Beiträge von Beeble

    sehr schön.
    Mit einem Rack sicher viel einfacher als mit loser Hardware.
    Wie löst du denn das Problem der Galgenständer?
    Auf den Tauchrohren wischfeste Markierungen für die Höhen sind ja ziemlich zuverlässig,
    Aber wie sieht es auf mit der Neigung und der horizontalen Position, da habe ich noch keine Lösung gefunden.

    Man könnte den Galgen auch rausziehen und seperat verbringen und die drehbare Galgenklemme nicht anfassen.
    Aber spätestems wenn man die Rohre zusammenschiebt stimmt die Position nicht mehr.

    Eine sichere Lösung das trotz aller Markierungen das Becken exakt auf Positon sitzt habe ich noch nicht gefunden.

    Wenn du nur zu den Playbacks spielen willst, ist es einfacher die über einen externen Zuspieler abzufeuern, dazu nimmst du am besten die Eingänge 17/18
    Dazu ist dann keine Rechner notwendig.

    Wenn du dazu auch aufnehmen willst, würde ich das Playback in deine DAW laden und dort dann dazu dein Schlagzeug aufnehmen, so wie m_tree schon schrieb.


    Du kannst im XR jeden Kanal auf Aufnahme oder Wiedergabe stellen und musst nur in Reaper entsprechend routen.

    Beispiel: du hast deine Drums auf Kanal 1-8, dann stellst du die Kanäle in Reaper auf Eingang 1-8.
    Das Playback zb. setzt du in Reaper als Ausgang 9 und 10.
    Jetzt kannst du zu deinen Monitormix das Playback auf 9 und 10 dazumischen und nimmst gleichzeitig deine Drums auf 1-8 auf.


    Noch ist es Zeit "deine" DAW zu finden. wenn man sich erstmal auf eine eingeschossen hat, wechselt man eher ungerne.
    Für dein Vorhaben ist es aber gleich welche DAW du verwendest. Die unterscheiden sich überwiegend in der Haptik.
    Jede DAW hat den Fokus etwas anders liegen. Und letztlich ist es auch Geschmackssache und Gewöhnung.
    Wenn du mit Reaper zurecht kommst, bleib erstmal dabei.


    Edit: das monitoring über Reaper benutzt du nicht, dafür hast du das XR. Ansonsten würdest du Probleme mit den Latenzen bekommen!

    gerade die Q8 würde ich nicht emfehlen.
    Die hat eine feste Brennweite und hat einen extremen Weitwinkel von ca 160 Grad.
    Die Einsatzmöglichkeiten sind dadurch stark beschränkt.

    Auch die Bildqualität ist sehr mäßig.

    Die kann zwar Ton, aber den brauchst du ja nicht.


    schau doch mal Testberichte durch.
    Lichtstarke Kameras mit vernünftigen Objektiven und Brennweiten bekommt man schon unter 800 Euro.

    Werden denn nicht gerade durch die IRs genau diese nichtlinearen Eigenschaften abgebildet?
    Man schickt was rein und schaut was raus kommt. Damit lässt sich doch das ganze System auch berechnen und mathematisch darstellen.
    (Bei entsprechent notwendiger Messreihen mit Frequenzen, Pegeln, Signalformen und was weiss ich nicht alles)
    So werden doch auch die Softwareemulationen von analogen Audigerätschaften berechnet.

    Also dieser 2 Kanal OpAmp ist ein Standardbauteil das in vielen Schaltungen zur Anwendung kommt.
    Ich weiss nicht ob man da von Modifikation sprechen kann. Das Teil hat schon sehr gute Werte und wird halt alle Jubeljahre mal geupdatet.
    Das Teil ist ja mit ca. 5 Euro auch nicht gerade billig.
    In HighEnd Foren vermischt sich ja oft Physik mit Woodoo. Das dort jemand schwört man höre einen Unterschied würde mich nicht wundern.
    Diese Menschen hören ja auch bei Kondensatoren klangliche Unterschiede. :Q

    Ich denke messen wird man zwischen diesen beiden fast identischen ICs schon einen Unterschied.

    Ob man es aber auch wirklich hört das der alte schon schnell , aber der neue noch schneller ist vermag ich nicht zu sagen :)

    Wir befinden uns bei den Spannungen mit denen wir es zu tun haben dann schon im Nanometer Bereich.
    Ob man da wirklich was merkt ..naja jetzt hast du angefangen und jetzt wollen wir es auch wissen :)

    Danke für Euren Input. Ich bin mittlerweile ein gebranntes Kind was Kompromisslösungen angeht.

