Beiträge von Beeble

    ich würde mich wenn man aufs Geld schauen will nach einem Roland oder Yamaha aus den 90er umsehen, die Teile kosten gebraucht sehr wenig.
    Als reine Triggermodule stehen die einem aktuellem Roland in nichts nach.
    Im Gegenteil, damals waren diese Geräte neu und man versuchte das maximum aus der damals noch teureren Elektronik rauszuholen.
    Die Midischnittstelle zu vernachlässigen wäre seinerzeit töricht, da zu dieser Zeit alle Geräte ausschliesslich über Midi vernetzt wurden.
    Heutzutage gibt es preiswerte VSTi die jedem Roland überlegen sind und es besteht kein Interesse seitens Roland/Yamaha diese durch ein gut funktionierendes Modul auch noch perfekt anzusteuern.
    Das dies leicht mit einem 20 Euro Rechner möglich ist zeigen Projekte wie Megadrum.
    Roland/Yamaha verkaufen seit 20 Jahren immer wieder alten Wein in neuen Schläuchen

    Ich sehe bei deinem Interface nur Firewire Ports und kein USB. Ist dies einen Fehler der Beschreibung oder verfügt dieses Interface tastsächlich nicht über einen USB Anschluss?

    In der Regel ist bei USB bei 4 Kanälen Feierabend, mehr gibt diese Schnittstelle nicht her. Zumindest bei Auflösungen jenseits der 16Bit/44,1kHz
    Auch sollte ein USB Audiointerface nicht an einem USB3 Port betrieben werden, warum das nicht gut ist weiss ich nicht, habs aber mal gelesen.


    Firewire ist da schon die erste Wahl. Und mit Presonus liegst du immer richtig.

    also nochmal ganz einfach.

    Problem: Meines Wissens kann mein Cubase immer nur gleichzeitig einen ASIO-Treiber handeln.
    Das würde dann ja heißen, ich kann nur entweder den Drummer (mehrspurig, per MIDI) aufnehmen (Alesis Trigger I/O) oder aber Sänger/Gitarristen/Keyboarder (Firepod)

    Nein, das würde es nicht heißen. Selbstverständlich kannst du gleichzeitig die Drums über ein VSTi und die Audiospuren aufnehmen.
    Du kannst sogar dutzende Drums und VSTi aufnehmen wenn der Rechner das hergibt
    Wäre ja auch blöd wenn das nicht gehen würde, das ist ja der Sinn einer DAW

    Ich verstehe nicht wo das Problem liegt!?


    Natürlich kann man gleichzeitig Midi und Audio aufnehmen! :)
    mit dem Alesis via Midi in den Rechner und ein Drum VSTi angesteuert.
    Gleichzeitig mit den 8 Audioeingängen den Rest aufnehmen.
    Alles läuft über den Asiotreiber des Interface. Voila
    Wieviele VSTi der Rechner schafft hängt von der Rechenleistung ab, nicht vom Audiointerface.


    Die technischen Hitergründe hat Trommeltotti wie immer schön erläutert, diese sind auch wichtig zu verstehen um zu einem
    zufriedenstellenden Ergebniss zu kommen.

    rechts im Multirack, da wo auch der Namen des Instruments steht "Abbey Road" eine Zeile tiefer.
    In deinem Bild steht der Ausgang auf st.1 und der Midikanal auf [A] 1.
    Jetzt solltest du es finden.


    Es liegt sicher nur am falschen Midirouting, da musst du dich mal durchbeissen.
    Ansonsten erstelle doch mal einen Miditrack und versuche diesen mit Kontakt abzuspielen.
    Dann bist du schon mal einen Schritt weiter.

    Richtig eingepegelt habe ich sowohl in der Software (Cubase 5), sowie auch am Interface.

    Augenscheinlich ja nicht.
    Mit deinem Bildschirmfoto ist so auch keine Aussage möglich.
    Ein paar mehr Angaben zum Pegelwert am Interface wären schon hilfreich.

