Beiträge von NoStyle

    Vielen Dank! :) Ja, diese rotbraunen Naturtöne gehören auch immer zu meinen Lieblingen (z.B. das Force Maple in Tulip Red).


    Fotos und Bericht von allem gibt es dann demnächst. Ich bin gerade noch auf der Suche nach Holzspannreifen für die Bassdrum und nach einem schönen Bassdrum Resofell. Die Stahlreifen sehen kombiniert mit dem Naturfinish leider nicht so toll aus.


    Oh ja, bitte! Wäre neugierig welche Produkte (Beize/Öle/Wachse) Du benutzt hast. Ich überlege mir nämlich, mein Set nochmal komplett neu zu finishen, sobald das weitere Tom und Bass-Drum Kessel von Highwood da sind.
    Naturfarbene Holzspannreifen gehen ja immer. Die geölt werden dann ja auch etwas dunkler. Oder nur aussen so gefinished wie die Kessel, innen Natur belassen bzw. geölt.
    Ich muss allerdings zugeben, das ich auch mal an Metall-Spannreifen gedacht habe, allerdings nur die schönen von Sonor (Phonic), da sie aussen glatt sind. Sind aber schwer zu finden ...

    Kam alles schon vor mindestens 30 Jahren ... Natürlich brachten in den Folgejahren die meisten Hersteller ihre Versionen dieser Features auf den Markt, insofern veränderten sie seitdem immer wieder ihre Erscheinung. Aber die Grundideen waren immer die gleichen.


    Richtig - das wollte ich mit den mehreren Dekaden zum Ausdruck bringen. :)
    Ich persönlich brauche bzw. erwarte zudem schon lange keine Innovationen mehr beim Trommelbau. Wozu auch? Ist schon mal irgendwie alles verarbeitet worden, für ein im Grunde genommen recht einfaches Instrument. Einzig ein Revival einer guten Throw-Off-II Abhebung für Snares könnte mich aktuell noch begeistern ...
    Aber nun wieder back to topic! :)

    Hallo Niles. Also - ich finde das Ergebnis sehr schön! :thumbup:
    Ich denke, in Deinem Fall ist es recht wichtig die alten Farben/Lacke/Kleber wie auch immer möglichst restlos vom Holz zu bekommen. Andererseits sieht man durch die Beize auch kleine "Macken" im Holz, welche ganz natürlich sind. Schaut bei Dir auch so aus als wäre Dir ein ganz zarter "Brust-Effekt" gelungen, da die Kesselmitte leicht heller ist! Mag ich sehr bzw. habe ich bei mir damals auch bewusst provoziert. So hat das ganze etwas mehr Leben und Charakter ... :)

    Sehr, sehr appetitliches Set. Gefällt mir richtig gut.
    Dieses Yamaha-Pedal spiele ich auch, das Teil ist klasse.


    Danke sehr Two! :) Bin auch sehr happy damit, dafür dass es mein erstes DIY-Kit ist (Toms und BD Schichtholz-Eichenkessel von Highwood UK). Die Becken sind schon recht dünn und trashig, aber nicht zu trocken - ein bisschen Brillianz darf schon noch sein ^^ . Das Pedal ist tatsächlich echt fein - leicht, simpel und es läuft. Leider bietet Yamaha keine Option auf normales oder langes Footboard, so musste zusätzlich ein 8500er Belt-Drive her, für´s lange Footboard.

    War das nicht beizen + lacken oder ölen mit tönung? Ölen und Lacken geht doch net so toll oder?


    Beizen + Öl + Lack war bei mir zumindest kein Problem. Nur dass das Leinsamenöl eine rötlich/gelbliche Eigenfärbung hatte und somit den Farbton der Beize etwas veränderte. :)
    Es gibt sicher farbneutralere Öle oder Wachse und für mich war es eine art "Alternative" anstatt diverser Schleifgänge, um die Maserung zu verstärken. Der abschließende Klarlack macht die Oberfläche einfach nur kratzfester.
    Man muss nur beachten wasserlösliche von chemischen Stoffen zu trennen ...

