Beiträge von Unbek.Pferd

    Hey,
    sehr schön gemacht. DJ Pu$$yCat.. :D


    Besonders spannend wird's, wenn der Witz abebbt und einem klar wird, dass es gar nix zu lachen gibt: Die Parodie zeigt ganz deutlich, wie generisch und austauschbar die vorgeblichen "Inhalte" sind. Eigentlich ist's die immer gleiche Geschichte von militärischen Drill, der am Ende einen richtigen Mann/Frau/Kind/Hund aus dem/der Protagonisten macht.


    Ich schreib hier nix mehr und verweise nur noch auf Hajo, der fast immer ein paar Posts vor mir immer genau das schreibt, was ich tippen möchte.


    selten so gelacht, pbu.

    Hallo,


    eins vorweg: Ich mag ein richtig gutes Cover. Auch ein Lied, wenn es gut nachgespielt ist und nicht auch eines ist, an dem sich schon 293 andere vorher versucht haben. Aber ein bisschen muss es mich schon kitzeln.


    Just erst vor zwei, drei Wochen hatte ich auf einer dieser "Parties", wie es Hebbe schreibt, mich auch darüber mit meiner Frau unterhalten. Naja, ich hab mehr gesprochen und sie zugehört. :) Da spielte eine dieser Coverbands. Spitzen Sänger, totale Rampensau, guter Basser. Schlagzeuger solide, aber nicht mehr. Nicht, dass ich das besser kann, aber mir ist doch etwas aufgefallen nach so einigen Songs. Kein Wunder, dass die Typen 40 Songs und mehr "drauf haben", denn einfach den 4/4 Backbeat mittrommeln, ist nicht so schwer und nicht so viel zu merken. Bewusst fällt das dem Zuhörer nicht auf, aber irgendetwas will nicht passen. Es groovt nicht. Urteil würde ausfallen, es hat mich nicht so richtig in Stimmung gebracht, die Band war langweilig. Auch covern/nachspielen will gelernt sein.

    Es gibt aber eben auch Leute, die das nicht können, seit ihrer Jugend den immer gleichen Scheiß covern (wollen) und dabei regelmäßig wichtige Schlüsselstellen eines Stückes versemmeln. Die kriegen dann nicht einmal den Anfang von "Smoke on the water" fehlerfrei hin.
    Das nennt man dann - glaube ich - auch nicht covern, sondern "große Künstler beleidigen"


    Mein damaliger Lehrer hat mich darauf gebracht: So viele Leute covern Summer of '69, aber den einen Fill im Refrain, DEN richtig zum grooven bringen nicht viele dieser Cover-Mucker. Das ist so ein Beispiel für viele dieser Bands/Songs. Die markanten Teile eines Liedes sollen passen. Ich höre mir bedingt gerne solche Bands an, was nicht an den Bands selbst liegt. Sondern an der Musik-Auswahl. Diese ständigen Wiederholungsschleifen. Hunderte male Westerland, Summer of 96, It's my life.. und dann die Onkelz-Runde. Ich weiß, hier sind einige Leute, die in derlei bands spielen. Nicht persönlich nehmen. Aber in dem Fall ist man tatsächlich "Dienstleister", der das Publikum zum tanzen bringt/bringen muss. Für mich (als Zuhörer) ist es halt einfach langweilig. So lange es funktioniert und die Leute tanzen passt das. Für mich sind es halt einfach andere "Hits" bei denen ich feiere, auch wenn ich sie schon 943 mal gehöhrt hab. ;)


    Das Original ist nicht zwangsweise besser. Da hat natürlich jeder seine eigenen Vorlieben und man könnte sich wunderbar lang darüber streiten, das führte aber zu nichts. Es gab mal eine Band "The Bates", die in den 90ern recht bekannt waren. Ihre großen Hits waren größtenteils Covers. Das bekannteste von ihnen war Billy Jean von Jacko. Ich war damals 13 als ich die das erste mal gehört habe und sie zählen, vielleicht auch deswegen, zu meinen absoluten Lieblingsbands. Ob die Cover der Band jetzt "besser" sind oder nicht sei mal dahingestellt, ich denke die Mehrheit hier würde das bestreiten. Mir gefallen sie doch sehr gut, weil der Sänger so eine eingängige Stimme hatte, die den Songs eben was eigenes verliehen hat.


