Beiträge von BuddyRoach

    Es reicht, wenn ein oder zwei Leute dabei sind, die die Schrauben zuknallen wie die Ochsen oder die - noch schlimmer - die Schraube vor dem Verstellen gar nicht oder nicht ganz aufschrauben.

    Von einem Jugendhaus-Schlagzeug Schlüsse auf die Allgemeinheit zu ziehen, ist natürlich sehr heikel: Dann würden alle Becken sämtlicher Hersteller immer Risse bekommen. :D


    Die Omniballs sind schon okay. Hab' die auch seit Jahren. Und viele Hersteller verwenden sie ja: Tama, DW, Yamaha, Gibraltar. Außer dem Halter für das 14er Tom bei PDP funtionieren sie nach meiner Erfahrung sehr gut (Ausnahme: in Jugendhäusern). Aber, das ist wohl alles ein bißchen off-topic.

    Zitat

    Original von Tulpe
    Ich denke ich werds mal mit nem Filzstreifen am Schlagfell versuchen.


    Sehr gute Entscheidung!
    Um dir einen häufig gemachten Fehler zu ersparen: Sobald du das Fell etwas gespannt hast, mußt du den Filzstreifen straff ziehen, damit er am Fell anliegt, dann das Fell evtl. noch höher stimmen.


    Mit dem Resonanzfell kannst du den Sustain beeinflussen. Am besten, du stimmst es etwas höher als das Schlagfell.

    Zitat

    Original von scarlet_fade


    Wenn man sich auf dem verlinkten Bild einmal die Halteklammern anschaut, dann sieht man das um das sechs-kant-rohr ein schwarze Plastikeinfassung ist, um die sich die Klammer schließt.


    Hypothese 1: Das kann sich auch verdrehen.
    Hypothese 2: Über kurz oder lang leiert das aus.


    Hypothese 1 läßt sich nicht ganz von der Hand weisen.
    Hypothese 2 ist doch sehr hypothetisch.

    Mittelharte bist harte Paukenschlägel oder weiche Marimbaschlägel funktionieren ganz gut.
    Die oben genannte Farb-Codierung ist nicht ganz unproblematisch, d.h. sie ist noch ungenauer, als die Angabe "5B" bei Sticks, die auch nicht genormt ist und die Sticks sich, je nach Hersteller, stark unterscheiden.
    Am besten im Laden ausprobieren.

    Hatte gerade die Idee, ein Mesh-Head mit langen Kabelbindern (an den Stimmschrauben) vor dem Frontfell zu installieren.


    Aber: Ein großes Problem (auch bei den meisten anderen Vorschlägen) ist der Mikroständer.... ?(

    Ein Häuschen in der Kirche - cool.


    Wenn ich mal wieder in einer katholischen Kirche spiele, bau' ich mein Set im Beichtstuhl auf. :P


    Zur Akustik selbst:
    Ich habe früher auch oft Besen und Rods benutzt, bin aber davon abgekommen.
    Grund: Die Akustik ist durch den Hall eh schon "matschig", durch Rods mit ihrem "verwaschenen" Klang wird das nicht besser. Rods sind für mich eine klangliche Alternative zu Sticks, aber kein Werkzeug zum Leisespielen. Ein klarer Attack ist m. E. wichtig - der Sound wird dadurch etwas transparenter.
    Ich spiele inzwischen mit meinen normalen Sticks auf einem normalen Set (22/10/12/14) und alles funktioniert wunderbar.


    Es kommt vor allem auf die Technik an - wer "nagelt", d.h. in die Trommeln hinein spielt, wird schwer leise spielen können.


    Ein weiterer Punkt: Bei einem guten Sound wird vom Publikum/Gemeinde eine höhere Lautstärke toleriert, während ein schlechter Sound schnell als Lärm empfunden wird: Auf einem gut gestimmten Set (mit moderatem Sustain) kann man meist etwas lauter spielen, bevor sich der Chorleiter meldet.

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    Original von Drumstudio1
    Das "Schwungrad" erwähnte hier Max Roach oder Buddy Rich erstmals :)


    Drumstudio1:
    BuddyRoach wenn ich bitten darf.
    Ansonsten: Danke für die Richtigstellung.



    Das Bild zeigt eine Fuma von 1979, das war mir bewußt. Von 1985 hatte ich keins gefunden. Es zeigt die Maschine, die ich in den Achzigern hatte und sollte nur dazu dienen, dem Threadstarter eine Beschreibung zu erleichtern: "Ja, so sieht meine Maschine auch aus." oder "Meine hatte ein anderes Trittbrett." ...


    Scheinbar war das ein Sakrileg und ich bekomme nun Geralds geballtes Wissen um die Ohren gehauen. :D

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    Original von Zack-Dash
    Sonor Fußmaschine Baujahr 1985, baugleich mit der Signature, aber mit Band und nicht mit Kette


    @ drumstudio1: Hier geht nichts durcheinander - du, lieber Kollege machst ein Durcheinander:


    a) Es geht eben nicht um die Signature-Maschine (s.o.).


    b) Natürlich fühlt sich eine Speedking komplett anders an (Komprimierung vs. Dehnung der Feder etc.). Darum geht es hier aber nicht, sondern um die Masse auf der Schlägelachse - du wirst zugeben müssen, dass es kaum eine FuMa mit weniger Masse auf der Schlägelachse gibt, als die Speedking.


    Warum die Speedking heute wenig gespielt wird, liegt eher an Gründen wie, dass sie klappert, dass es kein Doppelpedal gibt, etc. Dies ist aber OffTopic.

    Hallo Zack-Dash,


    diese Fußmaschine (Trittbrett mit schwarzem Gummibelag?!) hatte ich auch mal. Dieses Ding ist grauenhaft langsam.
    Grund: Die Winkelverstellmöglichkeit für den Schlägel ist zwar komfortabel, bringt aber zuviel Masse auf die Achse (Trägheit...).


    Ich habe in den Achzigern eine Speedking gespielt, mir aber von meinem damaligen Lehrer das Sonor-Ding aufschwatzen lassen. Ab da hatte ich auch Probleme mit der Geschwindigkeit. Mein Lehrer hat die Maschine aber netterweise wieder zurückgenommen und ich hab wieder Speedking gespielt, bis diese nach Vogelmann ging. Derzeit spiele ich eine DW-Accelerator-DoFuMa und eine Iron Cobra Flexiglide.


    Wie gesagt, dein Problem ist das riesige "Schwungrad" auf der Achse dieser FuMa, das ja permanent die Richtung ändern muß.


    Ich würde sagen, du wirst so ziemlich mit jeder anderen Fußmaschine glücklicher (wobei: robust war das Ding schon).


    Gruß,
    BuddyRoach