    Eine vernünftige Einstellung.

    Kompromisse kann man eingehen wenn man sie richtig einschätzen und bewerten kann.

    Mit guter Ausstattung kann man auch schlecht arbeiten, aber mit schlechter nicht gut.

    Mikrofone sind eine Anschaffung fürs Leben, auch wenn man noch lernt und die Vorzüge nicht rausarbeiten kann ist es keine Fehlinvestition.

    Auch manche Millenium Stative funktionieren irgendwie, solange man damit nicht auf Tour geht.

    Aber gute Hardware funktioniert eben auch, und das ohne Kompromisse.
    Mit deinen Entscheidungen wirst du nach anfänglichen Hürden und so manchem grauen Haar langfristig gut fahren.


    Noch ein Tip: bitte nicht an Kabeln sparen. Billige Chinakabel bestehen aus verkupfertem Aluminium und sind völlig ungeeignet!

    Wenns dich interessiert, kannst du mal in diesen Thread schauen. Da habe ich mein Setup vorgestellt und es gibt auch ein Hörbeispiel eines Probemitschnitts.

    Für den ersteren Fall würde ja ein kleiner und günstiger Analogmixer völlig ausreichen.

    Dieses Teil hat nur 8 Mic Eingänge und einen Ausgang. Was ist mit den anderen Musikern? Die anderen Instrumente und Gesänge wollen auch irgendwo rein.
    Und jedem Musiker den selben rohen Mix zu geben macht auch keinen Spass. Bearbeitungsmöglichkeiten hat das Gerät ja nicht.
    Aufnehmen kann man damit nicht, live nutezn kann man es auch nicht.

    Für 300 Euro mehr bekommt man doch mit dem XR ein super 16 Kanal Interface, das im Vergleich zu diesem Budgetmixer auch nicht rauscht.
    Volle Channelstrips und klasse Plugins.

    Die Möglichkeit damit einen Livemix zu bewerstelligen, zu recorden und vor allem jedem Musiker seinen eigenen Mix zu basteln.


    Ich bin ein wenig irritiert das gerade du sowas vorschlägst ;)

    Eine gute Entscheidung. Günstige Alternativen kenne ich keine, eventuell noch das Soundcraft. Das ist etwas günstiger hat aber zu wenig Busse.
    Mikros sind auch ok. Vielleicht noch ein SM57 für die Snare?


    Zur Steuerung des XR ist ein Rechner mit großem Bildschirm das optimalste.

    Den hast du ja zum recorden eh da stehen.

    Eine Netzwerkkabel ist dem WLan vorzuziehen.
    Notfalls lässt sich auch alles über ein Tablet steuern.


    Edit: da war ich wieder zu langsam, wurde ja schon fast alles gesagt, nur nicht von jedem :Q

    Der Behringer hat an der Front Hubschalter zum linken zweier Kanäle.
    Die stehen etwa 2mm raus wenn sie gedrückt sind, ungedrückt etwa 3mm.

    Es ist unmöglich den Schaltzustand visuell zu erfassem.

    Beim stecken der Kabel passiert es sehr leicht das man diese berührt mit fatalen Folgen.

    Man sollte sich die Mühe machen diese durch ablöten stillzulegen wenn man sie nicht benötigt.

    Ebenso vehällt es sich mit dem Ground/Lift Schalter.

    Warum denn? Ich bin bei uns der einzige, der Inears verwendet.

    Im Proberaum mag das vielleicht noch irgendwie funktionieren. Nur Aufnehmen geht dann halt kaum.
    Live ist ja der Vorteil neben besserem Bühnensound vor allem das es draussen besser klingt, weil die lauten Monitore nicht alles zumatschen.
    Und der Vorteil das sich alle besser hören und niemand mehr klingelnde Ohren hat.

    Das Problem die anderen davon zu überzeugen ist mir bekannt, es war ein harter Kampf, aber wenn du alle mit gutem Sound überzeugst, wollen sie gar nicht mehr anders.

    Ich würde es aber auch nur für das Schlagzeug nicht mehr missen wollen.

    Auf keinen Fall! :thumbup:

    Aus gegebenem Anlass, da das Thema in letzter Zeit hier immer populärer ist

    und weil ich jetzt genügend Erfahrungen im Proberaum und live damit habe,

    ein kurzer Bericht über das von mir zusammengestellte Rack für Bandmonitoring,

    zum Aufnehmen live und im Proberaum und als FOH Mixer.

