Beiträge von NoStyle

    Ohne s hinten. Einfach nur Masterwork. ;)


    Ups - sorry - wo Du recht hast ... ! ^^
    Sehe bei Drums-Only gerade folgendes: Pasha - Genuine Turkish Cymbals by Grand Master ... aber das soll kein Hinderungsgrund sein.


    Edit: Ich habe gestern Abend mal in mein Becken-Case gespingst und festgestellt, das meine Pashas auch von Grand Master sind und NICHT von Masterwork!
    Offizielle Entschuldigung für diese Fehlinformation!!! :S

    Gerne! :thumbup:
    Meine damaligen Pashas waren von Masterworks, heute fertigt das wohl Turkish - macht aber nichts, es bleiben gut klingende Cymbals zum adäquaten Preis.
    Und Drums-Only ist ein wirklich feiner und kundenorientierter Händler. Als ich noch in der Nähe wohnte war ich oft dort und bin immer hervorragend bedient worden. :)

    Pasha Cymbals sind doch die Drums-Only Hausmarke, oder? Jedenfalls werden die Cymbals von Masterworks hergestellt und sind qualitativ sehr gut. Habe selbst noch eine 14er RAW HiHat.
    Die Vintage Serie kenne ich jetzt nicht. Aber wenn Du nicht nach Koblenz fahren kannst, ruf doch den Jürgen mal an und frage, ob er Dir irgendwie anderweitig helfen kann, z.B. Anzahlung gegen ein paar Test-Exemplare ...

    Nein, Du machst nichts falsch!
    Es scheint wohl so, dass bei günstigeren HiHat-Maschinen diese Führung im Durchmesser großzügiger ausfällt als bei "wertigeren" Maschinen. Dazu kommt, jedenfalls bei mir so, auch Abrieb durch das Spielen/Treten = die Stange scheuert sich so nach und nach durch den Kunststoff.
    Meistens gibt es diese Auflage/Führung als Nachrüstteil, da es ein Stück Kunststoff ist, inklusive Filz und Schrägstell-Mechanismus für das Bottom-Cymbal. Die Frage ist: Sind die Sonor-Führungen für alle Modelle gleich bzw. kompatibel? Dann könnte das einer höheren/besseren Serie etwas weniger Spiel zur Zugstange haben. Oder eine minimal dickere Zugstange eines anderen Herstellers, wobei die Clutch noch passen sollte.
    Für mich ist das ein Verschleißteil, welches alle paar Jahre erneuert wird, wenn das Spiel zu groß wird ...

    ST Drums hat z.B. diese Lugs:
    http://www.stdrums.de/shop/pro…info=p4822_st-lugstt.html
    Die dürften aber nicht aus Aluminium sein. Ich persönlich kenne auch keine aus diesem Material. Selbst wenn, spätestens die Gewindehülse ist im besten Fall aus Stahl und dürfte bezüglich Gewicht eher weniger sparen.


    Alternativ könntest Du natürlich auf Guß-Spannreifen umrüsten, aber:
    Eine Trommel ist eigentlich immer ein insgesamter Klangkörper, d.h. auch die verbaute Hardware, speziell die Spannreifen, beeinflussen die Klang-Charakteristik doch nicht unerheblich! Die Guß-Reifen alleine würden schon reichlich teuer werden und stehen vermutlich in keinem Verhältnis zum wirklichen Nutzen ...

    Was ich ganz interessant finde ist die Formgebung so manch alter Cymbals - die Glocke ist oft recht scharfkantig abgetrennt vom Beckenbogen. Dadurch sind diese beiden Spielflächen nicht nur optisch, sondern auch klanglich mehr voneinander getrennt.
    Ich habe das bei meinen Custom-Rides auch, um eine definierte Glocke zu haben und das Rauschen nicht zu viele "glockige" Obertöne hat. Heute werden wohl deutlich weichere Übergänge bevorzugt.
    Abseits davon - und das bei allem großen Respekt vor den alten Meistern - heute gibt es deutlich mehr ausgefeilte, spezielle Hämmerungs-, Lathing- und Patina-Techniken, die großen Einfluss auf den Klang haben. Diese berühmt-berüchtigte "Wärme", die den alten Cymbals gerne mal nachgesagt wird, kann ich selten hören. Das kann man heute problemlos auf unterschiedliche Weise locker erreichen.


    Was ich zudem ganz lustig finde ist, das D.drummer sich immer gerne mal auf alte "Vintage"-Cymbals bezieht - und alles was man damit versucht zu verbinden, selbst aber in seiner Cymbal-Auswahl doch ganz andere Klänge als "passend" empfindet ...

    ... habe noch nie ein crash becken gehört das so voll klingt ...


    Ich schon. Sind dann allerdings eher "moderne" dünne Gesellen ... :)
    Hier zeigt sich doch das übliche bei alten Cymbeln: Das 1278er klingt gut, das andere 16er (1492) schon deutlich "schlechter" ...


    Bei sogenannten "Vintage" Drums, kann ich die Euphorie ja hier und da noch nachvollziehen, bei sehr alten Cymbals allerdings nicht.

    Ja, ein DW-Werbefilm ...


    Was REFondrums unter anderem anspricht: Advertising und Hype in Bezug auf "klingt am besten" auf dem Kessel-Grundton, z.B. Pitch-Match, gleichzeitig aber großer Stimmumfang. Einfach mal kritisch von Ihm hinterfragt - was denn nun? Klingt eine Trommel in unterschiedlichen Stimmungen gut? Oder doch nur auf dem Kesselgrundton. Dann habe ich aber eigentlich keinen großen Stimmumfang ... !


