Beiträge von NoStyle

    Das wär in dem blauen Finish ja noch was für mich. Nur sind mir die Bassdrums zu tief. Gut so, dann komme ich nicht auf dumme Ideen.

    "Dumme Ideen" möchte ich natürlich NICHT befeuern, aber ... :D


    Leider ist die Dixon Homepage nicht so aufschlussreich bezüglich bestellbarer Einzeltrommeln. Deshalb hatte ich damals, in 2024, über Dieter und Olly Blahak vom Drumcenter Köln mal unverbindlich nachfragen lassen - die hatten nämlich Dixon schon als empfehlenswerten Tip auf dem Schirm gehabt und ein paar Artisans verkauft.

    Zum Einen wegen Vollahorn Kesseln, die eigentlich nur für den amerikanischen Markt vorgesehen waren. Für Europa gab es vermeintlich nur die Ahorn/Pappel-Hybrid Kessel.

    Zum Anderen nach einer 20x14 und 18x14 Bass-Drum - speziell letztere wurde offiziell in keiner Konfiguration angeboten.


    Das Feedback von Dixon über den Vertrieb war: Kein Problem!!! :love:

    So konnte ich zwischen 10x7 oder 8, 12x8 oder9 Racktoms, 14x12 oder 14, 16x14 oder 16 Floortoms wählen. Dazu die kurze 20x14 BD und die 18x14 als Extra. Also sowas wie eine "Quasi-Custom-Order", nur dass ich das 14er Floortom weggelassen habe und eines der angebotenen Finishes nehmen musste. Preislich dazu unterhalb der Konkurrenz wie z.B. Yamaha Tour Custom in gleicher Konfiguration.


    Was ich damals nicht wusste:

    Dixon bot/bietet ganz neu unter der Cornerstone Serie auch eine Cornerstone Classic Serie an. Die unterscheidet sich etwas von der "regulären" Cornerstone Serie - also vorkonfigurierte Sets, traditionelle Kesseltiefen, anderes Badge, (semi) matte Finishes anstatt Highgloss, nur von aussen matt schwarz lackierte BD-Hoops. Ansonsten gleiche Kesslkonstruktionen und Hardware.

    Vielleicht war es deshalb möglich speziell bei den Bass-Drums eben auch die traditionellen Kessltiefen mit dem regulären Cornerstone-Finish zu liefern?!

    Ich bin jedenfalls in allen Belangen sehr happy mit dem Drumset. Ansonsten hätte ich mir alternativ was mit CVL-Kesseln gebaut ...

    Ich kann nichts über die Marke an sich sagen, was Fertigungsqualität und Klang angeht, aber Dixon hat in der Artisan-Serie ein paar wunderschöne Finishes...

    Dixon ist quasi die Hausmarke von Reliance in Taiwan, einem der großen OEM Manufakturen die auch für andere Marken Teile oder komplett herstellen. Die ersten Generationen von Gretsch Renown kamen z.B. von dort. Aktuell wird unter Anderem für Rogers oder Canopus produziert.

    Ich selbst spiele ein Dixon Cornerstone, das ist deren Workhorse/Mittelklasse Serie und ist qualitativ auf bestem Niveau, dazu preislich sehr attraktiv.

    Ah, jetzt im Video sieht man es besser, auf deinen Fotos hätte ich es nicht erkannt. Genau das meinte ich mit Pseudo-Parallelabhebung. Schön, dass Thomann anscheinend die passende Lösung für dich hat.

    Sollte der bestellte Teppich unerwartet auch nicht passen, lässt sich diese Art der Abhebung meiner Erinnerung nach auch gut mit normalen Teppichen betreiben.

    Theoretisch passt auch ein normaler Snare Teppich - der "dämpft" das Reso-Fell aber stärker wegen der dann auf dem Fell liegenden Platten (nennt man die so?). Man beraubt sich quasi dem Vorteil der Pseudo-Parallelabhebung, oder besser bezeichnet als Throw-Off II. Diese Abhebungen funktionieren sehr ähnlich einer echten Parallelabhebung, nur dass der Teppich über (einstellbare) Umlenkrollen mit Band oder Schnur gespannt wird. So kann man unabhängig den Teppich spannen und zusätzlich über die Umlenkrollen einstellen wie stark dieser an das Fell anliegt.

