Die Video-Serie von REFondrums ist wirklich erhellend! Ich freue mich schon auf den nächsten Part, in dem es um Bearing-Edges geht ... ich ahne schon das Ergebnis.
Sehr interessant auch die von Ihm erwähnten Videos von Kevin Fortunate und Ford-Drums ...
Es zeigt "leider" das, was ich mich ebenfalls schon seit langer Zeit frage, wenn ich mal im Drumshop bin und verschiedene Sets anspiele:
Wo ist eigentlich soundlich der große Unterschied? Hölzer, Kesseltiefen waren kaum voneinander zu unterscheiden. Allenfalls die Kesselkonstruktion macht einen Unterschied in der Klangdynamik aus.
Auch ich unterlag dem Marketing über viele Jahre und habe anfangs so ziemlich alle Kesseldimensionen für toll befunden. Bis hin zur Überzeugung, dass Eichenholz "mein" Holz für Drums ist. Das ist es auch nach wie vor, allerdings inzwischen eher aus optischen Gründen, da die Funiertextur schlicht und eher rustikal ist, aber deutlich ausgeprägter als z.B. Ahorn oder Birke. Sehr dankbar für diejenigen, welche ihr Set selbst bauen bzw. finishen.
Bezüglich Kesseltiefen spiele ich schon sehr lange wieder die traditionellen Jazz- oder Fast-Sizes - und mein 16x12 Tom klingt nicht weniger druckvoll als ein 16x14 oder 16x16. Ausnahme sind BassDrums - da gefällt mir die Optik der etwas längeren einfach besser.
Im Gegensatz zu der Entwicklung der letzten Jahre bin ich von dünnen Vintage-Style-Kesseln zu mitteldicken bis dicken Kesseln gewechselt. Diese entwickeln einfach mehr Projektion und "singen" mehr als dünne Kessel.
Einziger Nachteil ist das Gewicht, aber das kompensiere ich mit leichterer Hardware. 