Beiträge von NoStyle

    Ich habe ganz lange Zeit ein Sabian HH Mega-/Powerbell der frühen Generation gespielt. War im Original 22" und habe es irgendwann später auf 20" gekürzt. Soundlich eher an den ganz alten HH Rock/Heavy-Rides orientiert, also nicht nur Ambos-Ping, sondern ein schön warm und weich definierter Ping mit etwas Rauschen. Aktuell sind diese Becken wohl deutlich schwerer und pingiger geworden. Die alten fand ich klanglich doch "besser" ... :)


    In 2010 habe ich mir dann von Murat Diril ein neues 21er Ride mit übergroßer Bell anfertigen lassen. Eine Art Dual-Ride mit dünnerem Rand. Lässt sich noch sehr gut ancrashen, hat eine durchdringende Bell und eine schöne, nicht zu pingige aber trockene Stockdefinition. Das Ganze insgesamt deutlich wärmer, dunkler und angenehmer, deshalb fast universell einsetzbar. :thumbup:
    Kommt aber leider inzwischen eher selten zum Einsatz, da ich keine Rock-Musik derzeit mache ... ;(

    Sehr schön geworden - hatte es neulich auf FB auch schon geliked! :thumbup:


    Ich mag das Finish sehr. Tube-Lugs sind nicht ganz mein persönlicher Geschmack, da mag ich schlichte Single-Lugs lieber. Aber Dir muss es gefallen, nur das zählt! :)
    Badges hatte ich bei meinem Quasi-DIY-Set auch mal überlegt. Am Schluss fand ich es ohne noch "am coolsten" ... bin gespannt was bei Dir herauskommt.


    Bezüglich Sound brauchst Du dir keine Sorgen machen! Ich kenne diese dünnen Keller-Kessel z.B. von den Drums-Only TMS Drums und die klingen sehr fett und warm. "Singen" dafür etwas mehr (was ich gut finde!) durch das Weglassen der Verstärkungsringe.


    Viel Spaß damit! :)

    Hmmmm ... egal ob mit oder ohne BassDrum: Das Fill muss ja hauptsächlich zum musikalischen Kontext passen. Da spiele ich sowohl als auch, d.h. entweder ohne BD, oder z.B. linear. Oder aber auch mal mit Toms oder Snare überlagernd/unterstützend. Vielleicht auf die Viertel durchlaufend, vielleicht auch nur auf bestimmte Akzente gesetzt. Genauso muss auch nicht unter jeden Crashbecken-Akzent eine BassDrum stattfinden ...


    Das Phänomen, dass eine BD unter den Toms zu unschönen Frequenz-Überlagerungen führt, oder diese gar "auslöscht" und das Kit somit "kleiner" klingt, habe ich so bewusst noch nie wahrgenommen. Eigentlich eher im Gegenteil - ein "fetter" Tom-Fill wird durch die BassDrum nochmal zusätzlich dynamisch und soundlich gesteigert, je nach musikalischem Kontext.


    Vielleicht liegt das aber auch an meinem persönlichen (nicht wirklich guten) Mirko-Timing, da der Attack der BD mit den anderen Instrumenten vermutlich immer leicht versetzt und nie auf die Millisekunde gleich ist ... *hust* :whistling:

    Hier mal meins. Zwar mit Übungsfellen, aber ohne aufgezogene Beckenpräser, für´s Foto. :)


    DIY Highwood Red Oak in 10x7 + 16x13 Toms, 22x19 BD.
    Murat Diril 15 Hommage HH, 19 Hommage Crash, 22 Speckled Custom Ride, 20 Mosaic Crash, 14 BlackSea Paperthin-Crash auf 16 Speckled China als EFX-HiHat.
    Yamaha 13x6,5 Musashi Snare.
    Yamaha + Mapex Hardware-Mix.