    Cover darf, ja muss erlaubt sein.


    Bruzzi: Interessante Version, verleiht dem ganzen was ganz anderes. Selten einen Satz gehört, der so gut auf einen Song passt:
    "Da denke ich immer, beim Boss steht schon alles in Flammen und beim armen Pete ging grad das letzte Streichholz aus ;( ..."

    Haallooo?!?
    Checkt ihr das nicht?! Diese Plane, hinter der ich sitze ist zur Absperrung gemacht. Dafür, dass euer Sauberraum nicht verschmutzt wird!!! Nicht weil wir hier so lustig sind! Das soll auch so bleiben und es wäre gut, wenn sie nicht dauernd aufgerissen wird durch eure scheiß Materialwagen! Kann man nicht einfach ein BISSCHEN Rücksicht auf die Umgebung nehmen??!!?! Warum fahrt ihr dauernd dagegen?! Wäre hier eine Wand würdet ihr auch dagegen fahren?!? Ich sitze hier dahinter und arbeite!??! REICHT ES NICHT, DASS IHR MICH AUCH SCHON ZWEIMAL ANGEFAHREN HABT, IHR VOLLPFOSTEN?!!? UND DASS SCHON MEHRERE PERSONEN AUS DIESEM ZELT RAUSRUFGERUFEN HABEN: BITTE NICHT AN DIE PLAAANE FAAHREN!


    Aber es gibt schon einen Grund, warum ihr nur den ganzen Tag Teile von A nach B fahrt... die einzige Erklärung, die ich dafür finde!

    Hey,
    da gehen die Meinungen auseinander. Ich finde es halt schön, in der Time zu bleiben. Klar sollte es soweit sein, dass man alleine zum Klick spielen kann. Und es ist schlimm, wenn jemand (ich) mit dem Fill bei der 4+ schon fertig ist und dann bremst. Aber insgesamt schneller werden, finde ICH, genauso wenig schön.


    Man sollte das vorher alleine üben. Wenn man merkt, dass man bei gewissen/allen Fills schneller wird, dann die gesondert zu Hause üben. Bis man allerdings sich daran gewöhnt hat, dass da noch andere mitspielen, dauert es auch. Das sollte man auch üben und dafür ist die Probe ja da. Wenn jemand anders schneller wird, dann ist der jenige "selber schuld". Ich hab den Klick, ich geb die Time an. Niemand sonst.


    Ich komme damit sehr gut zu Recht und finde, dass ich besser und musikalischer spiele als ohne. Genauso könnte ich auch sagen, nur weil die Leute nicht zum Klick spielen können, argumentieren sie, dass man dann nicht so "emotional" spielt. :P Krampfhaft versuchen den Klick zu treffen ist eh immer falsch. "Fühlen" wann der Klick kommt und danach seine Bewegung ausrichten, das ist das Ziel.


    Schöne Grüße


    btw. hab ich noch immer nicht verstanden warum es unbedingt besser sein soll, wenn die anderen den Klick hören. Entweder kann ich nach einer "rhytmischen Vorgabe spielen" oder nicht. Ob den Rhytmus jetzt das Schlagzeug macht oder ein Metronom sollte doch keinen Unterschied machen. Genauso, dass die anderen Bescheid wissen müssen, dass der Drummer nach dem Klick spielt.

