Beiträge von NoStyle

    Ich habe auch kein Problem mit Signature Sticks.

    Inzwischen sind es nur noch zwei verschiedene : 1x X8D und eben 1x Steve Jordan Signature. Die sind beide gleich lang bzw. haben Überlänge und sind beide eher dünn. Der Steve Jordan noch etwas dünner, mit kleinerem, runderem Tip und dient mir für die leisen Momente.

    Beide von Vic Firth und wenn ich in den letzten Jahren etwas nahezu ähnliches von einem anderen Hersteller gefunden hätte, würde ich auch die kaufen. Dem ist aber leider nicht so.

    Ansonsten bin ich bei Beam: Wenn ich mich mal auf ein Stickmodel eingeschossen habe bin ich immer froh, wenn dieses auch langfristig verfügbar/kaufbar ist.

    Hallo zusammen.


    Wichtiger Hinweis vorab: Das ist kein reines Produktionsstätten/Präsentations-Video, aber es ist vielleicht doch ganz passend!

    Man sieht hier Zack Graybeal aka Zack Grooves und Jim Uding (Dixon Brand Manager), welche Zacks Dixon Custom Drumset in der Taiwanesischen Fabrik abholen und checken. Zack ist halt ein goofy Freak und Jim ein Marketeer, aber man sieht doch einiges der Produktionsstätte, deren Mitarbeiter und wie es in einem Taiwanesischen Werk so aussieht.


    Kurze Info: Reliance International Corp. ist einer der großen Original Equipment Manufactors (OEM) in Taipei/Taiwan. Sie stellten oder stellen seit 1979 von einzelnen Parts bis zu kompletten Instrumenten nach Vorgabe her. Unter anderem für Gibraltar, Tama, Pearl, Brady, Rogers, Gretsch. Dixon ist die Hausmarke von Reliance.


    THEY LET ME BUILD MY DREAM DRUM SET
    While I was away..I got a new camera :D Did ya notice? Haha. Can't wait to show you guys the clinic tour. It was pretty awesome and I met some of the greates...
    www.youtube.com

    Puh ... make american-made Drumsets great again ... das wär mal was ...

    Zumindest was die etablierten Hersteller betrifft, nicht die vielen guten Drum-Builder!

    Ich habe kürzlich eine Story erzählt bekommen von jemandem, welcher 16 (!!!) Monate auf seinen umfangreichen Gretsch Kesselsatz gewartet hat - mit recht frustrierendem Ergebnis.

    Ich habe erst kürzlich ein made in Taiwan Mittelklasse Drumset erworben - da gibt es wirklich nichts zu meckern.

    Warum sollte man auch Snares bauen/kaufen/haben wollen, wenn die nicht wie eine Snare klingen? Steh ich auf dem Schlauch? Oder brauche ich gerade noch´n starken Kaffee ... ? 🤔 🤷🏼‍♂️

    R.I.M.S. Nachbauten gibt es für 10er und 12er Tomtoms auch in 5er Teilung. Sind nur eventuell kurzfristig nicht lieferbar. Eine 6er Teilung auf 5 "zurechtbiegen" wird nicht funktionieren. Da hilft nur die Laschen neu anzuschweißen.


    Alternativ wäre Pearl Optimount noch interessant, zumindest die alten. Allerdings sind diese mittlerweile auch sehr teuer geworden und passen nur für ein 10er Tom mit 5er Teilung. Ein 12er passt wohl leider nicht mehr, weil die beidseitigen Schlitze ein Stück zu kurz sind.


    Mir fällt dieses System ein. In abgewandelter Form habe ich das an meinem Dixon Cornerstone-Drumset und funktioniert gut.:

    Gibraltar SC-USS Uni Suspension System
    Gibraltar SC-USS 2-Point Universal Suspension System, geeignet 8", 10", 12", 13" and 14" Toms, zwei verstellbare Aufhängungen die an den Stimmschrauben…
    www.thomann.de

    Die gleichen Trommel in 7,5mm Kesseln wären lauter.

    Ich bin ja auch ein großer Freund mitteldicker Kessel. Aber: Sind diese wirklich "lauter"? Im Sinne meßbarer Dezibel z.B.?
    Mein Eindruck ist eher, das solche Kessel den Grund/Basiston, auf dem man gestimmt hat, präsenter hervorheben, ohne große Einbußen in den harmonischen Obertönen zu haben? Quasi wie ein Booster der (unteren) Mittenfrequenzen, die sich dann auch "weiter ausbreiten" -> mehr Projektion ... ?