    Wenn du dich für das Megadrum entschieden hast und dir sicher bist das du das auch zusammellöten kannst und auch die nötigen skills hast ein vernünftiges Gehäuse zu bauen,
    wirst du auch in der Lage sein aus einem billigen Tom zwei Triggerpads zu bauen.
    Die allerbilligsten 8" Kessel haben allerdings nur 4 Spannschrauben, das wäre mir eine zu wenig.
    Du brauchst ja auch noch Halteklemmen und gute doppellagige Meshfelle sollten auch sein.
    Da kommst du etwa auf 40€ je Pad
    Als HH Controller ist wohl der von Yamaha am preiswertesten.
    Bei Becken würde ich nach gebrauchten Pads suchen.
    Du bist ja beim Megadrum frei verschiedene Hersteller und Systeme zu mischen.

    Die Aussage das bei einem mechanischen Impuls auf einen Piezoschallgeber dieser nur mit 1-30Hz schwingt ist falsch.
    Wenn dies der Fall wäre, dauert es bis zu 500ms bis das Signal den Analogeingang der Elektronik passiert hätte und mit einer halben Sekunde Latenz wäre ein Edrum sicher unspielbar!
    -Wenn ich an meinem Modul die Trigger verpole kann ich keinen Unterschied feststellen, weder an einer hörbar verzögerten internen Soundausgabe noch über Midi an einem VSTi.


    Die Eigenfrequenz eines schwingfähigenSystems, und darum handelt es sich hier, ist die Frequenz, mit der das System nach einmaliger Anregung, hier der Schlagimpuls,
    als Eigenform schwingen kann.
    Abhängig von der Impulsenergie ist lediglich die Amplitude und nicht die Frequenz der Schwingung. Genau diese Amplitude wird am A/D Wandler abgegriffen.


    Betrachtet man den Signalverlauf eines mechanisch angetriggerten Piezos, sieht man eine Sinusförmige gedämpfte Schwingung mit der Frequenz der Eigenschwingung.
    Da diese bei den hier verwendeten Schallwandlern im Bereich einiger Kilohertz liegt, liegt der Abstand der Halbwellen im kleinen zweistelligen Microsekundenbereich.
    Du sagtest das du auf einem Oskar anhand dieser Schwingung die Polarität bestimmst. Dann wirst du doch feststellen das es sich nicht um 1-30 Hz handelt!?
    Vielleicht kannst du mal einen Screenshot von deiner Messung posten?

    Zum Verständniss:
    Du sagst einerseits das bei einem Schlagimpuls eine negative Halbwelle entsteht, andererseits das es sich um eine gedämpfte Schwingung handelt, was ja auch richtig ist.
    Die Resonazfrequenz der Piezos liegt im kHz Bereich. Bei 10kHz liegt der Abstand der Halbwellen bei ca. 20µs. Verstehe ich dich richtig, das es darum geht die erste negative Halbwelle abzugreifen obwohl die nächste ja schon 40µs später kommt?
    Nur damit das Signal ein paar µs eher an die Elektronik gelangt?
    Bei mehreren hundertausend Microsekunden die ein Schlagimpuls benötigt bis er als Sound aus dem Lautsprecher kommt, kommt es da deiner Meinung nach auf 20µs mehr an?


    Optional könnte man die Piezos auch umdrehen? Dann wäre doch die erste Welle auch um 180 Grad verschoben.

    Schönes Bastelprojekt!


    was mir zum entkoppeln spontan einfällt:
    Ich würde die Fläche unter den Pads aussägen, so das die Pads nur am Rand auf die Trägerplatte geklebt werden, sagen wir mal so ein Bierdeckelgrosses Loch.
    Diesen Ausschnitt würde ich dann unter das Neopren in den Ausschnitt kleben, mit dem Piezo. Somit wäre das Piezo von der Trägerplatte weitestgehend entkoppelt.
    Durch den Sägeschnitt ist das ausgeschnittene Segment mindestens 1mm kleiner ringsrum als das Loch.
    Damit das ganze nicht rumschlabbert würde ich unter die ganze Fläche wieder eine ausreichend dicke/steife Neoprenlage kleben.
    Damit ist das MDF, Blech oder was immer nur über das Padneopren mit der Trägerplatte verbunden.


