Ist viel ergonomischer und man kommt im Vergleich viiiieeel niedriger.
Dazu einfach ne billige Multiklammer an nen Beckenständer monieren, woran dann das Tom halt findet. Zur Not auch 'nen alten gebrauchten Snareständer für kleines Geld erstehen und dort das Tom befestigen.
Wenn der Sohnemann dann größer ist, kannst du bei Bedarf dann beide über der Bassdrum positionieren.
4. Kann er sich schonmal an "übliche" Größen gewöhnen, falls er doch ein paar Jahre (oder länger) dabei bleiben möchte. Hierbei schließe ich mich jalokins Meinung an.LG
Genau daran habe ich auch gedacht und kann oberes nur unterstreichen. Wenn die Toms über der Bass Drum zu hoch sind, per Klammer an einen Beckenständer "nach links" verschieben. Sieht auf den ersten Blick vielleicht seltsam und ungewohnt aus, ist aber echt angenehmer zu spielen, da auch Tom(s) mittig vor dem Spieler ist/sind.
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Bestimmt wären hier trotzdem manche Neulinge über die Maße dankbar

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In gewissem Rahmen ist diese Abnutzung auch normal, da das Becken bei jedem Schlag etwas an der Hülse reibt - kommt halt drauf an, wie schnell das bei dir geht. So sehr schräg stellen muss aber auch nicht unbedingt sein.
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Bei manchen Textstellen musste ich schon leicht schmunzeln... "Within Temptation" als "düstere Band" zu bezeichnen *bahaha*
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Bitte nicht gleich den Klang "töten", sonst kann man ebenso gut auf Pappe hauen

Ansonsten kann man noch sagen, dass ein Nachklingen mit unterschiedlicher Stimmung von Schlag- und Resonanzfell tendenziell auch schon zurückzubekommen ist. -
badumm tsssssss

Der Preis ist doch echt ok
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Mir kommt's irgendwie vor als wenn da hin und wieder diverse Temposchwankungen drin sind. Die Snare passt von der Lautstärke her (ich finde die bei Blasts ansonsten meist zu leise), der Rest könnte ggf. echt ein wenig lauter sein.