    Als Kunde hat man doch manchmal erheblich mehr Einflussmöglichkeiten, als uns manche Verkäufer/Hersteller war machen wollen… (solange es ohne zusätzliche Lagerkosten/Einzelanfertigung, nicht die Wirtschaftlichkeit sprengt)

    Hmmmm ... ich war einfach nur "dreist" und dachte: Lass doch einfach mal nachfragen. Zumal das Drumcenter von Dixon auch sehr überzeugt ist und schon ein paar Sets verkauft hat.


    Ich vermute aber auch, das Dixon zumindest jetzt noch mehr individuell auf Kundenwünsche eingeht, um sich mehr auf dem Markt zu etablieren. Im Schwerpunkt versuchen sie das über sehr gute Qualität zum attraktiven Preis. Sollten sich diese Drums zum Renner entwickeln kann das schon anders aussehen, denke ich.


    Wenn ich das richtig erinnere wurde es dann auch angefertigt, mit einer angenehmen Lieferzeit von maximal 4 Monaten. Das eine Bestellung aus Einzeltrommeln aber teurer ist als ein vorkonfiguriertes Set, ist auch klar. Das Drumcenter war ebenfalls positiv überrascht das Dixon das relativ problemlos macht und vielleicht hatte ich jetzt noch mit Glück den richtigen Zeitpunkt getroffen. Andererseits baut Dixon die Kesselmaße ja inzwischen für die Cornerstone und/oder Cornerstone Classic. Dann nur noch Glanzlack versus Mattlack und unterschiedlich farbige Hoops. Ist also theoretisch für einen Hersteller noch überschaubar ...


    Edit: Auch noch erwähnenswert, da es das Cornerstone in zwei Kesselarten gibt: Hybrid (Maple/Poplar) und All Maple. Letzters habe ich. Dabei sind die Hybrid-Kessel eigentlich für den europäischen Markt vorgesehen, die reinen Maple-Kessel eher für den US-Markt.


    Edit Nr. 2: Um dem Thread-Thema gerecht zu werden:

    Hätte Dixon das nicht gemacht, dann wäre ich den Weg über Custom-Bau gegangen, eventuell mit etwas DIY. D.h. über ST-Drums Kessel von CVL anfertigen lassen, 7,2 mm/8,2 mm in Walnuß, Eiche oder Buche. Bambus vertikal als Finish aussen. Schön geölt und vorhandene Beschlagteile, welche zufälliger weise auch Dixon sind, verbaut. :)

    trommla: Jepp - etwas günstiger als ein Yamaha Tour Custom. :thumbup:

    Bezüglich Anpassungsoptionen: Ich kann mit fertigen Konfigurationen nichts anfangen. Entweder ist die Bass-Drum zu groß oder das Standtom zu klein ... ^^
    Ich habe über das Drumcenter mal bei Dixon bzw. Deutschland-Vertrieb nachfragen lassen, ob die Konfiguration 10x8, 12x9, 16x16 Tomtoms, 18x14 und 20x14 BD überhaupt möglich wäre! Bis damals, im April/Mai, gab es offensichtlich nur die 10/12/16/22 Konfiguration und Einzeltrommeln sind bei Dixon nicht gelistet. Dazu haben die aktuellen Cornerstones wohl bei 10er und 12er Tom jetzt die Jazz-Kesseltiefen. Ich bevorzuge aber die 1 Zoll längeren. Eine 20er Bass-Drum schien es nur in 16 Zoll Tiefe zu geben, wenn überhaupt - und eine 18er gar nicht.


    Die Antwort kam recht schnell zurück mit der Aussage: Alles gar kein Problem!


    Vermutlich aber auch deshalb nicht, weil Dixon kürzlich eine zusätzliche Cornerstone Classic Linie veröffentlicht hat. 12x8/14x14/18x14 Bop-Konfiguration und 10x8/12x8/14x14/20x14 Fusion Konfiguration. Der Unterschied ist im Finish (Seidenmatt) und in den BD-Hoops (sind nur aussen gebeizt).


    Ist also kein echtes Custom, dafür gibt es die Artisan-Serie, sondern einfach nachgefragt, ob es die 1 Zoll tieferen Toms noch gibt - und Bass-Drums in 18 und 20 Zoll überhaupt in der Serie vorgesehen sind. Am besten mit klassischen Tiefen. Die Kessel von meinem Cornerstone sind auch etwas dünner als die beworbenen 6,6/7,2 mm. Nicht dass man bei Reliance in Taipei durcheinander kam und mir die edlen Artisan-Kessel verbaut hat ... 8o


    Edit: Habe noch vergessen zu erwähnen, dass es das Cornerstone in Hybrid (Maple/Poplar) und All Maple gibt. Ich habe letzteres. Dabei sind die Hybrid-Kessel eigentlich für den europäischen Markt vorgesehen, die reinen Maple-Kessel eher für den US-Markt.

