Beiträge von NoStyle

    Hmmmm ... das ist ein Stage-Custom älterer Generation. Vermutlich 14" Tom mit 6er-Teilung pro Fell, deshalb könnte es schwierig werden passende Floortom-Rims zu finden. Die sind ja (nur) für 8er-Teilung, soweit mir bekannt.


    Wenn man keine Lust auf weitere Kessel-Bohrungen hat, würde ich eher basteln - mit leichten Platten für die FT-Brackets und diese direkt am unteren Spannreifen befestigt. Günstige FT-Beine und fertig. Ein einfacher 1,6 mm geflanschter Spannreifen ist auch günstig, im Fall der Fälle.


    Diese ganze Befestigung mit sehr langer Multi-Clamp und langem Hex-Rod wäre mir persönlich zu "wackelig" und würde so oder so auf Floor-Tom umrüsten. Könnte eventuell auch Gewicht und Platz sparen, da man den doppelstrebigen Boom-Arm durch ein gerades, einstrebiges Stativ austauschen könnte ...

    Bisher waren es halt China-Trommeln... hatte das nen höheren Sex-Appeal?

    Ich habe das nie groß recherchiert, aber ist dem tatsächlich so?


    Ich dachte die Kessel werden, wie bei vielen USA Drum-Buildern, von Keller oder Nordic Shells bezogen. Die Hardware bei den wenigen großen Manufakturen in Taiwan ...

    Naja - das ist doch wenig überraschend, oder nicht?

    Ein 16x16 oder 16x14 Standtom zu einem flacherem (???) Racktom kürzen zu lassen, mit eventuell fix installiertem Tom-Bracket, ist doch schon eine weitgehende Modifikation!?! Der Bedarf an 16er Racktoms dürfte recht überschaubar sein. Zumal dieser "Trend" auch schon länger unpopulär ist ...


    Im Fall von Beam würde ich dann eher auf Floortom-Rims wechseln - und zur Not ein passendes Bag/Case kaufen, wenn man nicht zusätzlich bohren möchte.

    " ... bzw durch andere User, die die Trommeln verändern OHNE die großen Schraube zu lösen… "


    Das ist keine Konstruktionsschwäche, sondern der Klassiker: Wie beschrieben oft genug schon beobachtet. Oder "Handfest" - nur nach dem Motto "nach zu fest kommt ab"!!!

    Einige Leute vergessen schlicht total, das man generell Schrauben selten "anknallen" muss. Speziell bei Yamaha-Hardware, mit Kunststoff-Washern an vielen Stellen, reichen meist eher leichte Handkräfte.


    Ein neuer Yamaha Tom-Arm ist mit 19 € herzerfrischend günstig. Selbst kompatible Tomarme von ST-Drums sind inzwischern teurer:
    https://stdrums.com/p/007s
    Der passt, da Gehäuse und Ball einen größeren Durchmesser haben als die generic Rods zum Nachrüsten.


    Ich würde aber auch eher auf Standtom umrüsten. Es gibt ja auch Floortom-Rims, dann braucht es keine zusätzlichen Bohrungen.

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht und bin deshalb wieder zurück zum runden Sitz.

    Darf man fragen für welchen runden Sitz Du dich entschieden hast?

    Ich bräuchte ja eigentlich nur die Sitzfläche einzeln, da schon zwei Untergestelle (mit Spindel) vorhanden sind ...

    Hmmmm ... mal ein anderer Gedanke, da mich das ebenfalls gerade beschäftigt ...

    Liegt das "Problem" mit dem Gleichgewicht vielleicht nicht unbedingt an der Arretierung, sondern eher an der Sattelform? Also runde Sitzfläche versus Sattelform?

    Ich stelle auch öfter mal fest, das die (fest fixierte) Sattelform etwas Unterstützung im Bereich Po/ Unterschenkel vermissen lässt. Oder auch unflexibler ist, da der Sitzbereich relativ vorgegeben ist. Auf einer runden Sitzfläche kann man mal weiter vorne, oder auch weiter hinten sitzen, je nach dem - und bietet somit verschiedene Sitzpositionen. Deshalb auch meine Überlegung vielleicht wieder auf eine große, runde Sitzfläche zu wechseln ... ?

    Was ich mich die ganze Zeit über frage, hast du die Maschine zum ersten Mal dabei gehabt? Falls nicht, was hat sich zu vorher verändert und weshalb passiert das nun zweimal hintereinander? ...

    Einfach weil "handfest" auf die schnelle nicht reicht. Man muss die Muttern schon etwas kräftiger gegenkontern. Dann hat man in der Regel jahrelang Ruhe - so war es zumindest bei meiner alten Yamaha DoFuMa, die eine ähnliche oder identische Säulenkonstruktion hatte - und bei anderen Fabrikaten ebenfalls.

