Beiträge von KC

    Click ist immer wieder ein Thema, aber so richtig heiß wird die Band nicht.

    Wenn nur ich es im Ohr habe passiert genau das geschilderte: alle rennen weg

    und ich mache nur noch den Bremser.

    Wenn es alle im Ohr haben funktioniert es an sich sehr gut, wird aber auch schnell

    "steril" weil alle sehr konzentriert drauf spielen - mag auch der Übungsmangel mit Click sein.

    Dem Sänger, der auch Gitarre spielt, wird es dann auch schnell zuviel und der Click wieder

    weg gepackt.

    Als Zwischenlösung benutze ich mittlerweile konsequent diese App beim Üben:

    liveBPM - Beat Detector - Apps on Google Play


    Ich kann mich gut selbst kontrollieren, merke wenn es weg läuft und schaffe

    es sehr gut die Band einzubremsen, ohne dass der Spielspaß darunter leidet.

    Der bpm-Range ist mittlerweile max 1-2, was ich persönlich jetzt auch nicht als

    schlimm erachte.

    Es wird so sein wie oft: verschiedene Wege führen zum Ziel und jeder

    geht seinen. Ich bin mir ehrlich auch nicht sicher ob das mit den schweren Sticks

    richtig war, aber es war interessant zu sehen was da passiert. Es ist tatsächlich

    auch so dass ich früher eher mit schwereren, dickeren Holzsticks geübt habe -

    die lagen bei mir gefühlt besser in der Hand, haben eher "gehorcht". Nach einem

    Profi-Tipp habe ich es die letzten Zeit dann mit sehr leichten, dünnen Sticks probiert -

    und siehe da - nach dem "Hungerast" klappts mittlerweile sehr sehr gut und ich denke dass

    die dünneren auf Dauer bleiben.

    Ich kann über meine Erfahrung berichten:

    Habe mit mal zum Gag Stahlsticks bestellt als ich drüber gestolpert bin,

    Die Dinger sind RICHTIG schwer, um 400 gr - da kriegt man sogar Angst das Pad

    kaputt zu hauen.

    Zu was die aber zwingen ist tatsächlich ein optimaler Bewegungablauf, anders

    ist der Arm gleich AUA. Ich glaube nicht dass man mit denen schnell spielen muss,

    aber um sich einen effekiven, ökonomischen Bewegungsablauf bewusst zum machen

    fand ich es jetzt gar nicht schlecht.

    Um richtig sauber zu spielen glaube ich tatsächlcih nicht dass sich der Bewegungsablauf von langsam nach

    schnell groß ändert. Dazu bin ich zu wenig Experte, aber ist dass dann nicht eher ein Kompensation von etwas was

    noch nicht 100% funktioniert?

    Nur meine bescheidenen Gedanken:

    Polyrhythmik kann musikalisch tolle Akzente setzten, fordern und Spaß machen, sinnvoll angewendet werden.

    Kann auch als Sport betrieben werden, da stellt sich dann die Sinnfrage nicht mehr.

    Ich frage mich was 163:27 (Schlag alle 6,03) oder 98:27 (Schlag alle 2,64) soll, einen Sinn oder Spaß sehe ich (zumindest für mich) nicht mehr - eine musikaische Bedeutung braucht nicht gesucht werden.

    Also doch Kunst? Kann sein, ich versuche mich noch in Musik....

    Imho:

    Technik ist m.E. falsch, gewöhn dir das gar nicht erst an sonst hast du eweig damit zu tun

    es wieder raus zu bekommen.

    Vielleicht als erster Schritt: greif den Stick richtig mit der Hand und mach den Down eher aus dem Arm heraus

    und den up beim Heben von Unterarm aus dem Handgelenk raus. Und das mit dem Rebound, double-strokes

    gedulde dich noch einewenig, bis der up-down sitzt. was ich dir gleich sagen kann: so wie du das gerade zeigst funktionieren

    die NICHT, da fehlt die stick-control!

