Beiträge von Beeble

    Also gibt es so ein kleinens (günstigers) Gerät gar nicht?

    ja doch, vom billigen P1 bis zum fisher haben die alle einen Limiter.
    Falls du noch keinen gekauft hast, Der P1/P2 für kleines Geld taugt recht gut zum Proben und live.

    Der Limiter ist nicht so sehr für das Eingreifen im Normalbetrieb sinnvoll,

    eben, weil er nicht den Sound formen soll, sondern Hardware und auch die Ohren schützen soll.
    Deswegen muss man da auch nicht Attack und Threshold regeln können. (Beim P16 regelt man den Threshold und dadurch die Dynamik seines Mixes)

    an jedem meiner Monitorwege in meinem Pult (Soundcraft UI24R) einen Limiter, um die schlimmsten Pegelspitzen abzumildern.

    das ist ja die pure Verschwendung, wo das Teil eh so wenig Effektslots hat. :)
    Einen Limiter im Monitorweg braucht es nicht, wenn man seine Signale und den Channelstrip im Griff hat ;)
    - Wie gesagt selbst die billigsten KH Verstärker haben meist eine Schutzschaltung, und wenn nicht, Finger von lassen.

    Sowohl der P1 als auch der P2 haben einen Spannungsbegrenzer der irgendwo zwischen 0dBu (0,7V) und +6dBu (1,5V) dicht macht.

    Das bedeutet aber nicht das deine Ohren geschützt sind wenn du zb. mit einem Pegel von -12dB in den Verstärker gehst, den Volumeregler so weit aufreisst das es gerade noch ertäglich ist und dann der Eingangspegel auf 0dB ansteigt. dann ist das Signal etwa 4x so laut.


    Die Spannungsbegrenzung passiert am Eingang, nicht nach dem Lautstärkeregler :!:


    Beim Monitoring sollte man schon auf die Pegel achten. - Ausgangspegel am Mischpult hoch und die Lautstärke nur mit dem Volumeregler einstellen :!:

    ..ich verstehe das so, dass er von sich selbst spricht.

    das hat er. :)

    und ich sprach von 260bpm und nicht davon das manche 200 und darüber schaffen. Ich schaffe es nicht bei 260.

    Gerne auch mal einen 200bpm Song mit einhändiger HH aber kein ganzesz Konzert.

    Ein Charlie Watts hat Songs gespielt die nicht halb so schnell sind.


    Nach meiner Erfahrung hört man das auch nicht in einer Produktion >220bpm, wenn so gleichmäßig gespielt wird, das man den Handsatz nicht hört.

    Am liebsten würde ich alles vereinfachen, soweit möglich.

    in meiner Rumpelkapelle sind die Songs in der Regel um 220-260bpm.
    Da spiele ich ganz entspannt zweihändig.

    Everlong hat 16tel HH bei 163bpm. Die spielt auch kein Mensch einhändig

    Einhändige Achtel nur bis max 160bpm, danach wirds stressig und entsprechend unsauber.

    Da fehlt dann zwar bei jeder Snare eine HH, aber das verkaufe ich jedem als mein Style ;)
    Bei einer Produktion fällt das gar nicht auf.

    Bin ich zu blöd zu :)

    Eine einzige Triole reicht aus um einen Song als ternär zu bezeichnen?

    Spielt der Bass Triolen und die Drums nicht, ist es tenär..wenn es die anderen Instrumente nicht stört?

    Grooven kann es doch auch wenn nicht alle shuffeln!? - Wenn der Gesang triolisch ist und der Rest nicht kann es doch passen.


    "Ternäre Rhythmen sind z.B. Triolen oder Sechs-Achtel, denn Sechs-Achtel geteilt durch 3 ergibt 2.

    Jeder Rhythmus lässt sich einer der beiden Gruppierungen, ternär oder binär, zuordnen." :/

    La Grange vonn ZZ Top shuffeln alle Instrumente konsequent durch, da kann ich die Definition noch nachvollziehen.


    Für mich ist es schwer in diesem chaotischen Soundschnipsel zu beurteilen ob das Zusammenspiel nicht passt,

    weil wir ja hören und jetzt wissen, das die Spuren nicht synchron sind.

    Da müsste ich den Song mal live auf Klick eingespielt hören.

