Beiträge von Beeble

    Erstmal Willkommen im Forum!
    Ich selbst nutze ein Edrum rein zum Midieintrommeln.
    Dazu reicht mir noch mein 30 Jahre altes DTX2, hauptsache alle Velocity Stufen und Controller werden übertragen.
    Roland verwendet ausschliesslich Synthesesounds die aber einem Schlagzeug schon ähnlich sind.
    das DD one Professional hat ein Tom und ein Becken mehr und ist für den Preis recht ordentlich.
    Leider hat die HH nur drei Stufen und ich weiss (noch) nicht ob das Modul die Controllerwerte für die HH ausgibt.
    Das DD-one verwendet Samples, die aber auch nicht gut klingen und wenn die 3 Layer benutzen wäre das schon Klasse.
    Ich finde keinerlei Infos zu diesem Teil.
    Alesis hat einen schlechten Ruf, warum weiss ich nicht.
    Mir gefällt Yamaha besser als Roland, ersten aus Prinzip und zweitens haben die durchweg 3-Zonenpads.
    Ich habe bisher noch kein Modul gesehen dessen Sounds die ein Schlagzeug darstellen sollen auch so klingen.
    Insofern nutze ich die Teile nur als Triggerinterface und da ist es im Prinzip egal welche Firma draufsteht.
    Meine Wahl wäre das DDone allerdings nicht die SP Edition.

    Ich arbeite für Mehrkanalaufnahmen und live mit einem X32.
    Auf einem gut konfigurierten i5 kann ich Angstfrei mit 5,2ms Latenz arbeiten.
    Allerdings kann das mit SD3 zb wieder ganz anders aussehen.


    Das Pult selbst hat ca 0,1ms Latenz auf den gesamten Signalweg.
    Die kleine Version mit 12 Kanälen gibts ab 230 Euro, dafür hast du gleich ein Livepult
    sowie Ausgangsbusse für zb Monitormixe dabei und einen Haufen guter Effektgeräteemulationen.
    Ich vermute das Behringer in der gesammten Serie die selben Wandler nutzt.
    Die Soundqualität ist für den Amateurbereich überdurchschnittlich gut.

    Um dort halbwegs leise Schlagzeug zu spielen bzw. zu üben muss also ein E-Drum her.


    Nein, dem kann ich nicht zustimmen! Gerade als Anfänger solltest du erstmal am Schlagzeug lernen. Zumal du ja wahrscheinlich eh Untericht an einem Schlagzeug bekommst. Mit einem Edrum wirst du nicht spielen lernen.


    Alternativ wäre die 1500 Euro in eine Proberaummitbenutzung und gegebenenfalls in ein günstiges gebrauchtes Schlagzeug zu investieren.

    dafür aber eine bessere weil aktuellere Technik.

    Die Technik hat sich in den letzten 20 Jahren nicht wesentlich verändert. Es gibt zwar einige Hersteller die mit Samples real aufgenommener Trommeln arbeiten aber bei Roland wird seit 30 Jahren mit Synthesesounds gearbeitet und die klingen alles andere als echt :)

    Macht es für mich als Anfänger Sinn mit einem TD12 zu starten oder sollte ich eben genau weil ich Anfänger bin lieber auf aktuellere Technik setzen die ein realistischeres Spiel vielleicht mehr unterstützt

    ja, genau, letzteres. Aktuelles und realistisches Spiel auf einem realistischen und echten Schlagzeug.

    im Gegensatz zu den völlig besch...eidenen Akustik-Drums-Emulationen gehen so manche EDM-Sounds vom Modul halbwegs klar.


    Genau das ist der Punkt. Vergleichbar mit Gitarre lernen auf einem Keyboard mit Sounds die so ähnlich klingen und einem Spielgefühl das so gar nichts mit dem emulierten Instrument zu tun hat.


