Beiträge von Zunge

    Starclassics sind made in Japan, das macht den großen Unterschied. Bei der Holzauswahl und der Verarbeitung wird da wohl auch genauer hingeschaut..


    Hatte mal ein Starclassic Performer, da gabt nichts dran auszusetzen.


    Komischerweise gehen die Oberklassesets von Tama auf dem Gebrauchtmarkt im Gegensatz zu zB. DW oder Sonor zu geradezu lächerlichen Preisen über den Tisch..

    ..Das ich mal neue Musik höre, die mich nicht an Vorhergehendes erinnert, kommt recht selten vor.. (Von dem ganzen Populären Zeug, das nur von Production und Marketing lebt mal abgesehen..)


    Die Kunst ist, das in einem gewissen Rahmen zu halten. Allzuoft klingen Bands wie eine "light" Version der Band, die sie zu Emulieren versuchen.
    Dieses Phänomen ist bei Meshuggah extrem, die mal im Interview gesagt haben, dass sie während der Songwriting- Phase keine Musik hören, um Fremdeinflüsse zu vermeiden..
    Das ist natürlich heftig, aber man muss seiner eigenen Kreativität vor dem Emulieren seiner Idole Prioriät geben, wenn man Authentisch klingen möchte. Auch wenn das verdammt lange dauert (Ich bin immer noch dabei)


    Wenn man sich viel mit Musik auseinandersetzt, vorallem mit Bach, kommt man gar nicht umher, überall Parallelen zu hören..
    Fragmente von Stravinskis Frühlingsritus (Pflichtauditüre) höre ich auch oft, der übrigens Basis für die Starwars Filmmusik ist, die auf die jetzt aufstrebende Generation Musiker wohl nicht unwesentlich eingewirkt hat..

    Wirst wahrscheinlich einige Zeit warten müssen, aber früher oder später wird sich wohl ein Liebhaber für dieses doch seltene Finish und die Größen finden, ansonsten irgendwann auf 900 - 800 gehen, die bekommst du auf jeden Fall.


    Ist das daneben das 6 teilige Starclassic Maple das gestern in der Bucht für 500 Taler inseriert war??

    Bedingt. Wenn auf beiden die gleiche Studiosoftware läuft, kannst du natürlich einfach das Project- File rüberziehen. Wenn es verschiedene Programme sind, müsstest du erst ein mp3 oder wav file exportieren und dann auf dem anderen Rechner importieren.


    Wenns nur 1-2 Spuren geht, ist das natürlich kein Problem, aber bei größeren Projekten mit plugins und vielen Spuren wird das natürlich sehr mühselig.

    Sehr cooler Sound, erinnert mich ein wenig an O.S.I. (Kevin moore, Gavin Harrison, zeitweise Portnoy).


    Der Groove ist solide, aber mMn. könnte man da noch einige Feinheiten (ghost notes) einbauen, die vermisse ich in dem Stück. Bassdrum finde ich zu viel, wenn mann die ab und zu einen Takt aussetzt, hat sie viel mehr Energie, wenn sie dann kommt.


    Aber das ist natürlich nur meine Perspektive.

    Du meinst wohl neu, denn gebraucht findest du für 1,5 netürlich alles, was das Herz begehrt..


    Aber wenn du keine Vorstllungen von den genauen Spezifikationen hast, frage ich mich, warum Neukauf? Für das Geld bekommst du ein gebrauchtes Maple Custom, weiter oben kann man objektiv nichts ansiedeln.
    Und wenn du dann in ein paar Jahren vielleicht mal genau weißt, was du willst, wirst du das Set wieder ohne Verlust los (wahrscheinlich eher mit Gewinn, da Yamaha die ja trotz "Legenden - Status" ausgemustert hat..)

    Ich benutze ein Yamaha AG03 Audio Interface und kann gleichzeitig Youtube, Mediaplayer und Cubase/Superior Drummer laufen lassen.
    Die in Consumer PCs verbauten Soundkarten sind idR. nicht Asio/Media multitaskingfähig.


    Ohne Audio Interface wirst du sowieso keinen Spaß haben, da die Latenz sehr groß sein wird.

    Ziehe mal das Becken nach oben und drücke mit einem kleinen Gegenstand (zB. Zahnstocher) den beweglichen Zylinder ganz nach unten. Wenn du dann immer noch keinen geschlossenen Sound bekommst, ist es tatächlich defekt.


    Triggert denn der Chick Sound beim treten?


    Ich vermute allerdings, dass das Becken auf der Auflage zum stehen kommt, bevor die Clutch den Zylinder ganz nach unten gedrückt hat. In dem Fall musst du das Becken an der Clutch weiter oben positionieren.

    Hört sich nach einer depressiven Phase an, dafür sind Künstler ja bekanntlich recht anfällig..


    Habe ich auch schon einige meiner Jahre durchmachen müssen. Was mir extrem geholfen hat, war mal zur Abwechslung auf die Texte der Musik zu achten, die ich Tag für Tag spiele.
    Dort wird oft (gerade im Metal - in meinem Fall Meshuggah) genau von diesem Dilemma Gesungen und wie das Individuum hinter dem Text damit umgeht.
    Das hat anscheinend auch funktioniert - sonst hätte es die Lyrik nicht in unsere Ohren geschafft.


    Versuch vielleicht auch mal eingesteifte Routinen und Vorlieben aufzubrechen. Neue Musikrichtungen, Bücher, etc.


    Und: Mediation wirkt Wunder. Wenn ich vor einer Performance 20 Minuten das flimmern im Kopf ausschalte, bin ich am Instrument vollkommen bei der Sache. Wenn ich das nicht mache, verfolgen mich alle möglichen Gedankengänge und sauberes musizieren ist nahezu unmöglich.


    Kopf hoch!

    Das Beste ist, wenn die Band wider spielt.


    Komische Einstellung. Es braucht natürlich verdammt viel, um als Musiker Alleinunterhalter zu sein, gerade als Schlagzeuger, aber wenn jemand dieses Level erreicht hat, ist das mMn. umso faszinierender.


    Durch den Vertipper ließt sich das, als ob die Band gegen den Schlagzeuger spielt.. oder war das Absicht?

    Jürgen, Ich bin mir (mal wieder) nicht sicher, wie ich den Beitrag interpretieren soll, aber ich sehe solche Performances als inspirierend, nicht einschüchternd, oder sonst wie negativ.


    Vielleicht haben sie ihre Trommeln auch in Moll gestimmt? Hmm..


    Natürlich auch ein super Solo von Joe!


    Übrigens: Einbettung von Videos geht so (musste auch erst experimentieren):


    PHP
    [video]youtube.com/watch?v=6bDk-ssw7So[/video]