    Grundsätzlich ist Yamaha Hardware, wie die von Tama und anderen, wirklich gut, schlicht und funktionell. Nur dass bei der Crosstown vermutlich viele die Option auf Galgen vermissen und sich an der Optik der U-Profil-Beine stören. Das hat Tama bei der Spartan-Serie optisch eleganter gelöst - und dazu "Chrome-Optik". Wobei ich versenkbaren Galgen auch "besser" finde ...

    Schade nur das die Rohrdurchmesser von Tama und Yamaha offensichtlich unterschiedlich sind. Die 22 mm eines Yamaha Triple-Holders passen wohl leider nicht in eines der Tama Rohre ...

    Das stimmt nur zum Teil, das Tauchrohr hat 22,2mm, das kannst du bedenkenlos gegen den Yamaha Halter tauschen, bzw den dazwischen setzen

    Spreche da aus eigener Erfahrung, da ich für meine Tamasets nen Haufen Yamaha Hardware nutze

    Nur Live ist die jetzt durch die Spartan Stative getauscht

    Oh, das wäre natürlich gut.
    Bei Yamaha hat das mittlere Stativrohr 22,2 mm Durchmesser. Das ist auch der Durchmesser für die Tomarme, oder auch die Aufnahme der Triple-Holder. Das nächst dünnere Rohr hat 19 mm Durchmesser. Das gilt für alle 700er, 800er und 900er Hardware-Serien. Bei der Crosstown scheint das dünnste Rohr dann 12 mm zu haben, wie so ziemlich jeder Galgen.


    Bei Tama ist nur der Basis-Stand mit 28,6 mm beschrieben. Die anderen Durchmesser sind nicht angegeben.

    Könntest Du vielleicht mal bei Gelegenheit das mittlere und obere Rohr bezüglich Durchmesser messen?


    LG

    Toddy

    Schade nur das die Rohrdurchmesser von Tama und Yamaha offensichtlich unterschiedlich sind. Die 22 mm eines Yamaha Triple-Holders passen wohl leider nicht in eines der Tama Rohre ...

    Ich habe seit langem weder einen privaten Proberaum, noch einen Band-Proberaum. Üben/Spielen am Drumset geht nur an den Wochenenden bei meinem Arbeitgeber. Dementsprechend ist meine persönliche Perspektive etwas anders bzw. hat den Fokus auf eher einfachen Transport/schneller Auf-Abbau usw..


    Kurzum: 2x Crash, 1x HiHat, 1x Ride und 1x FX bezüglich Cymbals. Für Kessel gilt 1x Snare, 1x Floortom, 1x Bass-Drum und 1 bis 2 Racktoms. Also 4-Piece oder 5-Piece - mehr brauche und möchte ich auch nicht mehr.


    Variationen finden eher in der Nutzung unterschiedlicher Cymbal-Sets statt und unterschiedliche Kesselgrößen. Z.B. 10+12+16 TT, 20er BD oder 12+16+ TT, 20er BD oder 10+12+16 TT, 18er BD oder 10+16 TT, 18er BD.

    Kurze Frage an die anderen EAD10-Besitzer: geht bei Euch auch das Gummiding mit dem der Sensor auf der BD befestigt wird leicht ab? Ich meine das Teil innen, das durch die Rändelschraube auf den Hoop gepresst wird. Wenn ich beim Abbauen nicht aufpasse kann es leicht passieren, dass ich die Schraube zu weit rausdrehe, und dann fällt das Gummiding einfach ab. Ist das bei Euch auch so?

    Jepp - ist bei mir auch so. Die Demontage der Mikro-Einheit muss man vorsichtiger handhaben als Cymbals mit Flügelschraube vom Stativ ... ;)

    Vorab: Ich bin alles andere, nur kein Spezi/Könner an der Double-Bass-Drum, oder Doppelfußmaschine. Dazu halte ich ein ausgiebiges Testen verschiedener Modell für unumgänglich.


    So hatte ich mich damals, als sie auf den Markt kam, für eine Mapex Falcon DoFuMa entschieden. Preislich im attraktiven Mittelfeld, mit sinnvollen Features und in allen nötigen Parametern unabhängig von einander einstellbar. Neben dem leichten und geräuscharmen Spielgefühl hat mir besonders gut die sehr schmale Bauweise der Säulen/Bodenplatte gefallen, dazu die Möglichkeit die Beater sehr nahe zusammenzubringen, sodass sie beide zentriert auf das Fell treffen und so soundlich den (meinen) schwächeren linken Fuß etwas kompensiert haben. Es ist zudem mein erstes Longboard-Pedal und möchte das nicht mehr missen. Je nach Lust und Laune wechsel ich zwischen Kette und Direct-Drive - es ist eines der wenigen Pedale bei denen ich mich mit "sowohl-als-auch" wohlfühle.


