Ich finde es gut wenn du dir erst einmal einen Überblick verschaffst und zb. 30 Tage testest was mit deiner jetzigen Hardware möglich ist.
Cubase kenne ich seit Version 2.0. Wenn du dich etwas eingearbeitet hast und die 100 Euro in die Elements investierst wirst du eine ganze Weile damit auskommen.
Andere DAWs wie Ableton bieten für den Preis einen wesentlich geringeren Funktionsumfang.
Wenn dann irgendwann deine Ansprüche und Skills so hoch sind kannst du jederzeit upgraden, das gilt jedoch für fast alle DAWs auf dem Markt.
Zur Rechnerhardware: eine Desktoplösung ist immer preiswerter als ein Laptop.
Ich kann dir nur durch meine Erfahrungen folgenden Rat geben:
Meine Rechner habe ich immer selbst zusammengebaut, dadurch lassen sich preiswerte Systeme für ca. der Hälfte eines fertig im Laden gekauften Audiorechners realisieren.
Einen Windowslaptop kannst du nicht nachrüsten oder umbauen. Ein Desktopsystem kann eine Zeitlang mitwachsen und sich deinen Ansprüchen anpassen.
Aufnehmen kannst du natürlich mit einer preiswerten älteren Kiste, aber wenns an die Bearbeitung geht und vor allem bei dir sicher auch VSTi zum Einsatz kommen, ist ein gewisses Mindestmaß an Hardware notwendig.
Ich nutze einen Intel i5 4690 mit 16GB Ram. Verbaut in einem Schallgedämmten leisen Gehäuse.
8GB sollte so ein System mindestens haben, die 16GB hat es nur wegen der sehr speicherhungrigen VSTi Sampler
Das ganze kostet je nach Motherboard 400-500 Euro wenn man sich die Komponenten preiswert selbst zusammensucht.
Wichtig ist auf Wlan zu verzichten und nichts zu verbauen was nicht notwendig ist, wie Grafikkarte zb. (der i5 hat die Grafik schon dabei)
Eine einzelne SSD Platte reicht auch auch aus um das Betriebssystem und die Audiobearbeitung darauf laufen zu lassen.
Eine 2. Platte kann man jederzeit nachrüsten.
Mit diesem System kann ich 120 Stereoaudiospuren gleichzeitig mit Faltungshall je Spur laufen lassen bevor das System in die Knie geht. Das ist mehr als ausreichend für meine Ansprüche.
Meistens kommen hier nie mehr als 20 Audiospuren und einige VSTi zum Einsatz.
Der Nachteil des Selbstbaus und konfiguration des Betriebssystems ist ein enormer Zeitaufwand und mit viel lesen und Recherche verbunden,
den man bei einem guten fertigen System nicht hat und der sich dann aber im Kaufpreis niederschlägt.
Ich würde an deiner Stelle etwas altes preiswertes in den Proberaum stellen nur zum Aufnehmen und zu Hause einen (Desktop) Rechner hinstellen der dann für die Bearbeitung
zuständig ist. Für zu Hause käme dann noch ein Audiointerface dazu , zb. das Steinberg UR22 für 130 Euro oder optional eine interne Karte. Das wird in der Summe preiswerter sein als ein high end Laptop den du ständig hin und herschleppst.