Beiträge von Beeble

    Viele Firmen müssen sich ständig was neues ausdenken um den alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen.
    Manches ist mehr oder weniger inovativ, sinnvoll, oder auch einfach das selbe nur anders vermarktet.
    Anderes geht gerne in die esotherische, wie man im Audiobereich sagt, Voodoo-Schiene.
    Einige springen genau in diese Nische, manche vielleicht aus Unwissenheit, andere aus reinem Kalkül.
    Solange dabei niemand zu schaden kommt und es einen Markt gibt, der sowas gerne annimmt, haben sowohl Käufer als auch Verkäufer etwas davon.


    Ich finde es aber wichtig diese Machenschaften zu hinterfragen und auch mal die Physik und Chemie die da hinter steckt zu betrachten.
    Man kann meist auch vieles recht einfach und anschaulich erklären.

    Manche Zusammenhänge sind allerdings auch so komplex, das sie ohne ein Basiswissen schwer oder gar nicht vermittelbar sind,
    und manche dann anfälliger macht an etwas zu glauben was sie nicht verstehen.

    Dann wird solchen Menschen gerne eher geglaubt, welche einfache und nicht verifizierbare Erklärungen zu komplexen Sachverhalten erfinden,
    eben weil man so wenig weiß und einfache Begündungen leichter angenommen werden.


    Meiner Erfahrung nach trifft man dieses Phänomen besonders im medizinischen- und im high end Audiobereich an.

    Da sind die Grenzen zwischen Voodoo und Betrug (im moralischen Sinn) sehr fließend.
    Oftmals werden auch reale Sachverhalte aus allen möglichen Bereichen bunt gemischt, so das bei der oberflächlichen Recherche des Themenunkundigen
    sich dann doch ein Bild der Schlüssigkeit ergibt (Beispiel Skin Effekt bei Audiokabeln, vergoldete Buchsen bei Lichtleitern usw.)
    Jemand der Globolis isst oder sich ein "klangneutrales" 2m Netzkabel für 1k Euro kauft, hat sicher nicht das nötige Wissen um zu verstehen wofür er sein Geld ausgibt.
    Aber er fühlt sich auf Grund seiner Überzeugung dabei wohl die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

    Am Ende zählt für uns, dass ein Becken gut klingt, und für den Hersteller, dass er genügend verkauft, um seine Existenz zu sichern. Klappern gehört zum Handwerk, also was soll's?

    word! :thumbup:

    müsse man wissen wie lange geschmiedetes Metall braucht, um gänzlich seine innere Spannung zu verlieren.

    Das weiß ,man ja. ;)
    Kaltverformtes Metall verliert seine Spannung nicht, Deswegen kann man daraus so wunderbare Sachen wie Autokarosserien und Musikinstrumente herstellen.
    Einzig durch Erwärmung, dem sogenannte Rekristallisationsglühen wird das Metallgitter wieder entspannt.
    Bei Messing/Bronze liegt diese Temeratur bei ca 470 Grad.

    Beckenveredler nutzen sogar die Kryotechnik, um Becken künstlich altern zu lassen

    Das ist nur Voodoo und reine Abzocke!

    Metall braucht wirklich Zeit sich zu entspannen.

    Der einzige der Zeit zum entspannen braucht ist der Leser der solchen Unsinn wie den vom verlinkten Frank Gegerle liest.
    Nochmal: Der Sinn der ganzen Kaltverformung ist ja genau das sich das Metall NICHT entspannt.
    Auch werden Becken bei den Herstellern nicht 6 Monate zum reifen gelagert.
    Wenn das Becken fertig gehämmert und abgedreht ist, ist es fertig und verändert sich nicht mehr. Auch nicht durch nochmaliges Abkühlen.

    Braucht man Materialien die unter Extrembedingungen z.B. Bremsen im Rennsport sich nicht verformen, dann werden diese einer Behandlung unterzogen.

    Da bringst du jetzt was durcheinander:

    Unsere Becken werden aus Messinglegierungen warmgewalzt und dann durch die Hämmerei kaltverformt um eben die gewollte Spannung zu bekommen.

    Bremsscheiben werden üblicherweise aus speziellen Grauguss gefertigt, im Sinterverfahren.
    Bremsscheiben werden nicht kaltverformt.

