Beiträge von Beeble

    sollte diese Tool IMHO für einen DAW-Drummer oder VSTi-Drummer im Livebetrieb eher unbrauchbar sein.

    es ist augenscheinlich ja auch dafür gedacht Musik damit zu hören. Mir erschliesst sich auch kein Sinn diesen EQ live eizusetzen.
    Es erschliesst sich mir auch nicht der Sinn das jemand der sowieso mit einer DAW arbeitet dieses Plugin zusätzlich benötigt.
    Sowas ist in er Regel in jeder DAW dabei, Parametrischer EQ und Tongenerator und 60$ günstiger.
    Überhaupt erschiesst sich mir der Sinn nicht, den Frequenzgang eines KH so zu verbiegen damit es subjektiv linear klingt.
    Mit Audiophil hat das sowieso nix zu tun. ^^
    Und versuch das mal mit unterschiedlichen Pegeln, dann ist es wieder vorbei mit der Linearität.

    ob ich nicht an die Grenzen stoße bei der kleinen Liveversion. Aber vielleicht kannst Du mir ja helfen . . . .

    Ich arbeite mit Cubase, nicht mit Ableton. Kann dir da keinen Tip geben, ich weiss aber, das Ableton das kann.


    Kann ich pro Drumset eine Szene schreiben, in der ich wiederum 5-8 Einzelkanäle habe, die ich per Multiout von Superior oder BFD beschicken kann?

    das geht


    Und lassen sich die Szenen per Midibefehhl anwählen?

    auch das funktioniert.


    Ich machs mir da leichter, da ich mit Kontakt arbeite, sowohl in Cubase als auch Standalone.
    Kontakt ist ein Sampler in den ich zb. 8 Instrumente lade, 8 mal die selben mit unterschiedlichen Einstellungen oder 4 Drums und Klavier, Bass Synthie was auch immer.
    Im Modul weise ich den Pads Kanäle und Midinoten zu und speichere diese Settings dann als Szenen ab die ich vom Modul dann aufrufen kann.
    Das geht natürlich nicht nur mit Kontakt, sondern mit jeder (DAW) Software die VSTi laden kann.
    Mit Kontakt bin ich halt beschränkt auf die Instrumente die unterstützt werden, mit einer DAW oder diesen VST-Host Programmen läuft natürlich jeder Sampler, jedes VSTi.
    In Kontakt habe ich dann auch alle möglichen insert und send Effekte.
    Wenn du allerdings spezielle Plugins nutzen willst bist du auf eine DAW angewiesen.
    Insofern wäre es gar nicht notwendig eine andere als deine jetzige DAW zu verwenden.
    Und wenn du mit +/- Tasten durch deine Szenen im Modul blättern kannst wäre das Problem mit dem was du jetzt schon hast zu lösen.


    Edith sieht gerade das du augenscheinlich noch keine DAW nutzt!?
    Als Vorschlag für günstig wäre da zb. Cubase LE für 15 Euro, Ableton für 80 Euro oder eine der vielen kostenlosen DAW und kostenlosen VST Hosts, die allerding alle irgendwie ihre Tücken haben.

    Ich dachte auch sofort an Ableton. Wobei die kleine Live Version für 79 Euro deine Ansprüche schon voll abdeckt.
    Reaper kenne ich nur als DAW mit Audioschwerpunkt. kA ob Reaper die von dir geforderten Funktionen bietet.


    Eine einfache und kostenlose Möglichkeit wäre alles über dein S-Drum (ich bevorzuge die Geräte als Synthezizer-Drum zu betiteln) zu steuern.
    So ein TD20 kann doch sicher verschiedene Presets über ein Triggerpad umschalten?
    Du vergibst für die einzelnen "Szenen" unterschiedliche Noten und/oder Kanäle und entsprechend werden die entsprechenden VSTi angesprochen.
    Mit meinem 20 Jahre alten DTX2 kann ich zumindest alle 16 Kanäle je einem VSTi zuordnen und dementsprechend 16 verschiedene Setups spielen.
    16x127= 2032 unterschiedliche Sounds alles ohne Zusatzhard- und Software.
    Auf meinem Rechner läuft Kontakt und dort kann ich so viele VSTi laden wie ich benötige.
    Ich weiss nicht ob deine DrumVSTi mehrere Instanzen zulassen, denke aber schon.

