Was definiert denn einen Profi?
Geldverdienen nur mit einem "Topact"? Oder unterrichten und zwischendurch mal live spielen? Oder unsagbare Technik? Oder einfach ein cooler Groove? Oder angesagter Studiodrummer?
Mein Lehrer Huub Janssen hat den Profi letztlich damit definiert, dass dieser vom Schlagzeugspiel lebt, seine Leidenschaft auslebt sozusagen (also nicht ausschließlich finanziell). Der Profi kann somit auch in der "stillen Kammer" sitzen und genial spielen - obwohl das wohl eher seltener zutrifft.
Ich denke, dass die Ansprüche an einen Profidrummer oder allgemein Profimusiker heute sehr hoch sind. Wenn es sich nicht zufällig um einen Drummer handelt der mit nur einer Band erfolgreich wurde und davon leben kann, wird man heute kaum "unfähige" Drummer im Profibereich finden.