    Ich habe für mein DIY-Set Die Gratung und die Kessel-Innenseite ebenfalls geölt. Die Gratung sogar mehrmals.


    Das von Bruzzi verlinkte Video hat mir auch sehr geholfen! Es zeigt sehr gut wie unterschiedlich die Öle die Maserung "anfeuern". Ich hatte mich damals für Lumberjack-Leinsamenöl entschieden, da es fast am stärksten nachdunkelt und die Maserung kitzelt, ganz ohne Zwischenschleifen. Allerdings haben die Öle eventuell auch etwas Eigenfarbe und verstärken zusätzlich die Eigenfarbe des Holzes. Das sollte man vorher mal an einem vergleichbaren Holz testen!


    Wenn Du eher bräunlich haben möchtest, müsstest Du unter Umständen auch leicht braun beizen, dann mit farblosen Wachs oder Lack (seidenmatt) versiegeln. Oder eben ein möglichst farbarmes Öl verwenden.


    Beizen finde ich durchaus sehr reizvoll. Wenn man wasserlösliche Beize nimmt, kann man, anstatt zu schleifen, auch mit einer Bürste und Wasser schöne Antik/Used-Effekte "reinbrushen" und dabei gleichzeitig die Maserung anfeuern. Dazu "idiotensicher", da vollkommen abwaschbar wenn es nicht gefällt.
    Aber: Erst beizen, dann ölen, wachsen oder lacken!


    Viel Spaß dabei, denn den hat man definitiv! Zudem ist das auch kein Hexenwerk wenn man weiss wie! :thumbup:

    Meinen feuchten Traum besitze ich in Form einer 15er Murat Diril Hommage-HiHat.
    Beide Becken haben ein relativ flaches Shaping und sind sehr stark gehämmert. Das Top hat ca. 900, das Bottom ca. 1400 Gramm. Die Oberseite ist stark patiniert, die Unterseite mit gröberem Lathing und poliert.


    Ich persönlich mag es, wenn Top & Bottom einen deutlicheren Gewichtsunterschied haben. Das eher dünnere Top gibt mehr als genügend Wash, klingt sehr tief und dunkel, bleibt trotzdem definiert und lässt sich toll sensibel spielen. Das dickere Bottom gibt dem Ganzen etwas mehr Fleisch, Sizzle und Cut, je mehr man sie öffnet. Dazu hat man ein größeres Intervall der Grundtöne, was die Hats in Relation zur Größe fetter und dreckiger macht.
    Wenn ich mal eine kräftigere Stockdefinition brauche, tausche ich einfach das Bottom als Top.


    Seitdem habe bzw. werde ich noch alle bisherigen HiHats verkaufen, da ich mit der MD Hommage sehr happy bin und eigentlich alles bedienen kann. :)

    Das ist in meinen Augen ein Eigenbau. Allein schon wegen der überstehenden Unterlegscheiben. Was ist denn so unvorstellbar daran, dass ein Bastler Acryl-Kessel ohne Gratungen gekauft und mit irgendwelcher Hardware versehen hat?


    Fehlt die Gratung nur an einer Seite oder beidseitig? Die Böckchen sehen nach einer schlichten Variante für DIY-Bauer aus ... z.B. von Gibraltar oder Dixon. Ich tippe auch eher auf Real Dude´s Vermutung bezüglich Eigenbau ...


    Die Frage ist: Wieviel Einstellmöglichkeiten "möchte" man haben bzw. "braucht" man?
    Ich habe mich, ebenfalls auf der Suche nach einem schnörkellosen Single-Pedal, für eine Yamaha FP9500 Direct-Drive entschieden. Ich mag die Möglichkeit, Beater-Winkel unabhängig zum Footboard-Winkel einzustellen, deshalb fielen günstigere Kandidaten leider raus. Zudem wollte ich ein längeres Footboard, habe mir eine FP8500 Belt-Drive dazu gekauft und dessen längeres Footboard and die Direct-Drive gebaut. Leider deswegen nicht günstig, aber nach kurzer Umgewöhnung bin ich richtig glücklich.