    Da wir im Proberaum und Live außschliesslich mit InEar Monitoring spielen haben wir das bisher sehr komfortabel mit einem X32 Compact erledigt.
    32 Kanäle und 16 Auxwege geben jedem einen individuellen Stereomix auf die Ohren. Gleichzeitig lässt sich das ganze Konzert darüber auch noch mischen und als Einzelspuren recorden.
    Das ganze ohne Rechner, allerding etwas unhandlich und mit einer aufwändigen Verkabelei.


    Es musste etwas kompaktes her, etwas das ohne Aufwand aufzubauen ist und immer und überall funktioniert.

    Etwas was unseren Proberaumsound auf die Bühne transportiert ohne von der Location und von der vorhandenen Technik und dem FOH abhängig zu sein.



    Ein Rack in dem alles verbaut ist was man Live und im Proberaum benötigt.
    Einfach zu transportieren, zuverlässig und schnell einsatzbereit ist.


    Verbaut wurde ein XR18, Ein 6 Kanal KH Verstärker, Eingangssplitter um die Signale ans FOH durchzuschleifen, Eine Steckdosenleiste, Ein Wlanrouter zur Steuerung des XR, sowie ein Sender für den Sänger

    oben 2x 8 Kanal Splitter, (die Sparversion von Behringer)

    Eine 6fach Stekdosenleiste mit Schalter,
    Ein Presonus HP60 KH Verstärker,

    Das XR18
    und ein einfacher InEar Sender, ANT MIM 30

    Das ganze verbaut in einem 10HE Rack vom musicstore. Das ist einigermassen stabil und wurde noch durch Rollen und 2 Handgriffe an den Deckeln ergänzt.


    Hinten kommen noch 2x 8Kanal Multicore raus um die Signale ans FOH weiterzugeben.
    Es gibt durch die Übertrager in den Splittern etwa 3dB Pegelverlust.


    Alles so aufgeräumt wie es irgendwie geht.
    Die Patchkabel verschwinden durch zwei Löcher in der unteren Blende nach hinten zum Splitter.


    Da das XR18 leider nur 6 Busse hat, aber 4 Leute auf ihren individuellen Stereomix bestehen, konnte das Problem durch den Einsatz eines P16 Monitormixers umgangen werden.

    Das P16 benutze ich eh seit langem, da es ausfallsicher und schnell bedienbar ist. Ich habe auch live keine Lust auf Tabletwischerei!


    Das P16 für den Drummer und ein iPad zum Aufnehmen und zur Steuerung des XR.

    Das P16 ist unabhängig von den Bussen und es können mehrere davon betrieben werden.
    Allerdings nur mit 16 Kanälen, was aber ausreichen sollte.
    Würden alle ein P16 nutzen, könnte man mit Subgruppen arbeiten, da dann die 6 Busse dafür fei wären.
    So könnte man zb alle Drums auf einen Stereobus schicken und hätte auf dem P16 noch Platz für zb. Effektkanäle.
    Die restlichen Musiker quälen sich mit ihren Handys und Tablets rum um ihren Mix zu steuern.


    Das P16 in Betrieb mit Metronom. Das ganze ist an der HH befestigt und während des Spiels gut zu bedienen.



    Wir benutzen das System seit ca. 3 Monaten und haben damit 4 Gigs erfolgreich absolviert.
    Selbst wenn nicht die eigenen Mikrofone an den Drums benutzt werden, oder über ein Frendset gespielt wird,

    ist der Monitorcheck eine Sache von wenigen Sekunden.

    Den FOH erfreuts, da er gar nichts mit dem Bühnensound zu tun hat.
    Der FOH Sound ist natürlich deutlich besser, da keine Bühnenlautsprecher den Sound vermüllen.

    Gitarre, Bass und Keyboard gehen direkt in das XR und sind immer konstant.
    Gesang und Drums ändern sich leicht abhängig vom Raum und maximal müssen wir die Lautstärkepegel unserer Monitorwege anpassen.
    Grundsätzlich ist es aber möglich mit diesem Setup ganz ohne Monitor-Soundcheck auf die Bühne zu gehen und zu spielen.

    Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit jederzeit alle 16 Spuren mitzuschneiden.

    Das Zusammenspiel ist deutlich entspannter, da man sich darauf verlassen kann das man alles annähernd so hört wie man es im Proberaum optimiert hat.