    Durch Legierungen unter anderem mit Chrom und Molybdän wird die Verschleißfestigkeit besonders bei hohen Temperaturen. gewährleistet.

    Auch im Rennsport gibt es keine Kyrobehandlung von Werkstoffen.
    Es sei denn man nennt das instant abkühlen nach dem Guß, zum Zweck der Härtung von hochlegierten Stählen, eine Kyrobehandlung.

    Ausgekühltes Metall verändert seine Struktur nicht durch weiteres Abkühlen.

    müsse man wissen wie lange geschmiedetes Metall braucht, um gänzlich seine innere Spannung zu verlieren.

    Das weiß ,man ja. ;)
    Kaltverformtes Metall verliert seine Spannung nicht, Deswegen kann man daraus so wunderbare Sachen wie Autokarosserien und Musikinstrumente herstellen.
    Einzig durch Erwärmung, dem sogenannte Rekristallisationsglühen wird das Metallgitter wieder entspannt.
    Bei Messing/Bronze liegt diese Temeratur bei ca 470 Grad.

    Beckenveredler nutzen sogar die Kryotechnik, um Becken künstlich altern zu lassen

    Das ist nur Voodoo und reine Abzocke!

    Metall braucht wirklich Zeit sich zu entspannen.

    Der einzige der Zeit zum entspannen braucht ist der Leser der solchen Unsinn wie den vom verlinkten Frank Gegerle liest.
    Nochmal: Der Sinn der ganzen Kaltverformung ist ja genau das sich das Metall NICHT entspannt.
    Auch werden Becken bei den Herstellern nicht 6 Monate zum reifen gelagert.
    Wenn das Becken fertig gehämmert und abgedreht ist, ist es fertig und verändert sich nicht mehr. Auch nicht durch nochmaliges Abkühlen.

    Braucht man Materialien die unter Extrembedingungen z.B. Bremsen im Rennsport sich nicht verformen, dann werden diese einer Behandlung unterzogen.

    Da bringst du jetzt was durcheinander:

    Unsere Becken werden aus Messinglegierungen warmgewalzt und dann durch die Hämmerei kaltverformt um eben die gewollte Spannung zu bekommen.

    Bremsscheiben werden üblicherweise aus speziellen Grauguss gefertigt, im Sinterverfahren.
    Bremsscheiben werden nicht kaltverformt.

    Durch Legierungen unter anderem mit Chrom und Molybdän wird die Verschleißfestigkeit besonders bei hohen Temperaturen. gewährleistet.

    Auch im Rennsport gibt es keine Kyrobehandlung von Werkstoffen.
    Es sei denn man nennt das instant abkühlen nach dem Guß, zum Zweck der Härtung von hochlegierten Stählen, eine Kyrobehandlung.

    Ausgekühltes Metall verändert seine Struktur nicht durch weiteres Abkühlen.

    Man weiß doch, dass ein Becken nach der Fertigstellung mindestens sechs Monate lagern - also ruhen - soll, um eine gewisse Klangreife zu erhalten. Das Material ist bei der Herstellung einem gewaltigen Stress ausgesetzt.

    Wo hast du denn das her?
    Klingt nach Voodoomarketingsprech der PR Abteilungen.
    Stress gibts bei carbonhaltigen Bioformen bei physischer und psychischer aussergewöhnlicher Beanspruchung.

    Aber doch nicht bei kaltverformten Metallen.
    Ein (vollständig erkaltetes) Becken hat nach 6 minuten die selben pysikalischen Eigenschaften wie nach 600 Jahren.
    Da gibts keinen Stress im Metallgitter und auch reifen tut da nix.


    Eine Klangveränderung durch exessives spielen mag der ein oder andere sich gerne einreden oder subjektiv wahrnehmen.
    Physikalisch passiert ja auch etwas im Gitter.

    Diese wird sicher überwiegend durch die im Laufe der Zeit entstehende Patina beeinflusst.
    (ich zumindest habe subjektiv die Wahrnehmung das ein frisch poliertes Becken anders klingt wenn es vorher richtig versifft war)


    Den zufälligen Klang der türkischen Becken kann man natürlich mit dem Begriff "traditionell" schön bewerben.
    Der Unterschied zu den großen Herstellern mit geringerer Streuung ist einfach die hohe Fertigungstoleranz und die

    etwas individuellere Qualitätskontrolle. Traditionell sind die letztlich alle hergestellt.


