Beiträge von Beeble

    Tolle Arbeit, auch wenn ich oft schmunzeln muss wie vor allem Nicht-Handwerker an sowas rangehen und dabei ihre Erfahrungen machen.


    Ich unterstelle jetzt mal das du kein Handwerker bist der sich im Holz- und Trockenbau auskennt.
    Schön das du das auch so liebevoll dokumentierst. :thumbup:

    Congstar Tarif Homespot30 für 20 Euro/Monat.


    Oder mit dem Nachbar einen Anschluss teilen wenn man sich versteht.
    1&1 bieten DSL16 für 10 Euro für 10 Monate an, danach 30 Euro bei 24 Monaten Laufzeit.
    Das sind im Mittel auch knapp 21 Euro/Monat. Dafür gibts noch Telefon und Handykarte dazu.
    Dafür dann eine Internetzflat.

    natürlich kann man mit einem Raummodenrechner die kritischen Frequenzen berechnen, das macht aber nur Sinn im Zusammenhang mit einer Messung.
    Dann wird man feststellen das dann in jeder Ecke 60cm Absorber keinen Platz mehr fürs Schlagzeug lassen.


    Zumal der Raum rein zum spielen genutzt wird und das auch noch mit KH, spielen die Noden und stehenden Wellen auch nur eine geringe Rolle.
    Maßnahmen dagegen sind bei der Abstellkammer eh nicht möglich.
    Ich würde ca 1/4 der Wände und Decke ohne Messung pauschal mit 10cm Rockwool dämmen und gut ist.
    Sollte man etwas Geld investieren können vielleicht noch einige Basotect Absorber.


    Damit schafft man eine entspannte Dämpfung von den unteren Mitten bis in den oberen Bereich, was den OH Mikrofonen zu gute kommt.
    Die BD schön trocken dämpfen und den störenden Mulm mit high pass bei bedarf abschneiden.
    Parallel dazu nach einem Raum umsehen der mindestens 3m Deckenhöhe hat und eine Seitenlänge von mindestens 5m.
    Da lohnt es sich dann auch in akustische Maßnahmen zu investieren.

    Steinwolle hat eine höhere Schalldämmung als Glaswolle bei gleicher Dicke.
    Abgesehen davon gilt Glaswolle als sehr krebserregend und sollte wie auch Steinwolle immer staubdicht verpackt werden.
    Steinwollplatten einfach an die Decke kleben ist nicht zu empfehlen.


    Die einfachste und biligste Lösung ist die von mir beschriebene.
    Ein Raum hat 12 Ecken, um eine Node mit einer Frequenz von zb 50Hz effektiv zu behandeln bedarf es einer Absorberstärke von
    1/4 Lamda also etwa 1,5m!
    Wenn man sich jetzt in jede Raumecke 1,5m stellt, schrumpft der Raum von 7m² auf etwa 0m² nutzbare Fläche.
    Dieser Raum wird nicht akkustisch im Bereich unter ca 140 Hz zu behandeln sein.
    Ist auch gar nicht nötig, da du dort nicht mischen willst sondern nur durch Kopfhörer isoliert dein mikrofoniertes Schlagzeug hören willst.
    Du kannst natürlich auch eine Messung im unbehandelten Rum durchführen um zu sehen wo die Probleme liegen.
    Bringt dich aber nicht weiter. Auch bei 7m² gilt die Physik.
    Du wirst große Probleme mit stehenden Welle haben, leider genau in dem Bereich wo die BD arbeitet.
    Du kannst dem ein wenig entgegenwirken wenn du mit den Mikrofonpositionen rumprobierst, viel Spielraum hast du allerdings nicht


    in dem kleinen Raum.
    Mit den Mikros so weit ran ans Fell wie geht, den trockenen Sound kannst du ja noch aufhübschen.
    Gute, natürlich klingende Aufnahmen wirst du nicht machen können
    Du wirst viel mit Low cuts arbeiten müssen um einen Kompromiss zu finden der aber auf Kosten des Drumsounds geht.
    Den Raum oberhalb ca 400Hz zu bedämpfen sollte aber vom Platz her passen.

