Beiträge von NoStyle

    Ich weiß ja nicht, ob Dialtune so gut funktioniert!?

    Weil die Felle oft im Neuzustand leicht „fehlerhaft“ sind und an bestimmten Stellen stärker angezogen werden müssen. Oder wenn der Kessel nicht 100% plan ist.

    Früher habe ich die Felle im Musikgeschäft händisch ausgewählt, in dem ich den Grundton „abgeklopft“ habe.

    Da waren viele weniger brauchbare Remos dabei!

    Hmmmm ... fehlerhafte Felle, auch bei Remo, habe ich allerdings sehr selten erlebt, wenn überhaupt. Abgesehen von den Coatings, die bezüglich Haltbarkeit ein anderes Thema sind. Und da ich hier gerade frische Ambassador und Emperor Suedes liegen habe - beim 10er und 12er höre ich noch sowas wie einen "vorgestimmten" Grundton. Ab dem 13er ist schon keinen Grundton mehr vorhanden ... ?!?

    Ist aber auch nicht schlimm, da ich generell überdurchschnittlich höher stimme und mehr Spannung auf dem Fell habe.

    Für fehlerhafte Gratungen kann ein Fell leider nichts - aber das dürfte ja klar sein. :)

    Mesh-Heads als Reso- und Schlagfell sind einfach insgesamt noch leiser. Man entwickelt quasi keinen Sound.

    Mit einem regulären Reso-Fell schwingt das mit, da auch mit Mesh-Heads Luft in Bewegung gesetzt wird. Man hat dann zumindest von diesem Fell einen Sound. Das hebt auch die Lautstärke etwas an, kann man aber durch Dämpfen beeinflussen.

    Die (mangelnde) Farbauswahl finde ich nicht so schlimm, aber für mich ist das wieder einmal "too much of a feature". Finde z.B. das Yamaha AHM ja echt ein Träumchen, aber diese Hook-Lugs haben mich davon abgehalten nochmal in High-End zu investieren.

    Da bleibe ich, als Hobby-Trommler, doch gerne klassisch/konservativ ...

    Was trommla schon gesagt hat.


    Die "leiseste" Art Bass-Drum zu üben wäre nach meiner Erfahrung eher:

    Günstige/billige/einfache 16er oder 18er Bass-Drum, bestückt mit Mesh-Drumheads à la Remo Silent-Stroke oder ähnlichen Fellen anderer Hersteller. Wenn man das Resonanzfell weglässt, wird´s noch leiser. Kommt dem originalem Spielgefühl am nächsten, nur haben Mesh-Heads etwas mehr Rebound.
    Aber (!!!): Auch hier braucht es dringend eine ordentliche Trittschalldämmung! Und ist natürlich nicht ganz so transportfreundlich ...

    trommla : Eben!

    Nils aus dem Forum hat schon dutzendfach dazu sehr anschaulich und physikalisch fundiert Informationen gegeben. Dazu gibt es reichlich Material online, welches erklärt wie eine Trommel rein physikalisch funktioniert und welche Faktoren was beeinflussen. Das ist alles keine Raketentechnik und schon x-fach durchgekaut.

    Und was wissenschaftliche Methodik betrifft: Da hat Sonor z.B. so ca. 1982 schon mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt gemeinsam das physikalische Ideal einer Trommel untersucht. Ist alles nicht neu und kann man nachlesen ... :)

    Keinen Grund sich zu entschuldigen!!! ^^


    Ich bin ja selbst schon sehr überrascht, das Sonor 11 oder 9 Schichtholzlagen verbaut, um einen nur 6 mm dicken Kessel zu bauen. Es gab mal Zeiten, da waren die Funierschichten ca. 1,2 mm dick, damit man mit 6 Lagen 7,5 mm mitteldicke Kessel bauen konnte. Heute sind die Lagen im Durchschnitt eher 0,9 mm. Bei Sonor Vintage Serie dann sogar noch viel dünner. Warum? Keine Ahnung ...

    Der Einfluß der Holzsorte dürfte eher gering sein, solange Hölzer mit relativ hoher Dichte verbaut sind. Interessanter sind da eher Kesseldicken, Kesseltiefen und Gratungen, weil diese Einfluß auf Projektion und Sustain/Decay haben. Masse, Steifigkeit des Kessels, Dämpfung der Fellschwingung usw..

    Das sind aber keine riesen Unterschiede, sondern eher Nuancen, welche man im direkten A/B Vergleich hören könnte, im Blindtest aber große Schwierigkeiten bei der Unterscheidung machen würden. Das Auge hört mit und täuscht mal gerne den Hörsinn.

    Sicher mit den dickeren Kesseln?


    "This Craftsmen's Collection Vintage shellset features a 9-ply, 6mm shell construction with fully rounded bearing edges. The shells are made from 8 plies of North American Maple with one outer ply of African Marble veneer. The African Marble veneer is finished in clear high gloss lacquer that is applied in seven lacquering and polishing stages by hand."


    Die jetzigen sind doch auch 6 mm dick, nur mit 11 Schichten, oder nicht?

    Wenn dem so ist, gibts hier immerhin für mehr Geld weniger Leim ...


    Ironie off: Mich spricht es nicht an. Das Bop-Set in Teak Funier beim Drumcenter finde ich viel ansprechender - ist aber, wie immer, Geschmacksache ... :)

    Drumjunkey : Danke! Du sprichst genau das aus zu dem ich wegen Betroffenheit nicht in der Lage bin. <3 :thumbup:
    Wobei das Drumcenter auch früh via Online angeboten hat - und zähneknirschend mit den Preisen der "Großen" gegangen ist.


    Der einzige Trost ist: Ich habe eigentlich alles was ich brauche und plane, bis auf Kleinteile/Verschleißteile wie Felle und Sticks, keine neuen Investitionen mehr. Und selbst das habe ich am liebsten von dort bezogen, nicht vom Store oder T. Der ganze Service, Beratung, die vielen Gespräche - das wird mir sehr fehlen.


    Man kann der Blahak Family und dem gesamten Team nur alles erdenklich Gute wünschen.

    Ich gebe zu Bedenken dass eine HiHat-Maschine auch etwas mitschwingt, mindestens mal die Rohre. Dazu eventuell Kontakt zwischen dem Metall der Clutch und dem Cymbal. Unter Umständen können hochfrequente Klänge entstehen, die das Cymbal so vielleicht nicht hat ... ?!?

    Zitat

    Klanglich nicht schlecht, aber im direkten Vergleich zu einem z.B. mitteldicken 6-lagigen Schichtholz-Kessel aus Birke, Buche oder Ahorn von Allem hörbar weniger - Volumen, Sustain/Decay, Obertöne usw.. Insbesondere die Bearing-Edges waren sehr anfällig für Deformation. Das Image der Papier/Pappe-Drums kommt nicht von ungefähr. Unterm Strich habe ich das Drumset recht schnell gegen ein Premier Signia getauscht und habe es nie bereut.

    Es war ganz sicher einen Versuch wert Drumkessel mal anders zu konstruieren, aber im Vergleich zu damaligen Carbonfaser-Kesseln von Rocket-Shells waren diese Acousticon-Kessel klanglich eher ein laues Lüftchen.

    Es war von mir auch nicht als Empfehlung ;) gedacht. Insbesondere da ich frühe? Acousticon-Kessel kenne, die sich unter Luftfeuchtigkeit in Proberaum bei Kollegen immens verzogen hatten. Ich hatte so etwas niemals zuvor gesehen/in den Händen. Ich will aber nicht ausschließen, dass Remo dieses Problem bei späteren "Rezepturen" gelöst hat.

    Oh krass - das Problem hatte ich allerdings, oder gottseidank, nicht gehabt ... ! Wenn ich recht erinnere wurden diese Kessel sogar als unempfindlich gegen Wasser/Feuchtigkeit beworben ... 😬

    Es wird eben die Frage sein, ob solch eine "Konstruktionsart" wesentlich besser ist als Remos uraltes Acousticon, wo eben Fiber und Holzspäne verquirlt wurden um einen "ganzheitlichen" Kessel hoher Dichte zu erzielen?


    Langfristig, könnte ich mir aber schon vorstellen, dass irgendwann eine Druck- oder Injektionsmethode etc. Techonolgie in der Lage ist, Partikel in hoher Dichte so anzuordnen, dass vielleicht attack-reichere oder sustainreichere Kessel möglich sind? Wer das dann will/braucht/sucht? oder mancher jene Kessel dann als besser als die traditionelle Bauweise empfindet, wird man dann sehen.


    Ich finde neue Technologie-Anwendungen oft sehr spannend. Ich persönlich denke das es langfristig noch spannender und differenzierter sein wird. Das man durch verschiedene Zusammensetzungen oder Materialdicken (oder Ausdünnungen an manchen Stellen des Kessels) möglich sein wird/könnte? gewisse Freqenzbereiche hervorzuheben. Z.B. mehr Tiefbass bei der Kick etc. Davon Träume ich seit Jahrzehnten, ohne Witz, aber dachte immer "was für eine brutale Friemelei mit dem Aufbringen oder abschmirgeln verschiedenster Teilbereiche von Holzarten und Lagen. Da wird Forschung ja zig Jahre brauchen durch Try and Error und der Materialverschließ beim unendlich aufwendigen Experiementieren, der Zeitaufwand und immense Kosten werden alles zu Fall bringen". Das wird vielleicht bald, bzw. womöglich in Windeseile mittels Drucktechnik und KI empirisch effizienter! ermittelbar sein, welcher Kesselauftrag welchen Materials, zu welchen akustischen Eigenschaften führt.