    Was nicht heissen soll das die Teile schlecht klingen, aber ich würde da doch lieber selbst auswählen wollen.
     


    Man weiß doch, dass ein Becken nach der Fertigstellung mindestens sechs Monate lagern - also ruhen - soll, um eine gewisse Klangreife zu erhalten. Das Material ist bei der Herstellung einem gewaltigen Stress ausgesetzt.

    Wo hast du denn das her?
    Klingt nach Voodoomarketingsprech der PR Abteilungen.
    Stress gibts bei carbonhaltigen Bioformen bei physischer und psychischer aussergewöhnlicher Beanspruchung.

    Aber doch nicht bei kaltverformten Metallen.
    Ein (vollständig erkaltetes) Becken hat nach 6 minuten die selben pysikalischen Eigenschaften wie nach 600 Jahren.
    Da gibts keinen Stress im Metallgitter und auch reifen tut da nix.


    Eine Klangveränderung durch exessives spielen mag der ein oder andere sich gerne einreden oder subjektiv wahrnehmen.
    Physikalisch passiert ja auch etwas im Gitter.

    Diese wird sicher überwiegend durch die im Laufe der Zeit entstehende Patina beeinflusst.
    (ich zumindest habe subjektiv die Wahrnehmung das ein frisch poliertes Becken anders klingt wenn es vorher richtig versifft war)


    Den zufälligen Klang der türkischen Becken kann man natürlich mit dem Begriff "traditionell" schön bewerben.
    Der Unterschied zu den großen Herstellern mit geringerer Streuung ist einfach die hohe Fertigungstoleranz und die

    etwas individuellere Qualitätskontrolle. Traditionell sind die letztlich alle hergestellt.


    Was nicht heissen soll das die Teile schlecht klingen, aber ich würde da doch lieber selbst auswählen wollen.
     


    Ich dachte dieser Hype mit zufällig klingenden Becken sei schon wieder vorbei?

    Was ist denn mit Zoll und Einfuhrumsatzsteuer? Lohnt sowas wirklich?

    Davon ab, will man denn diese Bleche nicht vor dem Kauf hören?

    Trittschall war bei mir eigentlich gar kein Thema.

    Du trommelst ja auch im Keller direkt auf Beton mit Erde bis nach China drunter.
    In einem kleinen Haus mit nicht durchgehender Bodenplatte zum Nachbarn.
    Trittschall ist eher in Wohnungen oberhalb des Kellerniveaus ein Problem

    und in Mehrparteienhäusern.


    Da wird man nicht an einer Entkopplung über ein Podest vorbeikommen.
    Da ist es egal ob Schlagzeug oder edrum.
    Kommt natürlich auf die Nachbarn an.

    Du kannst den Arm biegen. Je nachdem wie stark entweder kalt in einem großen Radius oder warm mit Radius deiner Wahl.

    Besser ist warm.

    In beiden Fällen wird die verchromung zerstört.

    Du solltest dazu eine Biegevorrichtung benutzen, bzw. wenn du schon so fragst, gibs gleich dem Schlosser.


    Das Material ist unlegierter Stahl. Je nach Marke eine weiche oder härtere Sorte.


    Ich frage hier mal nicht nach dem Sinn solch einer Aktion =-)

    1000 Euro Budget wird eng.

    Mit Fellen, Trigger, eventuell GummiBecken, HH, Modul und/oder Software.
    Wenn du die Gelegenheit hast mal in einen Laden zu fahren wo solche Module rumstehen,

    teste doch mal ob du mit diesesn Sounds auf Dauer klarkommen könntest.

    Eventuell ist auch ein komplettes Edrum die bessere Wahl, da kommst du schon eher hin, besonders gebraucht.


    und herzlich willkommen

    USB high speed hat eine Bufferzeit von 1-32ms (es können auch mehr sein, je nach Treiber, OS und Hardware, man muss ja vorsichtig sein was man hier schreibt)

    USB super speed, nur eine von minimum 0,125ms. Superspeed wird unterstützt ab USB2. Ich unterstelle hier einfach mal, das wohl alle modernen Rechner dies untertützen, ebenso wie wohl die meisten Hersteller von Audiohardware.
    USB2 super speed ist schnell genug und hat ausreichend Bandbreite für 40 Audiokanäle im isochronem Modus. Das bedeutet eine Latenz von minimum 0,25ms.

