Beiträge von Beeble

    Die Grundlage eines jeden guten Studio Mixes ist, störendes gezielt rauszufiltern. Und das geht mit jedem stink normalen digitalen EQ. Aber man muss halt mit Sweeping selbst raushören, wo was stört.


    Ich hab noch nie verstanden, warum man solche Videos ins Netz stellt.


    :thumbup:


    Solange es eine unendliche Zahl an ultimativen Wunderplugins gibt die aus Müllrecordings und Billigmikros Chartproduktionen versprechen
    wird sich das nicht ändern.


    Es ist ja auch leichter ein Plugin zu laden als sich mal grundlegende Gedanken zur Aufnahmetechnik und der Akkustik seines Mixraums zu machen.

    Nunja, wenn man seine Vorstellungen klar äussert und vielleicht noch mit einem Referenztrack unterlegt sollte man schon ein brauchbares Ergebniss bekommen.
    Bei Mixwettbewerben finde ich auch immer spannend wie unterschiedlich die Musik interpretiert wird wenn es keine klaren Vorgaben gibt.

    Mal so völlig off topic in den Raum gefragt:
    Warum nimmt man bei "kleineren Gigs" ein edrum wenn man doch ein Schlagzeug hat?
    Worin besteht der Vorteil Ein Edrum aufzubauen gegenüber einem Schlagzeug?
    So das dieser Vorteil so groß ist das man alle die Sound- und sonstigen Probleme gerne in Kauf nimmt?

    Ok das hier ist so ein outing- und beichtthread?
    Dann mal meinen billig PROTIP:
    Für ein FAME Masters 10" extra thin Splash muss man sich nicht schämen,
    das klingt für 29 Euro wie die Großen.
    Man kann es auch auf links krempeln und hat ein Chinasplash.


    Und das, wofür ich mich schäme poste ich später . :whistling:

    Gibts die alle im Music Store Kö vor Ort? Wann ist so die günstigste Zeit, da mal mehr oder weniger in Ruhe trommeln zu können und sich dann auch mal persönlich ausführlich beraten zu lassen.


    die haben so ziemlich alle edrums aus ihrem Programm dort aufgebaut.


    Samstags ist dort aber Krieg, ähnlich wie bei Ikea.
    Am besten schlägt man dort in der Woche gleich vormittags auf, es sei denn es sind Ferien.

    Identische Aufnahmebedingungen für alle Bassdrums: Das beinhaltet auch selbe Bearbeitung am Mischpult/PC.


    Ja genau das wurde aber in dem Video nicht gemacht, die verschiedenen BDs wurden unterschiedlich bearbeitet, kann ich ja nix für :)


    Aber es ist ein schönes Beispiel dafür was man mischtechnisch aus diversen Größen herausholen kann.

    Und wenn du es besser kannst, mach doch mal, anstatt immer nur zu nörgeln.


    nein, kann ich nicht besser. Und ich gelobe weniger zu nörgeln.

    Daher frage ich mal anders:

    na also, das ist schon eine bessere Herangehensweise

    welche Teile (Computer, Hardware, Snare, Toms ...) würder ihr warum kaufen?


    Ich mag die ModulSounds alle nicht, egal von welchem Hersteller, ich nutze ausschliesslich
    Drumsampler auf dem Rechner und spiele direkt in die DAW.
    Edrums haben sich, zumindest was die Miditrommelei betrifft, in den letzten 30 Jahren nicht verändert.
    Zumindest nicht so wesentlich das ich bereit wäre mehrere tausend Euro für ein Set zu bezahlen dessen Modul ich


    gar nicht wie vom Hersteller gewollt nutzen will.
    Ich nutze ein uraltes Yamaha DTX2 mit Gummipads, das löst sich aber langsam auf und auch ich bin


    auf der Suche nach einer benutzbaren Alternative.
    Alle Trommeln sollten Meshheads haben und eine HH die auf einem Ständer montiert wird.
    Ob die Becken aussehen wie Gummilappen oder möglichst realistisch ist mir Wumpe.
    Die Hardware ist meist. zumindest für zu Hause wenn nicht ständig auf- und abgebaut wird, bei fast allen Herstellern ausreichend stabil.


    Das von mir verlinkte fame erfüllt diese Ansprüche zumindest auf den ersten Blick und nach einem ersten Test.Um deine Wahl zu treffen musst du wissen was du willst und was du von einem edrum erwartest.
    Wenn dir, wie du sagtest, die sounds eines Roland gefallen ist es vielleicht das richtige für dich.
    Ich nutze ein edrum auch nicht zum üben, sondern ausschliesslich zum produzieren bzw vorproduzieren.


    Wenn möglich wird immer mit meinem Schlagzeug aufgenommen.In Summe kommt so ein Setup aus Audiorechner+DrumVSTi+ein taugliches Midischlagzeug sogar billiger
    als ein teures "HighEnd" Gerät alleine. Und es bietet weitaus mehr Möglichkeiten.


