Beiträge von NoStyle

    Das Starclassic Performer Birch/Walnut ist schon lecker. :thumbup:
    Mit Nussbaum, welches offensichtlich der neue Holz-Hype ist. Dazu ist dieses Oyster-Finish zum Überfluss eine Lackierung - und was für eine ... pfoaahhh!!!
    Den Preis möchte ich gar nicht wissen ... ^^

    Ich habe vor Zeiten meine Toms von RIMS auf Pearl Optimount umgerüstet. Beim Standtom auf die Worldmax RIM-Variante, da man dort keine extra Brackets braucht, sondern alles inklusive ist.
    Bezüglich Sound/Freischwing-Isolation hat man die selben sehr guten Ergebnisse, allerdings ist das Optimount deutlich praktischer und optisch unauffälliger. Fellwechsel gehen ohne großes Gefrickel, Toms kann man wie gewohnt enger positionieren und Klemm-Mikrophone passen auch überall. Das finde ich für Rack-Toms empfehlenswerter als RIMS, zumal schon ein Pearl-Rack vorhanden ist und man systemkompatibel wäre.
    Sollte das für Dich interessant sein - je nach Anzahl der Toms bzw. Tiefe hätte ich 3 Optimounts mit Pearl-Armen und das Floortom-Rim günstig abzugeben.
    Liebe Grüße und einen guten Rutsch.

    Also, ich hatte im Frühjahr drei recht ausgiebige Test/Vergleichs-Sessions mit dem Tour Custom und Stage Custom gehabt. Am Ende für das Stage Custom entschieden, allerdings hatte das rein finanzielle Gründe, da der Unterschied, speziell bei den Toms, viel zu gering war um den Mehrpreis zu rechtfertigen.


    Dazu gibt es auch inzwischen ein schönes Vergleichsvideo im Netz, bei dem sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann ...


    Die Snares kenne ich jetzt natürlich noch nicht in Natura, aber das Tour Custom ist für´s Geld ein ganz feines Drumset, sehr gut verarbeitet und sehr vielseitig einsetzbar. Alles nur eine Frage der Befellgung und Stimmung - wie immer, eigentlich .... Die Kessel sind recht dünn, dementsprechend eignet es sich nur bedingt für Drescher. Dazu scheint das Finish relativ anfällig für Kratzer zu sein. Hier könnte ein seidenmatter Klarlack etwas Abhilfe schaffen.
    Abseits davon, wie gesagt, wüsste ich nicht was die Trommeln nicht können sollten!?!
    Ja - Stage Custom und Tour Custom sind abgespeckte Nachfolger der ehemals Birch- und Maple Custom Absolute Serien. Angesichts der Preise und Verarbeitung bekommt man aber sehr viel geboten - und mehr muss man auch wirklich nicht mehr ausgeben ...

    Ich kenne die Gibraltar FuMa nicht persönlich, aber anhand von Fotos ist speziell der Antrieb dem des Yamaha´s nicht unähnlich.


    Die Yamaha Direct-Drive spiele ich selbst seit einiger Zeit (mit großem Footboard) und kann nur lobhudeln. Wie eigentlich alles von Yamaha ist auch die Hardware non-fancy, schlicht und funktional, gebaut für Langlebigkeit. Verschleiß ist bislang nicht vorhanden und wenn, könnte man fast alles als Ersatzteil austauschen.


    Laut einer Yamaha FB-Gruppe kommt zur Winter NAMM einiges neu - unter anderem wohl auch ein neues Pedal. Wenn es nicht eilt, würde ich vielleicht solange noch warten.
    Abseits davon kann ich die Yamaha 9500D nur empfehlen. Das Preis/Leistungs-Verhältniss ist kaum zu schlagen.


    LG
    Toddy

    Hallo Moe.


    Vielen lieben Dank für Deine Infos! :) :thumbup:


    Meine Frage bezüglich Aufnahmeraum und dessen möglichen Einfluss auf den Sound hat folgende, einfache Hintergründe:
    In meinem Proberaum klingt mein Set sehr gefällig, aber relativ neutral und unverfälscht. Ich habe auch, für alleinige Übe-Sessions, einen Raum bei meinem Arbeitgeber - dort klingt das Set deutlich wuchtiger, voller, bassiger. Gerade Standtom und BD entwickeln dort einen Punch, den ich im Proberaum nicht erzielen kann.
    Deshalb mein Interesse, ob der natürlich gegebene Raumklang irgendwie Einfluss hat. Falls ja, würde ich dann für Aufnahmen (nur mit dem EAD10) eher in die näher gelegene Firma ausweichen …