    Werte darunter erreicht man nur mit PCI und Thunderbolt.

    Das ist auch der Grund warum ein USB3 Audiointerface keinen Vorteil bietet und auch kaum ein Hersteller sowas anbietet.

    Auch ein Audiointerface an USB 3 anzuschliessen bringt keinen Vorteil, da sie keinen Geschwindigkeitsvorteil bietet und die meisten USB 2 Audio Interfaces nicht optimal funktionieren an USB 3 Anschlüssen! Das liegt daran, dass USB 3.0 bislang nicht Teil des Intel-Chipsatzes war, sondern mittels zusätzlicher Chips verschiedener Fremdhersteller „angeflanscht“ wurde. Erst die neusten Intel Chipsätze unterstützen nativ USB 3.0

    Erst mit USB 4 wird der Vorteil von Thunderbolt und PCI wegfallen. Wenn es dann noch Modulhersteller geben sollte die das zusammne mit Midi 2.0 untertützen, ist das Thema Midilatenz endlich Geschichte.


    Selbstverständlich habe ich deinen Link in dieses Forum verfolgt.
    Allerdings wird nicht gesagt wie diese Werte gemessen wurden.
    Zum anderen sind diese Überlegungen für eure Midimessung falsch.
    Ihr habt nicht die Midilatenz über eine RS232 Schnittstele gemessen.

    Stattdessen einen Midiausgang an einem USBConverter angeschlossen.
    Natürlich ist das Signal dann doppelt so lange unterwegs, nämlich genau diese eine Millisekunde die der Converter eingansseitig zusätzlich benötigt.

    Wenn man den Midiausgang nicht direkt an den Rechner über eine echte Serielle Schnittstelle anschließen kann und man am Gerät schon einen USB Ausgang hat, sollte man diesen auch dafür benutzen.

    Die Laufzeiten sind bei Midi fest definiert und entsprechen der kleinst möglichen Pollzeit von USB (0,96 zu 1ms)
    Deswegen macht es Sinn den USB Port des Einspielgeräts zu nutzen, falls vorhanden.

    Hat man diesen nicht, verliert man eine weitere ms durch den USB Converter wenn man den
    wie du es nennst "klassischen" Midiausgang an einen solchen anschliesst, so wie es anscheinend in diesem Forum gemacht wurde.
    Optimal ist es das Midi alleine an einem USB Controller zu betreiben und nicht zusammne mit dem Audiointerface oder einer Festplatte.

    Auch das Audiointerface sollte sich den Bus nicht teilen.



    Noch was zur Messung:
    Ohne Messlabor ist es nicht möglich die USB Zeit absolut zu messen.
    Lediglich die Zeitintervalle lassen sich ermitteln. Mit dem Looptest mit Mikrofon und Midipad läßt sich die USB Zeit nicht verläßlich bestimmen.



    Jetzt habe ich keine Lust mehr, wir haben eh schon den Thread gekapert und überstrapaziert.
    Die meisten hier wirds auch nicht interessieren.

    An USB2/3-Controller angeschlossenes USB-Midi braucht wenig mehr als ein Zehntel einer Millisekunde

    Das ist so nicht richtig:
    USB2 full speed hat eine polling rate von 1000Hz, also 1ms. USB 3.0 und alles darüber hat eine polling rate von 8000Hz, also 0,125ms.
    Das ist die Zeit die immer on top hinzugerechnet werden muss.

    PCI Karten haben diese Verzögerung nicht, weswegen sie grundsätzlich kleinere Latenzen haben können.

    Das Alter einer Karte spielt auch gar keine Rolle. Die Physik ist immer die selbe.Die Latenz errechnet sich immer gleich aus Puffergröße und Takt.

    Eine 12 Jahre alte RME Hammerfall kann bei 32 Samples 0,7ms. Diese Werte sind natürlich in der Praxis kaum anwendbar, zumindest nicht mit einem 12 Jahre alten Rechner.

    Das ein Babyface Pro FS eine Latenz von 1,65ms anzeigt kommt doch hin: Bei 44,1kHz und 32 Samples kommt man auf 0,7ms.
    Die USB Zeit kennt der Treiber nicht und spielt auch bei der Latenz keine Rolle.
    Zur korrekten Berechnung des Verzögerungsausgleichs reicht die Zeit zwischen Eingang nach dem USB Bus und Ausgang vor dem USB Bus des Signals.

