daß USB-Midi prinzipiell schneller ist und Geschwindigkeitsvorteile hat / haben kann
Midi hat 32kBaud egal ob man direkt mit dem Diodenstecker in den Rechner geht oder es in ein USB Interface steckt.
Wie ja schon gesagt wurde ist ein Midikabel in ein Interface gesteckt mit die schlechteste Variante.
Eine Midinote bestehend aus 3 byte benötigt immer 0,96ms. Egal ob man ein Kabelinface aus China oder ein RME benutzt.
Da kein Rechner heutzutage noch einen Midischnittstelle bzw. Rs232 hat ist es sinnvoller, falls vorhanden, den USB Midiausgang des Midierzeugers zu nutzen.
Der Atari wird ja seit 25 Jahren nicht mehr gebaut.
Nutzt man aber den USB Port am Midierzeuger hat man zwar auch nur eine serielle Schnittstelle, aber die ist so verdammt schnell das man nur noch messen kann
aber nicht hören das zb Mididaten von unterschiedlichen Geräten/Kanälen nacheinander eintreffen.
Wer schon mal 3 Keyboards mit exessivem Pitchbending als Midiring verbunden hat kennt das. Da dauert es schon mal einige hundert ms bis alles durchgekommen ist.
Am Rechner kann man dutzende oder vielleicht hunderte Keyboards an einen USB Port hängen und es macht keinen Unterschied
Allerdings weiß wohl nur der Hersteller oder ein Messlabor was zb Roland da vor der USB Buchse am Modul verbaut hat.
Sollte zwar so sein, aber nur weil am Modul ein USB Midi vorhanden ist, muss es deswegen nicht prinzipiell schneller sein.
Fazit: wenn man USB Midi am Gerät hat, Prima, sollte man benutzen
hat man nur Diodenbuchsen kann man sich vielleicht noch eine alte Grafikkarte mit Gamport und Kabelpeitsche einbauen
oder halt mit leichten Latenzen die Kabel in sein Interface stöpseln.
Beim E-trommeln ist das sowieso egal. Ausserdem kann man Unterschiede im 100μs Bereich sowieso nicht wahrnehmen.