    Ein Edrum ist kein Schlagzeug und meiner Meinung nach gerade für einen Anfänger kein Ersatz.
    Später kann es Spass machen wenn man das Edrum zum steuern von Samplern nutzt, die dann auch so klingen wie ein echtes Schlagzeug, aber das ist eine andere und kostenintensive Baustelle.
    Ich rate dir dringend von einem Edrum ab und das Schlagzeugspielen zu erlernen.

    wenns richtig hochglanz werden soll, ist Polierwachs und Poliermaschine/Ständerbohrmaschine die erste Wahl.
    So ein Polierset gibts ab 20 Euro. Sisalscheibe für den groben Dreck, Baumwollscheiben zum polieren und zwei Sorten Wachs.
    Damit bekommst du eine Glanz wo man sich drin spiegeln kann. Die Oberfläche wird durch die Politur bei hohen Drehzahlen unempfindlich gegen


    Anlaufen und behält so länger ihren Glanz als durch Mittel die chemisch die Oberfläche reinigen. Gilt auch für Becken :D

    Ohne zu wissen was du genau machst und was du hörst ist es schwierig Tips zu geben.
    Ich verstehe nicht warum du zu einer drumspur spielen willst. Reicht dir ein Klick nicht?
    Falls der Song so komplex ist das du Anhaltspunkte brauchst, kannst du dir auch einen Klicktrack mit Sprachansagen machen,
    in der Form von " Achtung..jetzt der komplizierte 7einhalb taktige Break..in 1....2....1..2..3..4" ich mache das so ähnlich, allerding mit Blick auf den Bildschirm
    wo ich sehe wo ich gerade im Song bin.
    Ich habe meist einen Klick ohne Betonungen der ziemlich hoch klingt, so wie Claves etwa.
    Alles andere, vor allem ein Drumtrack würde mich stören.
    Was hast du zur Verfügung um dein Set zu mischen? EQ, Kompressor und Gate? Digital oder Analogpult?
    Klingt das Drum auf deinen KH fast so schön wie von CD?
    Sind deine KH wirklich geschlossen und isolieren gut?
    Wie hast du Mikrofoniert? Alles einzeln?
    Mit dem perfekten Monitormix auf den Ohren solltest du alles gut hören, das ist augenscheinlich ja nicht der Fall.
    Triolen, punktiertes und sonstiges laufen hier nicht im Metronom, sondern ausschliesslich viertel.

    NI Komplete Audio 6 hatte ich noch gar nicht aufm Schirm. Guter Preis für 6 Kanäle.


    eigentlich 4 Kanäle wenn man die beiden Digitaleingänge mal außen vor lässt.
    Und von den 4 sind 2 XLR Kombi und zwei Klinke sym.
    Ja das Teil ist ok. Von den Latenzen kommt das gleich hinter meiner PCI Karte.
    Schön auch der umschaltbare Monitorweg, ein Monoschalter und regelbarer KH Ausgang.
    I7 wäre sicher optimal, auf meinem i5 komme ich gerade so klar wenn nix anderes läuft ausser dem drum VSTi.
    Beim Einspielen in die DAW kommt man schnell an die Grenzen wenn noch anderer VST Kram die CPU belastet.

    Wenn du die Möglicjkeit hat sind symetrische Signalführungen immer die erste Wahl.
    Die ganz billgen Kabel kaufe nicht, die haben weder vergoldete Stecker noch sind die gelötet, die Stecker und Buchsen sind von
    zweifelhafter Qualität.


    Cordial sind gut und günstig, ebenso die Pro Snake kann man auch kaufen.
    So um die 2€/m sollte man schon anlegen.

    Nur zum Üben und Auswendiglernen


    ich kann nicht vom Blatt spielen und da sind Tabs sehr praktisch.
    Die werden auch nicht ausgedruckt. Tabs machen für mich nur Sinn wenn sie temposynchron mitlaufen.
    Ausgedruckt wird das ja ein heilloses Chaos und sehr unübersichtlich.