    Ich habe noch eine Yamaha SD-493 aus den späten 80ern - war die erste Piccolo von Yamaha, wenn ich mich recht erinnere. Auch ein tolles Gerät, gerade wegen der Throw-Off II Quasi-Parallelabhebung!
    Ahorn klingt schon etwas anders als Kupfer oder Messing. Das kann ich aus einem früheren Vergleich mit einer Pearl FFL-Piccolo (Ahorn) sagen. Der Unterschied zwischen Kupfer und Messing wird da schon schwieriger. Damit kann ich leider nicht dienen ... :)

    ... Das Ganze muss ich auf alle Fälle mal testen. Ich hoffe für mich, dass sich die Gelegenheit alsbald ergibt.


    Das Drumcenter in Köln hat normalerweise immer eine große Auswahl an Agop Istanbuls da, auch von den OM´s. Vielleicht mal anrufen und Termin vereinbaren ... :)

    Müsste so Anfang 1980 produziert worden sein, wenn ich mich nicht irre ist das ein Brüderchen der Yamaha FP720, nämlich die FP 901D. Das war alles andere als Einsteigermüll sondern die Standard-Fußmaschine beim Recording Custom.


    Ich meine auch das war seinerzeit eher Yamahas FuMa-Topmodell. Konnte ich sogar mal spielen und lief sehr gut. Also der Vater (oder Mutter) der des späteren Sonor Balanced-Pedals ... :)

    Ist doch prima wenn Paiste einige neue "non-mainstreamige" Größen bei Rides und HiHats anbietet! Diese werden sich vermutlich nicht zigtausendfach verkaufen, aber ganz sicher den ein oder anderen Liebhaber finden. Das tiefe, dunkle und warm brillante Rauschen größerer/sehr großer Becken hat schon seinen ganz eigenen Reiz. :)
    Eine 16er HiHat und 24er Ride würde ich prinzipiell auch gerne haben, allerdings klappt es dann nicht mehr so gut mit einem kompakten Aufbau. Zudem sind sie mir, je nach Verarbeitung/Dicke/Hämmerung, entweder zu laut oder zu träge. Da reichen mir dünnere/leichtere, stark gehämmerte 15er HH, 18/19/20er Crash und 22er Ride.
    Jedenfalls ein sehr interessanter Move von Paiste! :thumbup:

    Ich war früher öfter mal auf der MuMe. Um Leute zu treffen eine gute Gelegenheit. Aber Antesten war meistens unmöglich, also nur gucken - nicht anfassen - zumindest an den WE-Besuchertagen. Was soll ich also als Endverbraucher auf so einer Messe, ausser ne Tüte Sticker abgreifen? Jeder gute Drumshop hat kurz nach der Messe viel neues Zeugs im Laden, da kann man, ganz ohne I-Net, im "real life" überall in Ruhe ein Stöckchen draufhalten.
    Dazu scheinen sich die sogenannten Hausmessen immer mehr zu etablieren - mit Recht. Da kann ich mir als Endverbraucher eine Übersicht holen, testen und mit dem ein oder anderen "Hero" was trinken und quatschen.
    Fachhändler, Vertriebe usw. fahren in der Not gerne mal nach Übersee für ein paar Tage, besuchen die Offices und die Werke vor Ort und fädeln bei lecker Abendessen Ihre Deals ein. Diejenigen mir persönlich bekannten brauchen die MuMe laut eigenen Aussagen auch nicht mehr wirklich und erledigen alles Nötige vorher auf der Namm ...

    Hmmm ... Badges, Logos, Firmennamen, Typenbezeichnungen usw. sind für mich keine Werbung, sondern dienen zur Identifizierung des Instruments/Gegenstands (CI). Das "Problem" bei Drumsets ist schlicht der Tatsache geschuldet, daß es aus einer Anzahl vieler/mehrerer Einzel-Instrumente/Teilen besteht. Dementsprechend häufen sich Logos, Badges ect. versus einem Amp, einem Kühlschrank usw ...


