Luddie und Xian zB. haben damals recht ausführlich geschrieben, warum sie sich aus dem Forum zurückziehen.
Mit den Beiden ist hier einiges an Inhalt gegangen.
Luddie und Xian zB. haben damals recht ausführlich geschrieben, warum sie sich aus dem Forum zurückziehen.
Mit den Beiden ist hier einiges an Inhalt gegangen.
Das Video demonstriert sagenhaft, was passiert, wenn man zu lange kein akustisches Schlagzeug bedient hat. Sehr starres und undynamisches Spiel - da braucht man nichtmal den Ton, das sieht man schon.
Vom Sound her lässt sich bei den Toms ein wenig erahnen, dass das Samples von SP sind - sonst nicht.
Ich glaube, wenn sich Herr Phillips selbst da dran setzt, bereut er das ganze. Würde mich sehr wundern, wenn er sich dabei filmen lassen würde.
..und wir sind wieder beim E-Drum-Bashing. Aber die wollen's anscheinend nicht anders, sonst würde nicht ein Video nach dem anderen zu dem Thema rausgehauen werden, das sich offensichtlich Niemand mit einem etwas kritischen Blick/Ohr angeschaut/angehört hat.
Edit: Wenn MS ein Abkommen mit SP hat und die seine Samples nach Gusto nutzen können, ist das natürlich was ganz anderes. Die Präsentation verkauft das allerdings, als wäre es ein "SP Signature E-Drum".
150 bpm mit den Füßen sind ein abenteuerliches Tempo für jemand, der erst seit 10 Wochen dabei ist.
Mit diesem Tempo habe ich selbst nach über 10 Jahren Schwierigkeiten, da es genau in dem Bereich ist, wo man langsam von Bein- zu Fußbewegung übergeht.
Fang erst mal bei 100 an, spiele die mit dem ganzen Bein und steigere dich langsam. Wenn du das sauber spielen kannst, steuere erst ab 150 nach und nach die Füße hinzu.
Reine Ankle Motion fängt erst bei 200 bpm an.
Ich will dir nicht die Motivation nehmen, aber wenn du diese Technik meistern willst, musst da mehrere Jahre intensiv dran arbeiten.
Gerald: Ein Problem ist wohl leider auch, dass ein Großteil meiner Generation gar nicht die Aufmerksamkeitsspanne besitzt, um Beiträge in einer Ausführlichkeit, wie du sie bietest, zu lesen.
Die scrollen durch Reddit und co und wollen am liebsten 7 Sekunden gifs von russischen Dashcams oder Tierwelpen sehen.
Diese Art von Präferenz hinzu "instant gratification" ist ein riesiges Problem, und führt auch in der Musikindustrie dazu, dass ein Einheitsbrei aus überproduzierter Musik entsteht, die nach immer der selben Formel spielt..
Das Gefühl, wenn sich eine Sinfonie über 30 Minuten langsam aufbaut und dann ihren Höhepunkt erreicht, ein Jammer, dass es viele mangels Gedult nie erleben werden.
arti: Ich war öfter in der Situation, in der ich einen längeren Beitrag geschrieben habe, ihn aber dann doch nicht abgeschickt habe, weil ich schon habe kommen sehen, dass er zerrissen wird..
Hallo,
nachdem hier über die Jahre das Volumen an Beiträgen erheblich abgenommen hat, habe ich mir mal eben die Forenstatistiken angesehen. Laut denen kommt das Forum im Schnitt auf etwa 200 Posts am Tag (1.200.000/6.000).
Momentan sind es wohl eher 20. Wie erklärt ihr euch das? Haben sich die Diskussionen auf FB und co verlegt? Oder haben wir es geschafft, potentielle neue (aktive) Mitglieder mit dem hier doch teilweise brachialen Umgangston in die Flucht zu schlagen?
Es gibt natürlich zwangsläufig eine gewisse "Themen-Sättigung", durch die man für vieles nur noch die Suche bemühen muss, statt einen neuen Fred zu erstellen. Aber es wäre doch schade, wenn das Forum irgendwann zum bloßen Archiv verkommt.
OH statt Tommics klingt erst mal logisch, mache ich zu Hause auch so. Es kommt aber auch auf den Raum an.
In kleinen Locations setzten sich Becken auch unmikrofoniert sehr gut durch, da macht es dann mehr Sinn, die Toms abzunehmen.
Versuche mal dein SM57 als OH - das geht erstaunlich gut. Wenn dir dennoch Brillianz fehlt, kann ich die Oktava MK-012-01 empfehlen.
..Die sind auch in meinem neuen Galerieeintrag zu hören, allerdings als single OH direkt über der Snare und eines als Raummic.
Das Stereobild erziele ich durch ein SM57 Rechts unter dem Ridebecken.