    Dazu konnte ich beim Standtom zwischen 16x14 oder 16x16 wählen.

    Vielleicht wäre eine größere und ggf. dünnere Hi-Hat auch etwas für dich. Die größeren Durchmesser sind offen gespielt längst nicht so penetrant wie 14er oder gar 13er ...

    ... insofern gilt bei mir in Bezug auf Cymbals eigentlich fast immer leiser = besser.

    :thumbup:

    Tja, bei Anika muss sich das "arme" Vintage Pure Light Ride, vermutlich eines der trockensten Rides im Meinl Portfolio, auch gegen z.B. eine Traditional Heavy Hihat behaupten. Könnte schwierig werden ... ^^

    Zwischen "sehr lauten, durchsetzungsfähigen" Becken und "superdünn-trashig-dunkel" gibts ja noch einige Zwischenstufen.

    Ich finde, dass Becken letzterer Gattung bereits aus ein paar Metern Entfernung im Musikkontext absaufen. Vor allem auf kleineren Bühnen, wo nicht alles bis ins Detail durchmikrofoniert ist, haben solche Wabbelbleche kaum Tragweite. Ich rede hier nicht von Akustik-Jazz, sondern schon eher von gemäßigtem Rock, Funk und ähnlichen Sachen.

    Natürlich spielt da auch persönlicher Geschmack mit: Für mich ist es unverständlich, wie man in einer Band, wo elektrische Gitarren und/oder Keyboards mitspielen, auf dunkle, trashige Becken stehen kann. Sowas gefällt mir nichtmal im Jazz, aber im Rock finde ich es richtig furchtbar. Ich weiß, dass das mittlerweile trendy ist, um möglichst "low-fi" zu klingen. Auf mich wirkt so ein Klang aber nicht edel. Und ich mag es edel. :Q

    Ich widerspreche in Teilen! ;)

    Cymbals sind eine ganz persönliche Geschmacksache. Ich habe 3 paar HiHats, 3 Rides und eine Anzahl von Crashes/FX-Cymbals angesammelt, welche von relativ dünn/leicht bis ca Medium rangieren. Die funktionieren sicher nicht mehr optimal für Rock, insbesondere der härteren Gangart. Aber so einen Bandsound habe ich viele Jahre gemacht und bin inzwischen seit über einer Dekade in deutlich ruhigeren Gefilden unterwegs. Genau dort spielen mir solche Cymbalsounds fett in die Karten. Zum einen möchte und muss ich nicht mehr kräftiger spielen und zum anderen sind solche Cymbals deutlich "mittiger" und schneiden deshalb trotzdem beachtlich gut durch - nur eben nicht "aufdringlich" sozusagen. Auch live im kleineren Rahmen, bei Proben oder auch ganz besonders bei Recordings.

    Trotz Keyboards und verstärktem Bass und Gitarren saufen die keineswegs ab ... :thumbup:

    Schön das es passt! :thumbup:


    Ich denke, Geschmäcker ändern sich im laufe der Jahre. Ich war früher auch eher bei klassischen 14er HiHats, 16+18 Crashes und 20er Rides. Damals mochte ich den "helleren" Sound und die etwas schnellere Ansprache.
    Inzwischen hat sich das total umgekehrt - 16er HiHats, Crashes von 19 bis 21 Zoll und kein Ride unter 22. Eher 23". Dazu dünn, leicht, extrem stark gehämmert, tendenziell eher trashig dunkles Klangbild. Das ist aber stark abhängig von der gespielten Musik!!! Die Zeit runtergestimmter Gitarren und Bässe und Volume-Poti auf 11 sind für mich vorbei. Dementsprechend braucht es keine "durchsetzungsstarken" Cymbals mehr - im Gegenteil - so habe ich eine angenehme Lautstärke, angepasst an eine dezentere Spielweise und habe trotzdem einen vollen warmen Sound, welcher sich nicht "durchsetzen" muss.

    Hat allerdings einen "Nachteil", wenn man in die jazzige Klangwelt eintaucht: Man mutiert unbemerkt zum Cymbal Nerd/Fetischist - mit entsprechenden Geldausgaben ... :D