    Edit meint noch, das ich MDF einem Blech vorziehen würde, weil einfacher zu bearbeiten und die Fläche immer schön gerade ist.
    Für die Trägerplatte ziehe ich eine Multiplexplatte mit mindestens 12mm vor.


    Vielleicht findet er die verlorenen Originalspuren ja gegen ein paar weitere Kisten Bier wieder, ansonsten ist ja sowieso das Kind im Brunnen.

    Sowas in der Art würde ich auch versuchen. Es ist, war es zumindest damals, nicht üblich die Rohdaten rauszugeben.
    Macht der Fotograf auch nicht ausser es wurde entsprechend vertraglich vereinbart und dann entsprechend teurer.

    das wäre so, als wenn ich einem Maler eine Handvoll Farbtuben in die hand drücke und sage" mal mir mal ein schönes Bild"


    Sonderbar finde ich das der Tonmann mit euch nicht über eure Vorstellungen gesprochen hat.
    Ihr habt euch nicht gekümmert und ihn machen lassen wie er meint und er hat seinen Teil des Vertrages erfüllt.


    Vielleicht bekommt ihr ja die Originale und könnt dann woanders noch mal mischen lassen und seid nächstes Mal schlauer.

    lieber icefox,
    wenn du dir die Zeit nehmen würdest dein Geschreibsel vor dem posten noch einmal durchzulesen, finden sich vielleicht auch Leute die sich die Zeit nehmen deine Frage zu lesen und gegebenenfalls zu beantworten.
    Ich kann in deinem Schreibdurchfall im Gegensatz zu Strakon keinen Sinn erkennen.

    Lese gerade hier, dass das Roland bei (64 samples / 44100 rate) auf 7.6 msec input und output Gesamtlatenz kommt.

    das ist für ein Externes Gerät über USB kein besonders herausragender Wert.
    Zum Vergleich, meine Juli@ intern an PCI kommt bei 64 Samples/44,1kHz auf ca, 1,2ms
    Da du ja ein Laptop nutzt kommt leider nur USB in Frage.
    Die Hersteller mogeln bei der Angabe auch gerne ein wenig.
    Davon abgesehen, wer braucht 24Bit/192kHz, ausser man nimmt ein Streichorchester auf!?

    Hier schreibt einer, dass das UR22 mit dem beielegten Yamaha Treiber 8,39ms bei 96kHz schafft und dann bei 44,4 kHz deutlich über 10ms liegen müsse.

    ist wohl ein Schreibfehler, bei 44,1kHz liegt die Latenz wohl deutlich unter den 8,4ms/96kHz
    Das UR22 ist was Latenz und Sound betrifft ganz weit vorne.


    schau dir auch mal folgende Geräte an: Komplete 6 und Audiobox 22VSL


    beides auch hervoragende Geräte. Dem Presonus liegt noch ein virtueller Mixer bei und beim Komplete 6 gibts noch Software und Gutschrift für 75 Euro dabei.
    Das NI Teil hat sogar 6 Ein/Ausgänge!


    Wenn ich das richtig verstanden habe, kommt ja auch noch die Latenz des Soundmoduls (TD-10) obendrauf von 5ms? Dann wär ich mit dem Roland ja schon bei 12 bis 13 ms ingesamt...
    Oder kann ich die Input Latenz vom Audiointerface vernachlässigen?

    Die Gesamtlatenz ist die Zeit vom Anschlag des Pads bis zum Sound aus den Lautsprechern.
    Setzt sich zusammen aus der Zeit bis das Modul die Daten an deinen Rechner schickt + der Zeit die der Rechner braucht um das zu verabeiten und den Sound über das Interface zum Verstärker zu schicken.
    Die Midilatenz der Module ist konstant und liegt bei allen nach unbestätigten Angaben so zwischen 3ms und 7ms.
    Nur an der Audiolatenz kann man durch gute Hardware, also CPU, Speicher, Interface was ändern.