    Kann ich jedenfalls als Testkandidat empfehlen.

    Ich habe lange Zeit eine Mapex Falcon DoFuMa gespielt. Diese kann man auch auf Direct-Drive umrüsten. Die Falcon ist in jeder Richtung einstellbar und vergleichsweise bezahlbar. Das Gewicht ist überdurchschnittlich hoch, aber die Säulen bauen sehr schmal - das finde ich für die Setaufbau-Ergonomie von Vorteil. Allerdings sind die Fußplatten eher recht groß, was ich persönlich viel besser finde als kurze. Inzwischen ist meine Falcon eher Spare-Pedal, für den Fall eine DoFuMa ist nötig. Finde ich aber empfehlenswert.

    Also, ich habe mir nur die ersten wenigen Posts durchgelesen ... 😬

    Xavier ist kein reiner Insta-Zirkus-Trommler. Kommt vom Gospel, spielt u.a. in Jazz Combos bis hin zu Bilmuri. Dort habe ich ihn bei der letzten Tour live gesehen und kann nur sagen: Was für eine fette Band! Super sympathisches Auftreten, geile Songs und wahnsinnig positive Energie. Ja - Xavier hat deutlich mehr gegospelchoped als auf den Studio-Aufnahmen. Hat aber niemanden gestört, sondern im Gegenteil - das war ein Teil für diesen fetten Punch, den Bilmuri Dir vor die Zähne klatscht.

    Ist es manchmal over the Top? Für Studio-Aufnahmen sicher, aber live hat das tierische Energie.


    Und was ich großartig finde: Er hat ne große Portion Humor. Badelatschen oder Crocs sind obligatorisch:

    Xavier Ware auf Instagram: "Cheeseburger 🍔 Express😂 Also forgot my snare stand but my @luckydrumsco side snare saved the day!! @meinlcymbals @vicfirth 🎥: @its_unicornsam"
    40K likes, 719 comments - breedxdrums am October 30, 2024: "Cheeseburger 🍔 Express😂 Also forgot my snare stand but my @luckydrumsco side snare saved the day!!…
    www.instagram.com


    Death Swing
    https://www.instagram.com/reel…ink&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

    So isses!!!
    Wenn die beiden einen 1:1 Peart-Clone gewollt hätten, wären sie sicher schon im Inland (oder USA) relativ massenhaft fündig geworden.

    Die Interviews der beiden zeigen doch ganz eindeutig, das sie mit Anika, welche ihnen auf Empfehlung zuflog, zuerst heimlich geprobt haben um zu schauen, ob das ansatzweise in irgendeine Richtung funktioniert. In dem Fall muss Anika verdammt ordentlich beeindruckt haben, denn man fühlte sich, auch in musikalischer Hinsicht, sehrwohl "gechallanged". DAS muss man Anika erstmal nach- oder besser machen!!!

    Die Wahl für sie ist deshalb in mehrerer Hinsicht eine extrem gute. Vielleicht sogar nicht nur für diese Tour, sondern auch zukünftig?!? Wer weiss ...

    Ich hatte auch mal die Remo Silent Strokes für Snare, Tomtoms und Bass-Drums. Reso-Felle waren dann Ambassador und Fiberskyn (mit Loch).

    Nach meinem Eindruck hat man die Tonhöhe, auf die man die Resos stimmt. Die Tonhöhe/Stimmung der Meshheads fand ich weniger entscheident. Hier ist mein Eindruck allerdings, das sie einen stärkeren Rebound liefern - ist mir zumindest beim umswitchen auf normale Felle aufgefallen und brauchte wieder eine kurze Umgewöhnung.

    Doppellagige Meshheads sind eventuell etwas "lauter" bzw. bewegen mehr Luft und sprechen damit das Reso etwas stärker an. Und scheinen offensichtlich etwas weniger Rebound als einlagige Meshheads zu haben. Kann ich aber mangels Vergleich nicht sagen.