    Wohl.😌

    Bei allem was Recht ist, da magst du richtig liegen.

    Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht dieses Audioschnipsel forensisch zu zerlegen.

    Zumindest nicht vor deinem Post.

    Jetzt habe ich mal versucht den einzelnen Instrumenten zuzuhören und kann mit meinem bescheidenen Verständniss nichts ungewöhnliches feststellen.

    Das Verständniss der Definition ab wann ein Song terniär ist fehlt mir auch. Ich bin nur Rumpeldrummer.

    Allerdings sehe ich nicht das ein binärer Beat nicht passen würde?

    Soweit ich das raushöre sind auch die Drums zumindest die HH Betonungen sehr gerade?

    Ich spiele auch Triolen wärend alle anderen gerade spielen/singen und auch andersrum.
    Egal, die Auflösung wie das gespielt werden sollte kann wohl nur der Gregor liefern.


    Ich wollte wie Marius nur Aufmerken was die Ursachen für dieses Chaos sein können.

    Aber ternär und binär kann ich da gar nicht raushören.

    Da ist auch nix mit ternär :)

    Wie vermutet und schon von Uffbasse aufgelöst, wurde da grundsätzlich falsch gearbeitet.
    Möglicherweise sind die einzelnen Takes von jedem auch in sich korrekt.

    Nur wenn man eben mit verschiedenen Geräten arbeitet und das hinterher nicht sauber in die DAW bringt, kommt halt sowas raus.



    Wie man mit dem Pilottrack und der Reihenfolge der Instrumentenaufnahme umgeht ist auch nicht in Stein gemeißelt.
    Das kann man handhaben wie man am besten klarkommt und/oder es die Musik/das Genre hergibt.

    Manche können ihren Part super solo einspielen, andere brauchen Drums und Instrumente.


    Üblicherweise nehme ich alle Guidetraks als Multitrack auf. So kann man nach Gusto zusammenstellen was jeder fürs einspielen gerne hätte.

    In meiner Band nehmen wir zuerst Drums, Bass und Gitarre auf. Im besten Falls passt alles drei, ansonsten werden Bass und Gitarre nachträglich neu eingespielt.

    Bei meiner anderen Rumpelkapelle zb brauche ich den Gesang um Drums einzuspielen.

    Wenn man in den Aufnahmemöglichkeiten beschränkt ist, hilft auch ein simpler Drumcomputer zu Orientierung.

    Eine gute Vorbereitung in Form von den Song zu kennen und spielen zu können ist für ein frustfreies Einspielen unabdingbar.

    Das gibt schonmal Laufzeitverschiebungen.....

    Beim zusammenbasteln scheinen die Spuren auch noch verschoben eingefügt worden zu sein.

    ich gehe davon aus, das jeder für sich schon richtig gespielt hat und erst das (unsaubere) zusammenführen

    der nicht exakt gleichen Parts dieses Chaos verursacht hat.

    Wenn ihr alle im selben Projekt arbeitet wird sowas nicht mehr passieren.

    unabdingbar ist ein gemeinsamer Guidtrack mit Klick!

    Alles muss im selben Projekt aufgenommen werden, was ihr hoffentlich gemacht habt?

    Nur so habt ihr den selben zeitlichen Bezug.

    Nimmt jeder für sich auf und ihr werft das anschliessend in die DAW, so garantiere ich das die

    Files alle unterschiedliche Längen und Geschwindigkeiten haben.

    Unabhängig was da an vorgegebenem MP3 dahinplätschert, der Klick ist eure Referenz.


    Klar kann man das mit viel Fleiß und forensischem Gefummel geraderücken.

    Cubase hat da die Audiowarpquantisierung, die vieles vereinfacht, aber:

    Das ist enorm viel Arbeit und es wird auch nicht so klingen als wenn ihr sauber zum Klick einspielt.

    Cubase und Konsorten erstellen auch einen Klicktrack zu Musik mit Timingschwankungen.

    Da kann mann entweder die Musik gerade ziehen oder eine dynamische Tempospur erstellen die der Musik folgt.


    Ich würde neu einspielen :)



    Edit: jetzt beim hören würde ich sagen das eure Probleme tiefgründiger sind als kleine Timingungenauigkeiten. :(

    Sind denn alle Klickfest?

    ohne dass du latent aggressiv wirst.