    Deswegen habe ich ja ein wenig Zweifel ob mir ein günstiges Audio Interface wirklich was bringen würde.


    solange du kein Fame, Behringer, Millenium, oder eins von Aldi kaufst und dich an die Empfehlungen hällst fährst du immer besser.
    Um 100 Euro gehts los, Steinberg, Presonus, Focusride, NI Komplete... Falsch machen kannst du damit nix.

    Ich denke mit einem XR16 oder XR18 wärst du in deiner Situation besser aufgestellt als mit einem hochwertigen reinen Interface fürs gleiche Geld.
    So hättest du alles in einem Gerät, Mixer, Audiointerface und sogar 18 Kanäle. Es sind dutzende Effektgeräte dabei, du kannst 8 individuele Monitormixe erstellen.
    So ein Gerät reicht für Monitoring im Proberaum für die ganze Band, für Aufnahmen und live Mixen und du brauchst nichtmal deinen Rechner, das kannst du alles intern im Gerät machen.
    Du bist technisch längst nicht soweit das es für dich irgendeinen Unterschied macht ob du nur gute oder sehr gute Wandler benutzt.
    Das Latenzproblem wäre damit auch vom Tisch, das Behringer hat weniger als 0,5ms. Einfacher zu bedienen als eine Kombination aus Rechner und Interface ist es auch.

    Im ersten Moment wirkte auf mich das Demo wie ein Probenmitschnitt - und zwar aufgrund der Kleidung, die auf mich so wirkt, als wär jeder mit seinem Alltags-Outfit zur Probe los.


    Schön das du das ansprichst, ein sehr wichtiger Punkt! hatte ich vergessen zu schreiben.
    Mir ist die durchweg dunkle Kleidung aufgefallen, ausser beim Sänger.
    Schwarze Kleidung auf schwarzem Bühnenhintergrund ist eher suboptimal 8)
    Ich denke ihr habt nie über Kleidung gesprochen und jeder kam so wie er sich wohlfühlt?
    Man bedenke das bei einem Livekonzert mitnichten die Musik im Vordergrund steht, sondern das Gesamtevent.
    Dazu gehört guter Sound, gutes Licht und ein gutes Bühnenbild.
    Zum guten Bühnenbild gehört eine aufgeräumte Kulisse, keine rumstehenden Kabeltrommeln und Krusselecken mit rumliegendem


    Instrumentenkoffern, vielleicht Deko, sinvolle Verteilung der Musiker, Choreographie, interaktion mit dem Publikum.


    Leider ist das meist ein Punkt der in den wenigsten Bands ernst genommen wird, Hauptsache man liefert gut ab und der Sound stimmt, denkt man.


    Ich hatte seinerzeit durch einen Bandcontest einen mehrwöchigen Workshop mit meiner Band bekommen wo allgemein und individuell alle Themen
    behandelt wurden die ein gutes Konzertevent ausmachen. Ich war überascht wie selbst ich als Drummer großen Einfluss auf das Publikum nehmen kann.
    Das meiste ist Psychologie :) kleine Tricks mit großer Wirkung.


    Bühnenoutfit war ein wichtiger Punkt! Positive Stimmung (lächeln auch wenn es nix zu lächeln gibt)


    Interaktion mit dem Publikum. Dem Publikum zeigen das man auf Augenhöhe ist und nicht für sein Ego spielt.
    Das gelernte wurde immer wieder bei Konzerten ausprobiert und begleitet, unglaublich was man dadurch erreicht.
    Ok, das schweift jetzt ganz schön ab, der Drops ist ja gelutscht weil ihr jetzt nur dieses Material habt und das bestmögliche da rausholen wollt.
    Aber ich denke für eure tolle Band würde es sich vielleicht mal lohnen das einem Profi zu zeigen und wertvolle Tips zu bekommen.
    Ihr seid viel zu gut für nur Musik ;)