    kaufe ein oder mehrere Pakete Trennwandplatten aus Glaswolle


    ich denke du meintes Steinwolle. Glaswolle taugt nicht zum dämmen.
    Bedenke das der Raum mit 7m² sehr winzig ist, da wird kaum Platz sein für Bassfallen, zumal die mindestens 60cm dick sein müssen.
    Dann fallen jeweils noch einmal 1,2m von jeder Wand weg. und es passt nichtmal mehr ein Schlagzeug rein.
    Etwas gegen den Bass zu machen kannst du in so einem Raum vergessen.
    Ich würde die Decke und 2 Wände mit 10cm Sonorock dämmen.
    einen 10cm Holzrahmen wo je 2 Platten rein passen, das ganze mit Stoff/alten Bettbezügen bespannen und an schrauben.
    Optional und besser wäre Basotect, kostet aber auch sehr viel mehr.
    Anfangen würde ich mit 3 solcher Absorber.
    gegebenenfalls die BD mehr dämpfen und mit schlechtem BD Sound leben.
    Der Raum ist einfach zu klein um akustisch dort irgendwas lohnendes zu optimieren.

    ich habe mich für die E604 entschieden weil ich keinen Vergleich zu anderen Mics hatte und sie mir vom Sound her taugen.
    Da gibt es noch andere Baustellen die größeren Einfluss haben als wahl der Mikros.
    Vor allem weil sie klein sind, eine fantastische Halterung besitzen und auch absolut Schlagfest sind.
    Fürs KH Monitoring und live taugen die allemal. Ebenso wie deine Optionen.
    Nimm was dir besser gefällt. In der ganzen Kette hat die Wahl zwischen diesen beiden Mikrofonen sicher die kleinsten Auswirkungen.

    Es gibt durchaus Möglichkeiten die Drumtracks zu entfernen


    es gibt forensische Software die soetwas kann. Was dann von dem Rest übrigbleibt ist aber alles andere als wohklingend.
    Wenn man bereit ist dafür 4stellige Summen hinzulegen + genügend finanzielle Mittel für die Kosten eines Rechstverfahrens + die nötige Zeit der Einarbeitung in die Software, dann


    soll dem Spass nichts mehr im Wege stehen. :D

    Ich muss ein Stück zum Mitspielen machen,...Darüber spielen und für YouTube aufnehmen

    Ich verstehe nicht was du meinst. Jemand zwingt dich einen Song aufzunehmen um ihn auf YT zu stellen?


    Die Rechte vom Urheber hast du aber schon?
    Die einzige Methode die funktioniert wäre sich Musiker zu suchen und das ganze nachzuspielen.
    Vorausgesetzt man hat die Genehmigung des Urhebers dies dann auch zu veröffentlichen.

    Ihr habt den großen Vorteil von Messing gegenüber Bronze vergessen.



    Das ist zwar auch der einzige, aber DER Grund weswegen ich Messingbecken
    bevorzuge (n würde wenn ich taub wär).
    Messingbleche lassen sich ganz hervorragend hochglanzpolieren! :D

    Sicher macht die Wahl des Schlagfells eine Menge am Sound.
    Wobei das P3 sicher auch eins wäre das ich spielen würde.
    Ich stehe ja auf Tiefbass und mächtig Punch und spiele sowohl auf der 24er als gerade auch auf der
    22" das Evans Emad2, das mit dem austauschbaren Schaumringen.
    Das Schlagfell hat am meisten Anteil am Sound (vom Mikro mal abgesehen)
    Auch den Attack kann man mit der Härte des Beaters beeinflussen.
    Holz hat brutal viel Attack, Filz ist ein guter Kompromiss und schont das Fell.
    Dein "klackern" kommt mit Sicherheit nicht vom Fell oder der FuMA.
    Ich bin ja auch neugierig und experimentierfreudig, aber mehr als 2 Felle würde ich nicht probieren,


    geht ja auch ins Geld.
    Das Reso würde ich mir erstmal schenken, das hat verhältnismäßig wenig Einfluß.
    Wenn ich Du wäre würde ich die Variante nehmen die meinem Sound am nächsten käme und den


    Rest würde ich mit EQ und Kompressor rausholen, bis es richtig schön in die Magengrube geht.
    Du hast in deinen Soundfiles schon einige dabei die mir völlig ausreichen würden um


    sie als Basis zu nehmen.
    Zu den Fellen können andere sicher mehr beitragen.


    Also wenn das einer liest der mehr Erfahrung mit Fellen hat, immer raus mit eurem Wissen.

    Das hatte ich schon kontrolliert. Leider negativ.


    ich habe in deinen Soundbeispielen keine lockere Schraube gehört, einzig auch dem Mikro geschuldete starke Höhenanhebung.
    Wie Rampen schon schrub, ohne EQ wirst du nicht auskommen. Das ist auch nix schlimmes ^^
    Du hast nur ein Mikrofon, und dann auch noch genau dieses, einen bestimmten Raum und eine bestimmte BD und nur eine mögliche
    in Frage kommende Abnahme innen. Da kommt halt nur das raus was bei dieser Konstellation halt herauskommt.
    Wenn du einen bestimmten Sound anstrebst ohne korrigierende Maßnahmen wie EQ, dann musst du alle Parameter so lange verändern bis du mit etwas


    Glück und viel Arbeit zu deinem Sound kommst.
    Also verschiedene Mikros, unterschiedliche BDs, unterschiedliche Räume usw.

