Beiträge von NoStyle

    Ernsthaft, als ich mich seinerzeit mit Pearl 1000er Beckenständern ausgestattet hatte, da waren diese Wing Locks einfach dabei. Keine Flügelmuttern, sondern nur die Wing Tsung Locks. :) Ebenso bei den Haltearmen aus dieser Serie. Da hab ich die einfach zu schätzen gelernt. Aufklappen, abziehen, Becken runter, Wing Lock wieder draufstecken, zuklappen. Beim Aufbauen umgekehrt, wobei man den Grip des Wing Lock einfach dadurch einstellt, wie tief man es runterschiebt. Um einzustellen, wie stramm das Becken gehalten wird, nachdem man es montiert hat, klappt man einen der beiden Flügel auf, schraubt, klappt dann den Flügel wieder ein. Klack, klick, zack, passt. Macht Spaß! Mehr, als mit kleinen Flügelmütterchen zu hantieren. Brauchen tut man es nicht. Ach so, die Auflagefläche kann um 180 Grad gedreht werden, Oberseite nach unten, damit soll man, sagt Pearl, beeinflussen können, ob das Becken grundsätzlich eher mehr oder weniger eiern kann. Hab ich nie ausprobiert, wäre aber, wenn es wirklich funktioniert, alleine schon 9,99 € wert. ;)


    Natürlich jedem das seine, aber bei allem Respekt - mir nichtmal 1 € ... :D
    Mal ernsthaft: Was wäre der Vorteil für den Themenstarter gegenüber der konventionellen Schraubenlösung?
    Bei meinen Yamaha´s lösen sich die Schrauben beim Spielen nicht, sondern im Gegenteil, sie ziehen sich durch die Vibrationen ganz leicht fest. Das obere dicke Filz habe ich halbiert, sodass die Schraube durch den Plastestab gestoppt wird. Die Becken können nahezu ungebremst frei schwingen. Schraube lösen sind ca. 4 Umdrehungen. Wenn ich mir Deine detaillierte Handhabung durchlese sehe ich da nur einen einzigen Vorteil: Ein paar wenige Sekunden Zeitersparnis für jeweils Vierzehnpfuffzisch.


    "... Ich will also einfach das Stativ aufstellen, Becken auflegen und spielen."

    Dem TS geht es aber offensichtlich wohl darum, eine obere Schraublösung komplett zu vermeiden. Das würde meines Erachtens z.B. nur funktionieren, wenn die Auflagen/Schrauben-Stangen verlängert werden, damit ein Cymbal, auch bei heftigem Aufschaukeln nicht darüber rutscht. Alles andere sind mehr oder weniger teure Alternativen zu Schrauben - aber es bleibt die "Fingerei" beim Auf/Abbau. :)

    Sorry - aber bin ich der einzige, der hier teilweise recht kostspielige Lösungen sieht ... für ein nicht wirklich vorhandenes Problem? :huh:
    Egal ob geschraubt, geklemmt oder aufgesteckt ... ich habe immer mit einem Stück Plaste und Filz zu fingern. Zeitersparnis von ca. 6,58735 Sekunden versus konventioneller Schraube. Oder ist in einem dieser Plaste-Gadgets Raketentechnik eingebaut die verhindert, dass es mir aus "Schusseligkeit" mal aus der Hand fällt ... ? Und ein GPS + Leuchtsignal zwecks Vereinfacher Ortung auf´m Teppich?
    14,50€ für das Pearl Dingsda, pro Stück(!!!) ... echt jetzt?!? Na hoffentlich haben dafür wenigstens tibetanische Jungfrauen den Filz von Hand gewalkt ... :whistling:

    Hmmmm ... für mich als Laie schwer zu sagen ...
    Es könnte vielleicht tatsächlich sein, dass wirklich kleine und nicht so verbreitete/unbekanntere Firmen durchaus Schwierigkeiten bekommen. Das dürfte aber weniger am jetzigen Währungsverfall liegen, sondern eher an einem gesättigten Markt, der kaum noch Platz oder Nischen für Absätze bietet???
    Auf einen rapiden Preissturz würde ich allerdings nicht unbedingt spekulieren. Etabliertere Firmen haben genügend vorproduziert bzw. schon vorher weltweit verkauft und geliefert. Die türkische Lira hat ja schon länger sehr starken Wertverlust, welcher sich bei Cymbals meines Wissens bislang nicht in günstigeren Preisen geäußert hat. Ich habe mir vor 2 Wochen eine 16er Bosphorus Syncopation SW HiHat gekauft und diese hatte eine leichte Preiserhöhung, welche wohl nach den Musikmessen stattgefunden hat. Trotz Sonderanfertigung für mich habe ich den normalen aktuellen "Listenpreis" bezahlt und laut Drumcenter ist die komplette, recht große Lieferung von Bosphorus (als eine von mehreren geführten Marken) schon an Kunden verkauft.
    Vielleicht kurzfristiger ganz gute Zeiten für Händler, die durch möglicherweise günstigeren Einkauf mehr Gewinn abschöpfen können??? Oder für diejenigen, welche in die Türkei reisen und vor Ort Cymbals kaufen???
    Wir werden sehen ...