    Deshalb, . . . mal bei Roland schlau machen ob es da nicht ein kleines Tool /Konverter für das entsprechende Dateiformat gibt.

    wenn Roland gewollt hätte das man mit der Midiwelt kompatibel bleibt, würden die nicht ein eigenes Formal wählen.


    Meine erste Wahl und dazu noch kostengünstig wäre das kleine Modul abzustöpseln und mitzunehmen.
    Wobei ich Roland sogar unterstellen würde das die im Gerät gespeicherten und codierten Mididaten bei der Wiedergabe gar nicht am Midiausgang des Geräts zur Verfügung stehen.
    Vielleicht kann das jemand beantworten der Module dieser Firma (be)nutzt.

    direkt einen Laptop kaufen um ein paar Mididaten zu speichern? naja
    Ich würde dann eher das Modul mit zum Rechner tragen oder ein Smartphone zum aufzeichnen benutzen.
    Falls du ein Iphone besitzt ist das sehr einfach, was man an Hardware für Android benötigt weiss ich nicht.
    Oder für kleines Geld einen gebrauchten Midirecorder kaufen.

    diese tdo Datei wird Rolandeigen sein und kann dann nicht von anderen Programmen gelesen werden.


    Um dein Problem schnell und unkompliziert zu lösen würde ich so vorgehen:


    Verbinde das TD mit Cubase via Midi und lass es dein aufgenommenes getrommel abspielen.
    Gleichzeitig nimmst du das in Cubase auf.
    Jetzt hast du deine Mididatei.

    was meinst du mit "virtuelle soundkarte"? Soundkarten sind real ^^
    Eine Soundkarte wandelt digitale in analoge Signale und umgekehrt, das geht nur mit Hardware, nicht virtuell.
    In deinem Fall werden deine Softwaredrums digital über USB in dein Digitalpult geschickt, dort werden sie dann in analoge Signale gewandelt.
    Der PC benötigt dazu keine Soundkarte. Im besten Fall hast du die Möglichkeit mit 32 Kanälen vom Rechner ins Pult und mit 32 Kanälen vom Pult in den Rechner zu gehen.
    Die Latenz wird ausreichend niedrig sein, vermute ich mal. Das Behringer X32 zb hat 0,8ms Latenz am Ausgang.
    Wenn du auf dem Rechner die Treiber für das Pult installierst, stehen dir dann die 32 Kanäle zur Verfügung.
    Das Pult ist dann dein externes Audiointerface.

    Ich finde es gut wenn du dir erst einmal einen Überblick verschaffst und zb. 30 Tage testest was mit deiner jetzigen Hardware möglich ist.
    Cubase kenne ich seit Version 2.0. Wenn du dich etwas eingearbeitet hast und die 100 Euro in die Elements investierst wirst du eine ganze Weile damit auskommen.
    Andere DAWs wie Ableton bieten für den Preis einen wesentlich geringeren Funktionsumfang.
    Wenn dann irgendwann deine Ansprüche und Skills so hoch sind kannst du jederzeit upgraden, das gilt jedoch für fast alle DAWs auf dem Markt.


    Zur Rechnerhardware: eine Desktoplösung ist immer preiswerter als ein Laptop.
    Ich kann dir nur durch meine Erfahrungen folgenden Rat geben:
    Meine Rechner habe ich immer selbst zusammengebaut, dadurch lassen sich preiswerte Systeme für ca. der Hälfte eines fertig im Laden gekauften Audiorechners realisieren.
    Einen Windowslaptop kannst du nicht nachrüsten oder umbauen. Ein Desktopsystem kann eine Zeitlang mitwachsen und sich deinen Ansprüchen anpassen.
    Aufnehmen kannst du natürlich mit einer preiswerten älteren Kiste, aber wenns an die Bearbeitung geht und vor allem bei dir sicher auch VSTi zum Einsatz kommen, ist ein gewisses Mindestmaß an Hardware notwendig.