    Ich denke nicht das es an der Mapex BD liegt, ich bin sicher das es am Mikro liegt.
    Das Klappergeräusch kann ich nicht bestätigen, ich hör nichts klappern.
    Ich höre sehr viel Attack. Dieses Klickgeräusch/klappern was du meisnt ist der Attack zwischen ca 3k und 5kHz.
    Das E902 ist ein Mikro welches diesen Bereich sehr stark betont. Modern sagt man, im Metall ist sowas ja sehr beliebt.
    Wenn das Mikro auf den Beater ausgerichtet ist verstärkt sich dieser Effekt noch.
    Ich denke das deine Sounds aus deinen Beispielen schon ok sind, das E902 färbt halt sehr stark.
    Versuche doch mal mit einem EQ zwischen ~ 50 und 70 Hz etwas anzuheben und mit einem schmalbandigen


    Sweep das Klappern/Klicken im oberen Bereich zu finden und dann breitbandig abzusenken.
    Nur mit diesem Mikro pur ohne bearbeitung wirst du deinen Traumsound wahrscheinlich nicht finden.
    Simon Phillips ist zb. jemand der sehr wenig EQ einsetzt, aber auch nur weil alles perfekt zusammenpasst.
    Die BD nimmt er vorwiegend mit 3 Mikrofonen im 4stelligen Preisbereich ab. Dazu kommen noch sehr gute Wandler


    Nicht nur die Mikros auch der Raum sind pefekt. Sowas wirst du nicht erreichen und es ist auch nicht notwendig.
    Wichtig ist nur das alle Trommeln so gut wie möglich klingen und du möglichst schon ohne Bearbeitung ein
    ausgewogenes Gesamtbild erhälst. Der Rest passiert im Mix, da kommt man bei Rock kaum dran vorbei.
    In einigen deiner Beispiele klingt die BD ausreichend um daraus einen fetten Rocksound zu schrauben.

    Du schreibst Mic direkt hinterm Resoloch.
    Es macht viel aus wohin das Mikro zeigt.
    Versuche doch mal das Mikro auf den Beater zeigen zu lassen und auch mal weiter zum Rand.
    Du solltest deutliche Unterschiede hören.
    Richtung Beater gibts mehr Attack, zum Rand mehr Bass.
    Auch mal andere Mikros testen wenn du kannst, da sind die Unterschiede auch extrem.

    Das wäre der Sound, den ich mir von meiner Bassdrum auch wünsche


    vielleicht kannst du den Autor des Videos mal fragen wie er es gemacht hat.
    Ansonsten um für diesen Sound noch mehr Low End zu bekommen hilft auch ein alter Lautsprecher den du als Subkick
    davor stellst..aber dann hast du wieder einen Ständer vor der BD.
    Keine Ahnung ob du mit einem innenliegenden 902 so einen Sound bekommst.
    Wenn ich bei geschlossenem Reso ein innenliegendes Mikro verwenden würde, wärs eine Grenzfläche.

    Beeble: Die Aufnahme ist unbearbeitet. Warum?


    weil es dabei hilft zu beurteilen was man da hört.
    Du sagst das du einen Rocksound haben möchtest, bestehst aber auf ein geschlossenes Reso und einem innenliegendem Mikro.
    Du wirst dutzende Male das Fell immer wieder runterschrauben müssen um die Position des Mikros und der Dämpfung zu verädern
    Du wirst ganz sicher Schwierigkeiten haben einen fetten Rocksound zu bekommen mit dieser Art der Abnahme, und durch


    das viele Experimentieren wirst du dich lange damit beschäftigen müssen.
    Ich kann dir da auch gar nichts zu sagen, weil ich weiß wie ich einen fetten Rocksound bekomme und deinen Weg deshalb auch nicht gehe.
    Aber experimentieren am Sound ist ja immer gut, denn ich denke nur so versteht man auch wie alles zusammenhägt.


    Wenn du eine gut kilingende BD hast, ist das schon der halbe Mix.
    Edit: wenn ich mir für einen Rockmix einen Sound raussuchen müsste, wärs der vierte.
    Der hat ein schönes trockene Low End und schöne Transienten.
    In deinem ersten Soundbeispiel mit geschlossenem Reso ist mir das alles zu boomy.