    Der USB 2 Bus hat eine minimale Pollingzeit von 1ms und daran kann kein Asiotreiber etwas ändern. Was RME da in ihren Werten angibt weiß ich nicht, vielleicht rechnen sie ja schon die 1ms hinzu, kann ich mir nicht vorstellen, da dieses Zeit nicht relevant ist.

    Midi über USB: Der Vorteil von Midi über den USB Port ist der Wegfall der Kanalbeschränkung auf 16 auf Grund des höheren Datendurchsatzes.
    Dadurch verändert sich aber nicht die Geschwindigkeit der Daten. Midi arbeitet mit 32kBaud. Also ein Datensatz alle 0,96ms.
    Bei USB Midi sind das dann 1ms. Sendet man auf mehreren Kanälen, bleibt es bei dieser Zeit aufgrund der höheren Bandbreite.
    Bei mehreren Midigeräten wäre USB somit schneller als eine echte RS232 Schnittstelle.

    4 gleichzeitig angespielte Noten benötigen so mindestens 4ms (bzw 4x 0,96ms) wenn nicht noch Controller- und Sysexdaten mit hinzukommen.

    Drückt man beim Keyboard 10 Tasten, so dauert es 40ms bis alle durch sind. Beim Edrum bei max 4 gleichzeitigen Events sinds nur 4ms.

    Nein. An USB2/3-Controller angeschlossenes USB-Midi braucht wenig mehr als ein Zehntel einer Millisekunde

    Leider nicht, da die Mididaten nicht schneller als 0,96ms sind, trotz das der USB3 Bus das zulassen würde. Das geht dann erst mit Midi 2.0

    Hätte es per se irgendeinen Vorteil das UR22 dazwischen zu hängen oder ist das nur der Fall, wenn ich etwas aufnehmen möchte?

    wenn es nur um Midi geht hat es keinen Vorteil. Wenn du externes Audio aufnehmen willst benötigst du mindestenst ein USB Mikrofon oder besser gleich ein Interface.

    Ich habe irgendwo aufgeschnappt, dass Musictribe an einer eigenen DAW bastelt. Wenn das stimmt, gibt es das vielleicht mal alles in einem Guss.

    Mit einem X32 geht das ja. Man nimmt auf SD Karte auf und kann das dann in aller Ruhe mischen, allerdings nur in Echtzeit. Editing des Materials ist natürlich nicht möglich.

    Gedacht ist das ja nur für einen Livemitschnitt, um ihn später in einer DAW zu bearbeiten oder für einen virtuellen Soundcheck.

    Es gibt einnige DAWs fürs iPad.
    Am besten geeignet sind Auria und Cubasis mit Schwerpunkt auf Audio.
    Garage Band ist die Apple eigene kostenfreie App, aber zur Audiobearbeitung sehr beschränkt und in meinen Augen unbrauchbar.


    Auria bietet noch Busse an für Subgruppen und Aux sends.
    Cubasis ist kompatibel mit Cubase auf dem PC, so das sich Projekte direkt nutzen lassen.

    Bietet gute interapp Möglichkeiten und das einbinden von Fremdplugins zb. von Waves.

    Allerdings macht das alles andere als Spass.


    Wenn man sich ernsthaft mit Audiobearbeitung und Mixing beschäftigt ist das arbeiten auf einem Rechner mit großen und mehreren Bildschirmen unumgänglich.
    Ein brauchbarer Weg ist das recorden auf dem iPad und das bearbeiten auf einem geeigneten Rechner.


    Wenn du unbedingt auf einem (leistungsstarken) Tablet wie dem neuen iPad mit M1 Prozessor arbeiten willst, kann ich nur Auria und Cubasis empfehlen.

    Für das Geld bekommst du allerdings schon ein Mcbook.

    Es sollte keinen großen Unterschied machen ob du eine Din Buchse in das Interface steckst oder mit einem USB/Midi-Adapter in den Rechner gehst.
    Beidesmal wird am USB-Bus zwischengespeichert.

    Das Interface schickt die Mididaten mit dem Audio zusammen auf die Reise.

    So könnte man meinen das es eher von Vorteil ist es so zu handhaben, da durch die (wenn auch geringe) zusätzliche Mididatenlast der Buffer schneller voll ist und so auch schneller ausgelesen wird. Ich denke aber nicht das die paar Byte da wirklich einen messbaren Unterscheid machen.