Sehr cool ![]()
Die Klangfarbe dieser Rimshot-Position passt echt gut zum Track.
Programmierst du die Backingtracks selbst? Die gefallen mir immer besser.
Ich poste auch gleich was zum Thema Synkopie
Gut, da habe ich wohl etwas überreagiert. Aber diese Mail habe ich einfach als Nötigung wahrgenommen.
Nick, 220 sind dann viel für ein Produkt, wenn es mir nicht als Wert erhalten bleibt, wie das die Mail eben suggeriert.
Da ein Becken einen Physikalischen Gegenwert hat kann man das mMn. nicht vergleichen.
Aber gut, wenn das alles nur Heiße Luft ist, ist die Diskussion hinfällig.
Hallo,
Ich bin Besitzer von Superior Drummer 2 und erhielt vor 2 Wochen folgende Mail:
ZitatAlles anzeigen
END-OF-SALE ANNOUNCEMENT.
Attention all owners of Superior Drummer 2: The Superior Drummer 3 Upgrade will be discontinued on December 31, 2018. Don’t miss taking advantage of the heavily discounted upgrade pricing. Upgrade today!
UPGRADE NOW
WHY NOW? WHY UPGRADE?
The Superior Drummer 3 Upgrade will be discontinued since Superior Drummer 2 no longer is supported, updated or available for purchase (which in effect means it will become obsolete and cease to work on numerous platforms at some point in time).
Momentan benutze ich die Software nicht. Ob ich sie in Zukunft nutzen werde ist fraglich. Nun bin ich in der prekären Situation, dass ich entweder:
1. 180€ (Upgrade) Für Software ausgebe, die ich vielleicht niemals brauche
2. Nichts tue, in X Jahren mal wieder programmierte drums am PC verwende und dann mit Cubase X Superior drummer 2 nicht mehr benutzen kann und 220€ (waren das glaube ich damals) in den Wind geschossen habe.
Zum Vergleich: Bei Steinberg (Cubase) kann man 12! Jahre alte Versionen upgraden.
Wenn ich hunderte Euro für Software ausgebe, gehe ich eigentlich nicht davon aus, dass sie in geraumer Zeit obsolet wird und ich mit kurzen Fristen zu teueren Upreades genötigt werde.
Wie seht ihr das? Ist das legitime Geschäftspraxis oder Anmaßung?
Ich jedenfalls kaufe nichts mehr bei Toontrack.
Gruß,
Zunge
Das mit dem Preis-bashing ist eigentlich ganz logisch.
Wer ist denn auf E-Drums angewiesen? In erster Linie die, die sich keinen Proberaum zum üben leisten können. Das sind größtenteils Heranwachsende.
Wisst ihr wie lange ich mal für ein gebrauchtes TD-9 Zeitung ausgetragen habe? 200 Stunden dürften das gewesen sein.
Und ich bezweifle, dass in dem Ding, von der Eisenerzmine und der Kautschukbaumplantage, die die Rohstoffe liefern, bis zum Verpacken des fertigen Produkts auch nur 20 Stunden Netto Arbeit drinstecken.
Da kann man sich eigentlich nur verarscht fühlen. Davon abhängig zu sein ist echt bitter und ich bin froh, dass ich es nich mehr bin.
Ich klinke mich mal aus, bevor wir wegen zu hoher Fliehkraft das Raum-Zeit-Kontinuum zum Einbrechen bringen.
Ich glaube langsam, dass wir dazu verdammt sind, uns im Kreis zu drehen, weil unsere Instrumente rund sind..
Und ich habe in deinen auf mich bezogenen Beiträgen immer eine latente Abneigung wahrgenommen, da fällt mir jetzt echt ein Stein vom Herzen. Danke ![]()
Letztendlich steht der Schlagzeugsound auf vier Säulen, wenn eine fehlt, klingt's nicht. Instrument, Raum, Musiker, Trommelfell/Mikrofon(e)&Technik(er).
Ganz einfach deshalb, weil ein E-Drum seltenst an einer Anlage angeschlossen wird, die den Pegel eines akustischen Schlagzeugs erreicht, dadurch nicht verzerrt und "im Rahmen" klingt.
Die letzten beiden Links in meiner Signatur habe ich so gemischt, dass sie dem nahekommen, was ich in echt höre, und darauf kommt es an. Bis auf Reverb und EQ habe ich da nichts dran geändert.