    Ich nutze einen Intel i5 4690 mit 16GB Ram. Verbaut in einem Schallgedämmten leisen Gehäuse.
    8GB sollte so ein System mindestens haben, die 16GB hat es nur wegen der sehr speicherhungrigen VSTi Sampler
    Das ganze kostet je nach Motherboard 400-500 Euro wenn man sich die Komponenten preiswert selbst zusammensucht.
    Wichtig ist auf Wlan zu verzichten und nichts zu verbauen was nicht notwendig ist, wie Grafikkarte zb. (der i5 hat die Grafik schon dabei)
    Eine einzelne SSD Platte reicht auch auch aus um das Betriebssystem und die Audiobearbeitung darauf laufen zu lassen.
    Eine 2. Platte kann man jederzeit nachrüsten.
    Mit diesem System kann ich 120 Stereoaudiospuren gleichzeitig mit Faltungshall je Spur laufen lassen bevor das System in die Knie geht. Das ist mehr als ausreichend für meine Ansprüche.
    Meistens kommen hier nie mehr als 20 Audiospuren und einige VSTi zum Einsatz.


    Der Nachteil des Selbstbaus und konfiguration des Betriebssystems ist ein enormer Zeitaufwand und mit viel lesen und Recherche verbunden,
    den man bei einem guten fertigen System nicht hat und der sich dann aber im Kaufpreis niederschlägt.


    Ich würde an deiner Stelle etwas altes preiswertes in den Proberaum stellen nur zum Aufnehmen und zu Hause einen (Desktop) Rechner hinstellen der dann für die Bearbeitung
    zuständig ist. Für zu Hause käme dann noch ein Audiointerface dazu , zb. das Steinberg UR22 für 130 Euro oder optional eine interne Karte. Das wird in der Summe preiswerter sein als ein high end Laptop den du ständig hin und herschleppst.

    Man kann natürlich auch mal eben mit einem Zoom H2 was mitschneiden

    klar, es geht in dem Buch aber eher um das mehrspurrecording und dessen Bearbeitung.


    In einem großen Studio mit mehreren Aufnahmeräumen kannst du auch gleichzeitig aufnehmen

    das wissen wir ja alle und auch schön wenn man soetwas nutzen kann, aber die meisten "Homerecordler" sind wohl eher auf einen suboptimalen 30m² Proberaum angewiesen.

    Aber das ist wohl eher ein Studio-Recording- als ein Home-Recording-Thema.

    Bei einer klar strukturierten Rocknummer gibt es wohl deutlich weniger Interaktion als bei einem Free Jazz Trio oder einem Streichorchester.
    Ob bei einer Rockband die Interaktion einen höheren Stellenwert hat als die Möglichkeit den Sound nicht vernünftig mischen zu können möchte ich mal anzweifeln.
    Gibt ja immer noch die Möglichkeit einen Dirttrack mit allen zu erstellen um dann nacheinander einzuspielen, da sollte dann doch noch etwas von der Interaktion erhalten bleiben.

    zwei Räume wären da wohl eine Lösung 8) ansonsten ein sehr großer Raum und entsprechender Abstand von Sänger und Drums. So hat man es ja früher auch gemacht. Stichwort 3D-Mixing...

    Ich finde den Aufwand alles auf einmal aufzunehmen viel zu hoch, ausser bei einem Proberaummitschnitt zur Kontrolle.
    Den Raum bei entsprechender Größe so umzubauen das man ein Übersprechen so weit es geht eindämmt ist sehr Kosten und Zeitintensiv.
    Wer hat schon einen 100m² Raum mit perfekter Akustik.
    Bei jedem Spielfehler muss die ganze Band alles noch mal einspielen. Der Mix ist auch bei Einzelspuren um ein vielfaches einfacher.
    Ich sehe nicht einen Vorteil warum man eine Band komplett aufnehmen sollte.
    - Das Buch bietet da auch keine Lösung an.