Beiträge von NoStyle

    Geht mir auch so. Zumal Glockenbronze schon eine sehr ordentliche Projektion hat, auch bei dezenter Spielweise.
    Deshalb finde ich solche Snares "geil", sind aber nichts für mich. :)

    Ich weiss leider nicht mehr wer es war, aber es gab/gibt doch einen deutschen Drumbuilder, der Snares in Glockenbronze angeboten/gebaut hat ... ?!?

    Da würde ich persönlich eher zuschlagen, bevor man Mondpreise bezahlt ...

    Ich selbst hatte noch nie ein Yamaha Hip-Gig oder Premier Heritage mit diesen flachen Bass-Drums gespielt. Konnte nur mal, bei einem Besuch im Drumcenter, einem anderen Drummer beim Antesten eines Hip-Gigs aus verschiedenen Perspektiven zuhören. Ehrlich gesagt überzeugen mich diese flachen Bass-Drums unmikrofoniert nicht wirklich. Genauso wenig wie diese Mini 16er, oder die sehr flachen Toms. Der praktische Nutzen und der ersparte Platzbedarf ist dafür nicht von der Hand zu weisen.


    Mikrofoniert kann in der Not auch ein Pappkarton oder Hartschalenkoffer zur Bass-Drum geschraubt werden.


    Ich bin da eher konservativ/traditionell und habe schon genügend 18x14 oder 20x14 Bass-Drums gehört, welche auch unverstärkt sehr ordentlich Dampf machen können. Man darf sich eventuell nicht täuschen lassen wie solche Bass-Drums in Spielerposition klingen. Richtig gestimmt entwickeln solche "kleineren" Bass-Drums in Zuhörerposition enormen Druck und Bassanteil - speziell mit geschlossenem Reso-Fell. Dazu habe ich das Gefühl - und ich mag mich durchaus täuschen - das es eine gewisse Kesseltiefe braucht um den Sound/Ton kräftiger und fundamentaler in die nähere Umgebung zu projiezieren ...

    ... und dann gibt es Kiddos, die eventuell sogar Multiinstrumentalisten sind und verschiedene Instrumente schon bespielen können wie kleine Götter. Die brauchen vermutlich keine Print-Medien zusätzlich, aber es gibt also noch Hoffnung ... :D

    Ich war seit Ausgabe 3 über viele Jahre treuer Leser von D&P. Mich hat dieses Magazin in den 80ern und 90ern durch meine Drummer-Jugend begleitet, informiert und geführt. Also, ein Verlust ist das schon, sofern es auch kein E-Magazin mehr gibt.


    Da ich in der Medienproduktion (seit 1989) tätig bin, glaube ich nicht das Printmedien gänzlich aussterben werden. Ich denke da an Bücher, hochwertige Bildbände, Poster/Plakate usw.. Aber periodisch erscheinende Publikationen wie z.B. Magazine, Handzettel oder Tageszeitungen haben gegenüber der schnelleren Aktualität des Internet eigentlich keine Chance mehr. Dazu addieren sich auch die Kosten von Papier und Druck. Selbst minderwertiges Recycling-Papier ist sehr teuer geworden und eine Mehrfarben-Druckmaschine, nebst Weiterverarbeitung, braucht schon eine gewisse Auflage, damit sich das überhaupt rechnet.

    Woher diese Info stammt würde mich auch interessieren. Ich müsste im Zweifel über Just Music Berlin noch Dixon Drum Teile bestellen ...

    Oder bleibt der Online-Shop bestehen und "nur" die Ladenfiliale muss leider schließen?


    LG

    Toddy

    Aus aktuellem Anlass zum Thema "Reinstimmen" und Verbiegen, schaut euch mal den Reso-Spannreifen meiner Dixon Artisan an. Ist das etwa Dixons Antwort auf Gussreifen, die man "Reinstimmen" kann? ...

    Nein. Spannreifen mit solch großen Aussparungen plus Bügel, egal aus welchem Material, sind für Parallel/Throw-Off II Abhebungen konstruiert worden. Bei diesen Abhebungen gingen die Spiralen über den Fellrand hinaus, d.h. keine Platte mit Lötungen lag auf dem Fell auf, so wie das bei einfachen Throw-Off Abhebungen der Fall ist.

    Ob der BD-Beater exakt mittig oder leicht aussermittig auf das Schlagfell trifft, macht sicher einen Unterschied

    In der Tat.

    - wird das Fell genau in der Mitte getroffen, werden weniger Obertöne angeregt. Da sich sämtliche diagonalen Knotenlinien dort treffen, können Obertöne mit solchen Knotenlinien nicht angeregt werden (=> Chladni'sche Figuren) ...

    Frage: Ist das auch so, wenn man den Beater nicht (exakt mittig) auf dem Fell liegen lässt, sondern sofort wieder wegnimmt?

    Ob der BD-Beater exakt mittig oder leicht aussermittig auf das Schlagfell trifft, macht sicher einen Unterschied, je nach Distanz. Ebenso das sogenannte "Burying the beater".