    Für wertigere Aufnahmen haben wir bislang mit zwei Overheads und BD-Mikro gearbeitet - mit für uns recht zufriedenstellenden Ergebnissen. Mir persönlich fehlt allerdings das Closed-Miking, damit Snare und Toms noch etwas mehr „wuchten“. Hier käme dann das EAD10 als einfache Ergänzung prima in Frage. So könnte man mixen, ohne großen Studio/Recording-Aufwand zu betreiben …


    Deine anderen angesprochenen Punkte hatte/habe ich natürlich im Hinterkopf!
    Für die BD würde ich einen zum Natur-Sound passenden Sound wählen und beimischen. Darüber hinaus würde ich vermutlich auch in einen Snare-Trigger investieren wollen - für mehr Varianz.
    Meine Cymbals sind aus der dunkel/trocken/leiser Fraktion. Zusammen mit meinem kleineren kompakten Aufbau und die von Dir angesprochene eigendynamische Spielweise (habe ich recht früh erlernt) sollte ich hoffentlich zu guten Ergebnissen kommen.


    Es scheint jedenfalls so, als wäre das EAD10 mit all seinen Features für mich eine langfristig lohnende Investition in Elektronik …


    LG
    Toddy

    Ich hätte auch eine (vielleicht dumme?) Frage an die Nutzer, die schon etwas Erfahrung mit dem EAD 10 gesammelt haben:


    Wenn ich das richtig verstehe kann ich mit dem Gerät quasi ganz unverfälscht, ohne Effekte oder sonstiges, auch den Natur-Drumsound in relativ guter Qualität aufnehmen. Richtig?
    Wenn dem so ist - welche Erfahrungen habt Ihr in unterschiedlichen Räumlichkeiten gemacht? Findet sich das im Sound wieder? Oder reagieren die Mikros eher als Nahfeld-Aufnahme, bei dem der Raumklang kaum Einfluss hat?


    LG
    Toddy

    NoStyles Fazit las sich für mich wie: Durchschnittspedal mit Promiaufschlag, für das Gebotene zu teuer ;)


    Oh nein - so habe ich das überhaupt nicht gemeint! ;( =)
    Ich beziehe mich eigentlich - und hoffentlich verständlich - darauf, das doch mehr an der Konstruktion verändert wurde, sodass der preisliche Unterschied zur alten Version nicht so groß ausfällt, wie manch einer glaubt oder hofft.
    Ich halte es mitnichten für ein Durschnittspedal! Es liegt jetzt, ohne defektanfällige Features, auf dem Preisniveau anderer Highend-Pedale, denn es war und ist eins.
    Ich halte es auch nicht für ein Promipedal - die wichtigsten Features bzw. Antrieb sind ja unverändert. Ich bin nur nicht Jojo und komme mit der Balance und Spielgefühl vieler anderer Pedale sehr gut klar.


    Wie Anfangs erwähnt: Sonor macht hier vieles richtig im Vergleich zum Vorgänger. Und Gutes hat nach wie vor seinen Preis - that´s it! :)

    "No sophisticated folding and clamping mechanism, no laser engraved heel plate, no lacquered footboard, no leather carrying bag".
    Das ist in der Summe bestimmt mehr als 50 Euro wert. Insbesondere das Weglassend es Klappmechanismus spart kräftig Material/Herstellungskosten. ;)


    Hmmmm bin mir nicht sicher ... die Hauptsäule scheint eine komplette Neukonstruktion zu sein, inklusive neuem (klassischem) Klemm-Mechanismus. Der Rest ist weniger der Rede wert. Der "Strassenpreis" wird wohl etwas niedriger, ist aber locker in der Liga der gängigen Konkurrenz-Pedale, die ebenfalls gegen oder etwas unter 200 Euro liegen. Es ist halt immer noch ein Jojo Mayer Pedal - das gibt´s denn nicht für 89,99€ ... :) :)

    Natürlich kann man das negativ behaftet sehen. Um den Klapp/Klemm-Mechanismus langlebiger und unkomplizierter zu gestalten hätte man mindestens mal die Materialien überdenken müssen - zum vermutlich noch höheren Verkaufspreis.


    Ich sehe das allerdings sehr positiv und finde es von Sonor eine gute und konsequente Entscheidung. Es gibt leider genug Videos, in denen das Pedal, ausser seinen Laufeigenschaften, nicht gut dasteht. Am schlimmsten noch, wenn es unter Jojo´s Spiel die Grätsche macht. Sonor hat sicher einen sehr guten Ruf zu verteidigen, hört offensichtlich auf seine Konsumenten und macht meiner Meinung nach ganz viel richtig. Das Pedal hat alles was die vermeintliche perfekte Balance ausmacht und verzichtet dabei auf problemanfällige Gimmicks. Das Ganze zu einem deutlich konkurrenzfähigerem Kurs als vorher.
    Ich sehe die neue Version tatsächlich in der Linie alter Signature/Phonic Einsäulenmaschinen - die waren hervorragend in den Laufeigenschaften, nur recht füllig im Gesamtgewicht.


