Beiträge von BuddyRoach

    Ich verlinke hier mal als Beispiel den Drum-Rider von Adam Nussbaum. Klick!
    Adam Nussbaum ist ein weltweit spielender (Jazz-)Drummer und seit Ewigkeiten Sonor-Endorser.


    David, was meinst du, würde Adam Nussbaum auch in einem Jazzclub auftreten, der ihm nur ein Set in gewünschter Größe und Qualität, aber nicht von der gewünschten Marke zur Verfügung stellen kann? (Antwort gibt es auf youtube.)


    Warum hat Adam Nussbaum überhaupt diesen Rider auf seiner Homepage (wie gesagt, er spielt weltweit)?


    Was ist wichtiger für den Sound: Die Kompetenz des Drummers oder die Marke des Drumsets?

    und das war schon sehr unangenehm.....


    Mit der Vokabel "unangenehm" tust du dir keinen Gefallen.
    Unangenehm kann vieles sein: die Raumtemperatur war zu hoch oder zu niedrig, der Hocker war unbequem, die Saalakustik war mies, etc.
    Oder handelt es sich mehr um (innere) Gefühle? Angst vielleicht?!


    Zu meiner Zeit war es völlig uncool für einen 15jährigen über Angst zu sprechen, geschweige denn, sie zu haben.
    Aber Angst vor Auftritten ist etwas völlig normales - Stichwort "Lampenfieber".


    Je mehr Auftritte du hinter dich bringst, desto geringer wird das Lampenfieber.


    Davon abgesehen: Das Praktikum als Mechatroniker würde ich auf jeden Fall machen. Vielleicht macht es dir genauso viel Spass, wie das Trommeln.


    Edit: Ich hatte übersehen, dass du oben schon von Angst sprachst - mein Fehler. Sorry!
    Gut, wenn das unangenehme Gefühl schon identifiziert ist. Denn dann kann man etwas dagegen machen.
    Das heißt in deinem Fall: Lerne, dass dich das Publikum nicht frisst, selbst wenn du dich verspielst.
    Und das geht am einfachsten, wenn du versuchst, so oft wie möglich aufzutreten.

    Hallo Jürgen,


    danke für deinen ausführlichen Bericht.


    Eine kleine Unklarheit blieb leider bestehen:

    andererseits kann ich verstehen, dass man es sich mit dem Beschützer des Autors nicht verderben will, schließlich ist der ja potentieller Anzeigenkunde.


    Du spielst sicher auf DO an. Und dass es sich die drumheads mit denen nicht verscherzen will, kann ich nachvollziehen.
    Ich frage mich aber, welchen Grund DO haben soll, den Buchautor zu schützen?
    Sich von diesem Buch zu distanzieren, wäre angebrachter. Andererseits verstehe ich ihre derzeitige Taktig: Durch Stillhalten möglichst wenig Staub aufzuwirbeln.


    Grüße,
    BuddyRoach

    Jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu...
    (Nicht dass der Herr B. die Sache einfach "aussitzt". Sein (Marketing-)Verhalten hat sich ja bisher noch nicht verändert.)

    Ich habe das Buch mehrmals gelesen. Das erst Mal war ich noch hochgeputscht durch die Beiträge hier im Forum. Das zweite Mal las ich es, in einem zeitlichen Abstand (ein großes "Sorry!" an die Leser, die nach mir an der Reihe waren und warten mußten) mit der Absicht, dem Buch noch eine Chance zu geben. Vergeblich!


    Das Buch wirkt derart unbeholfen, dass bei mir schon so etwas wie Mitleid aufkam. Dieses war aber schnell verflogen, als ich mir die "Schlitzohrigkeit" seines Marketings vor Augen hielt.


    Was mich noch interessiert:


    Ich las in einem anderen Thread, die "drumheads" habe das Buch rezensiert. Gehen die auf die Buchrückseite mit den erlogenen Rezensionen ein?


    Hat die "sticks" sich schon geäußert?


    Grüße,
    BuddyRoach

    Es handelt sich bei meiner Trommel um diese Snare, bespannt mit jeweils einem von diesen beiden Fellen:
    REMO 14" AMBASSADOR COATED
    EVANS 14" HYDRAULIC BLACK SNARE


    Der Satz bereitet mir doch ein wenig Kopfzerbrechen...
    Heißt das, du hast beide gleichzeitig auf deiner Snare? Welches der beiden Schlagfelle wird dann als Reo-Fell missbraucht?
    Oder benutzt du die beiden Felle abwechselnd?

    Ich stelle mal wieder fest:


    Sowohl die Fähigkeit, Kritik so zu üben, dass sie der Kritisierte auch annehmen kann, als auch die Fähigkeit, Kritik anzunehmen, sind beides eine Hohe Kunst.

    Ich wollte damit nicht sagen, dass dies ein neues Thema wäre.


    Ich meinte eine Art Wettbewerb: Wer verwendet am wenigsten Leim?


    Firma T: Wir verwenden nur xy % Leim!
    Firma Y: Bei uns nur xy - 2 % Leim! Zusätzlich noch gefriergetrocknet!!! ;)


    Also so, wie das kürzlich bei den Kessellängen war: Wer baut die längste Bassdrum oder die kürzesten Toms.

    @Jalokin_b: Deine Antwort ist ja sehr ausführlich ausgefallen - unnötigerweise.
    Die Geschichte des Schlagwerks ist mir durch aus bekannt! ;)
    Das, was du unter "Edit" geschrieben hast, hätte völlig genügt.


    Als Beispiele für den Versuch des "Lautermachens" von Trommeln (oder zumindest ihre Projektion zu verbessern) seien die "Hörner" von North und Staccato genannt (und diese "Viertelkugeln" von Ludwig, die man an Concert-Toms montieren konnte).
    Aber das führt uns nun völlig vom Thema Leim weg.


    Wie wäre es, wenn die Hersteller, auf ihrer Suche nach immer neuen Marketingstrategien, mal das Thema Leim aufgreifen, mit einer Angabe in Gewichtsprozent (für den Konsumenten eh nicht nachprüfbar), und sich gegenseitig unterbieten würden? Würden dann vielleicht weniger exotische Hölzer verbaut und der Regenwald geschont werden...? ;)

    Da bin ich also nicht der einzige, bei dem dieser Effekt auftritt.


    aber sie klangen im Vergleich
    zu meinen anderen Wischgeräten (VF Heritage, VF Gadd, Regal Tip)
    deutlich schlechter, so daß ich sie erst mal verstaut habe.


    So geht es mir auch. Ich benutze lieber meine "konventionellen" Besen, die Live Wires liegen im Moment auch nur rum.
    Ein weiteres Ärgernis (neben dem Fiepen): Nach einer Gesamtspieldauer < 1h hat sich schon ein Draht verabschiedet.


    Prinzipiell finde ich die Idee mit den Kugeln und der dadurch erhöhten Masse an den Drahtenden sehr gut.
    Nur finde ich die Drähte insgesamt zu dick und damit zu unflexibel.


    Vielleicht mag Mr.Brush aka FAZ sich dazu (dem Fiepen) äußern?! :whistling:

    Bei Seiteninstrumenten wird ein anderer Effekt benötigt, den man bei Trommeln weitestgehend vermeidet: Lautstärkeverstärkung durch Resonanz.


    @Jalokin_b: Ich habe nicht verstanden, warum man bei Trommeln die "Lautstärkeverstärkung" vermeiden soll. Laute Trommeln waren doch, zumindest in der Zeit, in der man das Set noch nicht mikrophonierte, durchaus wünschenswert.

    Hallo liebe Besenschwinger, Pinsler und Wedler,


    ich habe mir die Live Wires angeschafft. Im Laden habe ich sie nur kurz auf einem Pad getestet und für gut befunden.
    Zu Hause mußte ich feststellen, dass sie mitunter ein nerviges fiependes/pfeifendes Geräusch verursachen. Ich habe dann verschiedene Snares mit unterschiedlichen Fellen ausprobiert - überall das gleiche Ergebnis.
    Jetzt wollte ich wissen, ob andere die selbe Erfahrung gemacht haben und ob es Abhilfe gibt.


    Grüße,
    BuddyRoach

    Stimmt nur bedingt. Beide Sorten sind relativ gleichhart,


    Ich weiß und schrieb deshalb von "(damals) landläufiger Meinung"! Ich hätte das "damals" vielleicht nicht einklammern sollen.


    Bei Seiteninstrumenten wird ein anderer Effekt benötigt, den man bei Trommeln weitestgehend vermeidet: Lautstärkeverstärkung durch Resonanz.


    Das leuchtet mir noch nicht ganz ein. Dass eine Saite leiser ist, als eine Membran, soweit kann ich folgen - deiner weiteren Argumentation nicht unbedingt.

    Klasse, dass dieses Thema angesprochen wird!


    Ich hatte mir neulich (bei der Lektüre des Becker-Buches) überlegt, dieses Thema mal anzusprechen, da ich mich an ein Gespräch erinnerte, welches ich Anfang der Neunziger mit einem Verkäufer einer Schlagzeugabteilung führte.
    Es ging darum, welches das härtere und damit bessere Holz (damals gängige Modemeinung oder Marketingeinfluss) sei, Birke oder Maple. Der Verkäufer erzählte, ihm hätte jemand erklärt, dass - entgegen (damals) landläufiger Meinung - nicht Maple härter sei, sondern Birke. Maple würde aber mehr Leim aufnehmen und dadurch den härteren Kessel ergeben.
    Ob das wirklich stimmt, sei mal dahingestellt. Das Thema "Leim" ist auf jeden Fall spannend.


    Wenn wir schon bei Streichinstrumenten sind:
    Die billigen Kontrabässe sind aus Sperrholz und klingen deutlich schlechter.
    (Was für solid-shells sprechen würde.)