    Ich habe den Beater für 22er Bass-Drums exakt mittig eingestellt. Da habe ich das beste Spielgefühl bei der Fußmaschine. Bei einer 20er ist es dann ca. 2 cm aussermittig und hat ganz leicht mehr Ton und Rebound. Ich hatte diesbezüglich mal experimentiert und bei 20" machen 2 cm nicht wirklich viel aus - fand ich zumindest und erspart das Nachjustieren des Beaters.

    Für die 18er nehme ich diesen Dixson/Evans-Lifter. Dieser ist ca. 1 Zoll hoch und damit ist der Beater dann auch ca. 2 cm aussermittig, so wie bei der 20er.


    Ob man den Beater ins Fell drückt, oder wieder "rausnimmt", macht ebenfalls einen deutlichen Unterschied. Nach meiner Erfahrung leben gerade kürzere BD-Kesseltiefen richtig auf, wenn man den Beater nicht reindrückt. Bei längeren Kesseln war das weniger hörbar, weil diese Bass-Drums komprimierter/Pre-EQ´d klingen.

    Allerdings hängt das natürlich auch von der Stärke von Dämpfungen ab.

    So zumindest mein rein subjektiver Eindruck/Erfahrung.

    Moin.

    Über dieses Video bin ich auch neulich gestolpert und finde es sehr aufschlussreich.

    Zu den Kesseltiefen ist hier alles gesagt und kann vieles aus Erfahrung bestätigen - ganz besonders die Aussagen von ohne titel . :P

    Aktuell recherchiere ich nach einem möglichen neuen Set - bei dem werden die 18er und 20er Bass-Drums aber definitiv wieder die klassischen 14 Zoll Kesseltiefe.

    Also - ich hätte Eiche (Stabholz) als Esstisch und Sitzbank zur Verarbeitung anzubieten. :thumbup:
    Wie immer tolle Arbeit. Allerdings bevorzugt mein stockkonservatives Geschmäckle dann doch lieber chromige Hardware. Dafür kann das Bob-Kit nicht nur Djazz, sondern auch Djent. :)

    Naja - ich bin mit solchen Abhebungen aufgewachsen - von daher war/bin ich die Handhabung gewohnt. Und Auswahl gab es dafür auch, aber natürlich nicht so umfangreich wie für die einfachen Throw-Off Abhebungen. Deren einfachere Handhabung hat sich durchgesetzt - das kann ich schon verstehen ... :)

    Leider sind Parallelabhebungen oder Throw-Off II (Quasi-Parallel) schon lange nicht mehr en Vogue. Diese Abhebungen kann man sehr sensibel einstellen - da ist die Kesseltiefe wirklich wenig relevant. Ich persönlich trauere solchen Abhebungen durchaus hinterher.

    Aber gut - weiter mit den Innovationen im Trommelbau ...

    ... Dass die Snareansprache möglicherweise eeetwas träger ist als bei ner flacheren Snare, hat, halte ich beinahe für akademisch ...

    Geht mir auch so. Ich denke da sind, neben scharfer Gratung und ein nicht allzu tiefes Snarebed, doch eher die Wahl des Snare-Teppichs und dessen Einstellung relevant ... ?

    Da hilft am Ende doch nur testen??


    Mal unabhängig von der Tom-Aufhängung, die bei Tama konsequent durch fast Serien auf dem alten und bewährten R.I.M.S. System basiert, sind die Kessel konstruktiv doch sehr unterschiedlich. Ein SQ1 konnte ich schon spielen und klingt eben, durch die dicken Birkenkessel, sehr "punchy". Im Grunde genommen ein SQ2 mit Heavy Birke und abgespeckten Features.


    Ein Tama Star Walnut konnte ich zwar noch nicht spielen, aber es hat im Vergleich sehr dünne Kessel. Das, kombiniert mit Walnuß, dürfte alleine schon recht unterschiedlich in der Klang-Entfaltung, Dynamik und Projektion sein. Das sollte man vielleicht mal alles anspielen und schauen, ob das zur eigenen Spieltechnik und Klangvorstellung passt ...

    Natal Zenith


    Natal ist auf den „Modern Vintage“ Zug aufgesprungen.

    Das Set ist bestimmt nicht verkehrt, wenn man über das übliche Marketing-Geblubbere von Herstellern hinweg sieht. Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten von Zylindern mit beidseitigen Membranen lassen sich schon recht lange einfach nicht überlisten - nur "designen".

    Preise habe ich jetzt nicht gechecked - keine Ahnung ob das im guten Verhältnis steht. Rein optisch durchaus sehr ansprechend und wenn die Gratungen tipptopp sind, ist doch alles gut, finde ich.


    Es gibt nur eine Konfiguration mit 22x16(!), 12x8 und 16x16. Die muss man dann auch exakt so wollen. 22/13/16, oder 20/12/16, oder Bop 18/12/14 gibt es bislang nicht. Also keine Option auf Add-On´s. Und Bass-Drums mit längeren Kesseltiefen sind dann auch nicht "Vintage".


    Auf jeden Fall eine weitere Alternative und am Ende entscheiden die Konsumenten, ob es ein Erfolg für Natal wird.

    Das ist bitter, ganz bitter.

    Dom habe ich in den 80ern zum ersten mal bei den International Drummer-Meetings in Koblenz gesehen/gehört. Ein toller Drummer und ein echt empathischer, eloquenter Entertainer.

    R.I.P. Dom