    Ich finde es gut und werde es gerne mal gegen meine Yamaha´s antesten. :)

    Hallo Michael.


    Zum Thema Fell-Hersteller vs. Fell-Modell ist ja schon viel gesagt worden - und darüber hinaus.
    Da ich selbst seit diesem Jahr ein Yamaha Stage Custom spiele, mal zwei rein praktische Tips:


    Tip Nr. 1) Die UT Remo China Felle sind besser als Ihr Ruf, finde ich. Vielleicht gibt es hier und dort unterschiedliche Verarbeitungsqualität. Allerdings rein auf den Sound bezogen empfinde ich die Unterschiede als sehr gering. Im direkten A->B Vergleich Ambassador Clear, welche z.B. auf dem Toms sind, habe ich durchaus Probleme signifikante Unterschiede zwischen UT Demo China und USA Remo zu hören. Als Reso-Felle erledigen diese allemal Ihren Dienst, also das Geld kannst Du erstmal sparen und auf den Kauf neuer/anderer Schlagfelle beschränken.


    Tip Nr. 2) Das YESS II Tomhaltesystem ist nicht ganz schwingungsneutral. Auf den kurzen Tom-Armen findet sich kein optimaler "Sweet-Spot", bei dem die Toms nicht etwas abgewürgt werden. Mit den alten langen Pre-YESS Tom-Armen, ganz am äußeren Ende montiert, entfalten die Toms Ihr ungebremstes, wirklich tolles Klangpotential! Ich würde an Deiner Stelle auf diese umrüsten, da die Toms so deutlich sensibler ansprechen und viel früher den vollen Sound entwickeln, was Deiner Spielweise mit verschiedenen Sticks/Rods/Besen/Brushes usw. sehr entgegen kommt.


    Ansonsten: Ich persönlich spiele Ambassador Clear Reso-Felle und Coated Vintage Ambassador als Schlagfelle auf dem Toms. Die Vintage A sind derzeit meine Lieblinge. Bass-Drum Coated Powerstroke 3 und das gelieferte Reso-Fell. Geschlossen, ohne kleines Loch und alles ist ungedämpft.


    Viele Grüße
    Toddy

    Ich bin langjähriger Yamaha-Hardware-Nutzer. Aktuell habe ich eine HS 1200 (Dreibein), eine HS 740A und die HS 650A. Die ersten beiden haben einstellbare Federspannung und drehbare Beine. Die HS 1200er ist die Luxusvariante und meine stände bei Interesse eventuell zum Verkauf. Die HS 740 mein Arbeitstier - mehr brauche ich nicht mehr. Jedenfalls empfehlenswerte Anspiel/Test-Kandidaten, da hochwertig verarbeitet, schnörkellos und einfach funktional über Jahre.

    Sehr schön! :thumbup:
    Das Vintage ist schon ein tolles Drumset. Da ist Sonor ein sehr guter Wurf gelungen!!
    In dem Zusammenhang vermisse ich Yamaha´s letztes Club Custom. Schade das es vom Markt ist. In einem vollgestopften Markt ist das, zusammen mit dem Sonor Vintage, noch ein Drumset gewesen, was einem einen ganz eigenen Charakter vermittelt hat ...

    Ich weiss nicht ob es tatsächlich noch ein Video zum Thema Stimmen braucht? Zumal es mehr und mehr Vergleichs-Videos zu BD-, Snare- und Tom-Fellen gibt.
    Das einzig wirklich interessante wäre vielleicht noch, wie man das Sustain/Decay nur über die Stimmung reduziert, ohne zu Dämpfungsmitteln zu greifen ... :)


    LG

    Wenn ich Jojo Mayer´s Suche nach dem für Ihn perfekten Pedal damals richtig verstanden habe, dann heisst "Balance" ein komplett linearer Bewegungsablauf bzw. lineares Hebelverhältniss. Sowohl zum Fell hin als auch wieder zurück in die Ausgangsstellung. Dazu hatte er sich wohl damals auch einige Frankenstein-Selbstbau-Hybriden von diversen Herstellern zusammengebaut.