    Agresivität sehe ich jetzt nicht.

    Man kann doch vernünftig diskutieren. Gerade bei so einem wichtigen Thema wie Monitorsound und dem Umgang mit weniger Bühnensounderfahrenen Musikern.


    Ein Jazztrio in der Pianobar hat auch wenig gemein mit einer Rockband deren Sound nach draußen komplett in der Hand des FOH liegt und die auf Bühnenmonitoring angewiesen ist.

    Ich würde das auch nicht auf Nachwuchsbands reduzieren. Im Gegenteil, viele dieser "Nachwuchsbands" sind wesentlich offener und interessierter an gutem Live und Bühnensound als manch stoischer Altrocker der seit den 80er nix anderes kennt als volles Brett und auch meist wesentlich beratungsresistenter ist als junge Musiker.

    Das ist zumindest meine Erfahrung beim Livemix.
    Wenn so ein Vollröhrengitarist meint das er nur gut klingt wenn alle Regler nach rechts gedreht sind, gibts ne kurze Anspache an die Band, entweder zu machen was ich sage, oder damit einverstanden zu sein das sie den Sound gegen die Wand fahren. Manchmal kommt es auch vor, das sie ihre Monitore so weit hochfahren, das ich die PA fast komplett runterfahre. Diese Klientel von Musikern spielt auch konsequet ohne InEar.

    Drummer die so eine Livesituation schon immer gefahren sind, sind diejenigen die pro Gig 3 Parr Sticks verschleissen um sich gegen den brachialen Bühnenlärm durchzusetzen. Davon ab haben die alle mit 40 massive Hörschäden.


    Bühnenunerfahrene aber aufgeschlossene Musiker kann man übers Monitoring sehr gut beeinflussen. Brüllt der Sänger, gibt man ihm mehr Stimme auf seine Ohren, wird die Snare zu laut bekommt der Drummer mehr auf seinen Monitor.

    Als unerfahrener Musiker spielt man so wie man hört.

    Eine Band mit Bühnenmonitoren wird immer schlechter klingen und weniger gut performen als eine Band die auf der Bühne mit InEar arbeitet.

    (in kleinen Locations und kleinen Hallen)

    Zum Glück erlebe ich ich immer mehr Musiker (besonders sogenannte Nachwuchsbands) die ihr eigenes Monitoring mitbringen und einen gewissen Anspruch auf guten Livesound haben. Das erfreut das Herz :)


    - schlechten Sound empfinde ich auch als respektlos gegenüber dem Publikum !!!

    Wg. den Pegeln sollte man dann aber besser über eine DI gehen, oder?

    wenn du in einen (unsymetrischen) Line Eingang am Pult nutzt, ist das nicht nötig.
    Musst du in einen Mikrofoneingang, ist eine DI Box unumgänglich.

    Sie passt den niederohmigen Ausgangspegel von elektronischen Musikinstrumenten mit Linepegel, wozu auch ein Smartphone zählt,

    an den hochohmigen Mikrofonpegel an.

    verständlich?

    Nein :)

    Die Kanaltrennung bei einem MP3 ist sauber. Wenn man es zusätzlich einmal mehr wandelt indem man es noch durch einen DAC schickt hat das keinen Vorteil.

    Nur einen höheren Kosten und Verkabelungsaufwand. Genaugenommen verschlechtert sich mit jeder zusätzlichen Wandlung ein Signal.

    Das Signal am Ausgang des iPhones entspricht dem Analogausgang des nachgeschalteten DACs . Da wird nix zusätzlich getrennt.

    Wenn das Stereosignal nicht hart L/R gepannt ist ändert auch das Interface nichts daran.

    Zumal die Wandler beim iPhone sogar besser sind als die eines Behringer.

    Wenn du das mit einem iPad machen willst, kannst du gleich zb. Garage Band nutzen.

    (Android Geräte würde ich niemals live nutzen)

    Die beiden Ausgänge schickst du zum FOH, der nimmt sich das Sample und schickt dir Sample und Klick zurück aufs Ohr.

    Ich mach das übers Keyboard/Sampler.

    Der Keyboarder dreht sich den Klick rein und hört so wann er starten muss.

    Müsste ich das Sample starten, würde ich ein Triggerpad nehmen