    Ich kann seelanne in fast allen Punkten nur zustimmen. Außer einem: Mit 51 Lenzen gilt aktuell - je oller je doller = die Kids sind fast durch und man hat wieder mehr Zeit für die Hobbys wie Trommel/Musikmachen. Dazu kommt eben, dass in Bezug auf Equipment das G.A.S. irgendwann nachlässt, genauso wie der Wissensdurst nach dem jährlich neuesten Gedönsrat. Irgendwann durchblickt man den ganzen Marketing-Hype und erfreut sich an dem was man hat. Die verbleibende Zeit ist einfach besser investiert in MusikMACHEN. :thumbup:


    Mal abgesehen davon glaube ich, dass es immer Bedarf und Berechtigung für fachspezifische Foren wie dieses gibt. Das sehe und nutze ich auch in anderen Bereichen - also alles gut! :)

    Ich bin, seit meiner Anmeldung hier im Forum vor einiger Zeit, auch eigentlich eher passiver Forumsnutzer. Der positive Grund dafür ist ganz einfach: Nach so vielen Jahren ist hier schon so ziemlich alles durchseziert worden - ein riesiger Erfahrungs-Fundus, aus dem man mittels Suchfunktion viele Fragen beantworten kann. :thumbup:
    Der "negative" Grund ist ebenfalls schnell geklärt: Ich habe/möchte einfach nicht mehr zu viel Zeit im Internet verbringen = ich möchte lieber trommeln/musikmachen, anstatt täglich darüber zu lesen oder zu sprechen. Andere sogenannte soziale Netzwerke wie Facebook und Konsorten halten einem direkten Kompetenz-Vergleich kaum stand - mein ganz persönlicher Eindruck! Das waren, sind und bleiben mehr und mehr Werbe/Verkaufsplattformen. Möglicherweise werden Fragen dort schneller beantwortet - aber selten ansatzweise so ausführlich und kompetent wie hier.
    Kurzum: Ja, es mag Konkurrenz-Medien geben. Aber abseits des fachspezifischen doch viel zu kurzweilig und informativ für meinen Geschmack. Dieses Forum ist nicht zu schlagen, auch wenn der Nutzer-Traffic mal nicht so hoch ist!
    Zum Schluss ist es auch einfach so, dass man mit fortschreitender Erfahrung, oder auch fortschreitendem Alter, nicht mehr jeder durch´s Dorf getriebenen Sau die volle Aufmerksamkeit widmen möchte. Trommeln sind nunmal keine Raketentechnik, sondern einfache Instrumente mit physikalischen Eigenschaften, die schon lange ausgereizt sind. Wenn man das einmal begriffen hat, lässt der Wissensdurst auch schlicht nach ...

    Wenn Du die Snare micst, müssen die Toms auch was bekommen. Das macht sonst keinen Sinn. Die Snare ist eh’ schon das Lauteste. Ansonsten kannst du die Toms auch gleich weglassen.


    Also entweder BD plus Snare, dann auch die Toms, oder aber nur BD und 1 oder 2 OH‘s.


    Genau so! :thumbup:


    Kommt aber auch auf die Musik und Location an?!
    In "jazzigeren" Gefilden hatte ich in letzter Zeit einige Konzerte besucht, wo die Drums nur mit BD und 1 bis 2 Overheads abgenommen wurden - mit klanglich tollen Ergebnissen! Das war auch bei eigenen Quick&Dirty-Recordings eine gute Wahl.
    Bei Rock/Pop dann aus meiner Erfahrung eher Closed-Miking von BD, SN und Toms, plus Overheads für die Cymbals. Je nach Location-Größe wird dann mehr oder weniger auf die PA gegeben.


    Mangels Kenntnisse von mir keine speziellen Mikrophon-Empfehlungen.