    Es gibt ja kaum noch Rechner mit echter RS232 Schnittstelle, das wäre der schnellste Weg die Mididaten in den Rechner zu bekommen.

    USB arbeitet Paketweise, eine native serielle Schnittstelle byteweise und kann deswegen leicht 10x schneller sein.

    Uebliche Werte sind Paketgroesse auf dem USB von 64Byte, Polling Intervall des controllers 1ms.
    Also verlierst du etwa 1ms wegen USB. Egal ob mit Adapter oder den Umweg übers Interface.



    Edit:

    Es sei darauf zu achten das deine Audio und Midigeschichte aleine an einem eigenen USB Hub hängst und nicht mit Festplatten und Mäusen zusammen.
    besonders Gamingmäuse senden ununterbrochen viele Daten die sich ja alle den selben Hub teilen müssen. Rechner haben in der Regel mehrere unabhängige USB Schnittstellen. Auf keinen Fall einen externen Hub an einen Port hängen und dann den Hub mit allem vollstopfen.

    Hallo Josef,

    was habt ihr denn genau vor? Geht es euch um den Verkauf des Vinyls, und/oder darum möglichst viele Hörer bei Streamingdiensten zu haben?


    immerhin seid ihr der erste Link bei Google.
    erstmal alle eure Quellen abgelaufen und likes hinterlassen..puhh


    Eine Schallplatte ohne angeschlossenem Vertrieb wirst du schwer verkaufen können.
    Wenn ihr Lokal eine Fanbase habt, werden sicher die meisten Platten auf Konzerten und in lokalen Plattenläden verkauft.


    Werbung über social Media bring, wie du selbst erfahren hast, nicht viel.
    Die meisten die du erreichst sind Freunde und Bekannt bis in die zweite dritte Generation.
    Das verschafft euch viel Traffic und likes auf deiner Seite, aber auch nur kurzfristig.
    YT und fb verlangen ja regelmäßigen Kontent um dort nicht abzusaufen.
    Da sollte man gut überlegt Beiträge vorproduzieren die man dann raushaut.

    Das ist echt wichtig, wie du an euren Statistiken sicher auch sehen kannst.

    Die Beiträge müssen sehr regelmäßig kommen und auch Inhalt haben.

    Selbst bei zielgerichteter Werbung liegt der Ratio zum erreichen einer interessierten Zielgruppe bei höchstens 1:100.
    Wenn du 10.000 Menschen erreichst, hast du vielleicht 100 Leute die interessiert sind und von denen wird nur ein Bruchteil die Platte kaufen wollen.

    Vielleicht auch mal YT Profis ansprechen die solche Playlisten vermarkten mit der Bitte euch zu unterstützen.
    Zu euren Videos ein clickbaitfähiges Thumbnail.


    Wie die Algorhytmen bei Spotify funktionieren weiß ich nicht. Aber das man vor Veröfentlichung seinen Kram da reinstellt um in die Playlisten zu kommen ist wohl so.


    Wie du schon sagst, sollte man meinen das man heute viel mehr Möglichkeiten hat sich selbst zu promoten, aber

    ich denke es ist noch ähnlich wie Anfang der 90er.
    Bekannt wird man durch Konzerte, viele Konzerte, durch ständige Präsenz, durch Vitamin B bei der Presse, durch Berichte in echten Medien, Radio, Fernsehen, Musik- und Lokalmagazinen. Man bekommt öfter die Tür zugeschlagen als ein Staubsaugervertreter.
    Da muss man zäh und originell sein.

    Mit wachsendem Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad ist es dann auch leichter einen Verlag, bzw einen Vertrieb zu finden.
    Aber auch da gilt: Die kleinen haben kein Geld und nicht die großen connections euch ausreichend zu unterstützen.
    Die großen Major Labels nehmen euch erst wenn ihr schon wer seid

    So ist jedenfalls meine Erfahrung.


    Ein Vertrieb hat auch noch ganz andere Möglichkeiten und Verbindungen an die ihr nicht rankommt.

    Mit einem starken und ehrlichen Label im Rücken welches in eurer Musik auch einen Erfolg sieht, seid ihr am besten Aufgehoben.


    viel Glück, Dirk