    Generell sind die Yamahas, egal ob Kette, Band oder Direct-Drive, etwas teurer als die in Deiner Auswahl. Ich hatte aber früher schon Yamahas gehabt und diese leisteten mir sehr viele Jahre extrem zuverlässige Dienste. Nach kurzem positiven Antesten fiel die Wahl dann nicht schwer.


    Also: Falls Du umfangreiche und dabei einfach gelöste Einstellungen vornehmen möchtest, würde ich mir die Yamaha FP9500er mal anschauen. Sie haben ein normal langes Footboard, Bodenplatte, seitliche Befestigungsschraube und einfach tolle Laufeigenschaften. Gibt es Direct-Drive, Doppelkette oder Band.
    Die FP8500 ist Bandgetrieben, hat ein längeres Footboard, keine Bodenplatte, die Winkel sind nicht unabhängig voneinander einstellbar. Abseits davon technisch identisch zu den 9500ern ...
    Solltest Du mal unverbindlich antesten.

    ... Deshalb wollte ich fragen, ob jemand sein Standtom mit einem Freischwingsystem umgerüstet hat? Ich meine auch keinen Tomarm, wie bei Racktoms, sondern diese Rims von Gauger Percussion, Worldmax etc. ...


    Hallo :)


    Also, ich habe für mein 16er Tom sowohl als auch. Sprich, ich kann es entweder über Pearl Optimount als Hängetom, oder über die Worldmax Standtom-Rims als solches platzieren.
    Ich empfinde soundmäßig fast keinen Unterschied, was meiner Meinung nach klar für Standtom-Rims spricht!!! Den Unterschied zu fest montierten Böckchen/Beinen kenne ich nicht ...
    Ich denke, man hat nicht unbedingt nur ein längeres Sustain/Decay, sondern etwas mehr Obertöne bzw. einen volleren Frequenz-Umfang. Das muss man halt mögen.


    Die Worldmax Standtom-Rims sind einfach und effizient konstruiert. Dort dienen die Halteplatten auch als Fixierung der Beine und man spart sich extra Böckchen. Das macht sie gegenüber Gauger oder anderen relativ günstig.


    Einen Nachteil für Standtom-Rims sehe und höre ich nicht. Außer dem von Hebbe genannten: Man braucht unter Umständen den nächst größeren Durchmesser bei Cases/Taschen.

    Also, ob 3,0mm Hoops stimmstabiler sind als 2,3 oder gar 1,6mm wage ich etwas zu bezweifeln. Auch bei einer Snare. Nach meinen persönlichen Erfahrungen spielt die Qualität der Stimmschrauben, Gewindehülsen und eventuell vorhandener Gummi/Plaste-Washer die größere Rolle.


    Der Vorteil von dünneren Hoops ist jedenfalls ein mögliches De-Tuning, welches mit dicken Stahl- oder Guss-Hoops schwerer möglich ist. Gut - am ganzen Set umgerüstet kommt Gewicht noch als Faktor hinzu hinzu.


    Ich habe komplett auf S-Hoops umgerüstet und bin sehr happy damit. Rim-Shots knallen mehr als genug, sie sind sehr verwindungssteif, welches gezieltes De-Tuning aber kaum möglich macht. Für mich nicht wirklich relevant. Aber ich finde sie optisch sehr schön und vorallem ist der Stockverschleiß deutlichst reduziert - eigentlich das Beste an ihnen! :)

    Feine Teile, lecker :)


    Danke!
    Ich hatte seinerzeit lange nach Ride-Becken mit übergroßer Bell gesucht. Damals war die Auswahl noch sehr klein. Wenn ich mich recht erinnere stand ein Meinl Tri-Tonal und ein Zildjian Z-Custom zum Sabian Megabell zur Auswahl. Das Sabian hat mir mit Abstand am besten gefallen, eben weil es nicht nur einen trockenen glockigen Ping zu bieten hatte, sondern noch etwas Wash/Rauschen bot. Dazu insgesamt eben deutlich "wärmer" und nicht so "schrill", trotzdem mit guter Durchsetzungskraft. Aber das ist auch Geschmacksache ...
    Heute gibt es deutlich mehr Auswahl! :)