    Generell finde ich das aber eine gute Sache. Und im Fall einer (Miet)Wohnung ist eine ordentliche Trittschalldämpfung so oder so wie immer notwendig.

    Ich bin kein Sonor-Fanboy, aber ich finde diese Serie nicht verkehrt.

    - Schlichte, einfach konstruierte, eher dünne Kessel (finde ich) ohne Verstärkungs/Sound-Ring Firlefanz.

    - Buche, Birke, Ahorn. Da können die Holzwurm-Fetischisten doch wieder herrlich über die riesigen Klangunterschiede der Hölzer rumnerden.

    - 12x8,5 statt 12x8 oder 12x9. Das Marketing preist es als Enhanced O.S.M. Tatsächlich spart es Kosten, da man nicht beide Kesseltiefen herstellen muss. Finde ich gut. Auch bei den Standtoms. 20er und 22er Bass-Drums fände ich persönlich allerdings etwas kürzer "besser".

    - Nur 4 Finishes sind vielleicht ein wenig knapp, zumal dann auch nur in Matt/Semi-Matt oder Folie. Das ist wohl auch den Produktionskosten geschuldet. Vielleicht gibt es in Zukunft mehr Auswahl?!?

    - Zu der Hardware kann ich mangels Erfahrung nichts sagen.


    Im Grunde ein abgespecktes High-End Drumset bezüglich frei wählbarer Kesseltiefen und Finishes. Der Preis von +/- 3500 EUR für ein 3-Piece ist schon ambitioniert, denke ich. Aber für "Made in Germany" sicher ok, wenn die Verarbeitungsqualität astrein ist.

    Hier noch ein anderes Video mit Lee und Lifeson. Ab Minute 3:20 erzählen die beiden recht ausführlich das wieso, weshalb, warum:


    Geddy Lee & Alex Lifeson Oct 2025 Rock Hall Event re Rush Legacy and 2026 Tour, with Geoff Edgers
    Geddy Lee and Alex Lifeson discuss the band’s history and upcoming RUSH tour with journalist Geoff Edgers at the Rock and Roll Hall of Fame (dated Sunday Oct...
    www.youtube.com

    Lifeson und Lee können sich wohl aussuchen wer diesen Gig bekommt. Dass sie Anika Nilles ausgesucht haben, ist eine tolle Bestätigung für ihre Arbeit. Da bin ich wirklich gespannt. Sie ist und kann sicher so viel mehr als ihre selbstkomponierte Strebermusik. Als sie bei Beck engagiert wurde, haben die Skeptiker gemeint, sie wäre keine Blues-Drummerin, jetzt ist sie keine Rock-Drummerin. Ich wünsche ihr, dass sie da richtig abliefert.


    Und an die Diskutanten m_tree, Rambazamba und defunct D(r)ummerchen ein tief empfundenes Mann Mann Mann.

    Das möchte ich unterstreichen!
    Wenn ich das richtig verstanden habe ist Anika vom Jeff Beck Techniker für diese Rush-Tour empfohlen worden. Dazu haben Lifeson und Lee sie ganz sicher "begutachtet" und als das richtige Replacement für Peart empfunden, wohlwissend das man ihn eh nicht ersetzen kann. Das braucht Mut, da man sich die Drummer(innen) sicher aussuchen kann. Sofern die sich überhaupt in diese Fußstapfen trauen.

    Ich finde das ganz stark und hoffe Anika kann ihren eigenen Twist einbringen. Das sie eine hervorragende Trommlerin ist muss sie ganz sicher niemandem mehr bestätigen.

    dani808 : Als Beispiel für eine Aussparung am Hoop. Yamaha macht das serienmäßig beim Recording Custom. Sogar bei einer 20er Bass-Drum, weil unser geliebter Doktor Gadd es so haben wollte. Der Raiser/Lifter ist hier direkt am Hoop befestigt.

    Ich habe bei meiner 18er Bass-Drum auch so eine Aussparung angefertigt und nutze einen Evans Dixson Lifter, der ca. 1 Zoll hoch ist. Ansonsten kann man die Fußmaschine nicht nah genug positionieren, da die Spitze des Footboards und der Antrieb (Kette/Band/D-Drive) Platz "im Hoop" benötigen.

    Der einzige "Nachteil" meiner Meinung nach, wenn man ein Tom zur Bass-Drum umrüstet und BD-Hoops verwenden möchte.


    LG

    Toddy