    Ok, ich habe ein DIY-Shellset und habe bewusst auf Badges verzichtet. Ebenso gehe ich bei Becken inzwischen mit Aceton den Beschriftungen/Aufdrucken zu Leibe, da sie eh schnell "verranzen". Zudem bin ich am Ende meiner Equipment-Investitionen angelangt und brauche keine Identifizierung mehr für den Verkauf. 8)


    Generell stören mich diese Dinge am Drumset aber nicht. Die meisten Badges am Set waren in der Regel schön gemacht und hier wäre es mir wichtiger wie diese befestigt sind, ob mit gummierter Unterlage usw..

    Was würdet ihr denn sagen, welches Set ist der beste Deal? Das große bei Drums Direkt oder das kleine bei Willhaben? Oder das hübsche von BEF :whistling:


    Der beste Deal ist derjenige, im Fall von Brady, welcher Dir besser gefällt. Sprich Trommelgrößen, Kesseltiefen, Finish usw.. Klanglich dürften das alles Sahnehauben mit Piemont-Kirsche obendrauf sein ... :)

    Die MCX und BCX sind ja erst vor ganz wenigen Jahren (2014?) auf den Markt gekommen. Aktuell gibt es hier und da Abverkäufe von festen Konfigurationen zum guten Kurs. Für einen Schnapper auf dem Gebrauchtmarkt ist es jetzt vermutlich noch etwas verfrüht ... ?!?


    Ansonsten wie Seven schon schrieb: Ein Pearl Oberklasse-Set BMZXY von 2010 (oder älter) ist gebraucht heute immer noch ein klasse Set, wenn man auf die jährlich wachsende latest & greatest technical enhanced awesomeness verzichten kann ... :)

    Yeah! Wieder zig neue 3-Buchstaben Bezeichnungen bei denen kein Mensch mehr durchblickt! :thumbup:


    Als ich vorgestern nach dem Pearl Masters BCX schaute, stieß ich auf einen Thread im Pearldrummerforum mit dem Titel "BCX dicontinued?!"
    Ich wunderte mich doch etwas, denn das BCX kam erst 2014 zum MCX dazu. (Für alle dies nicht wissen, M(aple)CX und B(irch)CX sind "abgespeckte" Masters Kits für recht günstiges Geld. Es gibt halt weniger Lackierungen und nur die normalen Optimounts statt den Aluoptimounts.


    Ich spielte eigentlich mit dem Gedanken mir so ein Set zu holen in naher Zukunft ...


    Ich konnte das aktuelle BCX ausführlicher antesten und fand das Lava Bubinga optisch unheimlich schön, klanglich ebenfalls ein tolles Set. Knackiger und sehr satter moderner Sound - eben typisch Birke. Vielleicht nicht eigen oder speziell im Charakter, aber das ist ja sehrwohl kein Nachteil! Dazu wertige Hardware (Böckchen/Gußreifen) und die einfachen Optimounts. Bei fertigen Set-Konfigurationen starkes Preis/Leistungs-Verhältniss.
    Wenn Dir da eine Konfiguration zusagt und noch zu haben ist, würde ich zuschlagen ...

    Also, wenn überhaupt kürzen, dann würde ich schauen ob ich an beiden Seiten etwas Holz wegnehmen kann, neue Gratung, etwas kürzere Spannschrauben - das muss es dann auch gewesen sein!
    So dürfte im Sound kein Unterschied sein. Die schnellere Ansprache ist - sorry - ein Scherz! :D Bestenfalls hast Du einen kleinen Vorteil in der Ergonomie, aber am Ende reden wir von maximal 2,5 cm ...
    Einseitig kürzen, mit der Option auf Bohrlöcher spachteln und damit die Optik versauen, würde ich bei den Tom-Tiefen nicht machen!
    Ich würde lieber nochmal im Aufbau verschiedene Positionen ausprobieren bevor man sowas angeht. :)