    Wie gesagt das sind meine Ansprüche und meine Vorgehensweise.
    Edith fragt sich warum meine Postings seit einigen Wochen immer so komisch umgebrochen werden :?:

    ich werfe mal das fame in den Raum.
    Hat auch super natural von allem und auch super behavior


    kostet aber leider nur knapp ein drittel.
    Leider wurden echte samples benutzt und es klingt leider nicht


    wie die synthie sounds der Firma Ihr-wisst-schon-wer.

    sorry, aber dieses Video ist in keinster Weise irgendwie aussagekräftig!
    Die Musik ist stark bearbeitet und taugt daher Null für einen Hörvergleich!
    Auch bei den anderen Videos aus Burgdorf kann man bestenfalls hören wie schön


    man sowas produzieren kann.

    ich würde mir ne möglichst kleine Rechnung ausstellen lassen und hoffen das der Zoll die Preise hier nicht kennt.
    Im schlimmsten Fall kann das teurer werden als wenn du hier bestellst.

    Und warum sollte sich ein glühender SP-Fan nicht so ein Set kaufen, nur
    um die "Sammlung" voll zu haben?


    Ich habe letzten Monat dieses SP fame Teil im Laden getestet.
    Für den Preis darf man sich wirklich nicht beschweren.
    Zum spielen mit VSti ist das Teil tauglich mit leichten Einschränkungen bei der HH und
    der leider nicht funktionierenden Choke Funktion. (die hat so böse Latenz das sie auch in dem Video nicht gezeigt wird)


    Die SP Sounds sind sogar erstaunlich gut für diese Preisklasse, nicht zuletzt weil es sich um echtes
    Multilayer Audio handelt. Natürlich kommt der Sound bei weitem nicht an die Groove Agent Version heran,


    aber klingt trotzdem realistischer als die Synthisounds von der Firma Ihr-wisst-schon-wer.Die Werksounds allerdings klingen scheusslich, wer sich so ein DD One holen will sollte den hunderter für die SP Edition draufpacken
    oder über Midi spielen. Die Hardware ist für den Preis auch ok.

    Dieser hat nämlich umlängst erst, das Roland TD50 mit den Samples des Meisters angeboten


    seit wann hat ein TD Samples!?
    Ja ich finde es auch seltsam das der gute Simon seinen Namen für ein fame hergibt.
    Ich kann mir das nur so erklären das er irgendwie ne Wette verloren hat oder was in der Art.

    Einige der älteren unter uns sind noch in der pre Internetzeit aufgewachsen.
    Als Fido-, MAUS- und Usenet erstmals eine Möglichkeit boten sich Weltweit in tausenden von Foren und Newsgroups,
    auszutauschen erschlossen sich neue Möglichkeiten des Informationsaustauschs und dem finden von Gleichgesinnten.
    Allerdings war das überwiegend technisch vorbelasteten und Interessierten vorbehalten, damals entstand der Begriff Nerd.


    Vorher gab es nur Fachzeitschriften und einige lokale Fachleute mit denem man sich austauschen und sein Wissen erweitern konnte.
    Als die Generation Zuckerberg, das sind so die ca 20-35 jährigen, in den letzten 10 Jahren langsam begann sich der Kommerzialisierung
    ihres Lebens durch dritte hinzugeben veränderte sich mit steigender Geschwindigkeit der Drang möglichst viele Informationen mit möglichst vielen Menschen
    in möglichst kurzer Zeit zu teilen. Aus dem Nerd wurde ein Lemming.
    Informationen von Leuten abzurufen die viel Zeit und Arbeit investiert haben um ihe Kompetenz zu erlangen wurde zum Selbstbedienungsladen.
    Es wird sich nicht mehr die Mühe gemacht sich im Vorfeld oder grundsätzlich mit einem Thema welches einen interessiert zu beschäftigen und dann


    den freundlichen Austausch zu suchen. Ich habe es immer wieder in Foren erlebt, auch hier im df, das Leute mit Fragen hineinpoltern und erwarten das


    ihr Anliegen , welches sie nicht einmal ausführlich, meist in Stichworten und ohne Respekt vor jeglicher Syntax, möglichst in Echtzeit und ausführlich
    beantwortet wird.
    Ich habe diverse Foren mit Problemen kontaktiert, wohlwissend das ich selbst nicht viel beitragen kann.


    Ich bin dankbar das sich Leute mit meinem Problem beschäftigen und mir helfen wollen.
    Dafür erachte ich es als selbstverständlich alles zu tun um es diesen Menschen so leicht wie möglich zu machen.
    Ich beobachte deutlich wie dieses Selbstverständniss schwindet, in vielen Foren.
    Wobei das df damit noch gut abschneidet.


    Ich habe Spass daran mich auszutauschen auch wenn es kontrovers zugeht, es darf auch mal lauter werden solange es sachlich und respektvoll geschieht.
    Auch bin ich gerne bereit Zeit für die Lösung eines Problems zu investieren wenn ich weiß der andere ist am Limit seiner Möglichkeiten und er sich selbst auch


    an der Lösung beteiligt und nicht nur reinpoltert um sein Problem von anderen lösen zu lassen.
    Das hat dann zur Folge das Leute abwandern die einfach keine Lust mehr darauf haben sich wie in einem Selbstbedienungsladen zu fühlen.
    Was wiederum zur Folge hat das dadurch mit schwindender Qualität auch das Engagement nachlässt und damit auch das Niveau.
    Wenn sich die Mehrheit lieber damit beschäftigt ihr Mittagessen mit 500 Freunden in Zuckerbergs Universum zu teilen wird es weiterhin zu einem Schrumpfen
    des anspruchsvolleren Themen kommen. Was ja letztendlich vielleicht auch nur ein Gesundschrumpfen ist.
    Ich wünsche mir jedenfalls mehr Nerds als Lemminge :)

    daß USB-Midi prinzipiell schneller ist und Geschwindigkeitsvorteile hat / haben kann


    Midi hat 32kBaud egal ob man direkt mit dem Diodenstecker in den Rechner geht oder es in ein USB Interface steckt.


    Wie ja schon gesagt wurde ist ein Midikabel in ein Interface gesteckt mit die schlechteste Variante.
    Eine Midinote bestehend aus 3 byte benötigt immer 0,96ms. Egal ob man ein Kabelinface aus China oder ein RME benutzt.


    Da kein Rechner heutzutage noch einen Midischnittstelle bzw. Rs232 hat ist es sinnvoller, falls vorhanden, den USB Midiausgang des Midierzeugers zu nutzen.
    Der Atari wird ja seit 25 Jahren nicht mehr gebaut.
    Nutzt man aber den USB Port am Midierzeuger hat man zwar auch nur eine serielle Schnittstelle, aber die ist so verdammt schnell das man nur noch messen kann
    aber nicht hören das zb Mididaten von unterschiedlichen Geräten/Kanälen nacheinander eintreffen.
    Wer schon mal 3 Keyboards mit exessivem Pitchbending als Midiring verbunden hat kennt das. Da dauert es schon mal einige hundert ms bis alles durchgekommen ist.
    Am Rechner kann man dutzende oder vielleicht hunderte Keyboards an einen USB Port hängen und es macht keinen Unterschied
    Allerdings weiß wohl nur der Hersteller oder ein Messlabor was zb Roland da vor der USB Buchse am Modul verbaut hat.
    Sollte zwar so sein, aber nur weil am Modul ein USB Midi vorhanden ist, muss es deswegen nicht prinzipiell schneller sein.
    Fazit: wenn man USB Midi am Gerät hat, Prima, sollte man benutzen
    hat man nur Diodenbuchsen kann man sich vielleicht noch eine alte Grafikkarte mit Gamport und Kabelpeitsche einbauen
    oder halt mit leichten Latenzen die Kabel in sein Interface stöpseln.
    Beim E-trommeln ist das sowieso egal. Ausserdem kann man Unterschiede im 100μs Bereich sowieso nicht wahrnehmen.

    Also ich hab's nochmal bei einem Schüler testen können: das Modul sendet midimäßig die gesamte Werte-Range


    das klingt doch schon mal nicht schlecht.
    Ich habe mir das Teil mal vorgestern angesehen, allerdings nur mit den Modulsounds, das lässt wenig Rückschüsse zu was da midiseitig wirklich rausgeht.
    Die mitgelieferte HH ist leider schlechter wie erhofft. halb Plastik halb Gummi hat sie ein sehr befremdliches Spielgefühl. mit den Modulsounds werden neben full open und full closed noch 2 Zwischenstufen
    dargestellt. Also mit dem getretenen Sound dann 5. Allerdings ist die Hysterese sehr groß, was bedeutet das nicht immer der selbe Sound an der exakt selben Position wiedergegeben wird.
    Das kann aber auch daran liegen das auf dem Vorführmodell ja jeder dran rumfummelt und es nicht mehr so funktioniert wie es soll.
    Wenn man es schafft eine hochwertige HH an das Modul anzuschließen, ist das für mich ein absolut klasse Mididrum.
    Die 5 Pads sind groß und triggern sauber. Keine Fehltrigger bemerkt.


    Die Becken sind die selben Plastikteller wie die HH, aber sie funktionieren.
    Alle Pads haben Rimtrigger und das Ride sogar 3 Zonen.
    Allerdings hat die Choke Funktion der Becken eine Latenz von ca 500ms!! Ob das nur am Moul liegt und ob man diese Latenz auch


    bei Midi hat weiß ich nicht, im schlimmsten Fall ja.
    Ich denke zum Miditrommeln bekommt man für die 700 Euro nichts besseres.
    Die Hardware schein auch solide, solange man das Ding nicht ständig auf- und abbaut.