    Bei den Yamaha 8000er und 9000er Serien greift die untere Mutter in eine Rasterung, damit die sich nicht verdrehen kann. Das ist bei den 7000er Serien so nicht. Und trotzdem muss die Mutter oberhalb mit Maulzange gekontert werden damit es dauerhaft hält.


    Kurzum: Maulzangen - gegenkontern - fertig. Mehr braucht es nicht. :)

    Warum so kompliziert? Und Geld ausgeben für ne Rändelmutter welche recht sicher mangels Platz nicht passt? Und selbst wenn, muss man die auch eher feste gegenkontern ... ?

    Blaues Loctite und mit zwei Maulzangen die beiden Muttern ordentlich gegenkontern ... das sollte vollkommen ausreichen.

    Zwei kleine Maulzangen bekommt man sicher noch irgendwo im Stickbag unter, wenn man mal unterwegs ist und sich die Schrauben wieder lösen sollten ...

    Reicht da nicht eine schnöde Aluminium oder Kupfer Platte aus dem Baumarkt, ca. 1 - 3 Millimeter dick? Entsprechendes Rechteck mit passenden Bohrungen versehen, um einfache BD-Füße dranzuschrauben? Oder mit Tom-Mounts (wie beim gezeigten Standtom) die vorhandenen BD-Rods weiter verwenden?

    Die leichte Biegung sollte doch entsprechende Stabilität verleihen, solange keine Toms auf der BD montiert sind. Solche Platten kosten, ebenso wie günstige leichte BD-Füße, kein Vermögen und kann man doch DIY erledigen ... ?

    Ich denke, eines der größten Probleme werden stabiles Gestell, Rollen und das Gesamtgewicht sein. Egal ob Bollerwagen oder Sackkarre. Zumindest bei Stufen oder unebenen Ein/Ausgängen/Türen kommen doch etliche Kilogramm zusammen die man in der Not alleine wuchten muss.

    Das kenne ich nur für kurze Strecken, aber nicht für lange Fußwege oder öffentliche Verkehrsmittel ...

    Das könnte vielleicht mit einer stabilen Sackkarre gehen. Solche gibt es, komplett einklappbar, inklusive Gepäckspanner, mit hoher Traglast (z.B. 150 kg) und ausziehbarem/höhenverstellbarem Handgriff. Allerdings kosten die wertigen dann über 100 Euro.

    Hatte ich mir mal überlegt für den Transport zwischen Auto und Bühne, Proberaum etc ...


    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das eine gute Lösung für lange Fußwege, Treppen oder hohe, nicht ebenerdige Einstiege ist ... ?!?

    Neneee, mit Pancake Toms/Bass-Drums kannst Du mich auch jagen - die klingen unmikrofoniert in meinen Ohren genauso "flach" wie die Kesseltiefe es vermuten lässt ... :P


    Der Set-Aufbau ist ja sehr individuell. In meinem Fall 10x8 und 12x9 Racktoms auf 20er Bass-Drum und tendenziell recht kompakt und tiefer positioniert. Bei 12x12 auf 22 wären mir die Tomtoms schon viel zu hoch und angewinkelt. Aber wie gesagt, sehr individuell.

    Im Gegensatz zu Tester Chris von Bonedo braucht es für mich nicht unbedingt wieder quadratische Tomtoms - der Spielspaß wird durch die eingeschränkte Ergonomie eventuell ausgebremst. Aber dickere/dichte Kessel mag ich schon sehr gerne ... :)

    Ansonsten: Klingt erwartbar sehr gut, finde ich.

    Verstehe ich dich richtig, du hast diese Art solierungen in die Rohre gesteckt? Oder hast du die klein geschnitten und zwischen beckenhalter und klemmen getan?

    Jepp - ich habe diese Rohrisolierungen IN die Rohre gestopft. Mit dem passenden Durchmesser und etwas Geduld und Spucke passte das. Allerdings hatte ich gerade Rohre und diese auf die notwendigen Längen gekürzt. Ich denke die Kombination aus nicht zu langen Rohren und diese Isolierungen innen haben die Schwingungen der Rackstangen deutlich reduziert.

    ... Die Kessel find ich jetzt eher Standardgröße ...

    Finde ich nicht verkehrt, nur das ich kein Fan von Pappelholz im/als Kesselmaterial bin. Ist wie das DW Frequent Flyer, oder wie das heisst.

    Zumindest ist mein persönlicher Eindruck, das viele dieser "Hip-Gig" Drumsets ohne Mikrofonierung fast genauso "flach" klingen wie die Kessel sind.