    Hallo Daniel. :)
    Na - ich hoffe es! Im April hatten sich innerhalb von drei Tagen alle Band-Projekte in Wohlgefallen aufgelöst. Dazu konnte ich den Proberaum nicht halten und wusste bis vor kurzem nicht, wie es überhaupt weiter geht. ;(
    Am Ende tut es das aber und ich arbeite gerade wieder mit neuen Konstellationen zusammen, die es hoffentlich noch dieses Jahr irgendwie auf die Bühne schaffen! =)
    Habe wohl recht bald wieder Probe-Räumlichkeiten, da können wir uns auch gerne mal so zum zocken verabreden ... ^^

    Jazzerette Zweitset, mit großem Potential zum Hauptset:
    Yamaha Stage Custom (Honey Amber) in 20 BD, 10+16 Toms. Für ein kleines Travel-Kit gibt es noch ein 13er und 18er Tom - letzteres wird noch zur BD umgebaut.
    Etwas "gepimpt" mit S-Hoops, Nylon-Washer für alle Spannschrauben, klar lackierten BD-Hoops und einfachen BD-Claws, da ich die Optik gerne "oldskooliger" mag. Die innen rohen Kessel werden noch geölt, gewachst oder lackiert, damit die Trommeln noch etwas schöner "singen" als jetzt schon.


    13er Worldmax Alu-Snare, von Felix Tempest auf 6" gekürzt und gegratet, mit S-Hoops und 30er Spiralteppich.


    Bei den Cymbals nix neues - Murat Diril 15 HiHat, 19+20 Crash, 22,4 Ride, 16 China+14 Crash als FX-Hat.


    Bei der Hardware wurden Snare- und die beiden Dreifach-Stative auf einstrebige umgerüstet ... :)


    Einige wenige USA-Shops haben das Hardware-Set gelistet, mit $399,99 - wenn ich das richtig verstehe allerdings nur bei Vorbestellung. Der reguläre Listenpreis beläuft sich gegenwärtig wohl auf $668. Ich schätze mal der Strassenpreis ist dann irgendwo zwischen Yamaha´s 700er und 800er Serie ...

    Hmmmm ... kommt etwas zu spät, da ich mir neulich erst eine HiHat und zwei Beckenständer aus der Yamaha 650er Serie für´s Session/Travel-Set gekauft habe ...


    Ich finde diese neue Serie aber recht gelungen. Besonders gut, abseits der Gewichtsersparnis, gefällt mir das Feature des wechselbaren Klemm-Gummis, damit man die unterschiedlichen Rohrteile anpassen und/oder weglassen kann. Das könnte Yamaha auch ruhig für die anderen Serien übernehmen, denn bei niedrigen Set-Ups braucht man nicht immer zweifach ausziehbare Stative. Bei der HiHat könnten weitere Versionen mit drehbaren Beinen und einstellbarer Federspannung die Palette erweitern.
    Jedenfalls ist die Gewichtsersparnis schon ordentlich. Preislich wird das aber eher "schwergewichtig" ausfallen ... ?


    Allerdings vermisse ich etwas, welches als Hardware-Einzelteil das Gewicht oft wieder schmerzlich nach oben treibt: Der Drum-Hocker bzw. dessen Stativ! Eine Spindel aus vollem Stahl, wuchtigen Klemmungen, nebst stabilen doppelstrebigen Beinen, würden doch sicher genügend Einspar-Potential bieten, wenn man das aus anderen Materialien fertigt oder kombiniert?! Jedenfalls wäre das doch noch eine Aufgabe für die Yamaha-, oder andere Ingenieure ... ?!?

    ... ich habe eine seltsame Beobachtung bei meiner Hihat gemacht. Es ist eine relative dünne Istanbul Mehmet Nostalgia.


    Wenn ich die Hihat mit dem Gewicht meines (normalgewichtigen) Beines geschlossen halte, genügt schon minimal mehr Druck auf das Pedal und die "Tonhöhe" verändert sich stark (nach oben).
    Ich frage mich ob ich da ein "Montagsblech" erwischt habe, oder ob das ein normales Verhalten bei dünnen Hihats ist? Muss ich nur meine Spielweise anpassen? Kann man was an der Hihat oder dem Hihat-Stand machen?
    Versucht habe ich schon unterschiedliche Hihat-Maschinen und unterschiedlichste "Schrägstellungen". Ohne nennenswerte Auswirkungen auf das Phänomen ...


    Wie schon erwähnt - mach Dir keinen Kopf - das ist eine normale Eigenschaft bei HiHat-Cymbals generell. Wie diese gehämmert oder sonstwie verarbeitet sind, hat nach meiner Erfahrung wenig Einfluss darauf, sondern die reine Materialstärke. Bei dickeren braucht es mehr Pedalkraft, aber besonders bei recht dünnen Cymbals lässt sich dieser Effekt relativ leicht provozieren. Du hast also kein „Montagsblech“, sofern beide Cymbals sehr plan sind und sauber aufeinander liegen und schliessen!


    Im Gegenteil - Du solltest Dich darüber freuen, denn dünne HiHat-Cymbals lassen klanglich sehr nuancenreiches und dynamisches Spielen zu. Als Beispiele seien unter anderem JoJo Mayer oder Nate Smith genannt, welche diesen Tonhöhen-Effekt gerne als Klangfarbe in Ihre Grooves oder Solos einbinden.