    Oft wird es auch so interpretiert, gemeint:

    Stichnoten optional (wenn man mal eingelesen ist auch schöne Orientierung),

    das Ausgeschriebene dann mit etwas mehr Nachdruck: sollte schon so betont werden - wird schnell bei den Liedenden ersichtlich.

    Ob es dann BD, Crash, Snare oder sonstwas werden soll ist dann wieder etwas freier interpretierbar.

    Wie Two sagt: die Noten als gut gemeinte Orientierungshilfe mit viel Freiheit für die persönliche Interpretation (solange es dem Lied dient).

    oh ja, Takt 11. Takt 14 hat auch noch eine 1. Aber vom Prinzip hast du es?

    Jaaa, Take the A-Train. Da würde ich den Swing nicht so spielen wie er notiert ist, ganz

    klar den Grundgrovve Ride, HiHat-Tschick und die "Stiche", den Feel auf der Snare mit dem Ensemble.

    Im Prinzip, Takt 9 Betonungen 1+, 3.

    Hängt immer auch etwas vom Song ab.

    Sowie es notiert ist Swing-Pattern mit Four-on-Floor und Snare auf 2 und 4 - so wird

    es oft notiert, hört sich aber dann so gespielt schnell etwas

    "statisch" an. Falls du noch die Stichnoten spielen willst rasch zugeholzt und ist so kaum noch spielbar, dann passt oft besser:

    Swing-Pattern auf dem Ride mit Hihat-Tschick, die Stichnoten

    dann auf der Snare, die notierten Breaks so wie geschrieben...könnte das was werden?

    Wie gesagt, muss vom Song passen, welcher ist es denn?

    Das sind die Stichnoten. Ich vermute hier ein Bigband-Arrangement (?),

    die kleinen Noten zeigen dir die "Tatääs" der Bläser an, die dann gerne

    mitbetont werden dürfen, aber nicht müssen. Mit macht natürlich mehr Spaß :-)

    So wie ich das auf den Videos sehe und meinen unqualifizierten Kommentar abgeben darf

    ist die Technik mit Rechts mangelhaft, mit Links soweit bei dem Winkel zu beurteilen gut.

    Ich versuche zu erläutern:

    Mit rechts fehlt die Stockkontrolle, der Stock springt unkoordiniert in der Hand rum.

    Was meine ich was du tun kannst: Schaue dass du die Finger am Stock lässt, gute Übung

    ist RRRRLLLL.....RRRR RRRR LLLL LLLL und so weiter. Erstmal langsam, den Rebound vom

    Stick mit den den Fingern mitführen und aus den Fingern wieder der down. Vergleiche beide Hände,

    schau hin und versuche es gleich zu machen, zu spiegeln. Dauert ein wenig, sollte aber zum Erfolg führen.

    "Ganz ehrlich ich verstehe eure Diskussion überhaupt nicht. Der
    Threadstarter möchte bei einem Viertelnotenpuls von 160 bpm durchgehende
    Achtel auf der Hihat spielen, da braucht man sich nicht über Semantik
    auslassen, bzw. wie man in Österreich so schön sagt nicht ''i Tüpferl
    reiten''. Die Diskussion hilft den Threadersteller auch nicht, sondern
    führt nur das ganze Thema ad absurdum."
    1. So ist es
    2. Die Diskusion kommt immer mal wieder wenn es um bpm geht:
    - bpm bezieht sich meist auf Viertel. Gelegentlich gibt es Notationen wo bpm auf Halbe angegeben wird - wird dann aber auch explizit so angegeben. Auf Achtel habe ich zumindest noch nie gesehen.
    - bpm hat nichts mit der Taktart zu tun! Die Taktart sagt was über den Puls, aber bpm z.B. 120/min ist und bleibt 120 egal ob 4/4, 3/4, 6/8. 5/8....


    Der Threadstarter sagts eindeutig: 160bpm (Viertel), mit Achteln, heißt er möchte 320 Schläge in der Minute liefern.

    Bei den Techniken gibt es m.E. KEINE einzige die für ALLES funktioniert. Das ist ein Miteinander angepasst für die Situation.
    Wenn ich es richtig verstehe geht es dir um 8tel bei 160 bpm.
    Das sollte noch mit "simple" up and down funktionieren - heißt Hihat Down mit dem Schaft, bei der Ausholbewegung den up
    mit der Stockspitze. Beim Ride Schlag auf down, up genau die gleiche Rückholbewegung. - 2 Schläge mit einer Bewegung.


    Das mit Moeler scheint mir hier nicht zielführend, sind das ja doch 3 bzw 4 strokes in einer Bewegung - das ist eher was für Rolls etc.
    Ohne Übung funktioniert das alles leider nicht, da ist das Pad doch erstmal sehr gut. Übung heißt auch konzentriere dich auch auf den
    einen Schlag und mach ihn tatsächlich ganz langsam und schau mal wie du die Bewegung maximal ausnutzen kannst. Das ganze


    Rumgewackele und Rumgeiere mit Oberarm und Handgelenk ist uneffektiver Energieverbrauch, deswegen wirst du auch nicht schneller.
    Die Wackler im Arm müssen konsequent raustrainiert werden. Wenn du schneller wirst, Wackler kommen....sofort wieder einen Schritt zurück.
    Ich hab da teilweise auch mit ultraschweren Metallsticks, knapp ein Pfund einer, geübt - das ging gar nicht anders als effektiv und da wurde
    dann der korrekte Weg den der Stock gehen muss sehr schnell klar.
    Hört sich alles etwas trochen an, kann aber zu Spaß werden und so schlimm wie es sich anhört ist es gar nicht - geht im Fortschritt
    dann doch oft rascher als befürchtet.

    Ich glaube/befürchte, wenn du uns mehr zu deinen Hintergründen erzählst, wird man dir solch große Käufe im Zusammenhang
    mit augenscheinlich mangelndem Wissen schnell ausreden (wollen). Und das meine ich garnicht böse (!) :-)


    Das denke ich auch. Und ist wirklich auch nur gut gemeint.....aber ich kann auch nicht verhehlen dass ich wohl
    genau in dem Alter da auch durch musste/durfte. Relikte davon liegen noch in dunklen Kellerabteilen...

    Von mir bleibt die Empfehlung bei günstigen aber trotzdem sehr
    ansprechenden Becken bei Zultan, beim großen T erhältlich.
    Habe sehr gute Erfahrung gemacht mit CZ und Caz. Die sind zwar etwas
    höherpreisiger, denke aber dass auch die günstigeren Modelle durchaus ihre
    Qualitäten haben.


    Tipp: Versuch und anhören absolut mal wert.

    Mit der Fülle der YouTube-Videos entsteht das Gefühl gar nichts zu können,
    ständig lässt sich ein Lick, Groove, Fill...finden der toll klingt und mit
    einem bis dato noch nicht gesehen Handsatz gespielt wird, der Eindruck
    entsteht sich das auch noch draufpacken zu MÜSSEN.
    Ich möchte mich auf die Grundlagen und Rudiments beschränken:


    Letztlich besteht es immer aus den gleichen Schlägen und
    die denke ich lohnt sich zu lernen wenn gefragt wird was der "Mindeststandart" ist
    und sich die Möglichkeiten im Drumming eröffen sollen: Single Stroke, Double Stroke, Flam.
    Auch (nehezu) alle Rudiments sind so aufgebaut.
    Für mich erscheinen bei den Rudiments zunächt 3 wichtig: Singles, Doubles, Paradiddle.
    Die sauber binär und ternär haben mich vom Gefühl sehr voran gebracht -und damit kann man sich erstmal SEHR lang beschäftigen.


    Der Einstieg dazu mit Aha-Erlebnis war für mich übrigens mal ein Paraparadiddle.