    Als ich mein Set gebaut habe, wollte ich auch die Grundtöne mittels DW-Methode ermitteln und das ging bei den Rohkesseln (mit Bearing-Edges) sogar recht gut. Als die Kessel mit Ölen, Lacken und montierter Hardware fertig waren, sah das schon ganz anders aus. Am Ende bin ich als Otto-Normal-Hobbytrommler einfach froh um den Umstand, dass ich, dank scharfer und penibler Bearing-Edges, immer einen vollen Sound habe, auch bei recht unterschiedlichen Fellstimmungen.
    Was ist also der Stein der Weisen? Oder unterliegt es einfachen physikalischen Gesetzen? Oder ist einfach nur Marketing? Gerade in Bezug auf herausragende einzelne Features? :)


    Drum Shell Comparison By Kevin Fortunato


    Die Jungs sind mir nen Tacken zu cheesy und cool, aber im Kern der Sache ...
    Drum Shell Myths — Trading 4s with Ford Drums

    Die Video-Serie von REFondrums ist wirklich erhellend! Ich freue mich schon auf den nächsten Part, in dem es um Bearing-Edges geht ... ich ahne schon das Ergebnis. ^^
    Sehr interessant auch die von Ihm erwähnten Videos von Kevin Fortunate und Ford-Drums ...


    Es zeigt "leider" das, was ich mich ebenfalls schon seit langer Zeit frage, wenn ich mal im Drumshop bin und verschiedene Sets anspiele:
    Wo ist eigentlich soundlich der große Unterschied? Hölzer, Kesseltiefen waren kaum voneinander zu unterscheiden. Allenfalls die Kesselkonstruktion macht einen Unterschied in der Klangdynamik aus.


    Auch ich unterlag dem Marketing über viele Jahre und habe anfangs so ziemlich alle Kesseldimensionen für toll befunden. Bis hin zur Überzeugung, dass Eichenholz "mein" Holz für Drums ist. Das ist es auch nach wie vor, allerdings inzwischen eher aus optischen Gründen, da die Funiertextur schlicht und eher rustikal ist, aber deutlich ausgeprägter als z.B. Ahorn oder Birke. Sehr dankbar für diejenigen, welche ihr Set selbst bauen bzw. finishen.


    Bezüglich Kesseltiefen spiele ich schon sehr lange wieder die traditionellen Jazz- oder Fast-Sizes - und mein 16x12 Tom klingt nicht weniger druckvoll als ein 16x14 oder 16x16. Ausnahme sind BassDrums - da gefällt mir die Optik der etwas längeren einfach besser.
    Im Gegensatz zu der Entwicklung der letzten Jahre bin ich von dünnen Vintage-Style-Kesseln zu mitteldicken bis dicken Kesseln gewechselt. Diese entwickeln einfach mehr Projektion und "singen" mehr als dünne Kessel.
    Einziger Nachteil ist das Gewicht, aber das kompensiere ich mit leichterer Hardware. :)

    Da sollten auch breitere Snare-Teppiche möglich sein, z.B. 24er, 26er oder mehr. Der original Sonor-Snare-Teppich hat auch mehr als 20 Spiralen. Begrenzt wird das tatsächlich nur durch die Öffnung/Bügel des Spannreifens.

    ... Ich hab die ungefähr 10 Jahre lang so gespielt, wie sie auf dem Foto zu sehen ist. In genau dieser Montierung habe ich sie damals auch bei einem Instrumentenhändler gekauft ...


    War der Teppich damals beim Kauf auch schon so? Falls ja, dann hat der Instrumentenhändler mit Dir einen - sorry - dummen gefunden ... :S
    Ich bin mir sehr sicher, dass beim Neukauf damals (war bei mir ca. 1984) ein weiterer Ersatz-Teppich in schicker Holzkiste dabei war. Eventuell werde ich ja nochmal fündig ... :)


    Das Problem bzw. das Besondere bei Parallel-Abhebungen ist - und das gilt meines Wissens nicht nur für Sonor - der Teppich wird an den verstellbaren Schlitten richtig fest eingehakt. Nur so ist gewährleistet, das man die Teppichspannung unabhängig davon justieren kann, wie stark er am Fell aufliegt. Da hatte jede Company ein etwas anderes System und sind übergreifend leider nicht kompatibel.


    Bleibt also wohl nur die Suche auf dem Gebrauchtmarkt, oder hoffen dass Gerd Steger (ST-Drums) noch einen irgendwo in der Schublade hat. Ohne passenden Snare-Teppich dürfte sich der Verkaufswert deutlich mildern, denke ich ...

    Die Bügel gab es wohl gebogen, als auch gerade durchlaufend, so wie meine Sonor Lite es hat.
    Das bei Dir zu ändern ist kein Problem: Einfach die Bügel demontieren und um jeweils 90 Grad gedreht wieder einbauen.
    Was viel seltsamer ist: Du hast zwar eine Parallel-Abhebung, aber keinen dazu passenden Snare-Teppich??!!?? Das ist ein stinknormaler Throw-Off-Teppich und so nicht original ... :huh:
    Im Anhang nochmal das Bild von freak-928 aus Post 9 - genau so sollte das aussehen!

    Dem Post von Jürgen K und Dr. Doublekick ist nichts mehr hinzu zufügen! :)
    Ich habe mit dem Doktor einige gemeinsame Gigs gehabt, sowie eine Zeit lang den Proberaum geteilt - ich kann seine Aussagen in allen Belangen nur bekräftigen. Besonders weil ich weiss wie sauber und schnell er spielt, ganz ohne Trigger oder spezielles Tuning an BassDrum und Maschine. :thumbup: