müsse man wissen wie lange geschmiedetes Metall braucht, um gänzlich seine innere Spannung zu verlieren.
Das weiß ,man ja.
Kaltverformtes Metall verliert seine Spannung nicht, Deswegen kann man daraus so wunderbare Sachen wie Autokarosserien und Musikinstrumente herstellen.
Einzig durch Erwärmung, dem sogenannte Rekristallisationsglühen wird das Metallgitter wieder entspannt.
Bei Messing/Bronze liegt diese Temeratur bei ca 470 Grad.
Beckenveredler nutzen sogar die Kryotechnik, um Becken künstlich altern zu lassen
Das ist nur Voodoo und reine Abzocke!
Metall braucht wirklich Zeit sich zu entspannen.
Der einzige der Zeit zum entspannen braucht ist der Leser der solchen Unsinn wie den vom verlinkten Frank Gegerle liest.
Nochmal: Der Sinn der ganzen Kaltverformung ist ja genau das sich das Metall NICHT entspannt.
Auch werden Becken bei den Herstellern nicht 6 Monate zum reifen gelagert.
Wenn das Becken fertig gehämmert und abgedreht ist, ist es fertig und verändert sich nicht mehr. Auch nicht durch nochmaliges Abkühlen.
Braucht man Materialien die unter Extrembedingungen z.B. Bremsen im Rennsport sich nicht verformen, dann werden diese einer Behandlung unterzogen.
Da bringst du jetzt was durcheinander:
Unsere Becken werden aus Messinglegierungen warmgewalzt und dann durch die Hämmerei kaltverformt um eben die gewollte Spannung zu bekommen.
Bremsscheiben werden üblicherweise aus speziellen Grauguss gefertigt, im Sinterverfahren.
Bremsscheiben werden nicht kaltverformt.
Durch Legierungen unter anderem mit Chrom und Molybdän wird die Verschleißfestigkeit besonders bei hohen Temperaturen. gewährleistet.
Auch im Rennsport gibt es keine Kyrobehandlung von Werkstoffen.
Es sei denn man nennt das instant abkühlen nach dem Guß, zum Zweck der Härtung von hochlegierten Stählen, eine Kyrobehandlung.
Ausgekühltes Metall verändert seine Struktur nicht durch weiteres Abkühlen.