Dem kann ich mich nur anschliessen. Ein unabgemiktes A-Drum ist überwiegend so mit das Schlimmste, was man sich antun kann. Man muß nur ein Smartphone Video davon drehen, der Sound kommt direkt aus der Mülltonne. Ich habe ein altes Tama Imperialstar mit guten Triggern und Meshheads umgebaut und auf kleineren Gigs ein TD12 mit „echten“ Becken und HiHat gespielt. Da sind mehrfach Drummerkollegen zu mir gekommen mit: „Boah, dein Sound ist aber klasse, endlich mal einer, der nicht so`n shice e-drum spielt,“ *pruuussst*. Ich hab`dann da nix zu gesagt und sie in dem Glauben gelassen.
Interessant, wie hier die Meinungen auseinandergehen. Ich hatte gegen Ende meiner Schulzeit ein TD-9, dennoch war es damals eines meiner Highlights der Woche, im Musikunterricht auf einem miserablen Mark V mit Meinl HCS Becken spielen zu können.
Ganz einfach deshalb, weil die stufenlose Dynamik und das endlose Spektrum an Klanfarben, das ein akustisches Schlagzeug zu bieten hat, ein befreiendes Gefühl vermittelten, im Vergleich zum starren E-Drum Soundgerüst.
Dass ein mit dem Smartphone aufgenommenes Schlagzeug bescheiden klingt ist nichts neues und hat weniger mit der Klangquelle als mit einem überforderten Mikrofon zu tun.
Seinem akustischen Schlagzeug einen schönen Klang zu entlocken erfordert viele Jahre des genauen hinhörens und experimentierens. Viele entziehen sich allerdings diesem Lernprozess mittels maßlosem abdämpfen.
Im Grunde genommen versagt hier der Kapitalismus. Der behauptet nämlich von sich, dass mit Aussicht auf Gewinn Innovation entsteht. Und die lässt auf sich warten. Jahr für Jahr werden uns für tausende Euros Plastikspielzeuge mit lächerlichen Sounds angeboten, und wir kaufen sie, weil wir den Hausfrieden aufrecht erhalten wollen. Das ist ein einzigartiges Phänomen, ein sehr bedauerliches allerdings. Drum-Tec zum Beispiel hätte als Underdog den ganzen Markt ins Chaos stürzen können, wenn sie mit ihren realistisch anmutenden E-Drums auch ein Modul mit schönen, echten Samples entwickelt hätten. Das wäre der neue Industriestandard gewesen und Roland stände ziemlich dumm da.
Ein Emperor X hat 2 10-mil Lagen und noch mal einen CS-Dot unten drunter, da kann nicht mehr viel rauskommen.
Wenn ich so einen Sound haben möchte, lege ich meinen Geldbeutel auf die Snare.
Aber jedem das seine ![]()
40ms Latenz klingt erst mal nach wenig, ist allerdings durchaus spürbar.
Ich schicke mir in meinem DAW das Signal aus meinen Schlagzeugmikrofonen auf meine Inears zurück, weil mir mit konventionellem Gehörschutz die Höhen fehlen. Da bin ich bei 14ms.
Die nächste Stufe wäre 28ms, welche eine größere Auflösung hat, das ist mir jedoch schon deutlich zu viel Latenz.
Dazu muss man bedenken, dass das E-Drum Modul nochmal eine Latenz hat, die sich dazuaddiert.
Klick dich am besten mal durch den Youtube Kanal vom Memphis drumshop, der hat tausende Becken recht neutral aufgenommen, da kann man sich ganz gut eine Übersicht verschaffen.
Hast du mal ein Flatride angespielt? Die sind sehr trocken. Allerdings auch leise, vor allem kleinere.
Löcher im Resonanzfell haben natürlich eine Daseinsberechtigung, anders lässt sich die Bassdrum bei schnellen läufen auch nicht gut aufnehmen.
Abgeklebte Becken hingegen klingen in meinen Ohren einfach grausam, wie ein Spielzeug. Das mag subjektiv sein, ja - aber man wird hier wohl doch noch seine Meinung sagen dürfen ![]()
Im Idealfall klingt das Instrument eben gut und man möchte das volle Klangpotential erleben. Becken sind ja darauf ausgelegt, zu resonieren - sonst könnten wir uns ja auch Sägeblätter auf die Beckenständer hängen. Oder diese Jack DeJohnette Signature Becken ![]()
Den Imperativ habe ich auch nicht benutzt. Nichts für ungut.
Ich check diesen Thread grad absolut nicht....
Dito ![]()
Ich meine eigentlich, dass man in 25 Jahren doch das ein oder andere Ride gehört haben sollte und Präferenzen entwickelt hat, die man dann im Laden des Vertrauens ansteuert.
Und bitte keine Rides abkleben
So ein (be)rauschendes Ride ist doch was schönes.
Ich habe gestern ein dünnes 22er Jazzride zum Metalgig gebracht, hat super funktioniert, und crashen konnte man's eben auch noch, das ist das tolle bei dünnen Rides.