    Ich denke man sollte eines immer beachten: Jojo Mayer ist mit seiner Fußtechnik einfach sehr speziell! Ich habe z.B. kein Problem damit, wenn ich eine runde Cam oder Führung habe, die nur aus einem Segment eines Kreises besteht. Exzentrische Cams sagten mir z.B. nur bei der Mapex Falcon zu, bei allen anderen fühlte ich mich nicht wirklich wohl. Ich meine, es waren solche Dinge die Jojo damals bemängelte und es anders haben wollte.


    Kurios finde ich einfach nur: Man schaue sich die "historischen" Fußmaschinen aus den 70er/80er Jahren an, speziell die damals sehr populären Einsäulen-Maschinen von Tama, Yamaha oder Sonor. Die Sonor-Signature als Beispiel hat bzw. hätte alle notwendigen Features gehabt. Auf die höhenverstellbare Säule könnte man verzichten oder anders lösen. Die Säule links, leichtere Materialien überall, ein neues Design und fertig wäre die super funktionale Fußmaschine. Leichtgängig, zusammenklappbar, mit allen nötigen Einstell-Optionen versehen und "balanced".
    Warum Sonor und Jojo auf diese Maschinen beim Entwurf nicht deutlicher zurückgegriffen haben bleibt wohl ein Geheimnis?!?

    Hmmm ... also ich war jetzt mal im Bad, habe mir die Ohren ordentlich durchgepustet, den Mix nochmal angehört und mich gefragt, wo die Drums jetzt NICHT singen sollen? Klingt alles ordentlich gestimmt, voller bauchiger Sound, normales rundes Sustain/Decay ... irgendwie doch alles da?!?
    Mal abgesehen davon, dass Trommeln mit vintage-mäßigen runden Gratungen obertonärmer "singen" als die Kollegen mit scharfer 45° Gratung, ist doch alles in Butter?!?

    Mal ein wenig Instrumenten-Geschichte - Bildung schadet ja nie ... :)


    History of the Drumset - Part 3, 1900's - The Bass Drum Pedal

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    Wenn ich meine beiden Yamaha´s anschaue, dann haben diese drei evolutionäre/innovative/hochtechnische Neuerungen erhalten:
    1.) Beaterwinkel und Pedalwinkel sind unabhängig (bei der Direct-Drive) voneinander einstellbar.
    2.) Eine seitlich platzierte Klemmschraube zum bequemen Fixieren an der BassDrum.
    3.) Die Auflage und Klemmung sind gummiert, zum Schutz vor Kratzern.


    Abseits davon hat sich am Prinzip von Fußmaschinen in gut 100 Jahren doch recht wenig verändert!


    Ich halte das Thema Fußmaschine eh für deutlich überbewertet - denn was der Fuß nicht kann, das kann kein Pedal der Welt umsetzen. Da helfen weder Ultra-Leichtbauweise noch von der NASA entwickelte Skateboard-Kugellager, gemacht aus Wakanda´s Vibranium.
    Das einzige, welches das Jojo-Pedal ach so unglaublich "balanced" macht, ist die volle, zentrische und runde Umlenkung, so wie es Sonor früher mal verbaut hat. Anderen reicht ein zentrischer Halbmond zur Führung, der zu nahezu gleichem Spielgefühl führt.
    Die Pedale sind heute so dermaßen überdesigned, mit vezichtbarem Firlefanz versehen und somit oft völlig überteuert - wozu braucht man eine Docking-Station? Wozu muss das Pedal ausgerechnet an der Hautsäule klappbar sein? Wenn man eine zusammenklappbare Maschine braucht und auf Bodenplatte verzichten kann, nimmt man einfach die Ausführung mit Stahlbügeln. Die sollen sich aber irgendwo im Case/Tasche verhackeln? Wickelt man ne Jutetüte drum, oder baut sich aus Pappe nen kleinen flachen Karton - und gut ist.


    Ich konnte neulich erst wieder eine gute alte Tama Camco spielen - immer noch ein feines Gerät. Und insgeheim freut es mich, dass die Yamaha-Pedale total gerne übersehen werden. Sind halt keine Flashy-Highspeeder mit großem Marketing Bämbäm, sondern einfach schlicht, funktional und garnichtmal so teuer. Eigentlich fast genauso wie seit ca. 100 Jahren ... :)

    Oder man verzichtet auf einen Klapp-Mechanismus an der Säule - auch wenn das sicher recht praktisch ist. Ohne Bodenplatte und mit klassischen Stahlbügel-Verbindungen, wie bei meiner Yamaha Belt-Drive, kann man das Pedal für den Transport auch zusammenklappen. Ist zudem vermutlich sogar leichter, verschleißärmer und deutlich günstiger.