    Hoppsa,


    da hab ich ja was losgetreten. Das wollt ich nicht. Ich seh das wie Hajo (geht mir übrigens oft so ;) ) Mit müsste, könnte, sollte und wenig wahrscheinlich kommt man nicht weit. Ich bin kein Anwalt und möchte mich nicht auf dieses Terrain begeben, das können andere Leute besser.
    Fakt (für mich) ist, hier liegt wohl eine falsche Einschätzung eines Neupreises vor. Nur, dass kein falscher Eindruck entsteht: Ich finde durchaus, dass man so etwas melden kann, ja sogar muss, weil es einfach falsch ist. WARUM da ein falscher Preis drin steht, ist allerdings Spekulation und steht auf einem anderen Blatt.
    Wenn jemand allerdings sooo blauäugig ist und das dann alles glaubt. Also kauft ohne sich vorher zu informieren, obwohl es in heutiger Zeit so einfach ist und das dann erst im Nachhinen feststellt, dann.... naja, lassen wir das.


    Ich greife das Thema "North-Schlagzeug" wieder auf:

    Zitat

    Hängetoms 6 / 8 / 10 / 12


    Die sehen auf dem bild aus wie 12/13/14/16 ..?
    Die Bass ist mit 22 angegeben. Auf dem Bild, das von der Seite gemacht ist, sieht der Umfang des letzten Toms sogar fast gleich groß aus. Hab ich (so ) 'nen ( großen) Knick in der Optik oder täuscht das Bild dermaßen?

    Mittlerweile ist ja etwas Zeit ins Land geschritten. Klappt es denn mit dem Metronom-spielen?
    Da ich auch das Problem habe, die fills nicht so ganz auf time zu spielen ( und auch der Rest etwas wackelt ) habe ich begonnen auch in der Probe mit Klick zu spielen. Es war anfangs schwierig, weil ich mich auch nicht auf die Songs konzentrieren konnte. Ich wollte das aber unbedingt durchziehen, also hab ich die anderen aufgeklärt, dass ich die nächste Zeit etwas "steriler" spielen werde. Dadurch bin ich gut reingekommen und möchte nun gar nicht mehr ohne. Der Klick ist für mich einfach ein Mitmusiker, mit dem man spielen muss. Dagegen anzukämpfen bzw. krampfhaft versuchen ihn zu treffen wird nix.
    Warum man den andern allerdings sagen sollte, dass man jetzt exakt in der Time ist um sie nicht zu verunsichern, versteh ich auch nicht. Das Schlagzeug gibt den Takt vor, alle anderen richten sich danach. Wer das nicht macht, spielt schlicht und ergreifend falsch.


    Und den hier kenn ich auch:

    P.S.: Manchmal hilft selbst ein Klick nix: Ich hörte mal von einem Mitmusiker, ich sei in einem Teil schneller geworden (der Teil, in dem er mit seinen Noten stets tempotechnisch in Schwierigkeiten kam und langsamer wurde). Auf mein Argument, dass wir alle gerade gemeinsam exakt nach Metronom gespielt hätten, gab's dann ein "Trotzdem!". :)


    Nur heißt er bei mir:
    -"Wir hatten wieder Schwankungen im Tempo."
    -"Nein"
    -"Doch"
    (ich kann jetzt voller Selbstvertrauen sagen)
    -"Ihr vielleicht, ich nicht"

    Das ist wirklich klasse. Sehr schön gemacht. Habt ihr das selbst "komponiert"?


    Da "ordentliche" Aufnahmen zu machen stell ich mir auch schwierig vor. Aber ich finde diesen "roughen" sound gar nicht so verkehrt. Also von der Quali. Ist das das einfach nur das Mic von der Kamera?
    Es klingt so als ob der Raum selbst schon recht "hallig" ist. Schnell mal bei jmd. daheim im Keller die Sets aufgebaut und los geht's?
    Mit einem Raum, der etwas besser ausgestattet ist, kann man bestimmt schon einiges mehr erreichen.


    Viel Spaß noch weiterhin.