    Da das XR ein vollwertiges Mischpult ist, kann man damit auch kleinere Gigs fahren. Sofern denn der Tonler Lust hat über ein Tablet zu mischen.


    was kostet jetzt das ganze?

    das XR18ist leider sehr teuer geworden. 555 Euro

    Der InEarsender kostet aktuell 220 Euro.

    Die 2x Splittersind recht preiswert aber haben auch Schwächen ( die sind mal eben um 20 % teurer als vor 3 Monaten) 162 Euro

    Steckdosenleiste22 Euro

    2x Patchkabelfür 30 Euro (die sind wirklich Schrott und werden nur benuutzt da sie fest verkabelt sind und nie angefasst werden)

    Das Rack kostet 169 Euro

    DerKH Verstärker leigt bei 300 Euro


    macht zusammen 938 Euro + optional 300 für den Presonus + 220 für den Sender + Rollen und Griffe für das Case.

    Da sind wir mit aktuellen Preisen bei ca 1500 Euro.

    Uns hat das ganze ca 1000 Euro gekostet, da das XR ein gebrauchtes ist und die Preise mittlerweile stark angezogen haben.





    Edith möchte noch ein Soundbeispiel von einem livemitschnitt während der Probe anführen.
    So klingt es zwar nicht auf meinen Ohren, aber schon nah dran.
    Ein direkter InEar Mitschnitt würde hier nicht funktionieren, da der Sound auf meine Stöpsel abgestimmt ist und über LS oder andere KH

    nicht klingt. mal was auf die Ohren

    Wenn du mit InEar spielen möchtest, macht das nur Sinn wenn der Rest der Band dies ebenfall tut.
    Mit einem Interface und einer DAW wäre sowas möglich wenn das Interface und der Rechner dafür geeignet sind.
    Ansonsten bekommt ihr Probleme mit den Laufzeiten der Signale, besonders wenn noch Plugins eingebunden sind.


    Im Prinzip ist auch ein billiger Chinakoffer zur Mikrofonierung ausreichend, mit entsprechenden Qualitätseinbußen, die für eine Probe
    möglicherweise nicht entscheidend sind.
    Ansonsten kann ich mindestens 2x OH und die Mikrofonierung der BD als Minimum emfehlen.

    Da du schreibts "geht primär darum, das Schlagzeug in vernünftiger Art und Weise auf den PC bzw. die Ohren zu bekommen"
    würde ich statt des Chinakoffers lieber mit wenigen aber guten Mikros anfangen, sonst kaufst du zweimal.


    Um den ganzen Stress und Probleme mit dem Rechner zu umgehen, rate ich zu einem Behringer XR18.

    Alternativ geht auch ein Zoom, ist allerdings nicht preiswerter und ist sehr beschränkt in den Möglichkeiten.

    Das XR18 bietet alles was du zum recorden und mischen ohne Rechner benötigst.
    Kompletter Channelstrip für jeden Kanal, 6 Auxbusse für 3 unabhängige Stereomonitormixe und dutzende Effektplugins.
    Damit könnt ihr dann auch ein Livekonzert fahren.

    Ich möchte keine Unsummen investieren, aber gerne gutes Zeug erwerben, welches mich auch langfristig zufrieden stellt.

    Dann bleibt nur das XR18, das XR16 und das XR12 sind für eure Zwecke nicht geeignet.
    Mit etwas Glück gekommst du sowas gebraucht, aber auch neu ist es mit 550 Euro nicht teuer.

    Ein Soundcraft UI16 würde auch funktionieren, ist einen hunderter billiger, hat dafür aber wenige Ausgänge und Effekte.

    Ein Zoom Livetrack 20 ist für eure Zwecke ungeeignet. Es ist teurer als ein XR18, hat keine EQs, keinen regelbaren Kompressor und keine Effekte und zu wenig Ausgänge.
    (Ich habe keine Ahnung wie die sowas für diese Preise verkaufen und wer sowas kauft und wie man mit sowas arbeiten soll )

    Bei folierten Kesseln ist das Deckfurnier meist 2. Wahl.

    Zum lackieren muss dieses vorher gespachtelt und gefüllert werden.

    Die Dicke des Kessels ist dabei unerheblich.

    Ohne die nötigen Skills würde ich das nicht selbst machen.

    Wenn du nicht über geeignetes Werkzeug und eine Lackierkabine verfügst,
    musst du es eh weggeben und bist dann beim Preis eines neuen lackierten Kessels.


    Nimm doch Lackfolie in der Farbe deiner Wahl, das bekommst du leicht selbst hin und kostet nicht viel.