    Ich hatte mal ein Remo (Encore?) Drumset besessen. Diese Acousticon Kessel bestanden aus sehr vielen Lagen papierdünner(!) Schichten aus einem Holzspan/Fiberglas-Gemisch, zusammengepresst zu einem eher dünnen Kessel.

    https://support.remo.com/hc/en-us/articles/207987626-Remo-Drum-Shells-Acousticon


    Klanglich nicht schlecht, aber im direkten Vergleich zu einem z.B. mitteldicken 6-lagigen Schichtholz-Kessel aus Birke, Buche oder Ahorn von Allem hörbar weniger - Volumen, Sustain/Decay, Obertöne usw.. Insbesondere die Bearing-Edges waren sehr anfällig für Deformation. Das Image der Papier/Pappe-Drums kommt nicht von ungefähr. Unterm Strich habe ich das Drumset recht schnell gegen ein Premier Signia getauscht und habe es nie bereut.

    Es war ganz sicher einen Versuch wert Drumkessel mal anders zu konstruieren, aber im Vergleich zu damaligen Carbonfaser-Kesseln von Rocket-Shells waren diese Acousticon-Kessel klanglich eher ein laues Lüftchen.


    Da finde ich den Ansatz von Pearl (3D-Druck) deutlich interessanter - auch unter den von Drumstudio1 angesprochenen möglichen variablen Parametern für bestimmte Eigenschaften. Ob das aber resourcenschonender, nachhaltiger oder umweltfreundlicher ist, ist sicher diskutabel ...

    Hmmmm ... das ist ein Stage-Custom älterer Generation. Vermutlich 14" Tom mit 6er-Teilung pro Fell, deshalb könnte es schwierig werden passende Floortom-Rims zu finden. Die sind ja (nur) für 8er-Teilung, soweit mir bekannt.


    Wenn man keine Lust auf weitere Kessel-Bohrungen hat, würde ich eher basteln - mit leichten Platten für die FT-Brackets und diese direkt am unteren Spannreifen befestigt. Günstige FT-Beine und fertig. Ein einfacher 1,6 mm geflanschter Spannreifen ist auch günstig, im Fall der Fälle.


    Diese ganze Befestigung mit sehr langer Multi-Clamp und langem Hex-Rod wäre mir persönlich zu "wackelig" und würde so oder so auf Floor-Tom umrüsten. Könnte eventuell auch Gewicht und Platz sparen, da man den doppelstrebigen Boom-Arm durch ein gerades, einstrebiges Stativ austauschen könnte ...

    Bisher waren es halt China-Trommeln... hatte das nen höheren Sex-Appeal?

    Ich habe das nie groß recherchiert, aber ist dem tatsächlich so?


    Ich dachte die Kessel werden, wie bei vielen USA Drum-Buildern, von Keller oder Nordic Shells bezogen. Die Hardware bei den wenigen großen Manufakturen in Taiwan ...

    Naja - das ist doch wenig überraschend, oder nicht?

    Ein 16x16 oder 16x14 Standtom zu einem flacherem (???) Racktom kürzen zu lassen, mit eventuell fix installiertem Tom-Bracket, ist doch schon eine weitgehende Modifikation!?! Der Bedarf an 16er Racktoms dürfte recht überschaubar sein. Zumal dieser "Trend" auch schon länger unpopulär ist ...


    Im Fall von Beam würde ich dann eher auf Floortom-Rims wechseln - und zur Not ein passendes Bag/Case kaufen, wenn man nicht zusätzlich bohren möchte.

    " ... bzw durch andere User, die die Trommeln verändern OHNE die großen Schraube zu lösen… "


    Das ist keine Konstruktionsschwäche, sondern der Klassiker: Wie beschrieben oft genug schon beobachtet. Oder "Handfest" - nur nach dem Motto "nach zu fest kommt ab"!!!

    Einige Leute vergessen schlicht total, das man generell Schrauben selten "anknallen" muss. Speziell bei Yamaha-Hardware, mit Kunststoff-Washern an vielen Stellen, reichen meist eher leichte Handkräfte.


    Ein neuer Yamaha Tom-Arm ist mit 19 € herzerfrischend günstig. Selbst kompatible Tomarme von ST-Drums sind inzwischern teurer:
    https://stdrums.com/p/007s
    Der passt, da Gehäuse und Ball einen größeren Durchmesser haben als die generic Rods zum Nachrüsten.


    Ich würde aber auch eher auf Standtom umrüsten. Es gibt ja auch Floortom-Rims, dann braucht es keine zusätzlichen Bohrungen.