    Alles was Du lernen musst ist Deine Fußkraft auf der HiHat-Maschine zu trainieren/kontrollieren. Bezüglich erhöhter Federspannung oder sonstigen Einstellungen musst Du einfach rumprobieren. Ich persönlich habe die geringstmögliche Feder-Vorspannung und flachste Pedalstellung, da mein Top-Cymbal unter 1000 Gramm wiegt. Das braucht keine stramme Federspannung und ich habe so die Möglichkeit, bequem und kraftsparend zu treten, egal mit welcher Fußtechnik.
    Aber wie gesagt: Ausprobieren, denn HiHat-Maschineneinstellungen können durchaus so individuell sein wie die bei Fußmaschinen. Mit der Zeit wächst dann auch die Kontrolle über den Fuß … :)

    Hmmm ... also ich habe mich in den letzten Jahren von viel Equipment für "die passende Gelegenheit" getrennt. Ich möchte nur noch besitzen, was auch definitiv eingesetzt/benutzt wird.


    Aktuell sind das :
    22er + 22,4er Murat Diril Rides
    18er, 19er und 20er Murat Diril Crashes
    15er Murat Diril HiHat
    16er China + 14er Crash (Murat Diril) als FX-Hat und etwas Bell/Chime-Gebimmel von Chris Kamin.


    Da meine Cymbeln generell eher sehr leicht sind und sehr dunkel klingen, erübrigt sich für mich das hin und her wechseln. Passt alles prima zu der gemachten Musik und meiner Spielweise. Stattdessen ist es eher für zwei Drum-Sets konzipiert, um Schlepperei zu vermeiden.
    Deshalb noch eventuell eine zweite HiHat. Eine ganz leichte 15er oder 16er HiHat, vielleicht Bosphorus Syncopation, könnte ich mir noch vorstellen ... dann ist auch gut. :)

    ... Ich empfehle als Billigeimer Schnarren von Dimavery (SD 400!!) oder Peace und Worldmax zu testen. Lohnt ...


    Für Worldmax kann ich das bestätigen! Ich habe über viele Jahre Worldmax-Hardware (Tom/Becken/Snare-Stative) benutzt und diese hat x-faches Transport-Geschrubbe anstandslos mitgemacht. Ausserdem spiele ich seit langem eine 13x6 Aluminium-Snare von ihnen - auch diese klingt astrein, ist fein verarbeitet. Wobei einige Snares vom Worldmax beileibe keine Billig-Eimer sind, sondern sehr wertige Instrumente zum vergleichsweise günstigen Kurs ... :)

    fwdrums - ich bin ganz bei Dir! :thumbup:
    Ausser bei Cymbals (die klingen eben so wie sie sind) habe ich in den letzten Jahren konsequent abgerüstet und alles was "High-End" war durch bestenfalls Mittelklasse ersetzt. Und weil Du es gerade erwähnst: Ich habe mir kürzlich ein Stage Custom gegönnt, welches klanglich, optisch und in der Verarbeitung einem Recording Custom kaum nachsteht. Erstaunlich, denn es kostet gerade mal ein Viertel oder etwas weniger ...


    Meine Investitionen in "billig" waren ein gutes Dutzend Wuhan Chinas. Wenn man ein passendes findet sind die wirklich hervorragend - zumindest solange sie halten.
    Oder günstige No-Name-Sticks, aber hier hatte ich das gleiche Phänomen = schlechte Haltbarkeit.
    Deshalb habe ich mich von der "Billig-Nutzung" wieder verabschiedet - auf lange Sicht lohnte das nicht wirklich. Der Einstieg in die Mittelklasse bietet allerdings eine feine Qualität, mit der man lange Freude haben kann. :)

    Der Snareständer ist das einzige Teil meines HW-Sets, das noch nicht gewichtsoptimiert ist. Ich benutze einen alten Pearl, der einigermaßen ok ist vom Gewicht, immerhin einstrebig. Überlege aber, einen Tama HS50S auszuprobieren. Sonst ist bei mir alles Canopus, aber deren Snareständer ist mir zu teuer.


    Danke für die Info! :)
    Ich tendiere ja zu Yamaha SS740a oder Tama HS40s. Mir reicht ein einstrebiges und konventionelles Design schon zur Gewichtsoptimierung ...

    … und führe uns nicht in Versuchung… :D
    sondern erlöse uns von dem Pressholz! :thumbup:


    Hahahaaaa, sehr schön! :D


    Das sind aber auch einfach wunderschöne Kessel. Ich mag den ganz natürlichen Farbton von Walnuss sehr gerne.
    Astloch als Ventilationsloch - auch nicht schlecht ... :thumbup: